
Ein Jahresbericht des Vizepräsidenten wurde gefunden, sowie ein Bericht der Spiko, jedoch keine GV. Ansonsten immer noch sehr wenige Unterlagen. Keine Unterlagen über Fest-Aktivitäten |
Jahresbericht des Präsidenten Saison 66/67 Nachdem an der letzten GV und auch während der abgelaufenen Saison kein Vereinsoberhaupt gefunden werden konnte, blieb mir, als Vize-Präsident keine andere Wahl, als den Sportclub ad interim zu führen. Gemeinsam mit meinen Vorstandsmitarbeitern haben wir im verflossenen Vereinsjahr einen Weg durchwandert, der öfter von Dornen als von Lorbeeren gesäumt war. Gemeinsam haben wir jedoch versucht, die Aufgaben im Interesse des Vereins nach bestem Wissen und Gewissen zu erfüllen. Dies war nur möglich, weil sich in unseren Reihen noch einige Mitglieder befinden, die ungeachtet ihrer schweren beruflichen Beanspruchung und trotz ihrer Familie unserem Sportclub einen beachtlichen Teil ihrer Zeit und ihrer Kräfte widmeten. Ich möchte dies einmal erwähnt und zur Nachahmung empfohlen haben. Es ist zur Tradition geworden, dass der Präsident, oder in diesem speziellen Fall, der Vize-Präsident den Vereinsmitgliedern anlässlich der Jahresversammlung Rechenschaft über die Tätigkeit des Clubs während des vergangenen Jahres ablegt, verbunden mit einem kurzen Situationsbericht. Nun ich will dieses Mal meinen Jahresbericht nicht zu einer chronologischen Aufzählung der Ereignisse im verflossenen Jahr gestalten, oder wie man so schön sagt, die wichtigsten Dinge noch einmal Revue passieren lassen. Nein, ich nehme mir die Freiheit, es einmal anders zu machen. Schliesslich habe ich ja auch als Vize-Präsident das Recht, ausnahmsweise das grosse Wort zu führen. Von dieser einmaligen Gelegenheit will ich nun profitieren. Die anwesenden Zuhörer mögen sich jedoch beruhigen. Ich habe nicht die Absicht, sie mit einem langen Vortrag zu langwilen. Ich möchte nur einige wenige Minuten um ihre Aufmerksamkeit bitten und die nachfolgenden Worte besonders an die Adresse der jungen und neuen Mitglieder richten. Meinen nachfolgenden Worten lege ich das Sprichwort zu Grunde: Wer in guter Gesellschaft ist, ist in guter Kameradschaft Dies ist ein Grundsatz, der bei einem Sportclub hoch gehalten werden muss, der den Club immer wieder zusammenhält und ihm die Kraft gibt zu bestehen und Erfolg z haben. Wir sollten uns alle bewusst sein, dass der Sportclub Blustavia ein Quell der Kameradschaft, der treuen Freundschaft sein sollte und sein muss. Ich baue auf jeden Einzelnen von euch jungen, dass er ssich bewusst ist, welche Verantjwortung er mit dem Beitritt zu unserem Club auf sich genommen hat. Dass er immerfort bestrebt ist, sich einzuordnen, sich einem höheren Ziele unterzuordnen, bestrebt ist, den Geist der Kameradschaft, der Freundschaft wachzuhalten, zu hegen und damit stets neue Stunden der frohen Geselligkeit und der Erholung zu schaffen, dass jeder Einzelne aber auch weiss, dass er für den andern, und nur für den andern das sein soll, wenn die Freundespflicht ihn ruft. Kameraden, diese Eigenschaften sollten nicht nur am berühmten Biertisch gepflegt und gefördert werden. Die echte Kameradschaft und Frundschaft tritt erst dann richtig in Erscheinung, wenn man auch in schlechteren Zeiten, bei unangenehmen und unerfreulichen Angelegenheiten zusammensteht, gemeinsam und mit gegenseitiger Unterstützung versucht, den Weg aufwärts zu beschreiten. Wehe uns, wenn wir in unserem stürmischen Jahrhundert uns ziellos treiben lassen und nicht Anker werfen, nicht festen Halt suchen. Vielleicht sind sich vile von uns noch nicht bewusst, welchen Kraft in der Kameradschaft, in der Freundschaft liegt. Vielleicht sind wir der wahren und echten Freunschaft nicht mehr fähig und müssen wieder lernen, aus dem Kollektivismus, aus der Trägheit unserer Bahn aufzusteigen und uns die Hand reichen zum Du und ich. Es gibt während eines Vereinsjahres genug Gelegenheiten, um die stete Hilfsbereitschaft zu einer gemeinsamen Arbeit unter Beweis zu stellen. Wenn meine Worte jenes Gehör finden, das ich zu hoffen finde, so sehe ich der kommenden Saison