
Von dieser Saison ist ein Jahresbericht vorhanden, jedoch kein GV-Protokoll. Ebenfalls sind die sportlichen Daten wenig dokumentiert. |
Jahresbericht des Präsidenten Saison 67/68 Wer sich an meinen letzten Jahresbericht zu erinnern vermag, der weiss, dass ich Euch zur Besinnung aufgerufen habe. Ich appellierte an den guten Willen jedes Einzelnen, um in der neuen Saison zu versuchen, den höchsten Grundsatz eines Sportclubs, die Kameradschaft, wieder hoch zu halten und in den Vordergrund zu stellen. Es war höchste Zeit, denn einer grösseren Anzahl von Blustavianern war der Sinn für Gemeinschaft, Disziplin und persönlicher Einsatz immer noch ein unerkanntes Phänomen geblieben. Dieser Gruppe von Individualisten war es scheinbar noch nicht klar, dass persönliches Können nur dann zur Geltung kommen kann und von Erfolg gekrönt wird, wenn sich jeder Einzelne einer Allgemeinkonzeption unterordnet, denn schlussendlich ist Fussball in erster Linie ein Mannschaftsspiel, das nur auf dem Boden eines selbstlosen Zusammenwirkens aller beteiligter Akteure gedeihen kann. Nun, meine lieben Blustavianer, im abgelaufenen Vereinsjahr durfte ich mit Vergnügen und Freude feststellen, dass meine ermahnenden Worte auf fruchtbaren Boden gefallen sind. Ich darf, ohne überheblich zu sein, behaupten, dass der in unserem Verin verloren gegengene Kameradschaftssinn eine wahre Auferstehung feiern durfte. Derjenige Mann, der dazu den Grundstein gelegt hat, da geht ihr sicher mit mir einig, ist unser lieber Kamerad und Trainer Livio Bernasconi. Was er im ersten Jahr als Trainer in unserem Verein fertig gebracht hat, ich denke da nicht in erster Linie an die fussballerischen Erfolge, ist einfach grossartig. Man darf da ruhig sagen, es wurde ein neuer Besen geführt und geschwungen. Nicht rücksichtlose, nein, oft sogar zu liebevoll hat er immer wieder versucht den sich ansammelnden STaub und Dreck aus Fugen und Ecken zu wischen. Wenn ihm dieses Reinemachen auch nicht immer gelang, Trotzköpfe und oppositionelle Elemente gibt es in jedem Verein, so hat er ganz sicher sein erstes Ziel erreicht. Das Ziel, sich auf eine Gemeinschaft, auf eine geschlossene Mannschaft von Kameraden verlassen zu können. Liebe Kameraden, ihr habt nun die ersten Voraussetzungen zum Erfolg erfüllt, es liegt nun an Euch, auch im neuen Veinsjahr den Grundsatz der Kameradschaft weiterhin hoch zu halten. Ist dies der Fall, dann dürfen wir für die Weiterentwicklung eine glänzende Prognose stellen, dann werden sich die Erfolge ganz bestimmt von selbst einstellen. Ich glaube, es lohnt sich, sich für einen solchen vorbildlichen Kameraden wie es unser Trainer ist, voll einzusetzen. Und nun zum Vereinsgeschehen. Im Berichtsjahr versammelten sich die Vorstandsmitglieder 9 Mal u einer Sitzung, um die laufenden Geschäfte zu erledigen und die Vereinsmitglieder wurden zu 3 Versammlung einberufen. An der ordentlichen DV des solothurnischen Kantonal-Fussballverbandes in Grenchen wurde unser Sprtclub durch Jost Meuwly und Benny Thaler vertreten und schliesslich sei noch die Instuktionstagung für Vereinsfunktionäre in Biberist aufgeführt, an welcher der Präsident durch Abwesenheit glänzte, weil er sich im Datum vergafft hatte. Auch einer Einladung zur Jubiläumsfeier des FC Bettlach wurde Folge gegeben. Im Namen unseres Vereins überbrachte Benny Thaler nebst einem Matchball unsere besten Glückwünsche. Der traditionelle Bänzen-Jass wurde am 1. Dezember im Baseltor durchgeführt. Als gewiegter Organisator dieses Anlasses amtete wiederum Hans Leuenberger. Dass der Bänzen-Jass unter den Vereinsmitgliedern und zum Teil auch deren Ehegattinnen stets guten Anklag findet, zeigt uns auch diesmal wieder der grosse Aufmarsch. Die Professoren des Difference konnten sich an dieser Konkurrenz nicht durchsetzen, da auch hier unser Trainer unschlagbar war. Jeder, der an diesem Festchen mitgemacht hat, trat sicher zufrieden und vergnügt seinen Heimweg an. Vom 1. - 7. Juli wurde auf unserem Sportplatz Aarmatt das traditionelle Tschutti-Turnier durchgefürht. Und zwar organisierten wir es wieder allein, nachdem wir während zwei Jahren versuchweise mit dem FC Zuchwil zusammen gespannt hatten. Der Erfolg blieb auch dieses Jahr nicht aus, hatten sich doch insgesamt 67 Mannschaften zur