Die 2. Saison nach dem Wiederaufstieg glückte unserer Mannschaft voll und ganz. Mit harter Arbeit und grossem Trainingsfleiss konnte sich die Mannschaft auf den hervorragenden 3. Schlussrang steigern. Bis 2 Runden vor Schluss konnte man sich sogar Hoffnungen auf die Aufstiegsspiele machen, doch verlor man in Gerlafingen die Direktbegegnung knapp. Trotzdem ist dies die beste Platzierung seit der Saison 1992/1993.

 

Trainer: Richard Piguet

 

Mannschaftsfoto

Hinten von Links: Mischa Marti, Yannik Zaugg, Lukas Kümin, Reto Huber, Alain Walter, Manuele Panzeri, Arda Berberoglu, Norber Nachbur (Bernasconi.ch, Sponsor), Peter Hauser, Präsident, Marc Kalousek, Michael Flury, Simon Schnider, Patrick Haller, Richard Piguet (Trainer, Urs Haller (Betreuer)

Vorne von Links: Andrea Branger, Dan Brand, Franco Torre, Christian Oetterli, Giuseppe Veronica, Damian Duriaux, Pascal Brunner, Daniel Allemann, Taifun Lüthi

 

Spiele 2007/2008
Tag
Datum
Zeit
Spiel
Resultat
Sonntag
12.08.2007
15.00
SC Flumenthal - SC Blustavia
2:8
Samstag
18.08.2007
17.00
SC Blustavia - FC Zuchwil
3:0
Samstag
25.08.2007
17.00
FC Biberist - SC Blustavia
0:0
Sonntag
02.09.2007
10.00
FC Lommiswil - SC Blustavia
3:2
Samstag
08.09.2007
17.00
SC Blustavia - FC Oensingen
3:1
Dienstag
11.09.2007
20.00
SC Blustavia - FC Niederbipp
1:2
Samstag
22.09.2007
17.00
FC Riedholz - SC Blustavia
3:2
Mittwoch
26.09.2007
20.00
SC Blustavia - FC Selzach
5:1
Sonntag
07.10.2007
16.00
FC Subingen - SC Blustavia
0:3
Samstag
13.10.2007
17.00
SC Blustavia - FC Gerlafingen
1:3
Sonntag
21.10.2007
15.00
Türk SC Solothurn - SC Blustavia
0:2
Samstag
27.10.2007
19.00
SC Blustavia - SC Flumenthal
7:2
Samstag
29.03.08
19.00
FC Zuchwil - SC Blustavia
1:2
Samstag
05.04.08
17.00
SC Blustavia - FC Biberist
3:1
Samstag
12.04.08
17.30
FC Niederbipp - SC Blustavia
3:0
Mittwoch
16.04.08
20.00
SC Blustavia - FC Lommiswil
3:2
Sonntag
20.04.08
15.00
FC Oensingen - SC Blustavia
0:4
Samstag
26.04.08
17.00
SC Blustavia - FC Riedholz
1:1
Samstag
03.05.08
19.00
FC Selzach - SC Blustavia
2:4
Donnerstag
08.05.08
20.00
SC Blustavia - FC Subingen
3:0
Samstag
17.05.08
17.30
FC Gerlafingen - SC Blustavia
2:1
Samstag
24.05.08
17.30
SC Blustavia - Türk SC Solothurn
4:1

 

Schlussrangliste 3. Liga Gruppe 1
1.
FC Niederbipp
22
17
4
1
48:10
55
2.
FC Gerlafingen
22
15
5
2
62:31
50
3.
SC Blustavia
22
14
2
6
62:30
44
4.
FC Biberist
22
10
4
8
49:35
34
5.
FC Riedholz
22
10
4
8
38:36
34
6.
FC Selzach
22
10
4
8
38:41
34
7.
FC Oensingen
22
9
5
8
48:43
32
8.
FC Subingen
22
7
3
12
40:49
24
9.
FC Lommiswil
22
7
3
12
40:50
24
10.
FC Zuchwil
22
6
3
13
31:58
21
11.
Türk SC Solothurn
22
2
6
14
32:54
12
12.
FC Flumenthal
22
2
3
17
28:79
9

 

Matchberichte

 

Sonntag
12.08.2007
15.00
SC Flumenthal - SC Blustavia
2:8

Das Meisterschaftsstartspiel begannen unsere Jungs konzentriert. Sie waren mehrheitlich am Ball und die Flumenthaler konnten den Spielfluss nur per Foulspiel unterbrechen. Erst in der 9. Minute konnte sich die Solothurner die erste Chance erspielen, als nach einer Panzeri-Flanke Oetterli den Ball über den Torwart aber auch über die Latte köpfte. Blustavia konterte nach dem ersten vielversprechenden Angriff der Einheimischen (13.) sofort. Berberoglu war es vergönnt nach einem abgewehrten Ball aus 16 Metern wunderschön zu treffen. Kurz darauf hätten Flury und Brand einen schnellen Konter abschliessen können, doch Brands Schuss wurde im letzten Moment geblockt. Die frühe Führung verlieh aber Blustavia keine Flügel. Flumenthal kam nun besser ins Spiel. Immer wieder profitierten sie von Fehlzuspielen der Gäste und kamen nun ebenfalls zum Abschluss. So in der 25. Minute, als ein Flumenthaler alleine gegen Haller zog, dieser aber reaktionsschnell den Schuss behändigte. Nur 2 Minuten später konnte Flumenthal nach einem Angriff über links mit anschliessender Flanke ausgleichen. Der Stürmer hatte wenig Mühe das schöne Zuspiel auf dem hinteren Pfosten zu verwerten. Gleich nach dem Wiederanspiel wurde Flury in die Gasse lanciert. Dieser umkurvte den Torwart, der sich nur mit einem Foulspiel zu helfen wusste. Walter verwandelte den Penalty souverän zur neuerlichen Führung. Flumenthal zeigte sofort wieder eine Reaktion und suchte den Ausgleich. Nach einem Angriff über die rechte Seite gelang dieser auch. Die gute Flanke wurde auf dem hinteren Pfosten per Kopf über die Linie gedrückt. Nun waren die Solothurner wieder an der Reihe. Die Umstellung mit Kalousek als rechten Verteidiger und Schnider dafür rechts im Mittelfeld zeigte sofort Wirkung. Schnider wurde von Huber in die Gasse geschickt und mit einem Lobball konnte er wiederum die Gäste in Führung bringen (43). Diesmal doppelte Blusti gleich nach und Oetterli erhöhte noch vor der Pause mit einem Hocheckschuss aus 22 Metern via Pfosten auf 2:4.

Nach der Pause waren die Flumenthaler nicht mehr in der Lage die Gäste zu fordern. Von Beginn weg spielten die Blustavianer auf das Flumenthaler Tor. Sie nützten nun die spielerische und läuferische Ueberlegenheit aus und im Minutentakt wurden Chancen herausgespielt. Eine davon nutzte Oetterli nach herrlichem Passspiel resolut zum 2:5 aus (52.). Nun wurden die Flumenthalter nervös und die Spieler suchten nach Fehlern. So war es nicht verwunderlich, dass der Torwart der Einheimischen einen Fehler beging und Flury mit einem Lobball aus 22 Metern traf. Ab diesem Zeitpunkt war das Spiel gelaufen. Bei grosser Hitze kontrollierte Blustavia das Spiel nun nach belieben. Chancen zu weiteren Toren waren in Hülle und Fülle zu beobachten. Der Abschluss der Solothurner war aber zu verspielt, so dass nur noch 2 Tore fielen. Zuerst traf in der 78. Minute Berberoglu nach schöner Ballstaffete, danach wurde Oetterli freigespielt und traf herrlich ins lange Eck. Blustavia gewann verdient und war, trotz einem Hänger zwischen der 20. und 40. Minute, die klar bessere Mannschaft.

Flumenthal: Von Känel, Christen, Roth, Obi (79. Salomon), Gobeli, Zuberi (65. Stalder), Dicht, T. Frei, Barbieri, Jurt, Schmid (57. R. Frei)

Blustavia: Haller, Schnider (69. Allemann), Huber, Brand, Panzeri, Kalousek, Lüthi, Walter (57. Branger), Berberoglu, Oetterli, Flury (65. Torre)

Blustavia ohne: Duriaux (abwesend), Arnold, Schmid (Militär), Mathys (Ausland), Burkhard (Ferien), Morandi, Veronica, Zaugg, L. Kümin (verletzt), Marti (nicht im Aufgebot), Brunner (Arbeit)

Tore: 14. Berberoglu 0:1, 27. Gobeli 1:1, 29. Walter 1:2, 37. T. Frei 2:2, 43. Schnider 2:3, 44. Oetterli 2:4, 52. Oetterli 2:5, 61. Flury 2:6, 78. Berberoglu 2:7, 80. Oetterli 2:8

Blusti-Man of the Match

Michael Flury. Laufstark, immer anspielbar, geht weite Wege, ballsicher. Holte den Penalty zum 1:2 heraus und traf zum 2:6. Der 18jährige war erst zum 2ten Mal in der 3. Liga in der Startaufstellung und ihm gelang eine Top-Leistung.

 

Samstag
18.08.2007
17.00
SC Blustavia - FC Zuchwil
3:0

Blustavia kam gleich mit Spielbeginn gut ins Spiel. In der 4. Minute kam Oetterli aus 16 Metern zum Schuss, verzog aber klar. Gleich darauf nochmals die Einheimischen, als nach einem Freistoss der Gäste-Torwart den Ball fallen liess, die Situation aber von Zuchwil noch knapp bereinigt werden konnte. Danach kamen die Zuchwiler klar besser ins Spiel, liessen den Ball zirkulieren und sie liessen unsere Jungs laufen. Obwohl sie das Spiel nun bestimmten, konnte sie sich aber keine Abschlussmöglichkeiten erspielen, da die Abwehr, eigentlich wie immer, sehr gut organisiert wirkte. Blustavia war aber mit schnellen Kontern trotzdem die gefährlichere Mannschaft. Torre in der 10. Minute mit einem cleveren Heber streifte das Lattenkreuz und nach einem langen Ball von Kalousek konnte wiederum Torre die bis anhin beste Chance nicht verwerten. Aus 5 Metern kam er beim Kopfball nicht richtig hinter den Ball. Zuchwil kam in der 37. Minute zum ersten Mal gefährlich in den Strafraum, doch strich die flache Hereingabe von links durch den 5-Meterraum, ohne das ein Gästestürmer zum Abschluss bereit war. Das 0:0 zur Pause entsprach den gezeigten Leistungen von beiden Mannschaften.

Blustavia kam klar besser in die 2. Hälfte. Sie dominierten nun deutlich das Spielgeschehen. Zuchwil zollte dem läuferischen Aufwand der 1. Halbzeit Tribut. Blustavia baute läuferisch nicht ab und die Zuchwiler probierten kompakt in der eigenen Hälfte zu stehen. Dennoch kam Oetterli nach einer Flanke zu einer guten Chance, brachte aber den Ball nicht unter Kontrolle (50.). Nur eine Minute später spielte Kalousek über links einen scharfen Ball zur Mitte, wo ein Zuchwiler den Ball unglücklich ins eigene Tor ablenkte. Doppeltes Pech hatte dabei der Eigentorschütze, da er bei dieser Aktion von hinten in den Rücken gestossen wurde. Zuchwil konnte danach nicht reagieren und keinen Druck auf das Tor von Blustavia entwickeln. Die Konter wurden meistens zur sicheren Beute der Blustavia-Hintermannschaft und die stehenden Bälle waren viel zu harmlos, so dass sie die gesamte 2. Halbzeit keine wirklich klare Tormöglichkeit hatten. Blustavia bestimmte das Spiel und hatte in der 63. Minute mit Oetterli eine weitere Abschlussmöglichkeit und kurz darauf ging ein Schuss aus 20 Metern ganz knapp über die Latte (68.). Das Aufbauspiel der Zuchwiler wurde nun noch fehlerhafter und in der 80. Minute lief Oetterli in einen Fehlpass und drosch den Ball aus vollem Lauf aus 17 Metern zur Entscheidung unter die Latte. Nur zwei Minuten später traf der eingewechselte Brunner mit einem sehenswerten Aussenristschuss aus 20 Metern ins untere rechte Eck zum 3:0. Danach schaukelten die Einheimischen das Spiel ohne Probleme über die Zeit und gewannen aufgrund der besseren Torchancen und der starken konditionellen Verfassung verdient.

Blustavia: Duriaux, Allemann, Huber, Brand, Kalousek, Berberoglu (75. Walter), Lüthi, Branger (65. Brunner), Torre, Oetterli, Flury (81. Schnider)

Zuchwil: Farese, Leuenberger, Yücedag, Toskaj, Svjetlica (71. Sikalo), Eren (77. Selimi), Salihu, Fankhauser, Pavlovic, Tognoli, Sogukcelik

Blustavia ohne: Arnold, (Militär), Mathys (Ausland), Burkhard (Ersatz), Morandi, Veronica, Panzeri, L. Kümin (verletzt), Marti, Zaugg, Schmid (2. Mannschaft)

Tore: 51. Eigentor Svjetlica 1:0, 80. Oetterli 2:0, 82. Brunner 3:0

Blusti-Man of the Match

Christian Oetterli, sein 2tes sehr gutes Spiel in Serie. War immer unterwegs, konnte die Bälle halten und war mit seiner Schnelligkeit stets gefährlich. Traf zur Vorentscheidung mit einem schönen Weitschuss. Kämpfte um jeden Ball.

 

Samstag
25.08.2007
17.00
FC Biberist - SC Blustavia
0:0

Nach dem guten Saisonstart mit zwei Siegen mussten die Blusti-Jungs bei Biberist auswärts antreten. Die Biberister versuchten von Beginn an mit hartem körperlichen Spiel den Spielfluss unserer Jungs zu stören was Ihnen auch gelang. Trotzdem hatten die Blustianer die erste Chance in der 5.Minute als Berberoglu aus 25m einen Schuss auf in die linke Ecke des Biberister Tor abgab die dem Torwart doch einige Mühe bekundete den Ball unter Kontrolle zu bringen. Ab diesem Zeitpunkt hatten die Biberister mehr vom Spiel und in der 13. min. schlug ein Biberister Spieler einen hohen Ball in den Strafraum von Blusti den Torwart Duriaux nicht festhalten konnte und so vor die Füsse eines Biberister Spieler fiel der sofort abdrückte, doch zum Glück stand Allemann auf der Linie und verhinderte so den Gegentreffer. Die Biberister spielten nun druckvoller und in der 20 min. konnte ein Spieler aus 20m abdrücken doch der Blusti Torwart konnte den Ball ohne Probleme halten. Bis zur 32.min passierte nicht sehr viel Aufregendes, bis sich Schnider den Ball an der Mittellinie holte und in seiner unnachahmlichen Art bis zum Strafraum loszog doch sein Schuss mit seinem schwächeren linken Fuss missriet ihm dann völlig. Kurz vor der Pause in der 42.min. kam es zu einem Eckball für Biberist von rechten Seite. Der Ball wurde mit viel Effet getreten und der Blusti Torwart Duriaux verschätzte sich und der Ball flog über ihn und klatschte an den Innenpfosten des Lattenkreuzes von wo er aufs Feld zurücksprang und zwar direkt vor die Füsse eines Biberister der sofort abzog doch der Blusti Torwart machte seinen Fehler gleich mit einer Mirakulösen Parade wieder mehr als wett. Doch auch Blustavia konnte sich in der Nachspielzeit der 1.Halbzeit noch eine sehr gute Torchance notieren lassen. Burkhard konnte aus halbrechter Position aus 30m einen Freistoss treten den er mit einem Gewaltschuss an den Aussenpfosten setzte.So gingen beide mit einem gerechten Remis in die Pause.