mit Zuversicht entgegen. Ich möchte meinen Jahresbericht nicht beenden, bevor ich unserem neuen Platzwart, Antonio Peduzzi im Namen des Vorstandes einige Worte des Dankes und der Anerkennung widme. Ihr alle, liebe Blustavianer, hattet bereits Gelegenheit festzustellen, wie umsichtig, pflichtbewusst und einsatzfreudig Herr Peduzzi seine Arbeit verrichtet. Wie sorfgältig er unsere Anlage und unser Clubheim betreut. Wir danken Ihen, Herr Peduzzi, für die geleistete Arbeit und hoffen, dass auch Sie mit uns zufrieden sind und es Ihnen in unserem Kreise gefällt. Möge das Vereinsjahr 1967/68 uns Glück und Erfolg bringen. Der ganze Vorstand zählt auf eure kameradschaftliche Mitarbeit. Lohn, den 26. August 1967 - Der Vize-Präsident Walter Ammeter Saisonbericht der Spielkommission 1966/67 Werfen wir einen Blick zurück auf die vergangene Saison, so können wir von nicht allzu grossen Erfolgen berichten. Die 1. Mannschaft hat in der Rangliste immerhin einen guten Mittelfeldplatz errungen. Die 2. Mannschaft kann froh sein, dass eine 5. Liga nicht existiert, kam sie doch nicht über den letzten Ranglistenplatz heraus. Ueber diese Teil- und Misserfolge haben wir in der Spiko des langen diskutiert. Als Resultat dieser Diskussion haben sich zwei Punkte als besonders wichtig heraus kristallisiert: 1. Disziplin und Kameradschaft Diese beiden Grundelemente des Mannschafts-Sportes, ohne deren Erfüllung es einfach nicht gehen kann, wurden während der ganzen Saison von einigen Herren kläglich missachtet. Einige Beispiele sind: Weglaufen vom Training, weglaufen während eines Meisterschaftsspiels, Beleidigungen schwerster Art der Spieler gegeneinander, nicht ertragen von Kritiken seitens Trainer und Spieler. All dies sind Faktoren, dien einen Mannschaftsgeist vergiften und unter dessen Umständen sich keine sportliche Erfolge einstellen können. 2. Trainingsbesuch Ueber das ganze Jahr hindurch gesehen, war der Trainingsbesuch sehr mangelhaft. Es gab Trainingsabende mit einem Bestnad von nur 6 Mann. Bei unserem Atkivbestand von ca. 40 Mitgliedern sind dies lumpige 15%. Wir bitten die Spieler, welche es betrifft, in der kommenden Saison auf die beiden erwähnten Punkte besonders zu achten, damit sich dann automatisch der Geist der Mannschaft verbessert. Mit dieser Kritik seien diese Vorkommnisse für uns adacta gelegt, und wir hoffen auf eine bessere Saison 67/68. Mit der Rangstellung der 1. Mannschaft dürfen wir nicht unzufrieden sein. Wir haben in der letzten Saison sehr gute Spiele miterleben können, und mit einwenig mehr Glück hätten wir auch m it dem dritten Ranglistenplatz abschliessen können, beträgt doch die Differenz zum Ranglisten-Dritten nur 3 Punkte. Denken wir dabei an die schweren Verletzungen von unseren Kameraden Egon und Domenico, sowie an die unnötigen Spielerausschlüsse, die für die entsprechenden Spieler drei Strafsonntage zur Folge hatten. Schliessen wir also diese Saison ab und steigen mit den besten Vorsätzen in die neue Saison. Zum Abschluss dieser Rückschau möchten wir zwei Kameraden besonders unseren besten Dank für die geleisteten Dienste aussprechen. Es sind dies die Herren Hans Leuenberger und Bruno Kocher. Obwohl sie der Spiko offiziell nicht angehören, haben sie uns doch ununterbrochen Ihre Dienste angeboten. Sei es nun im Werben neuer Spieler für unseren Verein oder sei es im Betruene der 2. Mannschat etc. Jederzeit haben sie mitgeholfen, ja uns sogar manchmal auch die nötigen Impulse zum Handeln gegeben. Nicht umsonst wird unser Hans Leuenberger auch als Schrittmacherdes SC Blustavia bezeichnet. Nochmals herzlichen Dank unseren beiden Kameraden. Ein weiterer Dank sei unserem Berichterstatter, Herrn Otto Zurlinden, ausgesprochen. Ebenfalls dem scheidenden Trainer Albin Strähl danken wir für seine Tätigkeit in unserem Verein. Vorschau auf die kommende Saison 67/68 Transfers: Im grossen und ganzen drüfen wir mit der Transferlage unseres Spielerbestandes zufrieden sein. Zieht man eine Bilanz, so kann man die erfreuliche Tatsache feststellen, dass sich die Abgänge mit den Neueintritten ziemlich