Teilnahme eingeschrieben. Wenn ich unserem Kameraden Franz Bargetzi, der wiederum als umsichtiger und verantworungsvoller Turnierleiter amtete, hier an dieser Stelle den herzlichsten Dank für seine Mühe und zeitraubende Arbeit ausspreche, so gilt dies auch für alle diejenigen Kameraden und zum Teil deren Ehegattinnen und solch die es noch werden könnten, die bei diesem Anlass wertvolle Dienste verrichteten. Ich denke da besonders auch an Antonio Peduzzi. Ich glaube, wir können es nicht genug schätzen, einen solchen umsichtigen, pflichbewussten und einsatzfreudigen Platzwart zu besitzen. Mein lieber Toni, ich danke Dir im Namen des Vorstandes für Deine uneigenützige Aufopferung, state Hilgsbereitschaft und gewissenhafte Arbeit, im Speziellen möchten wir Dir noch für die zur Instandstellung des Douchenraumes geleistete Arbeit recht herzlich danken. Du würdest es in der neuen Saison verdienen, wenn Dir die Mitglieder bei den zu leistenden Arbeiten auf unserem Platz, etwas mehr helfen würden. Vielleicht bringt das unser Trainer auch noch fertig? Wir könnten hier mit etwas gutem Willen auch unserem Platzkommission-Präsidenten, Hans Leuenberger, keine geringe Freude bereiten. Also liebe Kameraden, in Zukunft bitte keine faulen Ausreden mehr, wenn es darum geht auf dem Terrain eine kleine Arbeit zu verrichten. Hier ist der Teamgeist ebenso wichtig wie beim Fussballspiel. Am 29./30. Dezember 1967 führten wir zusammen mit den Kajakfahrern unterder Leitung von Hans Müller im Restaurant Schwanen einen Lotto-Match durch. Dem Verein war dadurch finanziell ein Erfolg beschieden, fiel der Reingewinn doch höher aus, als allgemein erwartet wurde, denn man darf nicht vergessen, dass wir mit den Kajakfahrern teilen mussten. Ich möchte auch an dieser Stelle allen denjenigen meinen Dank aussprechen, die sich voll eingesetzt haben, sei es an einem Tag oder sogar Freitag-Abend und den ganzen Samstag. Liebe Kameraden, wenn ich in meinem Jahresbericht nur die hauptsächlichsten Ereignisse des verganenen Veinsjahres noch einmal kurz gestreift habe, müssen wir dabei auch an die vielen Kleinarbeiten denken, die während eines Jahres von meinen Kameraden im Vorstand und von einzelnen Klubkameraden geleistet wurden und ohne die ein Verein nicht existieren kann. Für all diese Mitarbeit möchte ich Euch allen und im speziellen den Mitgliedern des Vorstandes recht herzlich danken und Euch für die Unterstützung und Aufopferung ein kräftiges "Danke" zurugen. Möge das Vereinsjahr 68/69 uns Glück und Erfolg bringen. Lohn, den 23. August 1968 - Der Präsident: Walter Ammerter |
Sport-History von allen Mannschaften 1967/1968
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Sport-History von allen Mannschaften 1967/1968
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Mitgliederverzeichnis 1967/1968 |
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Eduard Amiet |
Walter Ammeter |
Urs Ammon |
Arpad Balatoni |
Endre Barabas |
Egon Bessire |
Walter Bessire |
Sergio Biason |
Markus Bieli |
Otto Bläsi |
Ernst Bolliger |
Erwin Eggimann |
Max Elser |
Guerino Faoro |
Jean-Pierre Fäh |
Rolf Flückiger |
René Flury |
Robert Götschi |
H.P. Grossenbacher |
Kurt Hänni |
Fredi Hinz |
Albert Hohl |
Max Ingold |
Felix Kaufmann |
Bruno Kocher |
Urs Kohler |
Karl Kopecsko |
Endre Kurtössy |
Rüdiger Kuthe |
Hans Leuenberger |
Albert Lüthi |
Laszlo Maczala |
Jost Meuwly |
Josef Monopoli |
Arnold Nüesch |
Hans Oberer |
Werner Obi |
Eduard Pfister |
Hans-Rudolf Pfister |
Hans-Rudolf Pfyl |
Bruno Piascane |
Antonio Pomella |
Domenico Pomella |
Günther Simonis |
Urs Schreiber |
Peter Schüpbach |
Franz Stampfli |
Bruno Strähl |
Rudolf Studer |
Bernhard Thaler |
Erich Strasser |
René Thomsen |
Jenö Toth |
Jean-Pierre Vachoux |
Kurt Walker |
Livio Bernasconi |
Ernst Schönmann |
Urs Zumsteg |
René Biberstein |
Heinz Wälti |
Marcel Kohler |
Werner Baumgartner |
Alain Rall |
Norbert Nachbur |
Werner Bamert |
Franz Bargetzi |
Ernst Baumann |
Charles Bernet |
Rolf Christ |
Fritz Devaud |
Ubald Flury |
Franz Füeg |
Hans Füeg |
Franz Gasser |
Paul Hafner |
Otto Henzi |
Fritz Jenny |
Rudolf Jenny |
Hans Ingold |
Marcel Meroni |
Kurt Müller |
Urs Orlando |
Antonio Peduzzi |
Arnold Reize |
Anton Zarro |
Willy Zimmermann |
Otto Zurlinden |
Toni Binz |