Das erste Jahr unter dem neuen Präsidenten Erich Burkhard. Die Aktivitäten waren wiederum gross. Mit Anlässen wie dem Fleischjass, Sponsorenlauf, Frühlingsfest war unsere Führungscrew immer an der Arbeit. Erstmals wurde in diesem Jahr am Märetfescht teilgenommen. Im Nachhinein kann man sagen: "Ein Kult-Anlass wurde geboren". Nebst den Anlässen kam im sportlichen Bereich viel Arbeit auf den Vorstand zu. Bei den Junioren wurde es immer schwieriger Mannschaften mit genügend Spielern zu stellen. Die 1. Mannschaft stellte sich der Herausforderung von der Reduzierung der 3. Liga von 36 auf 24 Mannschaften. In diesem Geschichtsjahr die 1. Etappe von 36 auf 30 Mannschaften, was ohne Probleme bewältigt wurde.

 

Jahresbericht Saison 1992/1993

Mit insgesamt 10 Mannschaften startete der SC B in die Saison 92/93. 3 Aktiv-, 6 Junioren-, sowie die Seniorenmannschaft vertraten in den jeweiligen Kategorien unsere Farben. Anfänglich Personell genügend besetzt zeigten sich jedoch bald Engpässe, vor allem im Aktiv-Bereich. Der engen Zusammenarbeit der Trainer, sowie der geschickten Spielansetzung und dem Goodwil unserer Mitglieder ist es zu verdanken, dass Meisterschaft trotz Personalmangels relativ reibungslos über die Bühne ging. Eine Saison, die alles beinhaltete was die Würze in der Suppe ausmachte. Freud und Leid lagen eng beisammen. Nicht in allen Teams war und konnte man mit dem Erreichten zufrieden sein. Eine trotz allem für den SC Blustavia befriedigende Saison zu der ich allen Mannschaften meinen Dank und meine Gratulationen aussprechen möchte. Zum Spielbetrieb werden sich im Einzelnen die Trainer äussern.

Nicht vergessen in meinem Dank möchte ich alle unsere Trainer, Betreuer, Schiedsrichter und all die stillen Helfer ohne die unser immer rascher laufendes Uhrwert stillstehen würde. Ein Dankeschön auch meinen Vorstandskollegen, die sich nicht einfach zu Sitzungen einfinden konnten, sondern vorbereitet, mit Cahrgen belegt und engagiert für die verschiedensten Belange sich einsetzten und aktive Mitarbeit zu leisten hatten. Auch wenn nicht überall der sportliche Erfolg so erreicht wurde, wie man ihn sich gewünscht und evtl. auch erträumt hat, so hben wir doch einen grossen Schritt in Richtung Zukunft getan. Eine Zukunft, die wie ich vor einem Jahr angekündigt haben, den SC B als Gemeinschaft stärken soll, und den Auftritt gegenüber der Oeffentlichkeit als Sportclub ohne die uns angedichteten Mythen und Mängel festigen soll.

Ihr Alle habt dazu Euren Beitrag geleistet. An allen Fronten wurde generell gute, für den SCB wertvolle Arbeit geleistet. Bereits zur Tradition gewordene Anlässe fander wieder Aufnahme im Terminkalender. Der Sponsorenlauf vermochte wiederum viele Interessierte, Anhänger, Gönner, Eltern, sowie dem SC B positiv gesinnte Menschen zu mobilisieren. So wurde auch der Fleischjass wieder zu einem Erfolg. Auch Quartier-Bewohner nahmen neuerdings an diesem Anlass teil. Mit über 240 Teilnehmern war das Frühlinsfest 93 der glanzvolle Höhepunkt in unserem Vereinsjahr. In dieser Art und Weise bringen es wohl nur wenige Vereine fertig, Jahr für Jahr mit vollem Haus dem Verein zugewandten Personen einen solchen unvergesslichen Abend zu bieten. Ein Dank gebührt den Organisatoren, unserer Theater-Gruppe unter der Leitung von Freddy Schenk, Livio Bernasconi und Bidu Schwägli für die Tombola und Chrigu Wenger mit seiner Bar-Crew. Ein spezieller Dank gilt auch den vielen hier nicht namentlich erwähnten Helfer, ohne die das Fest nicht gelingen würde.

Unserem Zuhause hier im mittleren Brühl kommt immer grössere Bedeutung zu. Dies haben wir zum grössten Teil unserem Wirteehepaar Heinz und Erika Wisler zu verdanken. Ihre allseitig geschätzte Ruhe (was in Anbetracht des nicht immer einfachen Punblikums manchmal fast ein Wunder ist). Ihre fachliche Kompetenz und ihr stetiges Entgegenkommen sind Garant für schöne, kulinarisch einwandfreie Abende und Anlässe. Auch dafür ein herzliches Dankeschön.

Es liegt an uns allen, die Zukunft des SC B, sowie dessen Umfeld gemeinsam zu gestalten. Sei es die Förderung des Nachwuchses, in die wir vermehrt Gewicht legen wollen und müssen, sei es die Oeffentlichkeitsarbeit, das Gestalten des Vereinslebens, notwendige Aktivitäten, die zur Sicherung des erheblichen Vereinsbudgets beitragen, für all dies sind motivierte Mitglieder notwendig. Unser Ziel soll es sein, dass Leute aus der Fussballerischen Umgebung für den SC B wegen des SCB, dessen Umfeld und nicht zuletzt des intakten aktiven Vereinslebens wegen, spielen oder in anderer Weise mitmachen wollen.

Der SC Blustavia hat sehr viel zu bieten - Also mach Aktiv mit

Unser sportliches Ziel soll die zweite Liga bleiben. Dies ist aber erst realisierbar, wenn wir hierzu ein solides Fundament erstellt haben. Durch die Neuformierung der 3. Liga, sowie der anderen strukturellen Aenderungen werden die kurzfristig realistisch erreichbaren Ziel wohl tiefer angesetzt werden müssen.

Allen Freunden, diem im ersten Amtsjahr als Präsident des SC Blustavia mit Rat und Tat unterstützt haben möchte ich danken. Danken für die konstruktive Kritik und den mir entgegengebrachten Goodwill. Vieles konnte erledigt oder in andere Bahnen geleitet werden. Manches bleibt zu tun. Die Zukunft hat begonnen. Es braucht uns alle. Jeder an seinem Platz. Ich sehe mit Optimismus und einem starken Verein im Rücken in die Zukunft. Ich wünsche dem Verein und dess Mitgliedern Glück, Erfolg und gute Gesundheit für die kommende Saison.

Gemeinsam sind wir stark. Packen wir's an.

Solothurn, 17.06.93 Der Präsident: Erich Burkhard

Worte des Präsidenten aus dem Cluborgan vom August 1992

Als frisch gewähler Präsident des SC Blustavia möchte ich die Gelegenheit wahrnehmen und einige Gedanken zu unserem Sportclub sowie zum Vereinsleben äussern.

Seit einigen Jahren bin ich nun Mitglied des SCB und durfte verschiedene Funktionen ausüben. Sei es als Interimstrainer und später Coach der 2. Mannschaft, als Beisitzer, Seniorenobmann sowie als OK-Präsident des Frühlingsfestes oder auch als Senior, einige Dinge sind mir speziell aufgefallen.

Der SCB ist bemüht durch Aktivitäten auch neben dem Spielfeld den Mitgliedern und Freunden des SCB etwas zu bieten. Leider trifft man bei diesen Anlässen immer die gleichen Personen bei der Mithilfe und Durchführung an. Vielerorts hat die Ablösung älterer Generationen eingesetzt. In unserem Sportclub erfolgt dies jedoch mit Verzögerung. Gute Ansätze sind vorhanden, siehe Frühlingsfest 92.

Es ist notwendig, dass auch die jüngeren Generationen aktiv am Vereinsleben teilnehmen um kontinuierlich den Uebergang der Generationen zu gewährleisten. Dazu braucht es aber vermehrt Kontakt unter den Mitgliedern, Toleranz gegenüber seinen Kameraden und den Willen, die gewachsene SCB Familie nun zu einer Gemeinschaft zusammen zu fügen. Der Freiraum als Sportclub in die Individualität des Einzelnen soll gewahrt bleiben. Jedoch sollen Disziplin, Toleranz und Freude am Fussball den Mitgliedern Baustein für unsere Zukunft sein. Es ist Zeit Probleme anzupacken. Offene Gespräche und einhalten der offiziellen Wege sind dem förderlich. Helft mit bei der Gestaltung unserer Zukunft im SCB.

Schlussendlich ist jeder ein Stück SC Blustavia. Nur aus vielen positiv eingestellten und aktiven Mitgliedern bildet sich ein erfolgreicher SC Blustavia. Ich bin überzeugt, dass wir alle diese Chance wahrnehmen. Auch sportlich möchten wir in Zukunft Ziele erreichen. Dass der SCB wieder in der 2. Liga Tritt fassen möchte ist klar. Dafür ist es jedoch unerlässlich, dass das ganze Umfeld mitzieht. Ein Pfeiler für die Zukunft wird sicher auch unsere Juniorenabteilung bilden. Ihr werden wir auch vermehrt unsere Aufmerksamkeit widmen.

Die neue Saison hat bereits begonnen. Ob der Vorstand eine neue Besetzung aufweist ist für den Trainings- und Spielbetrieb nicht relevant. Jeder Einzelne ist auch hier mit den gleichen Grundsätzen gefordert, um den Erfolg und somit unsere Zukunft aktiv mitzugestalten. - Erich Burkhard

Worte des Präsidenten aus dem Cluborgan vom Dezember 1992

Wieder neigt sich ein Jahr dem Ende. Vieles dass man sich vorgenommen hatte konnte realisiert werden. Vieles steht leider wie immer auf der Liste für das kommende Jahr. Geimeinsam können wir zurückblicken auf ein bewegtes Jahr.

Ein Jahr, dass auch unserem Sportclub etliche, zum Teil spürbare Veränderung bebracht hat. Wir wollen das Geschehene nicht in der Vordergrund stellen. Nein, wir wollen die Zukunft anpacken. Sie kann durch uns geimeinsam gestaltet werden. Die Vergangenheit soll uns als Erinnerung und somit als Ratgeben rüf die Zukunft dienen.

Sportlich gesehen können wir feststellen, dass unsere erste Mannschaft im Kampf um den Gruppensieg trotz eines 4 Punkte Rückstandes immer noch ein Wort mitzureden hat. Sie wird sicher auch den Willen und den notwendigen Einsatz dafür aufbringen, denn Routine allein genügt heute nicht mehr. Unsere 2. Mannschaft könnten sich noch einige Ränge gutmachen, ist aber nach wie vor vom Verletzungspech verfolgt. Auch die 3. Mannschaft funktioniert recht gut als Gemeinschaft. Der sportliche Erfolg lässt sich noch auf sich warten, aber er wird sich einstellen.

Unsere Junioren-Abteilung hat die Vorrunde mit sehr unterschiedlichen Erfolg beendet. Auch hier spielt das jeweilige Engagement eine wichtige Rolle. Ist der Eifer gross, so kann (vielleicht auch erst in absehbarer Zeit) der Erfolg nicht Ausbleiben.

Diese Tatsachen weisen aber alle auf das gleiche hin. Wer Erfolg haben will, muss sich dem Ziel als Ganzes unterordnen. Die Interessen des Einzelenen sind in diesem Moment zurückzustellen. Das Ziel der Gemeinschaft soll und muss im Vordergrund stehen. Nur so kann die Zukunft sicher auch gelingen.

Viele Menschen engagieren sich stark für den SC Blustavia. Seien dies unsere Trainer, Betreuer, Sponsoren, Gönnen wie auch Vorstandsmitglieder. Ihnen Allen gebührt unsere Hochachtung und unser Dank für die geleistete Arbeit zum Wohle unseres SCB. Sie sollen uns Beispiel sein, dass es die Arbeit für die Sache ist, die der Geimeinschaft dient. Wir brauchen jeden einzelnen im Sportclub, der an seinem Platz das Beste gibt zum Wohle des Ganzen. Die Gewissheit, dass sie alle auch mithelfen die Rückrunde zu gestalten, lässt hoffen, dass die gesteckten Ziele erreicht werden können.

Ich möchte allen Mitgliedern, Gönnern, Sponsoren und Angehörigen des SC Blustavia frohe und besinnliche Weihnachtstage, gute Gesundheit und ein erfolgreiches neues Jahr wünschen. - Erich Burkhard

Worte des Präsidenten aus dem Cluborgan vom März 1993

Die fussballose Zeit hat sich nun endlich wieder verabschiedet. Vielerort ist der Meisterschaftsbetrieb wieder voll im Gange. Es wird wieder (oder schon seit geraumer Zeit) trainiert und im Ernstkampf um Punkte gefightete. Ueberall sind sie wieder im Einsatz. Sie, die Spieler, Trainer, Betreuer, all die freiwilligen und zum Teil angefressenen Helfer. Jeder an seinem Platz, bereit seine Arbeit zum Gelingen der vorgegebenen oder erhofften (wenn auch manchmal nur im geheimen) Ziele beizutragen!

Es sind eine Menge arbeiten zu erledigen, die zum Gesamten beitragen. Worum es sich auch dreht, es braucht schlussendlich Alle. Unsere Mannschaften sind ganz passabel in die Rückrunde gestartet. So darf sich unsere erste Mannschaft, trotz erheblichen Personalproblemen (Abgänge, Verletzungen) immer noch Hoffnungen auf einen der vorderen Ränge in der Gruppe 1 der 3. Liga machen. Der vorbildliche Einsatz wird sicher diese Hoffnungen unterstützen und zur Tatsache werden lassen!

Ebenso drängt unser Nachwuchs nun endlich nach. Wenn auch noch nicht in der Breite, in der es unser Sportclub benötigt. Die zweite und dritte Mannschaft geben unseren Junioren, die den Schritt in den Aktivfussball machen, durch die vielen Routinieres den notwendigen Halt, um sich auch für höhere Aufgaben zu empfehlen. Als Präsident hoffe ich, dass dies in Zukunft so bleiben wird. All zu rosig sieht es im Juniorenbereich nicht aus. Es wird von unseren Junioren- sowie von den Aktivtrainern hervorragende Arbeit geleistet. Auch funktioniert die Kommunikation gut. Was mir grosse Sorgen für die Zukunft bereitet, ist die Tatsache, dass mit zunehmendem Alter immer mehr junge Menschen dem Fussballsport den Rücken kehren.

Leider gelingt es nicht immer, das Interesse am Fussball gleichermassen am Leben zu erhalten. Dies ist eigentlich schade! Schade nicht nur für den Sport, sondern vor allem für den jungen, heraunsachsenden Menschen. Der Mannschaftssport kann so viel zur Bildung der Persönlichkeit beitragen, das sonst nirgendwo mehr für die Zukunft konsumiert werden kann. Viel hängt auch damit zusammen, dass es heute viel einfacher ist, sicher einer Sportart zuzuwenden, bei der man kommen und gehen kann wann man Lust hat. Die Verpflichtung existiert nur im finanziellen! Wirklich bequem! Kameradschaft, gemeinsam einstehen für Ziele, alles Sprüche von vergangenen Zeiten? Weit gefehlt! Gerade in Zeiten, wo der Wohlstand gewisse Abstriche erfahren hat, ist das gemeinsam auf Ziele hin arbeiten und füreinander einstehen und einander helfen gefragter denn je!

Wer dies in seinem Repertoir nicht beherrscht läuft Gefahr nebenher zu gehen. Aus dem Durchlaufen einer Juniorenabteilung kann ein Jugendlicher also nicht bloss den Fussballsport mitnehmen. Er lernt auch andere äusserst nützliche Dinge. Unser bestreben die Juniorenbewegung auszubauen erfährt immer wieder Rückschläge. Sei dies durch den Abgang von Spielern oder durch Personalmangel in den einzelnen Mannschaften. Wir sind bestrebt Lösungen zu suchen, die auch in Zukunft diesem Problem REchnung tragen. Es ist nicht bloss der SC Blustavia, der mit diesem Problem ringt. auch andere Vereine sind davon betroffen. Ich bin zuversichtliche, dass wir auch das Nachwuchsproblem in den Griff bekommen werden. Dazu benötigt der SC Blustavia alle sich zur Verfügung stellenden Helfer denen ich an dieser Stelle danken möchte und sie gleichzeitig auch für weitere Taten ermutigen und aufrufen möchte! Erich Burkhard

 

Jahresbericht 92/93 der Juniorenabteilung

Mit 6 Mannschaften sind wir in die Saison 92/93 gestartet. Auf die Rückrunde mussten wir leider die Mannschaft der Jun. B zurückziehen. Das alles geschah nach intensiven Gesprächen mit Spielern und des gesamten Vorstandes.

Die restlichen Mannschaften schlossen die vergangene Saison erfolgreich ab. Die Junioren E unter der Führung von Röbi Kuster spielten sogar um den Gruppensieg mit. An dieser Stelle besten Dank an alle Trainer, sowie den Helferinnen/ und Helfer (Eltern, Schiedsrichter etc.) die alle auf das gleiche Ziel hingearbeitet haben, den Jugendlichen etwas zu bieten. Somit kamen auch viele Anlässe neben dem Fussballplatz zustande. Besten Dank auch dem Wirte-Ehepaar Wisler! Geni Nydegger möchte aus privaten Gründen eine Pause als Trainer der Junioren von einem Jahr einlegen, auch ihm speziell einen grossen Dank.

Saison 93/94: Es werden 5 Mannschaften gemeldet. Junioren F, E, Da, Db, A. Bei den C Junioren gibt es neu eine Gruppierung mit dem FC Post. Ich meine, auf längere Sicht, ist es realistischer, wenn wir mit einem Nachbarclub (FC Post), die Probleme der einzelnen Juniorenkategorien gemeinsam angehen. Denn in der Zukunft wird es schwieriger, auf dem Platz Solothurn genügend Kinder zu finden um alle Mannschaften von F - A zu bilden. Packen wir diese Herausforderung gemeinsam an. In diesem Sinne wünsche ich allen Juniorentrainern und Betreuern sowie dem Vorstand eine erfolgreiche Saison 83/94 - Alex Rudin

 

History der Spiele Saison 1992/1993 - 1. Mannschaft

Stehend von links: Rolf Schwaller, Thomas Wälti (Spielertrainer), Ivan Fischer, Hans Rudolf Zaugg, Markus Klaus, Mato Miskovic, Christoph Wenger, Beat Lanz, Walter Lang, Martin Gurnter, Erich Burkhard (Präsident), Hans Gurtner (Hauptsponsor Gurtner AG)

Sitzend von links: Daniel Wüthrich, Pasquale D'Amico, Fabio D'Amico, Roger Marrer, Thomas Wild, Daniel Wild, Olcay Sahin, Markus Marrer, Thomas Heri

Ranglisten, Resultate, Matchberichte, Aufstellungen, Torschützenliste, Zeitungsartikel usw

 

 

SCB Cluborgan Nr. 21 - Saison 1992/1993 - August 1992
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SCB Cluborgan Nr. 22 - Saison 1992/1993 - Dezember 1992
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SCB Cluborgan Nr. 23 - Saison 1992/1993 - April 1993
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Die Juniorenabteilung

Aus dem Cluborgan vom August und Dezember 1992

Betrachtungen eines Vaters und Juniorentrainers von Röbi Kuster

Für Laien - und ich bin auch einer - zuerst eine Beschreibung über diese Junioren, was und wie sie sind, was sie machen. Für die Mehrheit der Leser - alos für unsere Fussballfachleute (Die Profis) des SC Blustavia - wäre dies natürlich nicht nötig. Sie kennen die nachstehend beschriebene erste und zweite Mannschaft. Oder etwa doch nicht?

Bei der ersten Mannschaft aus meiner Sicht handelt es sich also um die kleinsten Blustavianer. F Junioren genannt. Es sind 1. und 2. Klässler, doch es spielen auch noch jüngere Buben mit. Bei den E Junioren spielen 2. und 3. Klässler. Man kann diese kleinsten Fussballer des SC Blustavia sofort an den Tenues erkennen. Es sind diejenigen Fussballzwerge, denen das Leibchen bis unter die Knie reicht und die Fussballerhose die Wadenmuskeln verdeckt. Das muss so sein, weil eben nicht alle F und E Junioren Wadenmuskeln haben. Muskeln kommen in der Regel von Sport und Spiel (Ausnahme Krabbe & Co). Bei unseren Junioren gibt es jedoch solche, die denken nicht nur an den Sport und das Spiel. Sie gucken beim Training oder auch mal beim Spiel lieber den Flugzeugen nach. Es gibt auch solche, die findest du auf dem Baum statt beim Golie Training oder auf der Kletterstange statt auf dem Rasen.

Bei all den Abwechslungen kommen dann eben da und dort die vorgenannten Muskeln zu kurz. Auch nach dem Spiel oder dem Training erkennt man unsere Blustavia-Junioren sofort wieder. Es sind die Buben, die statt ihre Fussballschuhe zu waschen, gleich lieber selber in den Brunnen stehen. Aber, Spass beiseite. Tatsache ist, dass bei beiden Mannschaften in der Regel sehr ernsthaft gespielt, gekämpft und natürlich auch viel lieber gewonnen als verloren wird. Dementsprechend gibt es Trauer und Schmerzenstränen aber auch heimliche Wassertropfen im Auge aus Freude über ein gewonnenes Spiel. Unsere beiden Mannschaften haben auch Glück. Mit Geni Nydegger und Arthur Rossel sind zwei fachlich bestens ausgebildete, menschlich ausgezeichnete Trainer am Werk, die darüberhinaus beide auch besonders geschickt mit Kindern umgehen können. Und unsere beiden Trainer haben alles bestens im Griff.

Woher ich das alles weiss? Nun ich bin der Vater eines früheren F und heutigen E Juniors. Als direkt interessierter bin ich auch organisatorisch bei den E Junioren mittätig und besitze daher ein wenig Einblick. Du findest mich bei jedem Match am Spielfeldrand und hier meistens hinter dem Blustavia Goali. Ich als dessen Vater, weiss darum mehr als alle anderen über die erhaltenen Eigentore oder über die normalen Goals Bescheid.

Eigentore: innert der letzten drei Jahre haben unsere Jungs fast mehr ins eigene Tor geschossen als in das der Gegner. Bei Biberist - Blustavia, vor etwa einen Jahr, kickte jedoch der gegnerische Torhüter den Ball statt zu seinen Spielern, mit einem Fallrückzieher ins eigene Goal. Deutlich erinnere ich mich auch an ein 22:0 (leider für die anderen: Bellach) und an eine besonders scherzhaftes 16:2 (auch für die anderen: Nachbar Post). Aber auch schöne Preise haben wir gewonnen (du siehst, auch ich unterscheide zweischen wir und sie je nach Sieg oder Niederlage. So kürzlich beim Hallenturnier in Flumenthal zwei Trophäen, diverse Plaketten, Diplome oder Chlaussäcke.

Geselliges: Super Anklanf fanden die von Geni organisierten Spaghetti-Essen und das Spiel Junioren gegen Eltern (ich verrate hir das Resultat nicht, und die Junioren fragen ist nicht gestattet), oder die von Alex organisierten Fahrten nach Bern zu YB oder nach Zürich zu GC.

Sponsoren: Die Aktivitäten unserer beiden Trainer, und vielleicht auch meine als Schreiberling und Organisator, halfen sich auch weiterhin mit, die Eltern und Bekannten unserer Junioren als Sponsoren zu gewinnen. Hier nochmals herzlichen Dank. Auch ein Dankeschön allen Sponsoren der Junioren am Sponsorenlauf. Uebrigens ist damals unser Juniorengoali 19x um den Fussballplatz gerannt, und dies in einer halben Stunde. Wetten dass du dies nicht schaffst?

Junioren sind auch Konsumenten. Im Guten, aber auch im schlechten Sinne. Man muss ihnen etwas bieten. Sonst gehen sie in einen anderen Club oder zu einer anderen Sportart. Jeder Club, auch der SC Blustavia braucht auch Produzenten, sprich Präsident, Trainer, Helfer (in unserem Fall z.B. Fahrer), Eltern Freunde, Bekannte und vor allem Spieler und Sportler die nicht nur mit den Händen in den Hosensäcken dastehen, sondern die auch einmal etwas zum guten Gelingen beitrag. Junioren müssen auch immer wieder neu motiviert werden. Und gerade hier braucht es die Eltern (bitte nicht gleich schimpfen, wenn an den Fussballschuhen noc ein wenig Wiese dran ist und die Socken auch nicht mehr so weiss wie auch schon sind).

Ich glaube fest daran, dass Kinder vielleicht mit Musik, sicher aber mit regelmäsigem Sport - und hier vor allem Mannschaftssport - eine gute Alternative zur Strasse haben. Sie lernen sich zu behaupten, durchzusetzen aber auch sich unterzuordnen, als Mannschaft zu sein. Und schliesslich erlegen sie viel neues, anderes, abwechslungsreicheres als die Strassenkinder je erleben können. Unsere Junioren erleben Höhen und lernen auch mit Anstand zu verlieren. Sie werden besonders gut betreut (unsere beiden Trainer geben dazu ihre Freizeit und sie stehen jeden Mittwoch und jeden Samstag für die Junioren bereit). Dieser oder jender betrachtet dies als Selbstverständlichkeit. Den anderen und auch den Trainern herzlichen Dank für alles. Herzlichen Dank vor allem auch dem Club und den Verantwortlichen.

Und ihr, liebe Eltern, liebe Leser, liebe Freunde oder Sponsoren des SC Blustavia, bitte helft mit, die Buben immer wieder neu zu motivieren. Es lohnt sich, sie dem Sport zu erhalten, denn sie tun dann nichts schlechteres.

Zum Schluss lade ich euch alle zu einem Junioren F oder E Spiel des SC Blustavia ein. Es finded in der Regel am frühen Samstag-Nachmittag statt. Ich garantiere für einen fröhlichen vergnügten Plausch. - Röbi Kuster

 

Die Seniorenabteilung

Seniorenreise vom 10.07.92 nach Langkampfen / Kufstein, Tirol

Jedermann (evtl. auch einige Gattinnen) waren froh, als endlich am 10.07.1992 der Reisecar der Firma Portonier Biberist (spezialisiert auf SCB Seniorenreisen) pünktilich auf dem Dornacherplatz fuhr. Ein kurzer Abschiedskuss bei Frau, Kind und Kegel und los gings.

Erste Station Aarau. Aufsammeln der noch arbeitswütigen Steinmann und Co. Nicht wie weg in Richtung Austria Grenze. Nach erfolgter Verpflegung bezwanen wir den Arlbergpass. Höhenluft war zwar noch nicht notwendig, aber in Anbetracht der bevorstehenden schweren Spiele sicher für die Konstitution förderlich.

Schon bald hatte der Car schwer Schlagseite. Da sieh doch "weisch no" und unser Chauffeur Roland Portenier war froh als das Sagenumwobene Mötz hinter uns lag! Wir passierten Innsbruck und rollten in flottem Tempo Richtung Langkampfen. Am Sportplatz eingetroffen wurde uns ein Begrüssungs-Schnapserl offeriert, was nicht überall die gleiche Wirkung tat. Es folgte der Hotelbezug und das gemeinsame äusserst schmackhafte Nachtessen. Anschliessend war Vergnügen angesagt.

Auf dem Sportplatz spielten die Country Sisters, die wohl manches Herz höher schlagen liessen. Musik sei auch ein optischer Genuss was beim Anblick der Damenband verständlich war. In Kufstein sind die Nächte lang.

Einmal Regen und dies 3 Tage lang. Sofort vom nicht überdekcten Festplatz in die Kaisertenne (Solothurn nimm dir ein Beispiel, kein Eintritt, geöffnet bis 05.00 Uhr und das mit vernünftigen Preisen und Live Musik) und dann das Bouquet abgerundet im Pub! (falls da etwas noch nicht rund war) Zwischendurch Rundfahrt im Auto mit anschliessender Inspektion des Milieus durch Aschi "the Killer". Abschluss der Tätigkeiten mit leichtem Fussmarsch nach Hause ins Hotel das wohl im Morgengruaen gesehen wurde, sich aber immer wieder entfernte. Führung durch den erfahrenen Scout Rolf Strähl, der die Pflege der Blasen seines Trainers aber nicht übernehmen konnte. Schlaf: na ja! Wer seinen Hotelschlüssel nicht im Blumentopf hatte der schlief auch nicht im Gang oder auf dem Bettvorleger. Was soll's, Vizepräsidenten sind hart im nehmen.

Turniertag: Regen aus allen Richtungen, Spiele nur am Nachmittag. Mittagessen in Kufstein. Erfahrende Kenner der italienischen Speisekarte führten einige Kameraden in die bis heute ungeklärten fleischlosen Geheimnisse des Carpaccio ein. Besten Dank Dario für deine Ausführungen! Endlich kenn wir den Unterschied zwischen Mozzarella und Carpaccio. Frisch verplfegt und nun ausgeschlafen nahmen wir die Turnierspiele in Angriff. Lautstarke Unterstützung der eigenen Spieler auf dem Platz konnten den sportlichen Glanzlichtern keinen Abbruch tun. (wie auch)

Ein Rang unter den ersten 12 war uns sicher! Frisch geduscht wartete der noch junge Abend darauf genossen zu werden. Bei der Preisverteilung mit anschliessendem Tirolerabend kam jedermann auf seine Kosten (auch der Festwirt). Selbstverständlich wurde der Anlass mit eisernem Durchhaltewillen gewohnheitsmässig zum Abschluss gebracht (siehe vorgängigen Ablauf). Tagwache am Sonntag ein schwieriges Unterfangen für den Weckdienst. Einige unverpflegt, vom Wasser der Dusche noch tropfend konnte mit wenig Verspätung die Heimreise in Angriff genommen werden. Adieu Lankampfen, Adieu Kufstein, wir hoffen uns im nächsten Jahr wieder zu sehen.

Ein Training mit den Senioren (Betrachtungen von Beat Steinmann)

Senior wird im Duden wie folgt beschrieben (Aeltester, Ruhiger, Weise, Vorsitzender, Altmeister, Sprecher), auch kennt man ihn im Folksmund als Oldie oder Gruffti. Aber beginnen wir jetzt mit unserer Geschichte.

Mittwochabend, 19.00 Uhr, wir sehen vereinzelte Gestalten, die sich langsam dem Blustavia-Hüttli nähern. Die Begrüssung findet statt und nach längerem hin und her wird die Kabine betreten. Jetzt sehen wir schon verschiedene Senioren miteinander flüstern (wer spielt heute wohl gegen wen?). Hat Turi die Aufstellung schon gemacht? Heute sind wir zwei zusammen!). Man zieht sich um, schmiert sich die Beine ein, zeigt dem Kollegen noch sein Boboli vom letzten Mal und dann geht man vereinzelt und bedächtig auf den Platz.

Auf dem Platz werden die zwei Tore gesteckt (die Breite wird 2- bis 3mal nachkontrolliert), die Spannung steigt, man spürt es förmlich knistern, bis dann Turi die Aufstellung bekanntgibt. Nach der Bekanntgabe fängt das erste Murren vereinzelter an (mit dem da sind wir ja sowieso einer weniger usw.). Nach endlosen Minuten und Diskussionen beginnt das Spiel.

Ein minutenlanges Abtasten beginnt, ein plötzlicher Steilpass und ein Mann verpasst vor dem Tor den Ball. Sofort kommt von hinten ein lieblicher Kommentar "Geh doch Duschen" oder "Ich habe es ja gesagt, wir spielen mit einem Mann weniger" usw. Die Mannschaften b eruhigen sich wieder und in rasendem Tempo wird das Spiel ncoh gesteigert. Plötzlich o Schreck, ein Foul! Ein Mann liegt am Boden, die anderen rufen schon nach dem Beatmungsgerät und der Bahre. Doch ist nicht passiert. Das Spiel steigert sich von Minute zu Monute. Torchance um Torchance wird vergeben und bei jedem erhaltenen Tor trösten sich die Kameraden mit lieben Worten: "Bleib doch das nächste Mal zuhause"!

Inzwischen ist es fast 20.45 Uhr geworden, die Schlacht wogt immer noch und das Resultat steht bei 6:7 und kein Ende in Sicht. Angriff über Angriff der unterlegenen Mannschaft wird vorgetragen und schüchtern wird von der führenden Mannschaft das Ende verlangt. Doch die Antwort heisst: "Noch ein paar Minuten". Ein schöner Angriff über die linke Seite und es heisst 7:7. Jetzt kommt sofort der Schlusspfiff und kameradschaftlich wird der Platz verlassen und vereinzelt hört man Stimmen: "Das hat Freude gemacht, die haben wir zeitweise schwindlig gespielt oder hast den den Doppelpass mit ... gesehen?

Beim Duschen beglückwünscht man sich zu der tollen Form (Gugelhopfform) und beim Abendessen wird der Match genau analysiert, stundenlang diskutiert, wieso wer was gemacht hat usw. Sehr, sehr spät am Abend, nach etlichen Bierchen und Wein und einem guten Abendessen, mit dem Gefühl, in einer Superform zu sein (oder auch nicht), geht man zufrieden nach Hause und freut sich auf das nächste Training.

Ich wünsche allen Blustavianern mit ihren Familien eine schöne Weihnachten und ein glückliches neues Jahr. - Beat Steinmann

 

Worte von unserem Ehrenpräsidenten Hans Leuenberger - August 1992

Wer aufhört besser zu werden, der hört bald auf gut zu sein!

Mit diesen Worten wollen wir gemeinsam versuchen, nach aussen und nach innen für eine ständige Bereitschaft zu Fortschritt zu werden. Ueber die Stellung unseres Vereins entscheidet immer stärker die Bereitschaft und die Fähigkeit zur Innovation. Die Qualität, die Leistungsbereitschaft unseres Sportclubs ist unsere wichtigste Aufgabe. Wir müssen dazu Sorge tragen.

Die Vergangenheit kann man nicht beeinflussen; rückwärts gibt es keine Korrektur. Den Weg in die Zukunft hingegen kann man sehr wohl gestalten. Man kann auch den bisher eingeschlagenen Kurs korrigieren oder neu festlegen, Ziele methodisch verwirklichen wie dies z.B. bei der Gründung einer Juniorenbewegung, des jährlichen Frühlingsfestes und des Sponsorenlaufes der Fall ist.

Im Interesse des Fussballsportes und insbesondere unseres Vereins, welcher heute vorwiegend von starken Führungskräften und von unermüdlichen, einsatzwilligen Idealisten geprägt ist, muss und soll das Kader vor Herausforderungen und Problemen nicht zurückschrecken, die ihm gestellten Aufgaben anpacken un d sie mit allen verfügbaren Kräften zu Ende führen. Etwas leisten macht glücklich!

Eine regelmässige Herausforderung zwingt uns Menschen dazu, über den Sinn des Tuns nachzudenken, sei es in der Familie, im Berufsleben, in der Politik oder im Verein. Wir sind doch nur dann glücklich, wenn wir etwas erarbeitet, etwas geleistet haben. Das Erreichen eines angestrebten Zieles gibt immer wieder das Gefühl echter Befriedigung. Wir müssen uns bemühen, trotz grosser Belastungen und Aufgaben optimistisch zu bleiben und der Zukunft herausfordernd zu begegnen. - Hans Leuenberger

 

Sponsorenlauf und Volksfest vom 19. September 1992

Wiederum ein äusserst gelungener Anlass. Nach dem Sponsorenlauf war Volksfest angesagt mit Live Musik von der Blues Corporation aus Solothurn.

 

Schreiben vom 31.10.1992 über die Situation im Mittleren Brühl

Wär hätte nach diesem Schreiben aus dem Jahre 1992 gedacht, dass die Situation beim Schreiben dieses Geschichtsjahres im Jahre 2014 immer noch die Selbe ist?. Unglaublich aber wahr.

 

Fleischjass vom 20. November 1992

Wie jedes Jahr fand auch Heuer wiedrum der traditionelle Fleischjass des SCB statt. 24 Personen aus unserem Sportclub sowie Angehörige und Anwohner fanden sich am 20.11.92 zum Jass ein. Es wurde um jeden Punkt hart gekämpft. Nach 7 Jassrunden stand der Sieger fest. Auch die weniger gut platzierten durften sich freuen. Auch sie erhielten einen Fleischpreis. Nach der Rangverkündigung blieb noch genügen Zeit zu einem angeregten Gespräch und einem guten Glas.

Die Rangliste: 1. Ernst Brühweiler jun. 5265 Punkte, 2. Alexander Rudolf von Rohr 4908 Punkte, 3. René Perrelet 4830 Punkte.

 

Das 11. Frühlingsfest vom Samstag, 24. April 1993 im Scintilla-Saal

Traditionen sind ein wesentlicher Teil unserer Kultur. Unter Traditionen versteht der Volksmund schlechthin zur lgiechen ZHeit immer wiederkehrende Festlichkeiten. Dazu darf man sich auch das Frühlingsfest des SC Blustavia zählen. Dieser Anlass, den man in dieser Art und Weise wohl nicht so schnell woanders findet, soll für die Freunde, Sponsoren, Gönner sowie für die Mitgleider des SC Blustavia erhalten bleiben.

Nach den schönen, den Teilnehmern und den Akteuren immer noch in Erinnerung bleibenden Frühlingsfesten der vergangenen Jahr ist es nun wieder soweit. Am Samstag, den 24. April 1993 findet im Scintilla Saal in Zuchwil das Frühlingsfest 1993 statt.

Geübte Teilnehmer erkenn anhand der Einladung, dass auch in diesem Jahr die notwendigen Vorkehrungen wieder getroffen wurden. Angefangen beim Apero, über das Qualitätsbuttet von Hansruedi Hochstrasser und seiner Crew bis hin zum Unterhaltungsteil, wir werden bereit sein. Bereit, unserem treuen Publikum einen hoffentlich wieder unvergesslichen Abend zu bieten.

Unterhalten werden wir musikalisch in diesem Jahr durch Juan Berrocal. Die Theatergruppe wird für uns das Tück "s'letscht Wort" zur Aufführung bringen. In der Tombola warten viele Preise auf ihre Gewinner. Den Drink an der Bar bei gemütlicher Unterhaltung oder angeregtem Gespräch wird sich wohl niemand entgegen lassen.

Alle Beteiligten an der Vorbereitung und Durchführung dieses Anlasses freuen sich jetzt auf das zahlreiche Erscheinen des Publikums. Wir alle wissen, der Lohn aller Arbeit für einen solchen Anlass ist der rege Publikumsaufmarsch. Wir sind dabei am 24.4.1993 am Frühlingsfest des SC Blustavia. Ein gemütlicher, unbeschwerter Abend unter Freunden in der Gemeinschaft des SC Blustavia erwartet uns. - Erich Burkhard

 

Das Märetfescht vom 02./03.07.1993 - Die Premiere

Am 2. und 3. Juli 1993 wurde Blustavia erstmals am Märetfescht gesichtet. Unser legendärer Stand auf dem Friedhofplatz wurde von den Blustavia-Märetfescht-Pionieren Markus Klaus, Peter Klaus, Peter Schwägli, Markus Falk, Martin Gurtner und Christoph Wenger ins Leben gerufen und zählt heute nach wie vor zur Tradition unserer Anlässe.

Der Bericht aus dem Cluborgan vom September 1993

Nach längeren Verhandlungen mit dem Ok Märetfescht konnten mitte Juni 1993 Peter Schwägli, Martin Gurtner, Christoph Wenger, Markus Falk, sowie Peter und Markus Klaus die Planung für einen Stand in Angriff nehmen. Innerhalb von nur 3 Wochen wurde das Konzept für eine Bar und ein attraktives Publikumsspiel realisiert.

Am Freitag, den 2.07.1993 konnte der SCB-Stand pünktlich eröffnet werden. Unser Publikumsspiel "Knack die Nuss" war schon bald ein Anziehungspunkt auf dem Friedhofplatz. Vor allem Lorenzo Alliano hat es immer wieder verstanden, mit seinem südländischen Charme und Temperament die Passanten an unseren Stand zu locken.

Gegen Abend wurde unser Stand in die SCB Brasil-Bar umgewandelt und einige Blustavianer konnten endlich ihrem Ruf gerecht werden. Unsere Anstrengungen für eine attraktive Bar machten sich schon bald bezahlt, denn unsere Barcrew hatte alle Hände voll zu tun. Um ca. 1.30 Uhr waren wir ausverkauft und mussten die vielen Gäste nach Hause schicken.

Am Samstag wurde bei wiederum herrlichem Wett um 11.00 Uhr unser Stand eröffnet. Den ganzen Tag konnte man das Geklöpfe unseres Spiels Knack die Nuss hören. Gegen Abend wurde dann die Bar wieder eröffnet und schon nach kurzer Zeit hatten unsere hübschen Bardamen alle Hände voll zu tun. Wie bereits am Freitag war auch der Samstag ein voller Erfolg. An dieser Stelle ein Dankeschön an unsere Bardamen Katrin Boner, Marianne Mollet, Regula Morf, Jaqueline Sutter, Anita Schwägli, Patrizia Röösli und Brigitte Klaus, welche ihren Job super gemacht haben.

Für den Erfolg unseres Standes am Märetfescht war auch das 3-Team aus Subingen verantwortlich, welches dem SCB die 10 m lange Bar als Sponsorenbeitrag geschenkt hat. (Herzlichen Dank, der Präsident). Der SCB hat künftig vor, die Bar zu vermieten.

Was uns (OK) auch besonders gefreut hat, war die spontane Bereitschaft aller angefragten Spieler der 1. und 2. Mannschaft die die Mithilfe am Märetfescht.

 

Hochzeit von Pasquale D'Amico mit unseren Jungs als Spalier

 

Aus der Presse

Zum Gedenken an Franz Bargetzi

 

Vorstandssitzungen 1992/1993

 

21.07.1992 / 1
21.07.1992 / 2
21.07.1992 / 3
25.08.1992 / 1
25.08.1992 / 2
25.08.1992 / 3
06.10.1993 / 1
06.10.1993 / 2
06.10.1993 / 3
01.12.1992 / 1
01.12.1992 / 2
01.12.1992 / 3
30.03.1993 / 1
30.03.1993 / 2
30.03.1993 / 3
25.05.1993 / 1
25.05.1993 / 2
25.05.1993 / 3

 

54. Generalversammlung vom 17.06.1993

(Eigentlich ist es die 50. Generalversammlung, da 1966 ein Zählungsfehler passierte)

Vorsitz: Erich Burkhard

Anwesend: 36

Protokoll der letzten GV: Einstimmig genehmigt

Jahresberichte:

Präsident: vorliegend

1. Mannschaft: Thomas Wälti - Die Saison 92/93 ist vorbei. Wir konnten diese Saison wiederum einen Podestplatz erringen. Dieser 3. Rang wiederspiegelt etwa unser Leistungsvermögen. Ohne unser Verletzungspech während der ganzen Saison, wären sicherlich noch einige Punkte mehr im Bereich des Möglichen gewesen. Insgesamt 29 eingesetzte Spieler dürcken diese Verletzungen und Abgänge wohl treffend aus. In der Spitzengruppe sind wir in den direkten Begegnung die erfolgreichste Mannschaft. Leider hatten wir aber gegen die Mittelfeldclubs zuwenig Stabilität. Ueber die ganze Saison gesehen wpielten wir wohl den spektakulärsten Fussball in unserer Gruppe, was unsere 72 geschossenen Tore unterstreichen. Gesamthaft kamen wir aber nicht an die Vorsaison heran, weil die sogenannte Chemie der Spielertypen nicht mehr ganz so gut war. Trotzdem dürfen wir mit dem Erreichten zufrieden sein. In der nächsten Saison wird es einen knallharten Abstiegskampf geben, steigen doch von 10 Mannschaften deren drei ab. Unser Kader bleibt mit wenigen Ausnahmen zusammen, was uns zuversichtlich stimmen sollte. Trotzdem, wenn wir nicht weiterhin seriös arbeiten, könnte die nächste Saison sehr, sehr schwer werden. Wer mich aber kennt, sollte wissen, dass ich mir sicher wieder einen Spitzenplatz zum Ziel setzen werden. In diesem Sinne möchte ich schliessen, und wünsche allen eine erfolgreiche Zukunft.

2. Mannschaft: Urs Acklin - Trotz wieler Spielereinsätze von 1. und 3. Mannschaft ist er mit der beendeten Saison zufrieden.

3. Mannschaft: Bruno Kocher - Trotz sportlich schlechter Saison (letzter Platz) ist die Kameradschaft hervorragend. Auf die neue Saison werden noch 2-3 Spieler gesucht, die die Spielmacherfunktion übernehmen könnten.

Senioren: Erich Burkhard in Vertretung für Arthur Rossel - Die Seniorenmannschaft bleibt zusammen trotz keiner Meisterschaftsspiele.

Juniorenobmann: Alex Rudin - Mit 6 Mannschaften sind wir in die Saison 92/93 gestartet. Auf die Rückrunde mussten wir leider die Mannsvhaft der Jun. B zurückziehen. Das alles geschah nach intensiven Gesprächen mit Spielern und des gesamten Vorstandes. Die restlichen Mannschaften schlossen die vergangene Saison erfolgreich ab. Die Junioren E unter der Führung von Röbi Kuster spielten sogar um den Gruppensieg mit. An dieser Stelle besten Dank an alle Trainer, sowie den Helferinnen und Helfer die alle auf das gleiche Ziel hingearbeitet haben, den Jugendlichen etwas zu bieten. Somit kamen auch viele Anlässe neben dem Fussballplatz zustande. Besten Dank auch dem Wirte-Ehepaar Wisler. Geni Nydegger möchte aus privaten Gründen einen Pause als Trainer der Junioren von einem Jahr einlegen, auch ihm speziell einen grossen Dank.

Kassenbericht

Bruno Kocher verliest die detaillierte Jahresrechnung: Total Einnahmen: 74'308.25, Total Ausgaben: 66'071.-- , Einnahmen-Ueberschuss Fr. 8'237.25

Der Revisionsbericht wurde schriftlich abgegeben. Kassa- und Revisionsbericht werden einstimmig genehmigt.

Wahlen:

Vorstand: Demissionen: keine

Der Vorstand wurde wie folgt neu gewählt: Ehrenpräsident: Hans Leuenberger, Präsident: Erich Burkhard, Vizepräsident: Martin Gurtner, Kassier: Bruno Kocher, Spikopräsident: Bruno Kocher, Sekretär: Markus Klaus, Clubhausverwalter: Paul Bachmann, Juniorenobmann: vakant, Seniorenobmann: Beat Steinmann, Beisitzer: Peter Klaus, Beisitzer: Hansruedi Siegrist

Revisoren: Beat Luder und Christoph Wenger / Ersatz: Walter Lang

Trainer: 1. Mannschaft - Thomas Wälti, 2. Mannschaft - Beat Lüthi - Urs Mollet, 3. Mannschaft: Bruno Kocher, Senioren - Arthur Rossel, Junioren A: Bruno Kocher, Junioren C - Fusion mit Post, Junioren Da: Röbi Kuster, Junioren Db: vakant, Junioren E: Aldo Navone und Bodo Pfister, Junioren F: Arthur Rossel

Transferkommission:

N. Nachbur, B. Kocher, E. Burkhard, T. Wälti

Clubhauswirt: Erika und Heinz Wisler

Clubhaus-Verwalter: Paul Bachmann

Platzkassier: Bruno Kocher und Peter Sieber

Mutationen

Mitgliederbestand: 247 (inkl. passive und Top-Team) davon 75 Aktive und 78 Junioren

Mitgliederbeiträge:

Aktiv A, Senioren und Veteranen 160.--, Aktiv B 100.--, Junioren A 75.--, Junioren B 65.--, Junioren C 55.--, Junioren D 45.--, Junioren E und F 35.--

Budget:

Einnahmen 71'000.--, Ausgaben 72'200, Verlust 1'200.--. Das Budget wurde einstimmig gutgeheissen.

Ehrungen:

SCB Torschützenkönig: Markus Marrer (19 Tore)

Dank an unsere 5 Schiedsrichter: A. Gfeller, P. Sieber, R. Brunner, R. Matthis, F. Longhitano

Dank an den demissionierenden 2. Mannschaft Trainer U. Acklin

Dank an das Wirte-Ehepaar Erika und Heinz Wisler

Dank an das Vorstandsmitglied Hansruedi Siegrist

Alle Geehrte werden mit einem Präsent von Erich Burkhard beschenkt.

Die Anwesenden gedenken dem verstorbenen Ehrenmitglied und vormaligen Präsidenten Franz Bargetzi

Anträge

Keine

Verschiedenes:

Die neu installierte Lüftung im Club-Restaurant musste dank Frohnarbeiten und Spenden diverser Mitglieder nicht über die ordentliche Kasse bezahlt werden

Märetfescht: Der SCB wird einen Stand stellen mit diverser Spiele und Barbetrieb. Die Aktivmannschaften werden aufgefordert am Aufbau und an der Durchführung mitzuhelfen

Junge Wirtschaftskammer Solothurn: Am 4. und 5.09.93 organisiert die JWK eine Freizeit-Expo. Auch hier wird der SCB mit einem Stand vertreten sein.

Das Märetfescht sowie die JWK-Freizeit-Expo sind eine gute Gelegenheit auf dem Platz Solothurn für den Verein zu werben (Promotion / Oeffentlichkeitsarbeit)

Rubbelkarten: Der Vorstand fordert alle Anwesenden auf, diese vermehrt zu vertreiben, da diese Aktion eine wichtige Einnahmequelle für den SCB darstellt

Der Protokollführer: Markus Klaus

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