ausgleichen. Bei den folgenden Uebertritten möchten wir nur Spieler aufführen, die für die 1. Mannschaft in Frage kommen. Austritte: Albin Stähl, Josef Monopoli, Urs Kohler, Sergio Piason, Günther Simonis, Rüdiger Kuth. Eintritte: Bernasconi Livio, Bessire Egon, Biberstein René, Ammon Urs, Thaler Bernhard, Schönmann Ernst, Schreiber Urs, Studer Rudolf. Auf Neueintritte in der 2. Mannschaft möchten wir aus Zeitgründen nicht eingehen. Es darf jedoch festgestellt werden, dass für die 2. Mannschaft ein Kader von ca. 20 Spielern zur Verfügung steht. Dem zu Folge hoffen wir auch mit der 2. Mannschaft in der 4. Liga erfolgreich mitmixen zu können. Traineramt: In der Person von Livio Bernasconi konnten wir für die kommende Saison ein junger initiativer Trainer gewinnen, der doch durch seine Mitwirkung in der Nationalliga die nötige Erfahrung mitbringt. In den drei vergangenen Wochen war es eine Freude dem abwechslungsreichen Training der beiden Mannschaften zuzusehen oder selbst mitzumachen. Von der Spiko wird unserem neuen Trainer jede Unterstützung zugesichert. In diesem Sinn wünschen wir ihm und unseren beiden Mannschaften viel ERfolg, dem Trainer in seinem Amt volle Befriedigung. Allgemeines: Das Training findet statt: Dienstag, 18.45 freiwillig, Donnerstag 18.45 obligatorisch Dem Training vom Donnerstag geht ein Torhütertraining voraus, wobei wir die Torhüter bitten, sich wenn möglich schon um 18.15 für das Training bereit zu halten. Vom Trainer wird eine Absenliste geführt, die bei der Augstellung am folgenden Spielsonntag eine wichtige Rolle spielt. Es wird im Moment abgeklärt, ob wieder wie früher für lückenlose Trainingsbesucher am Ende der Saion ein kleines Präsent übergeben werden kann. Freundlicherweise wurde uns durch die Initiative unseres neuen Trainers von der Firma Nordmann ein Matchball in Aussicht gestellt. Diese Schenkung möchten wir im voraus bestens verdanken und gleichzeitig finanzkräftigen Mitgliedern die gleiche Tat empfehlen. Mit diesen Worten schliessen wir den Bericht ab und hoffen, dass wir einer sportlich erfolgreichen und auch kamaradschaftlich befriedigenden Saison entgegen gehen. Die Spielkommission: F. Bargetzi 25. August 1967 |
Sport-History von allen Mannschaften 1966/1967
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Mitgliederverzeichnis 1966/1967 |
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Eduard Amiet |
Walter Ammeter |
Arpad Balatoni |
Werner Bamert |
Endre Barabas |
Franz Bargetzi |
Ernst Baumann |
Charles Bernet |
Walter Bessire |
Sergio Biason |
Markus Bieli |
Peter Bieli |
Otto Bläsi |
Rudolf Bläsi |
Ernst Bolliger |
Rolf Christ |
Fritz evaud |
Max Elser |
Jean-Pierre Fäh |
Rolf Flückiger |
Walter Flückiger |
René Fluri |
Ubald Flury |
Kurt Forster |
Franz Füeg |
Hans Füeg |
Franz Gasser |
Michael Gfrörer |
Robert Götschi |
Hanspeter Grossenbacher |
Paul Hafner |
Kurt Hänni |
Otto Henzi |
Fredi Hinz |
Herbert Hinzer |
Albert Hohl |
Fritz Jenny |
Rudolf Jenny |
Hans Ingold |
Max Ingold |
Felix Kaumann |
Bruno Kocher |
Urs Kohler |
Karl Kopecsko |
Endre Kurtössy |
Hans Leuenberger |
Albert Lüthi |
Marcel Meroni |
Josef Monopoli |
Kurt Müller |
Rudolf Müller |
Hans Obgerer |
Werner Obi |
Hans Ott |
Urs Olrlando |
Eduard Pfister |
Hans-Rudolf Pfister |
Hans-Rudolf Pfyl |
Bruno Piasacane |
Domenico Pomella |
Arnold Reize |
Werner Baumgartner |
Franz Ritter |
Günther Simonis |
Peter Schüpbach |
Franz STampfli |
Albin Strähl |
Bruno Strähl |
Erich Strasser |
Manfred Studer |
René Thomasen |
Jenö Toth |
Jeanpierre Vachoux |
Kurt Walker |
Adolf Weidel |
Fredi Wolf |
Anton Zarro |
Willy Zimmermann |
Otto Zurlinden |
Janos Büdi |
Laszlo Maczala |
Peter Trösch |
Jost Meuwly |
Toni Portmann |
Rüdiger Kutze
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Antonio Pomella
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Guerino Faoro
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Antonio Peduzzi
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Erwin Eggimann |
Toni Binz |
Giuseppe Monopoli |
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