Die zweite Hälfte begann mit einem Paukenschlag für Blustiva, denn in der 47. Minute konnte Flury einen zu kurz abgewehrten Ball der Biberister Verteidigung zentral 17m vor dem Tor übernehmen und sein satter Schuss klatschte leider, aus Blusti Sicht , an die Latte. Wer nun meinte das Blusti Spiel werde nun druckvoller musste leider mit ansehen wie das Spiel beider Mannschaften immer schlechter wurde. Es entwickelte sich ein  richtiges Kick and Rush Gekicke. Beide Mannschaften Neutralisierten sich Gegenseitig und ausser ein paar Weitschüssen die aber allesamt weit über die Tore gingen hatten beide Mannschaften keine nennenswerten Chancen mehr. Auch die Hitze zollte den beiden Mannschaften Ihren Tribut und so waren wohl am Ende beide Mannschaften mit dem einen Punkt zufrieden. Aus Blusti Sicht ist noch zu erwähnen das sich Lüthi in der Schlussphase des Spieles am Fuss Verletzte und da alle drei Auswechslungen bereits vollzogen waren biss er sich bis zum Schlusspfiff durch. Am nächsten Mittwoch steht bereits das nächste Spiel gegen Niederbipp zuhause an und da werden wir hoffentlich wieder eine schwungvollere Partie zu sehen bekommen.

Biberist:: Wegmüller, Stanossek, Jäggi, Bringold (75. Felder), Hohl (60. B. Dakaj), Aegerter, Lüthy, Lavoyer, Orschel, Kabashi (80. R. Dakaj), S. Keller

Blustavia: Duriaux, Allemann, Huber, Burkhard, Berberoglu, Schnider (46. Torre), Walter, Brand (69. Morandi), Lüthi, Oetterli, Flury (76. Branger)

Blustavia ohne: Arnold, (Militär), Mathys, Kalousek (Ausland), Veronica, Panzeri, L. Kümin (verletzt), Marti, Zaugg, Schmid (2. Mannschaft), Brunner (Arbeit)

Tore: Fehlanzeige

Blusti-Man of the Match

Verteidigung inkl.Torwart: Die Verteidigung liess bis auf wenige Ausnahmen auch heute nicht viel zu und stand jederzeit kompakt. Wenn dann ein Fehler begangen wurde konnte er auch gleich wieder ausgebügelt werden oder der erst 16 Jährige Torwart Duriaux war zur Stelle.

 

Sonntag
02.09.2007
10.00
FC Lommiswil - SC Blustavia
3:2

Nach dem verschobenen Spiel vom vergangenen Mittwoch gegen Niederbipp mussten unsere Mannschaft heute in Lommiswil antreten. Beide Mannschaften begannen das Spiel sofort engagiert und in der 9. min. musste unser Torwart einen Weitschuss eines Lommiswiler entschärfen. In der 10.min. schoss ein Lommiswiler einen Freistoss aus 30m aufs Tor der gefährlich im Strafraum aufsprang und nur knapp über die Latte ging. In der 16.min. war dann Blustavia mit Ihrer ersten Chance an der Reihe. Nach einem genialen Pass von Panzeri auf Lüthi, der alleine aufs Tor ziehen konnte; aber die sich bietende Chance leider mit einem Schuss vergab. Fast  im Gegenzug in der 18.min. fiel etwas glücklich für Lommiswil durch die Nr.18 das 1-0. Nach einer Flanke von rechts die von einem Spieler nur ungenügend abgewehrt wurde kam er an den Ball, den er irgendwie mit dem Körper berührte, von wo er unglücklich für Blustavia ins Tor sprang. Nun übernahm Blustavia das Kommando und die Chancen häuften sich. So hatte Oetterli in der 21.min. eine Grosschance als er alleine auf Tor schiessen  konnte der Torwart von Lommiswil aber sensationell hielt. Blustavia versuchte immer wieder mit langen Bällen die beiden schnellen Torre und Oetterli in die Tiefe zu schicken was Ihnen auch gelang. In dieser Phase des Spiels wurde Lommiswil immer wieder von diesen Beiden überlaufen. So fiel in der 37.min. völlig verdient der Ausgleich durch Brunner. Oetterli hatte sich den Ball in der Platzmitte erobert und mit einem unwiederstehlichen Lauf über das halbe Feld für Brunner quer aufgelegt so das dieser nur noch den Ball einschieben musste. Nun hatte Blustavia seine beste Phase in diesem Spiel. Die Chancen wurden im Minutentakt vergeben.So konnte Brand nach einem Eckball völlig freistehend aufs Tor köpfeln doch ein Feldspieler rettete auf der Linie für seinen bereits geschlagenen Torwart. In der 42.min.hatte Torre eine Riesenchance als er alleine vor dem Tor zum Schuss kam aber am Pfosten vorbei schoss. Mit diesem für Lommiswil eher schmeichelhaften 1-1 ging man in die Pause den Blustavia war in dieser Halbzeit klar besser.

Die zweite Halbzeit begann wie die erste aufgehört hatte und zwar mit klaren Chancen für Blustavia. So hatte Morandi mit einem 30m Flachschuss ebenso wenig Glück wie Brunner in der 51.min der alleine aufs Tor ziehen konnte aber in letzter Sekunde durch einen Lommiswiler Spieler an der Schussabgabe gehindert wurde. In der 64.min hatte Brunner das sichere 1-2 auf dem Fuß als er nach einem Eckball aus 11m an den Ball kam aber seinen Schuss übers Tor setzte. In der 69.min Berberoglu mit Herz und drosch aus 40m den Ball aufs Tor der nur knapp vorbei ging. In der 72.min. dann endlich der längst verdiente Führungstreffer für Blustavia durch Oetterli. Brunner hatte sich den Ball rechts außen erobert und zog Richtung Tor legte quer am 16er zu Oetterli der mit seinem satten Flachschuss dem Lommiswiler Torwart keine Chance ließ. Wer nun glaubte das Blustavia einem sicheren Sieg entgegen steuere sah sich leider getäuscht. Den nun machte Lommiswil mächtig Dampf und Blustavia wurde in der Defensive immer unsicherer und beging Fehler um Fehler. In der 74. nach einem Querpass von links war die ganze Abwehr von Blustavia bereits ausgespielt doch der Lommiswiler Spieler kam am rechten Pfosten einen Moment zu spät. In der 80.min. dann doch der Ausgleich als nach mehreren Fehler die Nr.8 von Lommiswil an den Ball kam und den Ball aus 16m unhaltbar ins Tor drosch. Nun hatten die Lommiswiler Chance um Chance außer in der 83.min. als Torre in den Strafraum eindrang und gefoult wurde. Doch zum Entsetzen der Spieler blieb die Pfeife des Schiedsrichter stumm. Die Lommiswiler bestimmten nun das Spiel und hatten in der 84.und 85.min. zwei große Chancen die sie aber zum Glück vergaben. Doch in der 89.min nahm  das Unheil für Blustavia seinen Lauf als der Ball im Mittelfeld verloren wurde und nach einem großem Durcheinander im Strafraum konnte die Nr. 11 von Lommiswil den Ball nur noch ins Tor einschieben. Von diesem Schock erholten sich unsere Spieler nicht mehr und so konnten sie trotz 7.min. Nachspielzeit nicht mehr ausgleichen. Wenn man das ganze Spiel betrachtet ist diese Niederlage sicher als unglücklich zu bezeichnen den ein Punkt oder sogar drei Punkte wären sicher dringelegen. Den Lommiswiler kann man aber attestieren nie aufgegeben zu haben, was Ihnen schließlich den Sieg einbrachte.

Lommiswil: Kupferschmied, Grabherr, Kasser, Weibel, Büttiker, Leder, K. Aktekin (76. Lemp), Garrisi, Middelweerd, M. Aktekin (30. P. Dornbierer), Schneider

Blustavia: Duriaux, Panzeri, Huber, Burkhard, Berberoglu (89. Walter), Lüthi (76. Flury), Brand, Morandi (89. Branger), Brunner, Oetterli

Blustavia ohne: Arnold (Militär), Mathys, Kalousek (Ausland), Veronica, Schnider (verletzt), Marti, Zaugg, Schmid (2. Mannschaft), Allemann (nicht eingesetzt), L. Kümin (nicht im Aufgebot)

Tore: 18. 1:0, Schneider, 37. Brunner 1:1, 72. Oetterli 1:2, 80. Leder 2:2, 89. 3:2 Garrisi

Blusti-Man of the Match

Torwart Duriaux. Hielt mit seinen Paraden unser Team stets im Spiel und war immer sicher in seinen Interventionen.

 

Samstag
08.09.2007
17.00
SC Blustavia - FC Oensingen
3:1

Oensingen begann mit starkem Druck. Sie pressten früh und waren in der ersten halben Stunde mehrheitlich am Ball. In dieser Zeit konnten sie sich auch 2 gute Abschlussmöglichkeiten erspielen, scheiterten jedoch mit einem Kopfball und nach einer Einzelaktion im Strafraum wurde der Schuss noch abgeblockt. Blustavia wirkte für einmal wenig ballsicher und es waren viele Fehlzuspiele und ungewöhnlich viele lange Bälle zu sehen, so dass wenig Spielfluss aufkam. Nach einer halten Stunde fanden sich aber die Einheimischen besser zurecht und nach einem Eckball vergabe Berberoglu mit einem Kopfball aus 7 Metern völlig freistehen die bisher beste Chance des Spiels. Jetzt lief das Spiel der Blusti-Jungs und sie setzten nach. In der 37. Minute brannte es lichterloh im Strafraum der Gäste. Zuerst wehrte der Oensinger Torwart einen Schuss von Torre super ab, der Nachschuss von Berberoglu wurde geblockt und für Brunner war der Winkel des Abprallers zu spitz. So blieb es beim torlosen Pausenstand.

Gleich mit dem ersten Angriff in der 2. Halbzeit konnte Brunner bei einer unübersichtilichen Situation im Strafraum erben und brachte die Einheimischen in Führung. Die Gäste verdauten dies schlecht und ihre Aktionen wurden fehlerhaft, so dass Blustavia etwas mehr vom Spiel hatte. In der 61. Minute wurde ein Blustavia-Angreifer im Strafraum zurückgehalten und der Schiri endschied sofort auf Penalty. Brunner verwertete souverän zum 2:0. Die Reaktion von Oensingen blieb diesmal nicht aus. Sofort wurde auf Angriff umgestellt und Druck entwickelt. Die Solothurner hatten wiederum Mühe den Vorsprung zu verwalten und nur 6 Minuten später mussten sie den Anschlusstreffer einstecken. Flury wurde am Strafraum zu wenig energisch angegriffen und sein Schuss landete via Pfosten im Netz. Die Oensinger setzten zum Sturmlauf an. Dank der guten Abwehrreihe, insbesondere der Innenverteidiger, konnten sich die Oensinger nur eine gute Kopfballchance erspielen. Blustavia setzte auf Konter und Oetterli zog in der 76. Minute unwiederstehlich über rechts in den Strafraum ein, liess sich vom letzten Verteidiger trotz zerren am Leibchen nicht stoppen und schoss herrlich in die linke obere Ecke zur Vorentscheidung ein. In der Schlussphase wurde es nochmals hecktisch. Zuerst stellte der Schiri Berberoglu wegen Zeitspiels mit einer gelb-roten Karten vom Platz. Danach sah noch ein Oensinger Rot, als er sich nach einem Zweikampf nicht im Griff hatte und wegen einer Tätlichkeit vom Platz flog. Trotz vieler langer Bälle brachte Blustavia den Vorsprung aber sicher und verdient über die Zeit.

Blustavia: Duriaux, Panzeri, Huber, Burkhard, Berberoglu, Lüthi (63. Walter), Brand, Morandi (81. Branger), Torre, Brunner (70. Mathys), Oetterli

Oensingen: Eggenschwiler, Radonjic, Juric, Sayilir, Beqiri, Wiestner, Ammann, Flury (72. Häfeli), Bajrami, Bächler (59. Karaagac), Cicek

Blustavia ohne: Arnold (Militär), Flury (nicht eingesetzt), Kalousek (Ausland), Veronica, Schnider, Zaugg (verletzt), Marti, Schmid (2. Mannschaft), Allemann (3. Mannschaft), L. Kümin (nicht im Aufgebot), Haller (ET, nicht eingesetzt)

Tore: 46. Brunner 1:0, 61. Brunner 2:0, 66. Flury 2:1, 76. Oetterli 3:1

Blusti-Man of the Match

Reto Huber. In der Innenverteidigung fehlerlos. Gewann jeden Kopfball und praktisch jeden Zweikampf. Der Leader des Teams mit einer tadellosen Vorstellung.

 

Dienstag
11.09.2007
20.00
SC Blustavia - FC Niederbipp
1:2

Der Spitzenkampf bot alles was Fussball so schön macht. Beide Mannschaften spielten Fussball, waren taktisch und technisch enorm stark und der Spielverlauf glich einem Krimi, mit dem besseren Ende für Niederbipp. Beide Mannschaften begannen diszipliniert, liessen den Ball laufen und machten wenig Fehler. Das Spiel wickelte sich deshalb vorwiegend im Mittelfeld ab, da beide Abwehrreihen ohne Fehler spielten. In der 12. Minute hatte Blustavia den ersten erfolgsversprechenden Angriff des Spiels über links. Torre wurde lanciert, sein Querpass vor das Tor konnte Oetterli aber nicht unter Kontrolle bringen. Die Gäste spielten gleich einen gefährlichen Gegenzug, doch Huber konnte im letzten Moment zur Ecke klären. Ueber den agilen Torre auf links konnte Blustavia am meisten Gefahr entwickeln, die Bipper standen aber gut und bereinigten alle Situationen. Torgefahr entstand in der 27. Minute als Morandi Oetterli lancierte, der im letzten Moment noch abgedrängt wurde. Nach einem Foul auf der linken Angriffsseite konnten die Solothurner einen Freistoss treten. Berberoglu spielte den Ball scharf vor das Tor und Oetterli lief gekonnt in den Ball und traf per Flachschuss zur 1:0 Führung (31.). Gleich darauf lancierte Brunner mit einem langen Ball wiederum Oetterli, der aus 9 Metern den Ball jedoch nicht richtig traf (34.). Niederbipp konnte bis zur Pause nicht mehr reagieren und absolut keine Torgefahr entwickeln, so dass die knappe Pausenführung dem Spielverlauf entsprach.

Mit einem Doppelwechsel kurz nach der Pause setzte der Niederbipp-Trainer gleich ein Zeichen. Die Gäste wurden nun spielbestimmend, pressten früh und setzten die Einheimischen unter Druck. Die erste gute Aktion der 2. Halbzeit hatte trotzdem Blustavia, als Panzeri auf Oetterli flankte, dieser jedoch den Ball nicht richtig traf. Jetzt kamen die besten Minuten der Gäste. Nach einem Foul konnten sie einen Freistoss von rechts treten, dieser kam scharf vor das Tor, prallte ab und Dario Cordari konnte erben und den Ausgleich erzielen. Niederbipp setzte gleich nach und Blustavia konnte sich nicht mehr lösen, konnte dank guter Abwehrarbeit aber Torgefahr vermeiden. Konter waren keine zu sehen. Alle langen Befreiungsbälle wurden eine sicher Beute der starken Bipper-Abwehrkette. In der 75. Minute tankte sich ein Gäste-Spieler über links durch, liess alle Gegner stehen und sein Schuss wurde vom stark reagierenden Duriaux an die Latte gelenkt. Blustavia erholte sich nun etwas vom Druck und es entwickelte sich ein Schlagabtausch. Niederbipp gab sich mit dem Punkt nicht zufrieden und spielte nach wie vor auf Angriff und es gab auf beiden Seiten noch gute Aktionen, doch fehlte diesen zum Schluss die Präzision. In der Nachspielzeit traf Berberoglu einen langen Ball nicht richtig und sein Querschläger ging Richtung eigenes Tor. Torwart Duriaux reagierte zu unentschlossen und Niederbipp kam zu einem geschenkten Eckball. Nach einer Variante wurde der Ball auf den hinteren Pfosten gespielt. Ein Niederbipper setzte sich beim Kopfball durch und spielte zur Mitte, wo Gnanaka keine Mühe hatte aus nächster Nähe den Siegestreffer zu erzielen. Ein Unentschieden hätte dem Spielverlauf entsprochen, doch die Gäste haben den Sieg absolut nicht gestohlen. Die markante Leistungssteigerung in der 2. Halbzeit, das hartnäckige Nachsetzen und die ausgezeichnete körperliche Verfassung brachten ihnen den Sieg.

Blustavia: Duriaux, Panzeri, Huber, Burkhard (63. Brand), Berberoglu, Lüthi (70. Walter), Mathys, Morandi (81. Branger), Torre, Brunner, Oetterli

Niederbipp: Plemenic, Dino Cordari, Bösiger, Nokaj (80. Gnanaka), Dario Cordari, Karakas, Widmer (51. Rohrbach), Karakus (51. Jankovic), Wegmüller, Özdemir, Tschumi

Blustavia ohne: Arnold, Schmid (Militär), Flury, Kalousek, Haller ET (nicht eingesetzt), Veronica, Schnider, Zaugg (verletzt), Marti, Allemann, L. Kümin (nicht im Aufgebot)

Tore: 31. Oetterli 1:0, 58. Dario Cordari 1:1, 92. Gnanaka 1:2

Blusti-Man of the Match

Ganzes Team: Trotz Niederlage war dies eine kollektiv starke Leistung, gegen den bisher besten Gegner. Nur wenig hat zu einem Sieg oder Punktgewinn gefehlt.

 

Samstag
22.09.2007
17.00
FC Riedholz - SC Blustavia
3:2

Riedholz wollte sich für die Cup-Niederlage von der Vorwoche revanchieren und legte los wie die Feuerwehr. Sie spielten sofort ein aggressives Presssing und wollten so Blustavia zeigen wer heute die 3 Punkte holt. Doch in der 3. min. wurde ein Querpass in der eigenen Verteidigung von Riedholz zu Giandinoto gespielt, der den Ball nicht richtig stoppen konnte und Oetterli direkt in die Füße  sprang, der sofort von halbrechts am Strafraum abzog und das 0-1 für Blustavia erzielte. Riedholz war geschockt und die Hintermannschaft machte zu Beginn nicht unbedingt einen sattelfesten Eindruck, ohne das aber Blustavia davon groß profitieren konnte. Riedholz erholte sich schnell vom Anfangsschock und spielte weiter aggressiv und kompromisslos, doch Blustavia hielt dagegen. In der 18. min. konnte Burkhard aus 25m einen Freistoss treten den er hart schoss aber der Riedholzer Torwart konnte ihn halten. Nur eine Minute später wurde ein Steilpass von Rieholz Richtung Blusti Tor geschlagen und Burkhard konnte den davon laufenden Spieler von Riedholz nur noch mit einem Foul stoppen. Zum Glück für Ihn zog der Schiedsrichter nur die gelbe Karte. Doch in der 36. min. gab es praktisch dieselbe Situation nochmals und diesmal wurde das Foul im Strafraum begangen und Burkhard erhielt diesmal Rot vom Schiedsrichter. Den fälligen Elfmeter versenkte Büschi von Riedholz souverän. Zu zehnt musste Blustavia sich nun in die Defensive zurückziehen und versuchte mit Kontern zum Erfolg zu kommen. Riedholz war nun mehrheitlich in Ballbesitz konnte sich aber nur noch in der 40. min. nach einem Eckball eine gefährliche Torchance erarbeiten.

Nach der Pause war das gleiche Bild zu sehen. Blustavia versuchte geschickt zu verteidigen und Riedholz war mehrheitlich in Ballbesitz. Es dauerte bis zur 59. min., als Riedholz zur ersten Grosschance kam, als nach guter Ballstaffete ein Riedholz Spieler völlig frei halblinks im Strafraum von Blustavia angespielt wurde, doch sein guter Schuss wurde von Blusti Torwart Duriaux glänzend über die Latte gelenkt. In der 71. min. dann doch der Führungstreffer für Riedholz. Ein Riedholzer Spieler nahm den Ball mit dem Rücken zum Tor an und  legte zurück auf R. Emmenegger, der aus 13m den Ball  in die linke Torecke schoss und Blusti Torwart Duriaux keine Abwehrchance liess. Blustavia reagierte umgehend und ließ einen Verteidiger weiter vorne spielen. Dies sollte sich auszahlen den Oetterli konnte in der 81. min nach einem Steilpass alleine Richtung Riedholz Tor ziehen, wobei er den herauslaufenden Riedholz Torwart zum 2-2 Ausgleich überlobte. Riedholz war geschockt und in der 84. min. hätte Branger mit einem Weitschuss, der um Haaresbreite am linken Lattenkreuz vorbei schrammte, beinahe den Führungstreffer erzielt. Als sich eigentlich alle schon mit dem Remis abgefunden hatten bekam Riedholz in der 93. min einen Freistoss aus 40m auf halbrechts zugesprochen. Diesen trat Giandinoto mit viel Speed Richtung Strafraum wo alle zum Kopfball hochgingen, doch alle verfehlten und der Ball sprang im Strafraum auf, von wo er zum Entsetzen für Blustavia im linken Lattenkreuz des Tores einschlug. Kurz darauf Pfiff der Schiedsrichter ab und Blustavia musste als Verlierer vom Platz. Eine Punkteteilung wäre heute sicher gerecht gewesen und mit Riedholz hat das glücklichere Team gewonnen.

Riedholz: Flury, Giandinoto, Peyer, Büschi, R. Emmenegger, Stampfli, P. Emmenegger (60. Hohl), Schmid, Wicki (70. Berger), Vogt, Guarino

Blustavia: Duriaux, Panzeri, Huber, Burkhard, Kalousek, Lüthi (84. Torre), Morandi, Walter, Branger, Brunner (90. Flury), Oetterli

Blustavia ohne: Arnold (ET, nicht eingesetzt), Mathys, Schnider, Veronica, Zaugg (verletzt), Berberoglu (gesperrt), Schmid, Marti (2. Mannschaft), L. Kümin, Allemann (abwesend), Brand (krank)

Tore: 3. Oetterli 0:1, 37. Büschi 1:1 (P), 71. R. Emmenegger 2:1, 81. Oetterli 2:2, 93. Vogt 3:2

Blusti-Man of the Match

Ganze Mannschaft. Ab 37. min. nur noch mit zehn Mann, aber jeder kämpfte und gab keinen Ball verloren. Konnten in Unterzahl sogar den Ausgleich erzielen und kassierten am Schluss doch noch das 3-2. Ein Punkt wäre für die Leistung gerecht gewesen aber es sollte wohl nicht sein.Kopf Hoch Jungs!

 

Mittwoch
26.09.2007
20.00
SC Blustavia - FC Selzach
5:1

Blustavia begann zielstrebig und hatte in den ersten 15 Minuten etwas mehr vom Spiel. Sie nutzten dies auch zur Führung aus. Oetterli wurde im Strafraum zurückgehalten und den Strafstoss versenkte Walter sicher (17.). Selzach reagierte stark und ab diesem Zeitpunkt dominierten sie bis zur Pause klar. Im Mittelfeld trafen sie kaum auf Gegenwehr und spielten sich immer wieder durch. Dank der guten Abwehrkette und etwas Glück, mussten die Solothurner bis zur Pause keinen Gegentreffer einstecken. Die Gäste spielten ungestüm auf Angriff und liefen deshalb bereits in der 1. Halbzeit in die Konter des Blusti-Teams. So in der 33. Minute, als nach einem klug gespielten Konter Branger im Strafraum angespielt wurde. Dieser scheiterte am Torwart, doch Brunner verwertete den Abpraller souverän. Kurz darauf das gleiche Bild. Brunner wurde nach einem Konter herrlich freigespielt und traf wiederum eiskalt mittels Flachschuss ins lange Eck (39.). Selzach war geschockt und musste noch vor der Pause, nach einer Massflanke von Brunner, das 4:0 durch einen Kopfball von Branger hinnehmen. Selzach war in dieser Halbzeit die dominierende Mannschaft und ging mit einem brutal hohen Resultat in die Pause.

Die 2. Hälfte entwickelte sich ausgeglichen. Selzach schien trotz eines schnellen Tores durch Crimella (52.) nicht mehr so recht an eine Wende zu glauben. Blustavia kontrollierte das Spiel sicher. Ein, zwei brenzlige Situation bereinigte Torwart Duriaux und die Gäste konnten keinen Dauerdruck entwickeln. Sie zollten dem Aufwand der 1. Halbzeit Tribut und liessen läuferisch merklich nach. Im Angriff wollte den Einheimischen auch nicht mehr viel gelingen und das Spiel plätscherte dahin. Als in der 73. Minute Brunner mit einem genialen Pass Oetterli freispielte und dieser zum Schlussresultat traf, war das Spiel gelaufen. Blustavia beschränkte sich darauf, das Resultat zu halten und Selzach konnte, ausser bei einem Schuss an die Lattenoberkante des Lattenkreuzes, nicht mehr zusetzen. Diesmal wurden die Chance resolut ausgenützt und deshalb verdienten sich die Einheimischen den Sieg, während für die Gäste in der 1. Halbzeit Aufwand und Ertrag überhaupt nicht stimmten und deshalb das Resultat für sie zu hoch ausfiel.

Blustavia: Duriaux, Kalousek (60. Berberoglu), Huber, Brand, Panzeri, Branger, Morandi (77. Lüthi), A. Walter (87. Allemann), Torre, Brunner, Oetterli

Selzach: Gaugler, Souto, Kaiser, S. Galey, Fatondji, S. Hugi, At (65. I. Galey), F. Hugi (85. Bieli), Walker, Brotschi, Crimella (80. Rudolf)

Blustavia ohne: Flury, Haller (ET) (nicht eingesetzt), Arnold, Schmid (Militär), Mathys, Schnider, Veronica, Zaugg (verletzt), Burkhard (gesperrt), Marti, L. Kümin (nicht im Aufgegot)

Tore: 17. Walter (P) 1:0, 33. Brunner 2:0, 39. Brunner 3:0, 43. Branger 4:0, 52. Crimella 4:1, 73. Oetterli 5:1

Blusti-Man of the Match

Pascal Brunner. Entschied den Match in der Offensive mit 2 Toren und 2 Vorlagen. Bei beiden Toren kaltblütig abgeschlossen und die 2 Vorlagen waren absolute Klasse. Ueberzeugte diesesmal auch kämpferisch.

Reto Huber und Manuele Panzeri. Waren in der Defensive bärenstark. Da das Mittelfeld die Selzacher wiederholt gewähren liess, mussten sie manch gefährliche Situation bereinigen. Beide zweikampfstark und praktisch fehlerfrei spielend.

 

Sonntag
07.10.2007
16.00
FC Subingen - SC Blustavia
0:3

Die spielerische Leistung unserer Mannschaft war für einmal dürftig, trotzdem wurde das Spiel klar gewonnen. Subingen war der erwartet starke Gegner. Mit ihrer starken physischen Präsenz, dem Pressing und der Zweikampfstärke kam Blustavia nur schwer zurecht. Subingen war von Beginn an mehrheitlich in Ballbesitz, ohne die starke Defensive der Gäste zu überwinden. Blustavia machte im Spielaufbau viele Fehler, trotzdem hatten sie die besseren Abschlusschancen. Eine der wenigen guten Spielzüge nutzten sie in der 18. Minute zur Führung, als Kalousek auf rechts in die Gasse geschickt wurde und er mit einem schönen Flachschuss den Subinger Torwart bezwang. Subingen liess sich nicht beeindrucken und sie spielten weiter auf Angriff. In der 30. Minute brauchte es eine tolle Parade von Torwart Haller um den Ausgleich zu verhindern. Blustavia hätte noch vor der Pause die Führung ausbauen können, doch Kalousek konnte per Kopf nicht von einem Fehler des Subinger Torwarts profitieren. Aufgrund der besseren Chancen war aber die Pausenführung gerecht.

Im zweiten Abschnitt sah man das gleiche Bild. Subingen dominierte die erste Viertelsunde klar und Burkhard musste zweimal in Extremis retten, damit der Ausgleich nicht viel. Dazu kam noch eine klare Torchance von Subingen, als sie links in den Strafraum eindrangen und der Schuss um Haaresbreite die lange Ecke verfehlte. Zu diesem Zeitpunkt wäre der Ausgleich für die Einheimischen verdient gewesen. Danach konnte sich Blustavia wieder besser lösen und die agilen Spitzen beschäftigten die Subinger Abwehr. Innerhalb von 10 Minuten hätten sie die Siegsicherung erzielen müssen, doch scheiterten Oetterli (2x) und Kalousek mit 3 Grosschancen. So blieb Subingen im Spiel und sie griffen mit grossem Kampfgeist an. Die Zeit lief ihnen allerdings langsam davon. In der 78. Minute sorgte Oetterli nach einem langen Freistoss in den Strafraum für die Entscheidung. 7 Meter vor dem Tor drehte er sich blitzschnell und er überlobbte den völlig überraschten Torwart. Subingen warf nun alles nach vorne und wiederum Oetterli schoss mit einem herrlichen Sololauf nur 3 Minuten später gar noch das dritte Tor. Aufgrund des Spielverlaufes hätten die Subinger durchaus punkten können, doch fehlte ihnen im Strafraum der Killerinstinkt, so dass Aufwand und Ertrag absolut nicht stimmten. Blustavia wurde für die kämpferische Leistung belohnt und der Sieg war aufgrund der zahlreicheren Torchancen nicht gestohlen.

Subingen: Scheidegger, Meier, Araz, Thomi L., Gisler, Ross, Rüfenacht (67. Schwaller), Moser (60. Vardin), Emmenegger, Thomi D., Zingg (55. Ernst)

Blustavia: Haller, Panzeri, Brand, Burkhard, Mathys, Kalousek (86. Walter), Lüthi (88. Flury), Branger, Torre (69. Berberoglu), Brunner, Oetterli

Blustavia ohne: Allemann, Arnold ET (nicht eingesetzt), Duriaux, Huber (Ferien), Morandi, Zaugg, Veronica, Schnider (verletzt), Schmid (Militär), Marti, L. Kümin (nicht im Aufgebot)

Tore: 18. Kalousek 0:1, 78. Oetterli 0:2, 81. Oetterli 0:3

Blusti-Man of the Match

Kevin Burkhard. Innenverteidiger. War sich bewusst um was es ging. Rettete zweimal mit letztem Einsatz und vereitelte den Subinger Ausgleich. Zweikampf- und kopfballstark. War kämpferisch das Vorbild für das Team.

 

Samstag
13.10.2007
17.00
SC Blustavia - FC Gerlafingen
1:3

Die ersten 20 Minuten des Spieles waren äusserst sehenswert. Beide Mannschaften liessen den Ball gekonnt laufen und legten Wert auf Ballbesitz und Angriff. Gerlafingen war etwas mehr am Ball, während Blustavia gefährlicher wirkte. Die erste Chance bot sich Brunner in der 6. Minute, als er einen langen Ball per Kopf unter die Latte dirigierte und Torwart Von Burg zu einer herrlichen Parade zwang. Danach spielten sich die Gerlafinger schön durch und der Schuss aus 17 Metern bereitete Torwart Haller einige Mühe (9.). Es ging Schlag auf Schlag. Nach einem schönen Spielzug der Solothurner, war es Brunner, der die grosse Chance zur Führung vergab (11.). Im Gegenzug brannte es im Strafraum von Blustavia nach einem stehenden Ball, doch konnte ein Verteidiger knapp vor der Torlinie vor dem einschussbereiten Gerlafinger zum Eckball retten (13.). Beim Gegenangriff spielten sich die Einheimischen herrlich durch, doch der freigespielte Oetterli scheiterte alleine gegen Torwart Von Burg, der per Fussabwehr klären konnte (14.). Wiederum mit einem gradlinig gespielten Angriff konnte Kalousek sich durchsetzen, der jedoch verzog. Diese beidseits gute Startphase krönte dann Gerlafingen mit der Führung. Nach einem Freistoss von rechts konnte Blustavia nur ungenügend klären und Cevik traf aus dem Gewühl unter die Latte (22.). Nun beruhigte sich das Spiel zusehends. Blustavia schien etwas geschockt, während Gerlafingen den Ball geschickt in den eigenen Reihen zirkulieren liess, jedoch bis zur Pause keine Torgefahr mehr entwickelte. Blustavia machte den Fehler, dass sie den Gegner nun zu wenig störten und zu Defensiv wirkten. Erst in der 37. Minute konnten sie daher wieder angreifen. Nach einm schönen Flankenball von Panzeri auf Torre konnte sich dieser links durchsetzen, spielte auf der Grundlinie klug zu Lüthi, der aus 4 Metern den Ball jedoch nicht richtig traf. In der Nachspielzeit hatte Brunner alleine vor dem Torwart noch eine Grosschance zum Ausgleich, der Abschluss fiel aber wiederum zu schwach aus.

Blustavia kam resolut aus der Kabine und und schnürte die Gerlafinger mit dem Anpfiff zur 2. Halbzeit ein. Sie entwickelten nun Dauerdruck. Nach 54. Minuten kam auch die erste Chance. Kalousek spielte hinter die Abwehr, der Torwart der Gäste rettete wiederum mit einer guten Abwehr gegen den alleinstehenden Oetterli. Nur 1 Minute später konnte Torwart Von Burg einen Ball nicht behändigen, beim Abpraller schoss Oetterli den am Boden liegenden Torwart jedoch an. Der Druck der Blusti-Jungs war enorm hoch und Gerlafingen konnte sich überhaupt nicht mehr lösen. Auf der Höhe der Mittellinie kam es zu einem Zweikampf zwischen Kovacevic und Branger. Nach der tätlichen Provokation von Kovacevic liess sich Branger zu einer Revanche hinreissen und wurde zurecht des Feldes verwiesen. Danach wurde Kovacevic selber tätlich, was der Schiri aber nicht sehen wollte. Der Gerlafinger Trainer verhielt sich aber geschickt und wechselte diesen gleich aus. Trotz Unterzahl hielten die Blusti-Jungs den Druck aufrecht. Oetterli setzte sich in der 62. Minute links im Strafraum durch und wurde vom Verteidiger mit einem Check weggeputzt. Der Schiri verweigerte den Einheimischen aber diesen 100%igen Penalty. Kurz darauf, nach einer schönen Blusti-Kombination verzog Torre aus 17 Metern ganz knapp (64.). Danach konnten die Gerlafinger das Spiel wieder etwas beruhigen. Blustavia zollte dem Tempo und der Unterzahl Tribut. Angriffe wurden zwar immer wieder gestartet, jedoch fehlte gegen die robusten Gerlafinger nun das Durchsetzungsvermögen und Gerlafingen verschleppe das Spiel gekonnt. Blustavia öffnete nun die Abwehr und erste Gerlafinger-Konter wurden gefährlich. Nach 74 Minuten musste Torwart Von Burg mit grossem Mut gegen den anstürmenden Berberoglu klären, danach wurde nach einem Konter ein Abseits-Tor von Gerlafingen aberkannt. So kam es zu den äusserst turbulenten Schlussminuten. Zuerst hatten die Einheimischen noch gute Schusschancen zum Ausgleich, das Tor wurde jedoch immer weit verfehlt. Als Petrovic in der 92. Minute den Konter zum 0:2 verwertete schien das Spiel gelaufen. Mit dem Anstoss konnte Berberoglu rechts freigespielt werden und Burkhard verwertete den schönen Pass zum Anschlusstreffer. Sekunden vor Schluss noch ein letzter Eckball für Blustavia. Mit allen Spielern im Strafraum (inkl. Torwart) suchte man noch den Ausgleich. Im allgemeinen Gewühl konnten die Gerlafinger befreien und Fröhlicher nutzte dies mit dem Schlusspfiff zum Endresultat. Gerlafingen gewann somit äusserst glücklich und sie können sich bei ihrem Torwart bedanken, während es Blustavia wiederum nicht gelang einen Gegner der für die Aufstiegsspiele in Frage kommt zu bezwingen. Die Einstellung stimmte jedoch bei jedem Spieler und es wurde gekämpft. Heute fehlte das nötige Glück, die Chancenverwertung war für einmal schwach und in der stärksten Phase des Teams hatte sich Branger nicht im Griff.

Blustavia: Haller, Panzeri (85. Huber), Brand (70. Berberoglu), Burkhard, Mathys, Kalousek, Lüthi (85. A. Walter), Branger, Torre, Brunner, Oetterli

Gerlafingen: Von Burg, Reto Kirchhofer, Hohl, M. Laski, Cevik, Kahraman, Kovacevic (58. Rolf Kirchhofer), Bumbacher, H. Sahin (84. Wiler), Petrovic, Karatas (80. Fröhlicher),

Blustavia ohne: Allemann, Duriaux ET (nicht eingesetzt), Morandi, Zaugg, Veronica, Schnider (verletzt), Schmid (Militär), Marti, L. Kümin, Arnold (nicht im Aufgebot), Flury (Schiedsrichtereinsatz)

Tore: 22. Cevik 0:1, 92. Petrovic 0:2, 93. Burkhard 1:2, 95. Fröhlicher 1:3

Blusti-Man of the Match

Taifun Lüthi, zentral im Mittelfeld. Diesmal ganz schwierig einen Spieler hervorzuheben, spielte doch das ganze Team aufopfernd und kämpferisch. Jeder auf dem Feld zeigte totalen Einsatz. Lüthi war einer der laufstärksten Spieler auf dem Platz und konnte viele Bälle in den eigenen Reihen halten. Gute Defensivleistung. Nach dem Platzverweis musste er zentral für zwei arbeiten, was ihm sehr gut gelang.

 

Sonntag
21.10.2007
15.00
Türk SC Solothurn - SC Blustavia
0:2

Nach der unglücklichen Niederlage gegen Gerlafingen, war gegen den Tabellenletzten ein Sieg Pflicht, wenn man weiterhin mit an der Spitze bleiben wollte. Obwohl man im spielerischen Bereich nicht den besten Tag einzog, gelang dies gegen einen schwachen Gegner relativ leicht. Nach 2 Minuten wurden die Blusti-Jungs gleich wachgerüttelt, als ein Freistoss von rechts durch den Strafraum flog, aber kein Spieler des Türk SC bereit war, um die frühe Führung zu erzielen. Dies war jedoch die letzte wirklich gefährliche Aktion des Türk SC vor der Pause. Blustavia kontrollierte das Geschehen, die Räume wurden geschlossen, so dass die eigentlich spielstarken Türken immer wieder Fehler im Aufbauspiel machten. Bereits in der 15. Minute profitierte Blustavia davon und Brand drang rechts alleine in den Strafraum ein. Sein missglückter Schuss wurde auf dem hinteren Pfosten zur idealen Vorlage für Oetterli, der mit etwas Glück zur Führung traf. Der Türk SC war zu keiner Reaktion fähig und Blustavia blieb bis zur Pause die gefährlichere Mannschaft, was mit 2 Lattentreffern durch Brunner und mit einem Kopfball durch Oetterli noch untermauert wurde.

Gleich nach der Pause wurde die Führung ausgebaut, als Brunner sich geschickt gegen die ganze Verteidigung durchsetzte und perfekt abschloss. Dies war gegen die harmlosen Türken eigentlich bereits die Entscheidung. Der Gastgeber war in den Angriffsbemühungen äusserst harmlos, während sich Blustavia diskret zurückhielt und den Vorsprung verwaltete. So plätscherte das Spiel bis in die 70. Minute dahin. Beim Türkischen SC besann man sich dann doch noch, das sie gegen den Abstieg spielten und sie wurden kämpferisch besser, was ihnen in den letzten 20 Minuten noch 3 Abschlussmöglichkeiten einbrachte. Die Abschlüsse waren jedoch viel zu harmlos und ohne den nötigen Druck. Blustavia kam somit, trotz einer bescheidenen spielerischen Leistung, zu einem völlig verdienten Sieg. Die Mannschaft war in der Rückwärtsbewegung klar stärker als der Gegner und in der Offensive richteten es die beiden Stürmer.

Türk SC Solothurn : Vieiro Da Costa, Kula (55. Solano), H. Drbac, Rilac, Stuber, Deveci, Prodanovic, J. Ekrem (65. Ortemis), M. Ekrem, Mehmeti, Öztürk

Blustavia: Duriaux, Panzeri, Huber, Burkhard, Mathys, Kalousek, Lüthi, Brand (70. Berberoglu), Torre (72. Walter), Brunner (85. Flury), Oetterli

Blustavia ohne: Haller ET (nicht eingesetzt), Morandi, Zaugg, Veronica, Schnider (verletzt), Schmid, L. Kümin, Marti, Arnold (nicht im Aufgebot), Branger (gesperrt), Allemann (Feuerwehr),

Tore:15. Oetterli 0:1, 47. Brunner 0:2

Blusti-Man of the Match

Wiederum Taifun Lüthi, zentral im Mittelfeld. Sein Laufpensum war einmal mehr sehenswert. Dazu konnte er die Bälle gut halten und war in der Angriffsauslösung ebenfalls stark.

 

Samstag
27.10.2007
19.00
SC Blustavia - SC Flumenthal
7:2

Blustavia ging konzentriert ins Spiel und man wollte das Spiel unbedingt gewinnen. Bereits mit dem ersten Angriff des Spieles gingen sie in Führung. Lüthi spielte aus dem Mittelfeld einen langen Ball hinter die Abwehr, Oetterli setzte sich im Laufduell durch und bezwang den Flumenthaler Torwart sicher (3.). Blustavia setzte nach und entwickelte viel Druck, der in der 18. Minute mit dem zweiten Tor belohnt wurde. Torre schickte Oetterli auf die Reise, der wiederum souverän traf. Flumenthal konnte sich praktisch nie lösen und Burkhard verwandelte einen Corner von Torre zur beruhigenden 3:0 Führung (29.). Im Gefühl der sicheren Führung schlichen sich danach im Aufbauspiel einige Fehler ein, so dass sich Flumenthal etwas befreien konnte. Nach einem langen Ball in die Spitze setzte sich ein Flumenthaler im Strafraum etwas glücklich durch und wurde dabei von Burkhard gefoult. Den Strafstoss setzten sie jedoch an den Pfosten. Dies war zugleich die einzige Chance für Flumenthal zurück ins Spiel zu finden.

In den ersten 20 Minuten der 2. Halbzeit spielte nur noch Blustavia. Sie kombinierten nach Belieben und mit dem nötigen Zug auf das Flumenthaler Tor. Nach einer schönen Kombination gelangte der Ball zu Kalousek, dieser drang rechts in den Strafraum ein und servierte Oetterli den Ball pfannenfertig zum 4:0. Der Druck wurde noch stärker und Brand traf kurz darauf nach einem Eckball wuchtig zum 5:0. Den Schlusspunkt dieser starken Phase setzte Mathys, wiederum nach einer Ecke, mit einem Kopftor via Lattenunterkante. Wie in der 1. Halbzeit wurden die Einheimischen nun wieder nachlässig. Die Abwehrarbeit im Mittelfeld wurde zunehmend vernachlässigt und die ganze Mannschaft stürmte vorwärts. Die Flumenthaler kamen dadurch zu Konterchancen, welche sie zweimal verwerteten. Erst traf Studer zum 6:1 (75.), danach noch Gobeli zum 7:2 (82.). Zwischen diesen Toren konnte Blustavia noch den siebten Treffer erzielen. Flury wurde in die Tiefe lanciert, traf alleine gegen den Torwart nur den linken Pfosten, doch der gut mitgelaufene Walter konnte erben und einschieben. Blustavia verdiente sich den Sieg auch in dieser Höhe, waren sie doch den Gästen in jeder Beziehung klar überlegen. Einzige Kritik gilt den beiden Gegentreffern, die mit einer etwas besseren defensiven Disziplin in der Schlussphase nicht unbedingt hätten fallen müssen.

Blustavia: Duriaux, Panzeri (70. Flury), Huber, Burkhard, Mathys, Kalousek, Lüthi, Brand (61. Walter), Torre (58. Berberoglu), Brunner, Oetterli

Flumenthal: Heller, Kaufmann, Ryf (60. Roth), Christen (55. Studer), Stähli, Zuberi, Gobeli, Vejseli, Dicht, Flury, Cioffi (35. Frei)

Blustavia ohne: Morandi, Zaugg, Veronica, Schnider (verletzt), Schmid, L. Kümin, Marti, (nicht im Aufgebot), Branger (gesperrt), Allemann (Feuerwehr), Arnold (3. Mannschaft)

Tore: 3. Oetterli 1:0, 18. Oetterli 2:0, 29. Burkhard 3:0, 49. Oetterli 4:0, 55. Brand 5:0, 65. Mathys 6:0, 75. Stuber 6:1, 79. Walter 7:1, 82. Gobeli 7:2

Blusti-Man of the Match

Christian Oetterli, Stürmer. Leitete das Spiel mit seinen 2 Toren in der Startphase in die richtige Richtung. Beweglich, laufstark, unermüdlich kämpfend. Krönte mit diesem Spiel seine starke Vorrunde (12 Spiele, 16 Tore)

 

Samstag
29.03.08
19.00
FC Zuchwil - SC Blustavia
1:2

Blustavia übernahm sofort das Spielgeschehen gegen eine defensiv eingestellte Zuchwiler Mannschaft, die auf Konter spielten. Das Konzept der Einheimischen ging beinahe auf, hatten sie doch in der 5. Minute bereits die erste klare Torchance. Huber verlor den Ball gegen einen Zuchwiler Stürmer, dieser zog los, bezwang Torwart Duriaux mit einem Heber, doch der Ball landete knapp neben dem Tor. Blustavia war nun wach. 3 Minuten später zog Kalousek los, vergab aber knapp. Blustavia dominierte nun klar und Brunner schoss nach 16 Minuten knapp am langen Pfosten vorbei.. Danach blieben Chancen Mangelware. Zuchwil wirkte defensiv stabil und nur der wirblige Kalousek auf der rechten Seite konnte Gefahr erzeugen. Seine Zuspiele zur Mitte blieben jedoch hängen oder ein Blusti-Stürmer segelte vorbei. Ein Brunner Schuss wurde nach 38 Minuten zur Ecke abgelenkt. Der Eckball konnte der Zuchwiler Torwart nicht behändigen und Huber erbte per Kopfball, der knapp über das Tor ging. Kurz vor der Pause konnte Zuchwil nochmals zulegen und erspielte sich ebenfalls 2 Chancen. Torwart Duriaux glänzte bei der zweiten mit einem tollen Reflex auf der Linie (44.) Aufgrund der Chancengleichheit ging es mit einem gerechten 0:0 in die Pause.

Beide Mannschaften taten sich schwer nach der Pause ins Spiel zu kommen. Wie aus heiterem Himmel kam die Führung der Solothurner. Hinten wurde ein Ball abgefangen und die schnelle Angriffsauslösung über links endete mit einer Flanke auf den Kopf von Kalousek, der den Ball auf den durchgelaufenen Innenverteidiger Huber ablegte. Dieser liess sich nicht zweimal bitten und schloss resolut ab (50.). Der Jubel war noch nicht abgeklungen und nach einem Eckball für Blustavia! fingen die Zuchwiler den Ball ab. Mit einem langen Ball wurde Jäggi freigespielt. Dieser konnte alleine auf das Tor ziehen und er traf souverän mit einem Flachschuss (52.). Blustavia war geschockt, Lüthi produzierte hinten einen Ballverlust. Zuchwil hatte dadurch eine 2:1 Situation. Sie spielen den Ball geschickt, doch verzog der Stürmer alleine gegen den Torwart kläglich (55.). Kurz darauf erspielten sich die Zuchwiler nochmals eine super Chance (57.) und mit etwas mehr Glück, hätten sie das Spiel innert Minuten auf ihre Seite drehen können. Blustavia zeigte jedoch, dass sie unbedingt siegen wollten. Oetterli wurde im Strafraum freigespielt. Sein Lob über den Torwart wurde noch von einem Verteidiger weggeschlagen (59.). Danach traf Brunner zur vermeindlichen Führung für Blustavia, doch wurde das Tor wegen Abseits? nicht gegeben (61.) Nun dominierten die Solothurner gegen die kräftemässig nachlassenden Zuchwiler wieder klar. Ein missglückter Torabstoss in die Füsse von Brunner konnte von diesem nicht genützt werden. Er verzog aus 15 Metern klar (71.). Eine Minute später zog Panzeri über rechts auf und davon. Seine Hereingabe wurde jedoch wiederum von Brunner nicht verwertet. Diese Druckperiode der Gäste brachte trotzdem wiederum die Führung. Nach einem langen Ball musste der herauseilende Zuchwiler Torwart Kopf und Kragen riskieren und konnte knapp befreien. Der Ball landete jedoch bei Brand, der aus 40 Metern mit einem wunderschönen Bogenball ins verlassene Tor traf (74.). Jetzt warf Zuchwil nochmals alles in den Angriff. Bei einigen Eckbällen und Freistössen wirkten sie nochmals gefährlich, doch brachten die Blusti-Jungs den knappen und auch etwas glücklichen Sieg nach Hause.

Zuchwil: Dingiloglu, Bläsi, Tognoli (75. Eren), Malisevic, Sikalo (60. Selimi), Barisic (46. Sopi), Pavlovic, Leuenberger, Toska, Neuweiler, Jäggi

Blustavia: Duriaux, Panzeri, Huber, Burkhard, Mathys, Kalousek, Lüthi, Brand (82. Allemann), Torre, Brunner, Oetterli (94. Flury)

Blustavia ohne: A. Walter, Marti, Veronica (ET) (alle nicht eingesetzt), Zaugg, Rustemi, Arnold (alle 3. Mannschaft), Morandi, Schmid (nicht im Aufgebot), Schnider (verletzt), Branger (gesperrt)

Tore: 50. Huber 0:1, 52. Jäggi 1:1, 74. Brand 1:2

Blusti-Man of the Match

Marc Kalousek: Brachte in der 1. Halbzeit über rechts viel Zug in den Angriff und war kaum zu bremsen. Seine mustergültige Kopfballablage auf Huber brachte die erstmalige Führung.

 

Samstag
05.04.08
17.00
SC Blustavia - FC Biberist
3:1

Blustavia schien während der ersten 70. Minuten die Partie klar im Griff zu haben, doch Biberist brachte mit einem Endspurt die Einheimischen noch arg in Bedrängnis. Zu Beginn war die Partie ausgeglichen. Mit der ersten klaren Torchance des Spiels konnten die Einheimischen gleich in Führung gehen. Rechtsaussen wurde Flury angespielt, der mit einer herrlichen Spielverlagerung auf links Torre freispielte. Dieser zog alleine los und bezwang den Biberister Hüter mit einem Flachschuss (12.). Blustavia wirkte danach technisch besser und war spielbestimmend. Die nächste gute Aktion hatte Oetterli, der rechts unwiederstehlich davonzog und schön zurücklegte. Doch Brunner und Torre konnten dies nicht nützen. Nach einer halben Stunde konnte sich Brunner 30 Meter vor dem Tor durchsetzen, spielte auf Oetterli, der gekonnt den Ball auf den mitgelaufenen Brand ablegte. Dieser nahm in kurz mit und auch er traf aus 15 Metern mit einem Flachschuss (32.). Von Biberist sah man in dieser ersten Halbzeit keine zwingende Aktion und so war die klare Pausenführung für Blustavia verdient.

Nach dem Wechsel sah man sofort, dass Biberist zulegen wollte und ein erster Warnschuss ging über das Tor (48.). Blustavia liess sich jedoch noch nicht aus der Ruhe bringen und antwortete mit einem Steilpass auf Oetterli. Dieser zog los, umspielte den Torwart, doch wurde sein Flachschuss noch vor der Linie in Corner befreit. Ab der 65. Minute riskierte Biberist mehr und drängte die Einheimischen in die Defensive. Sie waren nun klar spielbestimmend und in der 71. Minute musste Torwart Duriaux die erste klare Torchance der Gäste mit einer guten Parade verhindern. Der nächste gefährliche Angriff der Biberister brachte ihnen das Anschlusstor, als Kabashi auf einen Abpraller goldrichtig stand und einschieben konnten (76.). Kurz darauf wurde ein Biberister rechts im Strafraum freigespiel, doch verzog dieser klar (80.). Der Sturmlauf der Gäste ging weiter. In der 87. hielt wiederum Torwart Duriaux sehr gut, als er die letzte Torchance der Biberister mit einer super Parade verhinderte. In der Nachspielzeit konnte sich noch Brunner den Ball bei der Eckfahne erkämpfen. Darauf drang er auf der Grundlinie in den Strafraum ein, täuschte ein Zuspiel zur Mitte an und erwischte den Torwart flach in der nahen Ecke. Aufgrund der ersten 70 Minuten verdienten sich die Solothurner den Sieg, kamen aber zum Schluss noch mächtig ins Wanken und die Gäste hätten beinahe noch ein Unentschieden geholt.

Blustavia: Duriaux, Allemann, Huber, Mathys, Kalousek, Flury (82. Marti), Lüthi, Brand (81. Morandi), Torre (86. A. Walter), Brunner, Oetterli

Biberist: Wegmüller, Orschel, Jäggi (83. Steiner), S. Keller, N. Keller (46. Fankhauser), Hohl (70. Frei), Lavoyer, Stanossek, Kabashi, Lüthi, B. Dakaj

Blustavia ohne: Veronica (ET), Zaugg nicht eingesetzt), Branger, Burkhard (gesperrt), Schmid, Rustemi (2. Mannschaft), Arnold (3. Mannschaft), Schnider, Panzeri (verletzt)

Tore: 12. Torre 1:0, 32. Brand 2:0, 76. Kabashi 2:1, 92. Brunner 3:1

Blusti-Man of the Match

Mike Mathys, Innenverteidiger. Defensiv der beste Spieler auf dem Platz. Gewann jeden Zweikampf und jeden Kopfball. Laufstark, ruhig am Ball und in der Angriffsauslösung sehr präzis

 

Samstag
12.04.08
17.30
FC Niederbipp - SC Blustavia
3:0

Unsere Blusti Jungs mussten dieses Wochenende beim Tabellenführer Niederbipp antreten  und wollten mit einem guten Resultat den Kontakt zur Spitze halten. Sie begannen deshalb die Partie sehr engagiert und konnten die Anfangsphase des Spiels auch mehrheitlich kontrollieren. Die erste gefährliche Szene hatte dann aber doch Niederbipp mit einem Weitschuss (8). Die erste gute Chance für Blustavia hatte Oetterli (11) der nach einem Steilpass alleine aufs Tor ziehen konnte aber noch von einen Bipper Verteidiger eingeholt wurde der in Corner klärte. Nach einer Viertelstunde kam Niederbipp besser ins Spiel und erspielte sich Chancen. Nach einer Flanke von rechts verpasste (16) ein Niederbipper Spieler nur knapp am hinteren Pfosten den Ball. Ein satter Weitschuss (18)  aus 20m zwang den Blusti Torwart Duriaux zu einer guten Parade. Ein Weitschuss (22) von Lüthi fand auf der Gegenseite ebenfalls seinen Meister beim Schlussmann von Niederbipp. Nach einem schnell vorgetragenen Angriff von Niederbipp  (25) musste Allemann zuerst den in den Strafraum eindringenden Bipper mit einer Grätsche vom Ball trennen, der Ball lief quer durch den Strafraum und der gleiche Spieler kam nochmals an den Ball  und schoss sofort aus spitzen Winkel aufs Tor  wo Allemann für den bereits geschlagenen Blusti Torwart auf der Linie klären konnte. In der 28min dann das 1-0 für Niederbipp. Nach einem Angriff über die linke Seite lief  ein Bipper Spieler bis an die Grundlinie und schlug eine maßgeschneiderte Flanke auf den hinteren Pfosten, wo der von der Blusti Verteidigung sträflich vergessene Anderegg nur den Fuß hinhalten musste. Dieses Tor schockte die Blusti Jungs und so hatten sie Glück als nach einem Eckball (36) Torwart Duriaux den Ball nicht behändigen konnte, aber seinen Fehler gleich wieder ausbügelte, weil er die zwei  darauf folgende Schüsse abwehrte. Beim daraufolgenden Corner kam ein Bipper am vorderen Pfosten an den Ball und sein Schuss ging an den Pfosten. Blustavia hatte vor der Pause (39) mit einem Weitschuss von Kalousek der knapp am Tor vorbei ging noch eine Ausgleichschance.

Nach der Pause versuchte Blustavia so schnell als möglich den Ausgleichstreffer zu erzielen. So hatte Flury (50), nach einer Flanke von links,  freistehend mit einem Kopfball eine Ausgleichschance doch sein Versuch war zu wenig kraftvoll. In der 54.Minute konnte Flury von rechts auf den völlig freistehenden Oetterli Flanken der aber diese Riesenchance mit einem kläglichen Schuss übers Tor vergab. Oetterli hätte aber beinahe mit einer missglückten Flanke von links (57) die an die Latte ging seinen vorherigen Patzer ausgebügelt. In der 59.min. versuchte es Huber mit einem Weitschuss der knapp am Tor vorbei ging. Nach einem Eckball (62) hatte  Mathys mit einer schönen Direktabnahme, die aber genau in die Mitte des Tores kam und so vom Bipper Torwart gehalten werden konnte, eine Ausgleichschance. Dies sollte sogleich auch die letzte große Torchance für Blustavia gewesen sein. Den es kam das was als Fußball-Weisheit gilt. Wer die Tore nicht macht kriegt sie dann halt. In der 78.min. war es dann soweit als sich Bösiger den Ball an der Mittellinie schnappte und Richtung Blusti 16er marschierte. Sein Schuss aus 20 Metern wurde zu allem Unglück, aus Blusti Sicht, noch von einem Verteidiger so unglücklich abgelenkt das der daraus resultierende Bogenball sich über den Blusti Torwart in die Maschen zum 2-0 senkte. Blustavia versuchte nun mit nur noch drei Verteidigern offensiver zu agieren. Nach einem verloren Ball im Mittelfeld (84) konnte nach einem Steilpass ein Niederbipper alleine Richtung Blusti Tor ziehen. Der zurückeilende Mathys holte den Spieler ein traf aber bei seiner Rettungstat den Ball so unglücklich, dass dieser ins Tor ging. Dieser Sieg ist für Niederbipp sicher  verdient,  wenn auch etwas zu hoch ausgefallen, den Sie waren in diesem guten Spiel zweier gleichwertiger Mannschaften einfach eine Spur cleverer und vor allem im Abschluss effizienter als Blustavia und das machte heute den Unterschied aus.

Niederbipp: S. Rohrbach, Dino Cordari, Bösiger, Stucki, Bobst, Bertschi, Dario Cordari, K. Anderegg (78. Gnanaka), Widmer, M. Rohrbach, Tschumi - Eingewechselt in der 50. Minute, Karakas und Wegmüller - Ausgewechselt ?

Blustavia: Duriaux, Allemann (34. Marti), Huber, Mathys, Kalousek, Flury, Lüthi (78. A. Walter), Branger (67. Morandi), Torre, Oetterli, Brunner

Blustavia ohne: Arnold (ET, nicht eingesetzt), Burkhard (Ferien), Schmid, Rustemi, Zaugg (2. Mannschaft), Brand (gesperrt) Schnider, Panzeri, Veronica (verletzt)

Tore: 28. Anderegg 1:0, 78. Bösiger 2:0, 84. Mathys (Eigentor) 3:0

Blusti-Man of the Match

Da kein Spieler  überragend war oder groß abgefallen ist, habe ich mich entschlossen, die ganze Mannschaft  zu nehmen. Die Mannschaft hat sich trotz des Spielverlaufs nie aufgegeben und hat bis zum Schluss gekämpft. Das zeigt dass diese Mannschaft lebt und uns noch viel Freude bereiten wird

 

 

Mittwoch
16.04.08
20.00
SC Blustavia - FC Lommiswil
3:2

Blustavia erwischte den besseren Start und Kalousek hätte bereits nach 5 Minuten von einem Abwehrfehler profitiert, doch verzog er klar. Gleich darauf unterliefen die Lommiswiler einen langen Ball von Brand und Brunner hob den Ball kaltblütig über den Torwart zur Führung der Einheimischen. Danach übernahm Lommiswil das Spieldiktat. Das Blusti-Team kam bis zur Pause gehörig unter Druck. Lommiswil war in den Zweikämpfen immer einen Schritt schneller und einige Bälle in den Strafraum sorgten für grosse Unruhe. Trotz dieser Ueberlegenheit hätte aber das Blusti-Team paradoxerweise die Tore erzielen müssen. Lommiswil wirkte nämlich in der Abwehr nicht sehr sicher, so dass die Konter immer wieder für klare Torchancen sorgten. Oetterli alleine (15.) von rechts, am langen Pfosten vorbei. Brunner brachte ebenfalls alleine den Ball nicht unter Kontrolle (22.). Wiederum Brunner aus 12 Metern (26.), verzogen, hätten die Führung ausbauen müssen. Mathys prüfte zudem in der 34. Minute den Torwart von Lommiswil mit einem schönen Weitschuss, doch hielt dieser glänzend (34). Beinahe wären jedoch die Lommiswiler noch zum Ausgleich gekommen, als Burkhard einen Ball knapp am eigenen Tor vorbeiköpfte.

Lommiswil holte dieses Tor gleich nach der Pause nach, als nach einem Eckball Torwart Duriaux glänzend reagierte, gegen den Nachschuss von Gasser, aus kurzer Distanz, jedoch chancenlos blieb (48.). Nun konnte Blustavia Druck aufsetzten und sie kamen wiederum zu Chancen. In der 54. Minute schnitzerte die Lommiswiler Abwehr gleich zwei Mal. Blustavia konnte dies jedoch nicht ausnützen. Gleich darauf prüfte wieder Mathys den Torwart mit einem Weitschuss, doch der Lommiswiler Keeper reagierte abermals super. Danach war es an Kalousek, nach einem Passe in die Tiefe, der alleine im Strafraum den Ball in die Wolken donnerte (57.) und nur 2 Minuten später reagierte wiederum Kumpferschmied im Tor der Gäste, auf einen Schuss Torres, erstklassig. In der 66. Minute war es dann soweit. Nach einer Flanke von rechts verlängerte Oetterli den Ball und Brand konnte unbedrängt unter die Latte einköpfen. Blustavia schien jetzt das Spiel im Griff zu haben. Belegt wurde dies mit 2 Chancen von Huber nach Eckbällen. In der 78. Minute wurde das Spiel nochmals neu lanciert, als Burkhard als letzter Mann einen Fehler beging. Ein Lommiswiler schnappte sich den Ball und konnte von der Mittellinie alleine auf das Tor ziehen. Mit letztem Einsatz gelang es Burkhard den Gästestürmer am Leibchen zurück zu halten, und kassierte danach zu Recht eine rote Karte. Der anschliessende Freistoss aus 20 Metern hämmerten die Lommiswiler in die Mauer, ein langer Pass und Oetterli entwischte der offenen Verteidigung der Lommiswiler. Dieser scheiterte zwar mit seinem Abschluss am Torwart, doch der gut mitgelaufene Lüthi konnte erben und zur 3:1 Führung einschieben (79.). Die Gäste kämpften weiter, profitierten nur 4 Minuten später von der viel zu hoch stehenden Abwehrkette von Blustavia. Middelweerd wurde steil angespielt und liess Torwart Duriaux mit einem Flachschuss keine Chance. Der Rest des Spiels war Hektik und Panik pur. Lommiswil spielte viele hohe Bälle in den Strafraum und Blustavia schlug alle Bälle wieder zurück und hoffte auf den Schlusspfiff. Eine Partie, die spielerisch nicht überzeugen konnte und vom Kampf lebte fand, aufgrund der viel besseren Torchancen, mit dem Blusti-Team einen glücklichen aber auch verdienten Sieger.

Blustavia: Duriaux, Branger, Huber (88. A. Walter), Burkhard, Mathys, Kalousek, Lüthi, Brand (68. Marti), Torre, Oetterli (90. Flury), Brunner

Lommiswil: Kupferschmied, Beutler, Grabherr, Rösti, K. Aktekin (33. Meyer), Gasser (55. Schneider), P. Dornbierer (66. Weibel), Kaser, Middelweerd, Leder

Blustavia ohne: Arnold, Schmid (Militär), Schnider, Panzeri, Veronica, Allemann (verletzt), Zaugg, Rustemi (nicht im Aufgebot), Haller (ET, nicht eingesetzt), Morandi (krank)

Tore: 6. Brunner 1:0, 48. Gasser 1:1, 66. Brand 2:1, 79. Lüthi 3:1, 83. Middelweerd 3:2

Blusti-Man of the Match

Dan Brand, zentrales Mittelfeld. Kam extra von einem Kurs in Montreux nach Hause um seiner Mannschaft zu helfen. Sein Pass brachte die 1:0 Führung und mit seinem Tor zum 2:1 brachte er sein Team auf die Siegesstrasse. Musste ausgewechselt werden, damit er den letzten Zug zurück nach Montreux erwischt. Perfekter Teamgeist!!!

 

Sonntag
20.04.08
15.00
FC Oensingen - SC Blustavia
0:4

Blustavia musste im Verfolger-Duell in Oensingen antreten und wenn man an der Spitze dranbleiben wollte war ein Sieg Pflicht. Dementsprechend begann die Blusti  Elf nervös und fahrig. So kam Oensingen (1), nach einem katastrophalen Rückpass von Brand zu einer Riesenchance. Doch Torwart Duriaux, der sich wagemutig in die Beine vom alleine auf Ihn ziehenden Oensinger Spieler warf und Brand der den Nachschuss auf der Linie abwehrte und so seinen Fehler wieder gutmachte verhinderten den frühen Führungstreffer für Oensingen. Doch Oensingen blieb am Drücker und hatte nur eine Minute später mit einen Kopfball über die Latte die nächste Chance. Blustavia hatte 20 Minuten lang Mühe ins Spiel zu kommen. Doch in der 21.min. wäre nach einer Flanke von Torre auf Brunner beinahe das Führungstor für Blustavia gefallen. Den der Kopfball von Brunner ging an die Lattenunterkante und sprang zurück aufs Spielfeld. Nun glich sich das Spielgeschehen aus und beide Mannschaften hatten Chancen um den Führungstreffer zu erzielen. Nach einem Steilpass (23) konnte ein Oensinger alleine auf den Blusti Torwart ziehen der aber den von Ihm abgegeben Schuss abwehren konnte. In der 27.min. eroberte sich Oetterli den Ball und sein darauf folgender Schuss ging knapp am Tor vorbei. Ein weitere Chance hatte Blusti nach einem Weitschuss von Branger (38 ) der sich gefährlich aufs Tor von Oensingen senkte. Die letzten beiden Chance vor der Pause hatte Oensingen nach einem Freistoss ( 42) der sich gefährlich vor dem Tor aufsetzte und den Blusti Schlussmann fast überraschte und nach einem Eckball (44)  als der Kopfball eines Oensingers knapp am Tor vorbeisegelte. Mit einem gerechten 0-0 ging man in die Pause weil beide Mannschaften im Abschluss sündigten.

Nach der Pause übernahm Blustavia sofort das Kommando und ein Lobversuch (49) von Brunner ging knapp am Tor vorbei. Blustavia bestimmte nun das Spiel und zeigte gepflegten Fußball mit schönen Kombinationen. So fiel auch das vielumjubelte 0-1 durch Brunner (58). Der Blusti Spieler Lüthi konnte sich an der Grundlinie durchsetzen und spielte auf den freistehenden Brunner der aus 11m eiskalt den Ball versenkte. Doch Oensingen hatte in der 60 min. die Ausgleichschance als sich ein Oensinger am rechten Flügel durchsetzten konnte und er auf den in der Mitte völlig freistehenden Mitspieler den Ball spielen wollte, doch Torwart Duriaux hatte aufgepasst und mit einem mutigen Hechtsprung nach vorne holte er sich diesen Ball. Blustavia drückte nun weiter und so hatte Branger (65) mit einem Schuss den der Oensiger Torwart nicht festhalten konnte und dem darauf folgenden Nachschuss der  am Tor vorbeiging eine gute Chance. In der 68 min. machte er es besser und verwertete eine Flanke von Mathys mit einem wunderschönen Kopfball zum 0-2. Oensingen  hätte nur eine Minute später (69) den Anschlusstreffer erzielen müssen als ein Spieler alleine auf den Blusti Torwart ziehen konnte aber seinen Schuss kläglich neben das Tor setzte. Nun hatte Oensingen sein Pulver verschossen und es spielte nur noch Blustavia. So hatte Brunner nach einer Flanke von Oetterli (73) mit dem Kopf eine Riesenchance. In der 76 min. konnte sich Brunner durchsetzen, legte uneigennützig auf Oetterli, der den Ball ins leere Tor schieben konnte. In der 83 min. revanchierte sich Oetterli in dem er perfekt den Ball für Brunner auflegte der so seinen zweiten Treffer in diesem Spiel erzielen konnte. Dieser Sieg geht auch in dieser Höhe völlig in Ordnung wenn man die zweite Hälfte als Maßstab nimmt. Blustavia spielte in der zweiten  Halbzeit schönen und attraktiven  Fußball und war in der Chancen Auswertung einfach besser, was  den Unterschied ausmachte. Diese heute gezeigte Leistung macht Appetit auf mehr.

Oensingen: S. Eggenschwiler, Radonijic, Sayilir, Stählin, Bequiri (70. Lanz), Wiestner, Kaya, Flury, Gegaj, Bächler

Blustavia: Duriaux, Kalousek, Brand, Mathys, Marti, Flury (77. Allemann), Branger, Lüthi, Torre, Brunner (90. A. Walter), Oetterli

Blustavia ohne: Arnold (nicht eingesetzt), Schnider, Panzeri, Veronica, Huber (verletzt), Burkhard (gesperrt), Morandi, Rustemi, Schmid, Zaugg (2. Mannschaft)

Tore: 58. Brunner 0:1, 68. Branger 0:2, 76. Oetterli 0:3, 83. Brunner 0:4

Blusti-Man of the Match

Die Mannschaft spielte heute als Kollektiv ganz stark mit Ausnahme der Startviertelstunde als man nervös wirkte. Man zeigte gepflegten Fußball mit schönen Kombinationen. Jeder zeigte eine sehr gute Partie und herausheben könnte man Brunner und Oetterli die in der zweiten Halbzeit die Hintermannschaft von Oensingen einige Male vor unlösbare Aufgaben stellte sowie Torwart Duriaux mit starken Interventionen und Marti Mischa der seine Aufgabe im defensiven Bereich hervorragend gelöst hat.

 

Samstag
26.04.08
17.00
SC Blustavia - FC Riedholz
1:1

Blustavia musste bedingt durch Sperren, Verletzungen und Abwesenheit einiger Akteure sein Team umstellen und so kamen gleich drei Spieler (Zaugg, Samuel Walter und Kevin Piazza) zu Ihrem Debüt in der 1.Mannschaft, wobei Zaugg und Piazza auch gleich in der Startelf figurierten. Blustavia begann das Spiel mit vielen Abspielfehlern, die auch durch das aufsässige Angreifen des Ballführenden von Riedholz provoziert wurden. So kam kein richtiger Spielfluss auf und auch der holprige Rasen machte beiden Mannschaften zu schaffen. Die erste große Chance des Spiels hatte Riedholz (7) als ein Riedhölzer in der Nähe des rechten Pfosten, nach einem Zuspiel von links, den Ball Ouer durch den Strafraum spielte aber kein Mitspieler mitgelaufen war um den Ball ins Tor zu schiessen. Die nächste Chance hatte wiederum Riedholz (20), als nach einem Ballverlust  an der Mittelinie ein Riedhölzer Spieler steil geschickt wurde, doch Torwart Duriaux war aufmerksam und konnte sich den Ball vor dem heranbrausenden Spieler schnappen. Blustavia konnte sich Ihre erste Chance erst in der 25.min. notieren lassen und zwar durch einen Freistoss von Lüthi aus 30m der knapp am Tor vorbei ging. Die letzte Chance hatte Riedholz (30) mit einem Flachschuss vom rechten Strafraumeck doch der Blusti Torwart war auf dem Posten. Riedholz war in dieser 1.Halbzeit die bessere Mannschaft, weil sie weniger Ballverluste verzeichneten und die besseren Chancen hatten. Blustavia konnte keine Spielakzente setzten und die beiden Stürmer erhielten in dieser Halbzeit keine brauchbaren Bälle, so war Blustavia nur bei Standards einigermaßen gefährlich.

Kurz nach der Pause (46) versuchte sich Brand mit einem Weitschuss der aber am Tor vorbei ging. Das Spiel verflachte nun zunehmend immer mehr und Torchancen waren keine zu verzeichnen, weil sich das Spiel mehrheitlich zwischen den 16ern abspielte. Einzig ein Weitschuss von Blusti Spieler Morandi  (65) sei hier  noch als kleine Chance vermerkt. Das Publikum und die Spieler wohl auch selbst stellten sich innerlich bereits auf ein 0-0 ein. Doch gegen das hatte der  eingewechselte Blusti- Debütant Samuel Walter etwas einzuwenden. In der 80min. konnte Walter sich mit seiner Schnelligkeit am rechten Flügel durchsetzen und seine wunderschöne Hereingabe hinter die Abwehr von Riedholz in den 16er, konnte Kalousek am hinteren Pfosten aus kurzer Entfernung zum vielumjubelten 1-0  einschieben. Wer nun glaubte, dass sei der Siegtreffer für Blustavia gewesen, sah sich leider getäuscht, den nur 3 Minuten später  (83) konnte Riedholz  einen Freistoss von der linken Seite aus ca. 30 Metern ausführen. Die genaue Flanke nahm F. Emmenegger auf der Höhe des Elfmeterpunktes volley ab und traf wunderschön und unhaltbar zum Ausgleich. In den restlichen Spielminuten passierte nicht mehr viel und so trennten sich die beiden Mannschaften mit einem gerechten Remis. Blustavia konnte heute spielerisch nicht überzeugen aber die Mannschaft  hat gekämpft und den Dubütanten konnte man durchwegs eine gute Leistung bescheinigen.

Blustavia: Duriaux, Zaugg, Mathys, Brand, Mischa Marti, Piazza (75. Samuel Walter), Lüthi, Morandi, Torre, Kalousek, Flury

Riedholz: Flury, Krummenacher, Peyer, Büschi, Reto Emmenegger, Ruch, Schmid (53. Wicki), Stampfli (80. Gobeli), Fabian Emmenegger, von Rohr, Vogt

Blustavia ohne: Oetterli, Brunner, Branger, Burkhard (alle gesperrt), Alain Walter, Arnold (abwesend), Panzeri, Huber, Veronica, Schnider (alle verletzt), Rustemi (Ferien), Schmid, Janick Marti (nicht eingesetzt), Allemann (Beruf)

Bemerkungen: 3. Liga Debut von Yannik Zaugg, Kevin Piazza, Samuel Walter

Tore: 80. Kalousek 1:0, 83. Fabian Emmenegger 1:1

Blusti-Man of the Match

Michael Mathys, Innenverteidiger: War ganz klar der beste Spieler auf dem Platz. Mit seiner Ruhe und Technik war er in der Verteidigung eine Klasse für sich und hielt die erstmals so auflaufende Verteidigung zusammen. Im Aufbauspiel und sogar im Angriff konnte er einige Akzente setzen.

 

Samstag
03.05.08
19.00
FC Selzach - SC Blustavia
2:4

Ein sehr gutes 3. Liga Spiel gegen einen zweikampfstarken und guten Gegner fand mit Blustavia einen verdienten Sieger. Die Anfangsminuten verliefen sehr ausgeglichen. In der 7. Minute kam Brunner zur ersten Chance für die Gäste, als er im Strafraum freigespielt wurde. Sein Schuss aus 12 Metern strich aber knapp am linken Pfosten vorbei. Danach drückte das Blusti-Team dem Spiel den Stempel auf und sie erspielten sich jede Menge an klaren Chancen. Flury war praktisch auf der Torlinie einen Schritt zu spät (14.), Oetterli mit 2 Abschlussversuchen scheiterte knapp (15. und 20.), wiederum Oetterli, als er den Torwart umspielte, der Winkel jedoch zu spitz wurde (22.). Diese Dominanz hätte Blustavia zwingend zur Führung nützen müssen. Selzach blieb somit im Spiel und in der 30. Minute zeigten sie, dass sie auch noch da waren. Ein langer Freistoss, seitlich und knapp nach der Mittellinie, fand den Kopf eines Selzachers, der noch ungefährlich ausfiel. 2 Minuten später die genau gleiche Situation, diesmal verfehlte der Kopfball die lange Ecke nur ganz knapp und hätte durchaus den Spielverlauf auf den Kopf stellen können. Der Warnschuss sass, Blustavia blieb zwar spielbestimmend, aber auch vorsichtiger und im Gefahrenbereich von Selzach zu unpräzis. Erst in der 43. Minute konnte Lüthi mit einem Freistossknaller ans hintere Lattenkreuz nochmals für Gefahr sorgen. Aufgrund der Dominanz und der grösseren Anzahl Chancen wäre eine Pausenführung der Gäste verdient gewesen.

Dass man Selzach, mit seinen schnellen Stürmern, jederzeit beachten muss, zeigten sie kurz nach der Pause. Ein Stürmer wurde über rechts lanciert, seine flache scharfe Hereingabe auf den hinteren Pfosten fand den zweiten Stürmer, der knapp verzog (49.). Im Gegenzug kam es auf der rechten Seite zu einem Freistoss für die Solothurner. Kalousek zog den Ball zur Mitte und Branger traf mit einem schönen Kopfball zur Führung (50.). Kurz darauf kam es wiederum zu einem Freistoss von links an der Strafraumecke. Lüthi zog den Ball flach auf den hinteren Pfosten. Sämtliche Spieler verfehlten die Hereingabe und täuschten somit den Torwart, so dass der Ball ohne weitere Berührung ins Tor eindrang (57.). Selzach forcierte nun sofort die Offensive und wurde gefährlich. In der 64. Minute vertändelte Blustavia einen Ball, Fatondji wurde im Strafraum angespielt und dieser traf mit einem sehenswerten Schuss in die lange Ecke (64.). Kurze Zeit später kam es aber zur Spielvorentscheidung. Bevor Selzach so richtig Druck entwickeln konnten, vertändelten sie auf ihrer linken Seite einen Ball. Brunner und Oetterli erkämpften sich diesen vorbildlich und der Querpass von Oetterli in den Strafraum wurde von Flury wunderschön zur 1:3 Führung abgeschlossen (68.). Selzach spielte nun hinten offener und wurde gleich nochmals erwischt. Brand spielte einen langen hohen Ball hinter die Abwehr der Selzacher und Brunner erwischte den herauslaufenden Torwart Gaugler mit einem Lobball aus 20 Metern (72.). Selzach liess sich trotzdem nicht unterkriegen und sie kämpften entschlossen weiter. Sie entwickelten nun Druck, blieben aber in Strafraumnähe zu ungenau. Erst in der 85. Minute kamen sie zu einer grossen Chance. Torwart Duriaux parierte gegen den allein auf ihn zukommenden Stürmer mit viel Klasse. In der Nachspielzeit und praktisch mit dem Schlusspfiff traf Niklaus nochmals für die Einheimischen und betrieb damit noch etwas Resultatkosmetik. Blustavia verdiente sich den Sieg mit einer ausgezeichneten Mannschaftsleistung und hinterliess den spielstärkeren Eindruck. Nach den vielen vergebenen Chancen in der Anfangsphase hatte man aber auch das nötige Wettkampfglück gegen ein kampfstarkes Selzach, dass zu jedem Zeitpunkt mit seinen schnellen Angreifern für ein Tor gut ist.

Selzach: Gaugler, Däster, Galey, Kaiser, Kaiser (55. At), Fatondji, Hugi, Niklaus, Rudolf, Walker (79. Hubler), Crimella (83. Flury)

Blustavia: Duriaux, Kalousek, Mathys, Brand, Marti, Flury (80. Panzeri), Branger, Lüthi, Torre, Brunner (85. Alain Walter), Oetterli

Blustavia ohne: Allemann, Arnold ET (nicht eingesetzt), Burkhard (gesperrt), Huber, Veronica, Schnider, Morandi (verletzt), Rustemi, Zaugg (2. Mannschaft), Schmid (Militär)

Tore: 50. Branger 0:1, 57. Lüthi 0:2, 64. Fatondji 1:2, 68. Flury 1:3, 72. Brunner 1:4, 92. Niklaus 2:4

Blusti-Man of the Match

Praktisch jeder Spieler hätte heute diese Auszeichnung verdient. Stellvertretend für das Team: Mischa Marti, Aussenverteidiger: Musste lange Zeit warten, bis er ins Team kam. In den letzten 3 Spielen immer in der Startformation. Dankt das Vertrauen mit starken Leistungen. Kam nach Startschwierigkeiten immer besser ins Spiel und hatte den schnellen und starken Selzacher Stürmer Crimella sehr gut im Griff. War stark am Ball und im Aufbauspiel fast fehlerlos. Grosse Laufarbeit.

 

Donnerstag
08.05.08
20.00
SC Blustavia - FC Subingen
3:0

Subingen versuchte zu Beginn das Tempo niedrig zu halten und sie liessen sich Zeit. Dies ging jedoch nicht ganz auf, da sich Torwart Ischi bereits in der 6. Minute einen Flop leistete. Er vertändelte einen Rückpass und wurde von Brunner unter Druck gesetzt. Mit seinem Befreiungsschlag schoss er Brunner an und dieser hatte keine Mühe, die frühe Führung zu erzielen. Blustavia tat dieses Tor nicht gut und sie wurden danach von Subingen dominiert. Die beiden Innenverteidiger, Mathys und Burkhard, hatten jede Menge zu tun, um die Fehler der Blusti-Spieler im Spielaubau wieder auszubügeln. So kam es zu einigen knappen Situationen im Strafraum. Die beste Chance zum Ausgleich hatten die Subinger in der 18. Minute, als ein Schuss knapp innerhalb des Strafraums am linken Posten vorbei ging. Subingen behielt in der Folge die leichte Feldüberlegenheit, doch Blusti kam, wie so oft, zu den ganz grossen Chancen, ohne diese zu nützen. Oetterli verzog auf den hinteren Pfosten allein gegen den Torwart (23.), Brunner ebenfalls allein vor dem Tor, rechts am Pfosten vorbei und wiederum Brunner (33.) aus 14 Metern links am Tor vorbei. Dies hätte sich noch vor der Pause rächen können, denn nach einem Querschläger konnte ein Subinger Stürmer erben und in den Strafraum eindringen. Mathys, Burkhard und Torwart Duriaux bereinigten die Situation in extremis. Kurz vor der Pause kamen die Einheimischen noch zu einem Eckball. Die Subinger Abwehr verfehlte den Ball, Torre kam in der Mitte, knapp ausserhalb des 5-Meterraums an den Ball und hätte das 2:0 erzielt, schoss aber Branger! knapp vor der Torlinie an. Aufgrund der wiederum glasklaren Chancen hätte die Führung zur Pause, trotz dem mässigen Spiel, viel klarer ausfallen müssen.

Nach der Pause sah man eine ausgeglichene Partie mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Subingens Torwart liess einen Ball nach Vorne abprallen, doch Lüthi schoss aus 7 Metern über das Tor (51.). Gleich mit dem Gegenstoss kam ein Subinger aus 8 Metern zu einem Kopfball, den Torwart Duriaux mit einer guten Parade hielt. Die schnellen Angriffe der Solothurner brachten, gegen die löcherige Abwehr der Subinger, immer wieder gute Gelegenheiten. Brunner mit einem Hammer, nach einem zu kurz abgewehrten Ball, fand in Torwart Ischi seinen Meister (61.) und nur 2 Minuten später vergab Oetterli einen Kopfball aus 2 Metern kläglich. Dass es die zwei Stürmer auch besser können zeigten sie in der 73. Minute. Oetterli setzte sich in seiner unwiederstehlichen Art durch, legte in den Strafraum auf Brunner ab und dieser schoss aus 14 Metern unhaltbar via Lattenunterkante ins nahe Lattenkreuz. Prädikat: Traumtor. Nun stürmte Subingen und keine 2 Minuten später hätten sie den Anschluss erzielen müssen, als ein Spieler nach einem Eckball aus 5 Metern ebenfalls kläglich über das Tor schoss. Die letzte grosse Chance zum Anschlusstreffer vergaben die Gäste in der 82. Minute mit einem Schuss über das Tor. Im Gegenstoss hätte wiederum Brunner und Oetterli das Spiel endgültig entscheiden können. Blustavias Konterspiel brachte zum Schluss noch ein Tor. Brunner setzte sich mit etwas Glück gegen den Torwart durch und entschied mit seinem dritten Treffer das Spiel engültig. Blustavia hatte eigentlich, wie immer in den letzten Spielen, die grössere Anzahl Torchancen und deshalb war der Sieg verdient, obwohl die Gäste spielerisch ebenbürtig waren. Blustavia wirkte auch in der Abwehr weniger anfällig als Subingen und konnten sich so die Chance auf das Finalspiel in Gerlafingen wahren.

Blustavia: Duriaux, Panzeri, Mathys, Burkhard, Marti, Branger (76. Flury), Brand, Lüthi, Torre (81. Alain Walter), Brunner, Oetterli (88. Zaugg)

Subingen: Ischi, Meier (75. Marti), Kunz, Flühmann, Schöni, Jankovic, Araz, Moser, Rüfenacht (60. Ernst), Rauscher, Zingg (45. L. Thomi)

Blustavia ohne: Haller ET (nicht eingesetzt), Kalousek (gesperrt), Huber, Veronica, Schnider, Morandi, Allemann (verletzt), Rustemi (nicht im Aufgebot), Schmid, Arnold (Militär)

Tore: 06. Brunner 1:0, 73. Brunner 2:0, 90. Brunner 3:0

Blusti-Man of the Match

Pascal Brunner, Stürmer: Matchwinner mit 3 Toren. Hat in der Rückrunde mächtig zugelegt und ist robuster geworden. Gewinnt viel mehr Zweikämpfe und hat läuferisch enorm zugelegt. Technisch äusserst stark, legt für seine Mitspieler auch immer wieder sehr schön ab.

Manuele Panzeri in Festlaune nach dem Spiel

 

Samstag
17.05.08
17.30
FC Gerlafingen - SC Blustavia
2:1

Das Spiel um die Aufstiegsspiele begannen die Solothurner mit viel Elan. Sie setzten die Gerlafinger sofort unter Druck. Bereits in der 4. Minute kam es zu einem Eckball, den die Gerlafinger Verteidigung zwar per Kopf wegspedieren konnte, doch Mathys traf mit einer knallharten Direktabnahme aus 16 Metern zur frühen Führung. Gerlafingen war zwar bemüht ins Spiel zu finden, doch sah man ihnen die Unsicherheit nach dem Rückstand an und ihr Aufbauspiel blieb Stückwerk. Nach knapp 20 Minuten war die Blusti-Dominanz zu Ende. Plötzlich liess sich das Mittelfeld zu sehr auf die Abwehr fallen, so dass die Gerlafinger mehr Platz zum Kombinieren vorfanden. Dies nützten sie um endgültig ins Spiel zu finden. Viele stehende Bälle um den Strafraum waren die Folge davon. Diese Bälle, sonst eine Stärke von Gerlafingen, wurden jedoch wenig gefährlich. Die einzige Chance war eine Aktion Mitte der ersten Halbzeit, als Torwart Duriaux sich mutig in einen Querpass im Strafraum stürzte. Gerlafingen hatte bei dieser Aktion Glück, das der Schiedsrichter eine klare Tätlichkeit eines Gerlafinger Stürmers nicht mit einer roten Karte bestrafte und beide Spieler nur ermahnte! Gerlafingen hatte jetzt zwar mehr Spielanteile, Blustavia aber die Chancen, die bereits vor der Pause zur Entscheidung hätten führen können. Zunächst vergab Oetterli nach einem schönen langen Ball hinter die Abwehr aus 6 Metern alleine, als er keinen Druck hinter die Direktabnahme brachte (27.). Danach war Kalousek an der Reihe, der nach einem schönen Querpass, ebenso alleine, den Ball nicht richtig unter Kontrolle brachte und danach knapp verzog (35.). Kurz vor der Pause war es nochmals Oetterli, der von links alleine auf das Tor zog, doch der Gerlafinger Torwart holte den Schuss unter die Latte mit einer schönen Parade heraus. So blieb es beim zu knappen 0:1 zur Pause.

Nach den Wechsel begann das Spiel ausgeglichen und Blustavia war wieder bemüht nach Vorne zu spielen. Doch Gerlafingen wusste um was es ging und wurden ihrerseits gefährlich. Die erste richtige Chance im Spiel hatten sie in der 52. Minute als sich ein Gerlafinger über rechts durchsetzte, in den Strafraum eindrang und Torwart Duriaux mit seinem Schrägschuss zu einer guten Parade zwang. Dieser erste Warnschuss sass und kurz darauf hätte Petrovic mit einem Kopfball aus 6 Metern, knapp neben dem Lattenkreuz vorbei, beinahe den Ausgleich erzielt. Danach kam die fatale 59. Minute für das Blusti-Team. In der Vorwärtsbewegung kam links auf der Höhe der Mittellinie Marti an den Ball. Dieser verlor den Zweikampf und der Prellball übernahm der kurz zuvor eingewechselte Kahraman. Dieser war einen Tick schneller aus Brand am Ball und konnte alleine durchlaufen und traf eiskalt per Flachschuss in die lange Ecke. Blustavia reagierte sofort auf den Ausgleich und forcierte den Angriff. Gerlafingen zog sich kompakt zurück. Durch die Angriffsversuche war sofort eine gewisse Unordnung im Spiel der Solothurner zu sehen. Man wollte sofort wieder die Führung erzwingen, doch lief man 10 Minuten nach dem Ausgleich ins offene Messer. Ein langer Ball auf Petrovic genügte und dieser traf völlig alleine mit einem Lobball zur Entscheidung. Nun warfen die Gäste alles in den Angriff. Der Druck führte zu einigen stehenden Bällen, die nichts einbrachten, während Gerlafingen nun abgeklärt wirkte und das Spiel aus der Abwehr kontrollierte und die Führung nach einem Konter mit einem Kopfball noch hätten ausbauen können. Blustavias wütende Angriffe brachten wenig Gefahr. Einzig Burkhard hatte noch eine Chance zum Ausgleich. Sein Schuss aus 13 Metern strich jedoch knapp über das Tor. Gerlafingen verdiente sich zum Schluss den Sieg, weil sie trotz der schlechten 1. Halbzeit nicht hektisch wurden und die sich bietenden Chancen resolut nutzten, während Blustavia eigentlich das bessere Team war, doch rächte sich die Chancenauswertung der 1. Halbzeit bitter.

Gerlafingen: Hiller, Reto Kirchhofer, Hohl, Sönmez, Mathys, Rolf Kirchhofer (55. Kahraman), Bumbacher, Kovacevic, Cevik, Petrovic, Vrecic (73. Fröhlicher)

Blustavia: Duriaux, Panzeri, Mathys, Brand, Marti (65. Burkhard), Kalousek, Lüthi, Branger (76. Flury), Torre, Oetterli, Brunner

Blustavia ohne: Haller ET, Veronica, ET, Zaugg, Alain Walter, (nicht eingesetzt), Huber, Schnider, Morandi, Allemann (verletzt), Rustemi, Schmid (2. Mannschaft), Arnold (3. Mannschaft)

Tore: 4. Mathys 0:1, 59. Kahraman 1:1, 70. Petrovic 2:1

Blusti-Man of the Match

Das ganze Team hat über die gesamte Saison eine ausgezeichnete Leistung gezeigt und sich dieses Finale verdient. Auch wenn es zum Schluss nicht ganz für die Aufstiegsspiele gereicht hat, ist dieser 3. Schlussrang die beste Platzierung einer 1. Mannschaft seit der Saison 1992/93. Wir sind stolz auf das Team und sagen Danke für die tollen und sehenswerten Spiele.

 

Samstag
24.05.08
17.30
SC Blustavia - Türk SC Solothurn
4:1

Man sah sehr früh, dass es in diesem Spiel um nichts mehr ging. Spielen und spielen lassen war angesagt. Blustavia erwischte den besseren Start und bereits in der 2. Minute wurde Oetterli steil lanciert, sein Lobball über den herauslaufenden Torhüter ging jedoch knapp am Tor vorbei. Danach dominierten die Türken für 10 Minuten das Spiel. Die Mannschaft war wie gewohnt am Ball stark und liess diesen zirkulieren. Blustavia löste sich in der 15. Minute mit einem Konter. Ein langer Pass auf links in die Tiefe wurde von Kalousek erlaufen und sein Querpass in die Mitte konnte Branger über die Linie würgen. Kurz darauf hatten auch die Türken eine Chance, doch kam der überraschte Stürmer auf dem hinteren Pfosten mit dem Kopf nicht an den Ball. Nun hatten die Einheimischen die Partie im Griff. Marti setzte sich links durch, doch Branger knallte die schöne Vorlage in die Wolken (27.). Ein Kopfball der Türken strich in der 36. Minute knapp am Tor vorbei, ein Kalousek Schuss aus guter Position ebenfalls (40. nur nicht so knapp) und nach einer Ballstaffete kam Brand alleine gegen den Torwart nur noch mit der Fussspitze an den Ball. In der Nachspielzeit konnte das Heimteam die Führung noch ausbauen, als Oetterli mit einem langen Ball geschickt wurde. Dieser überlief den Torwart und schob zur 2:0 Pausenführung ein (45.+3).

Nach dem Wechsel ereignete sich lange nicht mehr viel. Das Geschehen wickelte sich im Mittelfeld ab, Torgefahr war auf beiden Seiten wenig zu sehen. Erst Oetterli hatte in der 67. Minute die Chance auf ein Tor. Der Spielzug des Tages fand in der 71. Minute statt. Kalousek spielte sich mit Oetterli auf der linken Seite durch, spielte den Ball, auf der Höhe der Sechzehnerlinie quer zu Lüthi, der mit der Hacke wiederum Kalousek in die Tiefe lancierte und dieser traf wuchtig aus 7 Metern zur Entscheidung. In den letzten 5 Minuten war dann nochmals Pulver im Spiel. Zuerste wurde ein Stürmer der Türken von Torwart Duriaux von den Beinen geholt. Den fälligen Elfmeter versenkten sie souverän zum Ehrentor. Danach war jeder Angriff auf beiden Seiten ein Torchance. Verwerten konnte Blusti noch eine, als Oetterli sich über links durchsetzte und seine butterweiche Flanke konnte Rustemi per Kopf ins Netz setzen. Die Abwehrarbeit des Blusti-Teams war der der Türken klar überlegen, so dass zum Schluss die kompaktere und somit bessere Mannschaft verdient gewann.

Blustavia: Duriaux, Alain Walter, Mathys, Burkhard, M. Marti, Flury (65. Torre), Lüthi (80. J. Marti), Brand, Kalousek, Oetterli, Branger (72. Rustemi)

Türk SC Solothurn: Brand, Drbac, Djanan (61. Gökgul), Aras, Sogukedik, Rickli, Deveci, B. Yildizli (44. P. Stuber), Ercan. Yildizli, Engin Yildizli, Ekrem,

Blustavia ohne: Panzeri, Huber, Schnider (verletzt), Arnold (3. Mannschaft), Veronica (Familie), Brunner (Beruf), Morandi, Allemann, Schmid, Zaugg (2. Mannschaft)

Bemerkungen: 3. Liga-Debut des 15 1/2 jährigen Janik Marti

Tore: 15. Branger 1:0, 45.+3 Oetterli 2:0, 71. Kalousek 3:0, 86. Gökgül 3:1 (FE), 89. Rustemi 4:1

Blusti-Man of the Match

Christian Oetterli, Stürmer: Traf, nach einer langen Torflaute, nochmals zum Abschluss und hat mit 18 Toren in dieser Saison überzeugt. Obwohl er in der Rückrunde nur 2 Tore schoss war er trotzdem immer stark, was seine unzähligen Torvorlagen beweisen.

 

Torschützenliste
 
Foto
Name
Tore
Foto
Name
Tore
Christian Ötterli
18
Pascal Brunner
15
Dan Brand
4
Andrea Branger
4
Alain Walter
3
Marc Kalousek
3
Arda Berberoglu
2
Kevin Burkhard
2
Michael Flury
2
Tayfun Lüthi
2
Michael Mathys
2
Simon Schnider
1
Reto Huber
1
Franco Torre
1
Dully Rustemi
1
Eigentore
1

 

Solothurner Cup 2007/2008

 

Samstag
04.08.2008
17.00
SC Blustavia - FC Kestenholz
2:1 n. V.

Beide Mannschaften begannen kontrolliert, legten viel Wert auf Ballbesitz und tasteten sich ab. Strafraumszenen waren deshalb in den Startminuten nicht zu sehen. Nach 10 Minuten kam beidseits mehr Zug in das Angriffsspiel. Blustavia schien defensiv etwas kompakter, während Kestenholz in der Abwehr nicht sehr sattelfest wirkte. So hatten sie ihre liebe Mühe mit den Steilpässen der Solothurner auf der rechten und linken Seite. Mit solchen Spielzügen kam Blustavia in der 14. und 15 Minute zu zwei grossen Chancen, doch scheiterten sie am Gästetorwart. 3 Minuten später war es Kalousek der die Blusti-Elf trotzdem noch in Führung brachte. Er übernahm auf dem hinteren Pfosten einen langgezogenen Flankenball und schob aus 6 Metern souverän ein. Kestenholz reagierte auf den Rückstand und engagierte sich promt etwas mehr. Die sehr kompakte Defensive der Einheimischen liess aber gegen hinten nichts zu. Ausser zwei schwach geschossenen Freistössen aus 20 Metern (die in der Mauer hängen blieben) und 2 Flankenbällen, die der sichere Torwart Duriaux behändigte, schaute bis zur Pause nichts heraus. Blustavia blieb weiterhin mit schönen Kombinationen in die Tiefe gefährlich und sie verdienten sich die knappe Pausenführung.

Zu Beginn der 2. Halbzeit war das Spiel weiterhin ausgeglichen und die Spielanteile noch gleich verteilt. Nach und nach übernahmen die Kestenhölzler aber das Spieldiktat, riskierten hinten etwas mehr und drängten die Einheimischen zurück. Blustavia schien sich auf das Konterspiel zu beschränken. Kestenholz wirkte nun agressiver und sie drängten vehement auf den Ausgleich, doch konnten sie kaum in den Strafraum eindringen. Blustavia konnte sich in dieser Phase schlecht lösen und die Ballverluste häuften sich, trotzdem wäre ein zweites Tor mit etwas präziser gespielten Kontern möglich gewesen. So war es nicht verwunderlich, dass den Gästen in der 73. Minute der Ausgleich gelang. Nach einem Freistossball von rechts, gewann ein Gästespieler das Luftduell und traf unhaltbar per Kopf. Ab diesem Zeitpunkt entwickelte sich ein packendes Cupspiel. Beide Mannschaften suchten die Entscheidung und spielten auf Angriff. Zuerst hatten die Gäste den Matchball auf dem Fuss, doch Torwart Duriaux reagierte mit zwei tollen Paraden auf den Schuss aus 13 Metern sowie den Nachschuss auf den Abpraller. Blustavia kam nun seinerseits ebenfalls wieder zu Chancen, doch erwies sich der Gästetorwart als ebensostark und so blieb es in der regulären Spielzeit beim 1:1.

In der Verlängerung hatte Blustavia den besseren Start. Die Gäste bauten läuferisch ab, während Blustavia Gas gab. Bereits in der 92. Minute vergab Brunner den sicheren Führungtreffer, als er nach einem Querpass von Oetterli aus 5 Metern den Torwart anschoss. 2 Minuten später zog Oetterli davon und schob den Ball am herauslaufenden Torwart vorbei, der Ball kullerte aber nur ins Seitennetz. Blustavia schien den längeren Atem zu haben. Nach einem Ballverlust der Gäste schaltete Kalousek am schnellsten. Sein schöner langer Ball hinter die Abwehr erlief sich mit letzter Kraft Brand und und dieser drückte den Ball per Kopf am herauslaufenden Torwart vorbei. Dies war zugleich seine letzte Scene, da er danach von Krämpfen heimgesucht wurde. In der zweiten Halbzeit der Verlängerung war nun wieder Kestenholz gefordert. Körperlich waren sie aber nicht mehr in der Lage viel Gefahr zu entwickeln. Im Gegenteil. Blustavia konterte äusserst gefährlich und nach Fouls an Kalousek und Brunner hätte der Schiedsrichter noch zweimal auf Strafstoss entscheiden müssen. Zum Schluss verdienten sich die Gastgeber den Sieg, weil sie sich über das ganze Spiel gesehen klar mehr Torchancen erspielten und spielerisch den besseren Eindruck hinterliessen. Ein Kompliment gilt aber noch beiden Teams, da sie innert 5 Tagen das 3. Spiel absolvierten und bei starker Hitze einen packenden Cupfight ablieferten.

Blustavia: Duriaux, Panzeri, Huber, Burkhard, Mathys, Kalousek, Morandi, Brand (102. Flury), Lüthi (75. Berberoglu), Brunner, Oetterl (111. Torre)

Blustavia ohne: Veronica, Allemann (nicht eingesetzt), Arnold, Schmid (Militär), Schnider (verletzt), L. Kümin (abwesend), Branger, Walter, Marti (Ferien), Zaugg (2. Mannschaft)

Tore: 18. Kalousek 1:0, 73. 1:1, 101. Brand 2:1

Blusti-Man of the Match

Marc Kalousek. War auf der rechten Seite ein stetiger Unruhestiffter, traf zum 1:0, als alle schon wieder an der Chancenauswertung zweifelten. Läuferisch stark, vernachlässigte die Defensive nicht. Mit einem wunderschönen langen Ball hinter die Abwehr war er Vorbereiter des 2ten Treffers durch Brand.

 

 

Samstag
15.09.2007
16.00
SC Blustavia - FC Riedholz (Cup)
2:0

Beide Mannschaften wollten aus einer verstärkten Defensive heraus zuerst mal versuchen dem Gegner nicht in Führung gehen zu lassen. Doch bereits in der 2. min. hatte Oetterli die Chance das Konzept von Riedholz zu durchkreuzen, als er nach einer Flanke von rechts von Berboroglu den Ball am 16er Volley abnahm doch der Schuss übers Tor ging. Riedholz ließ nun Blustavia das Spiel machen und zog sich hinter die Mittellinie zurück und lauerte darauf mit schnellen Kontern zum Erfolg zu kommen. Doch die nächste Chance hatte wieder Oetterli in der 9.min., als  er nach einem Pass von Berberoglu  Richtung Tor ziehen konnte, den Torwart umspielte, aber zu weit nach rechts kam und den Ball danach nicht mehr richtig treffen konnte, so das auch diese Chance vertan war. