
Viele Probleme gestalteten das Jahr. Anstelle des Frühlingsfestes wurde eine Mexikanische Nacht organisiert, aber auch da blieb das Interesse bescheiden und der Abend wurde danach abgeschafft. Bisher war fast nie von unseren Clubhauswirten die Rede. Da hatten wir auch immer Glück mit wunderbaren Wirtinnen und Wirten. In diesem Jahr brachte es aber unser Jahrhundert-Flop-Wirt Tomaso Gallo fertig, uns fast zu ruinieren. Viel zu spät wurde dieser entlassen, so dass finanziell, durch das Clubhausrestaurant, kein Ertrag in den Verein floss. Das Cluborgan erschien wiederum nur 1x, statt 3x. Sportlich konnte sich die 1. und 2. Mannschaft wiederum in den Ligen halten, dabei war jedoch viel Glück mit im Spiel. Der Spielermangel für die 3 Aktivmannschaften war eklatant und überall mussten Senioren und Veteranen einspringen. Seit 2 Jahren war auch die Juniorenabteilung ohne Führung. Gefährlich wurde es zudem, weil man im Verlauf der Saison die F-Junioren verlor, da kein Trainer gefunden werden konnte und somit der Grundstock der Juniorenbewegung fehlte. Positiv war, dass der SCB wieder Schiedsrichter hatte und die Mannschaften konnten wieder unter eigenem Namen gestellt werden. Am Ende des Fussballjahres gab es nun einige Wechsel. Unser Präsident Erich Burkhard übergab sein Amt an Peter Hauser. Mit Hugo Uebelhart und Tom Wälti waren schon im Jahr zuvor 2 neue Personen zum Vorstand gestossen. Mit Hugo Uebelhart kam viel Know-How in unsere Clubhausbeiz und Tom Wälti übernahm als Juniorenobmann und Sportchef die Verantwortung. Somit war zum 60igsten Geburtstag des SCB eine neue jahrelange Vereinsführung geboren. |
Jahresbericht Saison 1998/1999 Und schon ist wieder eine Fussball Saison Geschichte. Schneller als uns allen lieb ist vergingen die Tage und somit auch die Fussball-Saison 98/99. Trotzdem dass wiederum einiges an erfreulichen zur Kenntnis genommen werden durfte, hat sich doch in der vergangenen Saison gezeigt, dass auch im und um den SC Blustavia eigentlich für den Club wichtige Sachen nicht den erhofften Erwartungen entsprochen haben. Als positiven Aspekt dürfen wir sicher die Tatsache betrachten, dass wieder alle Mannschaften des SC Blustavia unter unserer Flagge zur Meisterschaft starten konnten. Dies ist dem Umstand zuzuschreiben, dass wir endlich Schiedsrichter Nachwuchs erhalten haben. Mit Daniel Schuhmacher wie auch in der laufenden Saison Niki Kuster haben sich zwei junge Blustavianer dazu bereit erklärt, in das Schiedsrichter Wesen einzusteigen. Sportlich ist eigentlich nicht alles gemäss unseren Vorstellungen verlaufen. Die erste Mannschaft konnte sich nicht in der vorderen Tabellenhälfte etablieren, hat aber die Zugehörigkeit zur dritten Liga sicher gestellt. Von einer Entäuschung darf aber nicht gesprochen werden, da ich überzeugt bin, dass sich die Mannschaft in der kommenden Saison klar steigern kann. Leider einmal mehr musste sich die zweite Mannschaft gegen den Abstieg aus der vierten Liga wehren. Erst im letzten Spiel konnte unser Zwöi dem Abstieg entrinnen. Gleich dem Willen die Ligazugehörigkeit zu wahren verlief auch das Fest nach dem Spiel. Obwohl der Trainingsbesuch zu wünschen übrig liess, bin ich zuversichtlich, dass sich das Team aufgrund der guten Kameradschaft festigen kann. Nicht wie im Vorjahr verlief die Meisterschaft des Fünftligateams. Unsere dritte Mannschaft bekundete in der Meisterschaft leider etliche Mühe. Personelle Problem führten bei diesem Team zu dauernden Augstellungswechseln, was sich leider auch in den Resultaten negativ auswirkte. Der Juniorenbereich bereitete einmal mehr viel Freude. Leder war auch ein Wehrmutstropfen dabei. Für unser Jüngsten, den F-Junioren, fand sich leider kein Trainer, so dass diese Alterskategorie in der Rückrunde nicht geschlossen trainieren und an den Spielnachmittagen gar nicht teilnehmen konnte. Um so besser präsentierten sich die übrigen Mannschaften. Von 2 Junioren E-Mannschaften konnte sich eine in der 1. Stärkeklasse mit ihren Alterskollegen messen. Ebenfalls in der 1. Stärkeklasse spielten unsere Junioren D. Da die Spielstärke ihrer Gegner wie auch die körperlichen Unterschiede in dieser Altersklasse zum Teil sehr gross sind, mussten diese beiden Mannschaften etliches an Lehrgeld bezahlen. Trotzdem war der Zusammenhalt und die Kameradschaft beider Teams äusserst erfreulich. Auch unser Junioren C Mannschaft hatte sich die die 1. Stärkeklasse qualifiziert. In der Meisterschaft wie auch im Juniorencup (Halbfinale) zeigte die Mannschaft ihr Können. Mit einer konsequenten Weiterarbeit und Förderung unserer Junioren dürfen wir davon aus gehen, dass in einigen Jahren dieser oder jender Junior in unseren Farben aktiv Fussball spielen wird. Auch in den höheren Altersklassen wurde Fussball gespielt. Unsere Senioren haben sich achtbar in der Meisterschaft geschlagen. Im Seniorencup machte diese Mannschaft mehr auf sich aufmerksam. Leider traten auch in diesem Bereich personelle Probleme auf, so dass das Team auch mit Augstellungssorgen zu kämpfen hatte. In der Abteilung der Altermässig und wahrscheinlich auch Gewichtsmässig höchsten Spielklasse, den Veteranen, wurde wiederum in der Gruppierung mit dem FC Post gespielt. Auch wenn in der Meisterschaft nicht für Furore gesorgt wurde, so hat dieses Team doch seinen Spass am Fussballsport nicht verloren. Wenn ein Präsident auf so eine Saison zurückblickt, so muss er sicher verschiedene Punkte kritisch beurteilen. Saisonziele wurden erreicht. Generell befriedigt darf und kann er deswegen aber nicht sein. Trotzdem dass sich nicht Träume verwirklichen lieseen, sondern hart an der Existenz und am Liga Habitus gearbeitet wurde ist eines zu Tage getreten. Gemeinsamkeit macht stark. Gesamtziele vor eigenen Zielen in den Vordergrund stellen ist angesagt. Die Mitglieder des SCB haben gerade das eindrücklich bewiesen. Die gesamte Aufbauarbeit, die von vielen Trainern, Betreuern und Helfern geleistet wurde kann nicht genügend gewürdigt werden. Viel Freizeit wurde zu Gunsten des Fussballsportes und des SC Blustavia geleistet. Unser traditinelles Frühlingsfest, dass diesmal unter dem Motto Mexikanische Nacht durchgeführt wurde, vermochte zu wenig Interessierte zu mobilisieren. Einst glanzvoller Höhepunkt im Vereinsjahr verkommt dieser Anlass immer mehr zu einem Fest für ein paar wenigen. Dass dieses Fest eigentlich für die Blustavianer organisiert wird, realisiert leider niemanden mehr. Zusammen einen Abend begehen ist offenbar in diesem Rahmen nicht mehr gefragt. Trotzdem möchte ich einen Dank an alle diejenigen aussprechen, die diesen Abend organisiert und gestaltet haben. Auch als Einnahmequelle gedacht funktioniert ein solcher Anlass bei den Blustavianern nicht mehr. Dabei benötigt der SC Blustavia jeden Franken an Einnahmen. Freude bereitete jedoch der Sponsorenlauf. Trotzdem dass immer wieder negative Aeusserungen gegenüber dem Sponsorenlauf getätigt werden, hat sich einmal mehr gezeigt, dass mit ein wenig Wille sehr viel für die Clubkasse wie auch für die Mannschaftskassen getan werden kann. Ein Bravo und ein Dankeschön allen Läufer, Sponsoren und Helfern. Einen speziellen Dank möchte ich an die Adresse von Andreas Schneider und Thomas Burki für die arbeitsintensive Rechnerei und das verschicken und kontrollieren der Rechnungen senden. Unser Clubhausrestaurant hat nicht die ihm zugedachte Funktion erfüllt. Eigentlich sollte dieses Lokal den Mitgliedern als Treffpunkt sympathisch sein und dementsprechend auch benutzt werden. Der Vorstand hatte in der Wahl des Clubhauswirtes eine schlechte Hand bewiesen. Viel zu spät wurde auf die für die Mitglieder nicht befriedigende Situation reagiert. Die Folge davon waren massive Umsatzeinbussen im Clubhausrestaurant, die die Jahresrechnung des SC Blustavia stark beeinflussen. Die Verantwortung für diese Vorkommnisse und Tatsachen trägt der Vorstand. Für die Zukunft soll das Ziel im sportlichen Bereich ganz klar das vordere Mittelfeld in der 3. Liga heissen. Die erste Mannschaft, so wie sie sich momentan präsentiert, kann dies schafften. Auf dieser Basis können in 2-3 Jahren sicher eigene Junioren in dieses Team eingebaut werden. Für die zweite Mannschaft heisst das Ziel klar Ligaerhalt in der 4. Liga. Der dritten Mannschaft wünsche ich eine Saison wie 97/98. Ich hoffe, dass die personellen Probleme in diesem Team gelöst werden können. Mit den sich positiv entwickelnden Junioren Mannschaften hat der SC Blustvia ein Zukunftspotential, dessen Entwicklung mit aller Kraft vorangetrieben werden soll. Ich durfte die Geschicke des SC Blustavia auch in der Saison 98/99 führen. Vieles hat sich schon gewandelt. Vieles bleibt noch zu tun. Allen denjenigen die micht mit Rat und Tat unterstützt haben und deren konstuktive Kritik uns allen weiterhilft, möchte ich recht herzlich danken. Das Schiff SC Blustaiva befindet sich im Moment nicht in voller Fahrt. Es ist an der Zeit, dass ein neuer Kapitän die Brücke betritt und das Steuer so in die Hand nimmt, dass der SCB wieder an Fahrt gewinnt und neue Gewässer sich und zielstrebig erreichen kann. Ein spezieller Dank gehört meinen Vorstandskollegen, die mich über all die Jahre tatkröftig unterstützt haben. Wenn auch zum Teil im Hintergrund so leisten sie doch immense Arbeit für den SCB. Für die Zukunft wünsche ich dem SC Blustavia und dessen Mitgliedrn Glück, Erfolg und eine gute Gesundheit. Solothurn, 29.06.99 Der Präsident: Erich Burkhard
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Sport-History von allen Mannschaften 1998/1999
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SC Blustavia Cluborgan
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98/99
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Keine Ausgabe
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Keine Ausgabe
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Senioren
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Mexikanische Nacht im Turbensaal
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60. Generalversammlung vom 29.06.1999 Vorsitz: Erich Burkhard Protokoll der letzten GV: Einstimmig genehmigt Jahresberichte: Präsident: vorliegend 1. Mannschaft: Das Saisonziel war der Ligaerhalt, der realisiert werden konnte. Für die Zukunft müssen junge Spieler aus der Juniorenförderung eingebaut werden, da uns für Spieler mit Erfahrung kein Geld vorhanden ist. 2. Mannschaft: Urs Acklin hat mit Erfolg die 2. Mannschaft in der 4. Liga gehalten. In der Rückrunde wurden 41 verschiedene Spieler eingesetzt, davon 2 Veteranen, 9 Senioren und 7 Spieler aus der 1. Mannschaft. Mit dem 10. Rang und 21 Punkten konnte man sich in der Meisterschaft behaupten. 3. Mannschaft: siehe Jahresbericht des Präsidenten Senioren: siehe Jahresbericht des Präsidenten Veteranen: Durch personelle Probleme hat man sich auf die Rückrunde hin entschieden mit dem FC Post eine Gruppierung zu machen, da auch der FC Post immer zu wenig Spieler für die Meisterschaft hatte. So konnte man endlich wieder mit genügend Spielern zu den Spielen antreten. Auf die neue Saison hin, wird man einen Gruppierung mit dem FC Solothurn machen. Juniorenobmann: siehe Jahresbericht des Präsidenten Juniorengruppierung: Die Gruppierung mit FC Solothurn, FC Post Solothurn, SC Blustavia Solothurn, FC Rüttenen wird gemäss Vereinbarungen der genannten Vereine weitergeführt. Diverse Spieler des SCB konnten sich durch die Gruppierung in den Auswahl-Mannschaften oder in den Elite-D Junioren durchsetzen. Kassenbericht Bruno Kocher verliest die detaillierte Jahresrechnung: Total Einnahmen: 55'658.--, Total Ausgaben: 66'994.-- , Ausgaben-Ueberschuss Fr. 11'336.-- Der Revisionsbericht wurde schriftliche abgegeben. Kassa- und Revisionsbericht werden einstimmig genehmigt. Wahlen: Vorstand: Demissionen: Erich Burkhard - Präsident Der Vorstand wurde wie folgt neu gewählt: Ehrenpräsident: Hans Leuenberger, Präsident: Peter Hauser, Vizepräsident: Walter Lang, Kassier: Bruno Kocher, Spikopräsident: Bruno Kocher, Sekretär: Andreas Schneider, Clubhausrestaurant: Hugo Uebelhart, Juniorenobmann: vakant, Seniorenobmann: vakant, Beisitzer: Markus Falk und Thomas Burki, Sportchef: Thomas Wälti Revisoren: Pierre Hug und Marin Gurtner, Ersatz: Konrad Kocher Trainer: 1. Mannschaft - Peter Huber, 2. Mannschaft - vakant, 3. Mannschaft: vakant, Senioren - Walter Lang, Thomas Furrer, Veteranen - Beni Meier, Junioren B - Alberto Marinez, Junioren Da - Martin Süess und Raphael Scheidegger, Junioren Db - Thomas Wälti und Hansruedi Zaugg, Junioren E: Giuseppe Scire und Walter Piazza, Junioren F - Hugo Uebelhart und Markus Falk Hausverwalter: Paul Bachmann Mutationen Eintritte 7, Austritte 4 - Mitglieder-Bestand: 286 Mitgliederbeiträge: Aktiv A, Senioren und Veteranen 180.--, Aktiv B 120.--, Junioren A 80.--, Junioren B 70.--, Junioren C 60.--, Junioren D 50.--, Junioren E und F 40.-- Budget: Einnahmen 65'150.--, Ausgaben 73'600, Verlust 8'450.--. Das Budget wurde einstimmig gutgeheissen. Ehrungen: Urs und Susanne Acklin für die Mithilfe im Clubhausrestaurant Unsere Schiedsrichter: Albert Gfeller, Roland Brunner, Daniel Schuhmacher, Niki Kuster Alle geehrten werden mit einem Präsent von E. Burkhard beschenkt Walter Lang stellt allen Anwesenden den Antrag, Erich Burkhard zum Ehrenmiglied zu ernennen, was mit grossem Applaus bekundet wurde und überreicht ihm als Dank für die vielen Jahre als Präsident des SC B ein Präsent. Anträge Keine Verschiedenes: Das Märetfescht findet am 2/3 Juli 99 statt. Der Fleischjass wird von Peter Hauser organisiert. Unser neuer Präsident Peter Hauser stellt sich mit einem kleinen Werdegang vor. Der SC Blustavia offeriert allen GV-Besuchern ein kleines Nachtessen Der Protokollführer: Andreas Schneider Unser neuer Präsident Peter Hauser im Steckbrief
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