Zur Information: Alle Links führen zum gleichen Fotoalbum mit allen Scans der Originaldokumente (ausser der History-Link)
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Endlich sind wieder Dokumente vorhanden. Ein Jahresbericht zeigt vieles auf und ist immer lesenswert. Sportlich war die 2. Saison ein voller Erfolg. Am grünen Tisch stieg man nachträglich (Zwist zwischen dem Berner- und Solothurner-Verband, die im Solothurner-Verband mitspielenden Berner-Vereine wurden zurück in den Berner-Verband beordert, damit wurden 3 zusätzliche Plätze in der 3. Liga frei) in die 3. Liga auf, nachdem die Augstiegsspiel nicht erfolgreich bestritten wurden. Die Spiele um den 4. Liga-Meister wurden aber gewonnen und wir waren Solothurner 4. Liga-Meister. Eingeführt wurde ein Mitteilungsblatt, dass im Schaukasten des Stammlokals "Zum Alten Stephan" aufgehängt wurde.
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Jahresbericht Saison 52/53 Das zweite Vereinsjahr im Schose des SFAV liegt hinter uns. Der SC Blustavia hat Grosses geleistet und darf sich heute in der Oeffentlichkeit wohl zeigen. Wenn auch nicht alles nach Wunsch gelückt ist, so hat das Berichtsjahr in der Eroberung des kantonalen 4. Liga-Meisters durch unsere A-Mannschaft dennoch seine krönenden Abschluss gefunden. Wir wollen uns daran freuen und in der bevorstehenden Saison mit vereinten Kräften und restlosen Einsatz das nachholen, was uns nur aur ein taktischen Gründen entgangen ist, nämlich den erhofften Aufstieg in die 3. Liga. Dies sei eines unserer höchsten Ziele im bevorstehenden Jahre und dürfte angesichts des spielerischen Niveaus unserer A-Mannschaft bestimmt zu erstreben sein. Dass der SC Blustavia doch noch mit einer 2. Mannschaft ins Feld zöge, das glaubten vor Jahresfrist nur die Optimisten. Da wurde aber ganze Arbeit geleistet und bei Saison-Start stellten sich die elf Kadetten mit direkt bewunderungswürdigen Idealismus zum Kampf. Wer geglaubt hat, die vielen anfänglichen Misserfolge auf dem Spielfeld würden den Unentwegten ob kurz oder lang bestimmt den Mumm nehmen, der hat sich noch einmal getäuscht. Geduldig spielte man vorerst den gutmütigen Punktelieferanten, um dann bedingt durch einige Neubesetzungen in der Mannschaft mit Beginn der Rückrunde im Frühjahr, Sieg um Sieg aneinander zu reihen. Lagen unsere wackeren B-Leute nach Abschluss der 1. Runde noch mit Abstand am Tabellen-Ende, so liess einen die Tatsache des Anschlusses ans gute Mittelfeld bei Saisonende überrascht aufhorchen. Wenn unsere Kadetten mit demselben Eifer und Elan in den bevorstehenden Wettkampf ziehen, dann kanns bestimmt nicht fehlen. Ich möchte hier nicht weiter auf das Spielwesen eintreten, da die diesbezüglichen nähern Angaben und Detail im Bericht unseres Spielkommissions-Präsidenten enthalten sein werden. Die Paltzfrage harrt nach wie vor ihrer definitiven Lösung. Der Vertrag mit dem FC Zuchwil wurde durch diesen auf den 30.Juni 1953 gekündigt. Die Gründe hierfür sind lauf Kündigungsschreiben hauptsächlich in der Ueberbeanspruchung des Spielfeldes zufolge Aufnahme des Meisterschaftsbetriebes durch unsere 2. Mannschaft zu suchen. Ferner soll der Vertrag zwischen dem FC Zuchwil und der Einwohnergemeinde Zuchwil, der das Terrain gehört, keine Untermiete gestatten. Die Zurverfügungstellung des Platzes an den SC Blustavia habe deshalb verschiedenenorts zu ziemlich scharfen Kritiken Anlass gegeben. Unsere Platzkommission, die letzten Herbst ins Leben gerufen wurde, ganz speziell aber deren Präsident Eduard Pfister, hat in Sachen Terrainbeschaffung enormes geleistet. Dabei hat sich aber Misserfolg an Misserfolg gereiht. Dies deshalb, weil die scheinbar sichersten Resultate seiner vielen Verhandlungen mit Landbesitzern und -Pächtern schlussendlich alle im Sande verliefen. Nun scheint es aber doch so weit zu sein, dass es nächsthin zu einem Vertragsabschluss kommen wird und wir hoffen alle sehnlichst, dass die ungezählten Bemühungen unseres unnachgibigen Platzkommissions-Präsidenten doch noch zum Erfolg führen werden. Im Berichtsjahre fanden 7 Vorstandssitzungen und 5 Vereinsversammlungen statt. Als Delegierte vertraten die Kollegen Edi Amiet, Ubald Flury, Eduard Pfister und Hansruedi Pfyl unseren Verein an der Delegiertenversammlung des Solothurnischen Kantonalen Fussball- und Athletikverbandes vom 19. Juli 1952 in Egrkingen. Ein Instruktionskurs für Vereinsfunktionäre vom 24. Januar 1953 im blauen Saal des Bahnhofbuffets an dem verschiedene prominente Behördenmitglieder zum Teil auch vom Schweizerischen Verband über administrative und organisatorische Probleme im Fussball-Betrieb referierten, wurde von Kollege Ivan Pfyl und dem Sprechenden besucht. Schlussendlich sei noch der vom kant. Schiedsrichterverband im Verlaufe des Monats März 1953 durchgeführte Regelabend im Rest. Schnepfen erwähnt, der besonders für die Aktiven ausserordentlich interessant und lehrreich war. Der Besuch dieser Veranstaltung, der sich bestimmt gelohnt hat, liess aber leider besonders von den Spielern unserer A-Mannschaft sehr zu wünschen übrig. Ein Blick auf unsere Mitgliederstatistik lässt die erfolgreiche Tatsache erkennen, dass i. S. Mitgliederwerbung intensiv gearbeitet wurde. Verzeichneten wir an der letzten GV einen Mitgliederbestand von Total 36, so sind es heute deren 47. Der Zuwachs beträgt also 11 Mitglieder, 14 Neu-Eintritten stehen nur 3 Austritte gegenüber, wovon 2 auf Wegzug und einer auf Uebertragung zu den Passiven zurückzuführen sind. Von den eingeschriebenen 47 Mitgliedern gehört rund ein Drittel der nicht aktiven Fussballsport treibenden Kategorie B an. An dieser Stelle möchte ich allen, die die Mitgliederwerbung tatkräftig unterstützt haben, den besten Dank aussprechen und appelliere erneut an Euch alle: Schenkt der Mitgliederwerbung auch weiterhin die grösstmögliche Aufmerksamkeit. Dadurch wir der SC Blustavia unaufhaltsam erstarken und sich zur Freude aller zu einem respektablen, angesehenen städtischen Verein entfalten. An geselligen Veranstaltungen oder Bemühungen seitens des Vorstandes, den Mitgliedern auch in dieser Hinsicht etwas zu bieten, fehlte es im Berichtsjahre nicht. Leider blieb es aber wie gesagt öfters nur bei den Bemühungen des Vorstandes. während dem die Mitglieder, denen man bestimmt etwas rechtes vorzusetzen gewillt war, ihren Dank dafür in Form von Interesselosigkeit zollten. Anlässe wie der Unterhaltungsabend im Touring anfangs September 1952, der gemeinsame Lotto-Match mit dem Ski-Klub Solothurn und der grosse Unterhaltungsabend mit dem süddeutschen Rundfunkorchester München-Stuttgart vom 30. Mai 1953 im Bad Derendingen, dienten weniger der Geselligkeit, als der Beschaffung finanzieller Mittel. Vorab im Bad Derendingen war uns ein durchschlagender Erfolg beschieden, der ganz bestimmt zu weitern solchen Grossveranstaltungen in diesem Lokal anspornen dürfte. Das traditionelle geschlossene Vereins-Soirée wurde zufolge Empfangs der dänischen Sportfreunde aus Silkeborg auf die Zeit ihrer Anwesenheit in Solothurn hinausgeschoben und wird nun kommenden Mittwoch, den 15. Juli 1953 im Bad Attisholz stattfinden. Eine fröhliche Schaar Blustavianer z. Teil mit ihren Gemahlinen und Bräuten fanden sich auch diesmal wieder zum nicht mehr aus dem Vereinsprogramm wegzudenkenden St.Niklaus-Bänze-Jass ein, während alle Bemühungen zur Durchführung eines Vereins-Skirennens, wie es ehedem alljährlich stattfand, infolge Interesselosigkeit scheiterten. Ebenso erging es dem unter zweien Malen via Vereinskästchen gestarteten Wettbewerb für unsere Mitglieder. Trotz Aussetzens eines beachtlichen 1. Preises in Form einer Gratisreise mit Gratiseintritt zu einem Länderspiel, war die Beteiligung gleich Null. Schlussendlich war auch ein Vereins-Kegelabend in der toten Winterpause geplant, doch hat hier der beauftragte Organisator leider versagt. Von unserem bereits oben erwähnten neuen Vereinskästchen sei hier auch noch kurz die Rede. Dieses wurde im Verlaufe der letzten Saison im Vereinslokal angebracht. Es soll dazu dienen, die Mitglieder stets und möglichst rasch über die neuesten Vereinsgeschehnisse zu orientieren. Das Anschlagbrett als eines unserer wichtigsten Mitteilungsorgane hat sich übrigens bei uns schon recht gut eingebürgert und erfreut sich eines regen Interesses. Allgemein betrachtet darf ich feststellen, dass die Kameradschaft und der Zusammenhang unter den Mitgliedern im verflossenen Vereinsjahr gut war. Auch im Vorstand und in den verschiedenen Kommissionen herrschte stets ein gutes Einvernehmen. Ich möchte auch hier allen meinen Mitarbeitern, aber auch jenen Kameraden, die oftmals still und unauffällig wertvolle Dienste für den Verein verrichteten, meinen herzlichsten Dank aussprechen. Wenn ich heute nach 14jähriger Amtsdauer als Präsident des SCB, die nur während den Kriegsjahren zufolge Einstellung der Vereinstätigkeit einen kurzen Unterbruch erlitt, meinen Rücktritt nehme, so tue ich es nicht, um mich einer bedeutenden Arbeitslast zu entziehen, sondern auf ärztliches Anraten hin aus gesundheitlichen Gründen. Im Verlaufe der vielen Jahre meiner Vereinstätigkeit ist mir der Sportclub Blustavia ans Herz gewachsen , fast möchte ich sagen wie einer glücklichen Mutter ihr kleiner Liebling. Deshalb werde ich mich auch weiterhin, so gut es mir möglich ist, mit Rat und Tat dem Vereine zur Verfügung stellen. Gleichzeitig möchte ich der Erwartung Ausdruck geben, dass mein Nachfolger noch in vermehrtem Masse von seinem Mitarbeiterstab unterstütz wird. Die Bemühungen, eine arbeitsfreudige und pflichtbewusste Vereinsleitung zu bestellen sind nach meiner Auffassung bereits schon im Vorbereitungsstadium geglückt und dürften nachfolgend bei den Wahlgeschäften ihre Bestätigung finden. Dem Sportclub Blustavia wünsche ich von Herzen "Glückauf". Möge er sich im bisherigen Rahmen weiterentwickeln, dann dürfen wir mit Stolz auf unser selbst erschaffenes, herrliches Werk herabblicken. Solothurn, den 8.07.1953 Hans Leuenberger |
History der Spiele Saison 1952/1953 1. Mannschaft Ranglisten, Resultate, Matchberichte, Aufstellungen, Torschützenliste, Zeitungsartikel usw. |
Folgende Dokumente sind im Fotoalbum: Jahresbericht Präsident Vereinsversammlungen 1952/53 (Keine Dokumente vorhanden) Jahresbericht der Spielkommission Mitteilungsblätter für Blustavia-Kasten im Stammlokal Passivmitgliederliste Kassabericht Einladung GV Einladung Bänzejass Mitgliederverzeichnis 1.7.1953
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10. Generalversammlung vom 9. Juli 1953 Protokoll
Vorsitz: Hans Leuenberger, Präsident Anwesend: laut Präsenzliste 31 Mitglieder Mit einer kurzen Begrüssung eröffnet der Vorsitzenden um 20.30 Uhr die 10. Generalversammlung. 1. Protokoll Das Protokoll der 9. GV vom 11. Juli 1952 wird vom Aktuar verlesen und von der Versammlung diskussionslos gutgeheissen. 2. Jahresberichte: Die Jahresberichte des Präsidenten und des Präsidenten der Spielkommission Franz Bargetzi werden verlesen. Die von den Verfassern vorgelesenen Berichte streifen noch einmal die Tätigkeit des SCB im vergangenen Vereinsjahr. Es erfüllt die Berichterstatter mit besonderer Genugtung auf die verschiedenen erfreulichen Erfolge des abgelaufenen Jahres zurückblicken zu können. Die Jahresberichte werden unter bester Verdankung von der Versammlung gutgeheissen. 3. Kassabericht Ueber das Kassawesen berichtet der Kassier Iwan Pfyl. Die Jahresrechnung erzeigt abgeschlossen per 15.6.3 Fr. 3133.20 Einnahmen und Fr. 3266.30 Ausgaben eine Vermögensverminderung von Fr. 133.10, so dass die Rechnung auf Mitte Juli 1953 ein Gesamtvermögen von Fr. 1560.56 aufweist. Zum Jahresbericht wird nichts bemerkt und nach Bekanntgabe des Revisorenberichtes diesem Zugestimmt und Decharge erteilt. Der Vorsitzende verdank dem Kassier seine grosse und die zur vollen Zufriedenheit ausgeführte Arbeit. Budget: Das vorgelegte Budget sieht bei Fr. 2930.-- Einnahmen und Fr. 3100.-- Ausgaben einen voraussichtlichen Ausgabenüberschuss von Fr. 170.-- vor. Dem Budget wir die Genehmigung erteilt. 4. Mutationen Dem Eintrittsgesuch von Martin Sommer, Lehrer, wohnhaft in Rüttenen, wird entsprochen und einstimmig als Aktiv A Mitglied in unseren Verein aufgenommen. 5. Wahlen Der Präsident verdankt den Vorstandsmitgliedern sowie den Mitgliedern der übrigen Kommissionen ihre im abgelaufenen Vereinsjahr geleistete und nicht immer leichte Arbeit. Zur Wahl der Präsidenten übernimmt der Vize-Präsident Edy Pfister den Vorsitz. Mit räfen Worten verdank er dem Präsidenten seine grosse Arbeit, die er im abgelaufenen Vereinsjahr für den SC Blustavia geleistet hat. Es würde zu weit führen alle die Verdienste und geleistete Arbeit aufzuzählen, sind wir uns doch alle bewusst, dass ohne unseres pflichtbewussten und langjahrigen Präsidenten Hans Leuenberger der SCB heute nicht dieses Ansehen geniessen und auf der Sonnenseite stehen würde. Als Dankbarkeit für seine immense Arbeit, die er in seiner langjährigen Tätigkeit als Präsident geleistet hat, überreicht der Vize-Präsident im Namen aller Blustavianer dem Präsidenten ein kleines Präsent. Leider muss der Vorsitzende der Versammlung die bedauerliche Mitteilung machen, dass sich Hans Leuenberger mit dem Gedanken trägt, als Präsident des SC Blustavia zurückzutreten. Diese Demission wird von den Mitgliedern mit grossem Bedauern zur Kenntnis genommen. Ein gleichwertiger und würdiger Nachfolger konnte jedoch bis heute nicht gefunden werden. Der Vize-Präsident richtet deshalb die Bitte an den Präsidenten, seine Demission in Wiedererwägung zu ziehen. Er gibt im die bestimmte Versicherung ab, dass alle in vermehrtem Masse bei der Erledigung der Vereinsgeschäfte behilflich sein und ihm tatkräftig zur Seite stehen werden. Um die Arbeit des Präsidenten zu erleichtern helfen, wird aus der Mitte der Versammlung vorgeschlagen, einen 2. Vize-Präsidenten zu wählen. Mit dieser Zusicherung zieht der Präsident seine Demission zurück und er wird mit grossem Beifall für ein weiters Jahr als Präsident des SCB gewählt. Der Präsident verdankt die Worte des Vize-Präsidenten Edy Pfister und das ihm überreichte Geschenk. Er versichert, dass er versuchen werde, trotzdem er in letzter Zeit gesundheitlich nicht 100%ig fit ist, die ihm übertragene Pflicht wie bis anhin zur vollen Zufriedenheit zu erledigen. Dazu brauche es aber die Mithilfe eines jeden Vereinsmitgliedes. Er gibt der Hoffnung Ausdruck, dass ihm die Hilfe, wenn diese nötig ist, nicht versagt bleibe. Als 2. Vize-Präsidenten wir der unterzeichnete Aktuar (Edy Amiet) vorgeschlagen, der Annahme dieses Postens erklärt und einstimmig von der Versammlung als 2. Vizepräsident gewählt wird. Der Vorsitzende gibt bekannt, dass die Demission von Hans Allemann als Sekretär und Edy Pfister als Spielkommissionsmitglied eingereicht worden sind. Als Ersatz für die beiden Demission wird Hans Glanzmann als Sekretär, Kurt Hänni als Mitglied der Spielkommission und an Stelle des zum 2. Vizepräsidenten gewählten Aktuars wird Hans Oberer vorgeschlagen. Mit diesen Nominationen geht die Versammlung einig und die Genannten einstimmig in den Vorstand resp. Spielkommission gewählt. Die übrigen Vorstands- und Kommissionsmitglieder haben sich in verdankenswerter Weise für ein weiteres Jahr zur Verfügung gestellt und werden in Globo wieder gewählt. Der Vorstand setz sich nunmehr wie folgt zusammen: Präsident: Hans Leuenberger - 1. Vizepräsident: Edy Pfister - 2. Vizepräsident: Edy Amiet - Kassier: Ivan Pfyl - Sekretär: Hans Glanzmann - Materialverwalter: Kurt Hänni - Aktuar: Hans Oberer - Beisitzer: Otto Bläsi Spielkommission: Präsident: Fran Bargetzi - Ubald Flury - Hans Ott - Fredy Hinz - Kurt Hänni - Edy Amiet Propagandakommission: Edy Pfister - Bruno Hofstetter, Schuwey Hans Platzkommission: Präsident: Edy Pfister - Urs Arm - Willy Burki - Kurt Hänni - Willy Zimmermann 6. Festsetzung der Mitgliederbeiträge Der Jahresbeitrag wird wie bis anhin auf Fr. 15.-- festgesetzt, wobei der Beitrag jedoch halbjährlich mit je Fr. 7.50 erhoben wird. 7. Vorschau auf Saison 53/54 In der kommenden Fussballsaison wird sich unsere 1. und 2. Mannschaft wiederum an den Meisterschaftsspielen der 4. Liga des SFAV beteiligen, nachdem der Aufstieg in die 3. Liga misslungen ist. Wenn möglich soll an einem Turnier in der näheren Umgebung teilgenommen werden. Im Herbst anfangs Winter soll wiederum ein Lotto-Match und ein Unterhaltungsabend durchgeführt werden. 8. Anträge a) Dem Antrag, dass dem Vorstand und den Kommissionen als Anerkennung für die grosse Arbeit, die sie während des ganzen Jahres zu bewältigen hat, einen Kredit von Fr. 50.-- zur Verfügung gestellt wird, damit sie sich einmal einen gemütlichen Hock mit Imbiss zusammenfinden können, wird diskussionslos zugestimmt. b) Einige Aktiv A Mitglieder sind vor Jahren als Freimitglieder in unseren Verein aufgenommen worden. Allgemein findet man es als ungerecht, dass diese Mitglieder weiterhin als Freimitglied unserem Verein angehören, geniessen doch diese Mitglieder ebenfalls alle Vorteile und Vergünstigungen, helfen aber auf der anderen Seite nicht, die finanzielle Last unseres Vereins zu tragen. Dem Antrag des Vorstandes die Kathegorie Freimitglieder unverzüglich aufzuhenben und als Aktive A Mitglieder zu erklären, wobei diese ebenfalls einen Jahresbeitrag von Fr. 15.-- zu bezahlen haben, wir mit grossem Mehr zugestimmt. 9. Verschiedenes Dem Verkauf und Vertrieb von Passivkarten soll in der kommenden Saison wiederum die nötige Aufmerksamkeit geschenkt werden, hängt doch von diesem Einnahmeposten unsere finanzielle Lage ab. Der Vorsitzende beantragt, dass jedes Vereinsmitglied mindestens 2 Passivkarten an den Mann bringen soll. Ubald Flury stellt den Gegenantrag und verlangt, dass mindestens 3 Passivkarten von jedem Mitglied vertrieben werden soll. Dieser Antrag wird von Edy Pfister unterstützt, mit dem Hinweis darauf, dass z. B. der Postsportverein, dessen Verein nicht mehr Mitglieder zählt als unser Verein, jährlich ca. 250 - 300 Passivkarten durch seine Mitglieder vertreiben lässt. Der Antrag von Ubald Flury , mindestens 3 Passivkarten pro Mitglied zu vertreiben, wird mit 20:0 Stimmen gutgeheissen. Als Delegierte an die Delegiertenversammlung des Kant. Fussballverbandes, die in Bettlach stattfindet, wird Franz Bargetzi, Ivan Pfyl, Fredy Hinz und Hans Ott abgeordnet. Ueber den Empfang der dänischen Fussballmannschaft aus Silkeborg orientieren eingehend Pfister, Pfyl und Amiet. Trainings-Rangliste: Wie jedes Jahr an der Generalversammlung werden auch dieses Jahr die fleissigsten Trainingsbesucher mit einem kleine Geschenk in Form eines Buches geehrt. Es sind dies Kurt Hänni mit 32, Albert Lüthy mit 30 und Robert Götschi sowie Edy Amiet mit je 23 Trainingsbesuchen. Der durchschnittliche Trainingsbesuch betrug 14 Mann oder ca. 40%. Schluss der Generalversammlung: 22.15 Uhr Der Aktuar: Edy Amiet
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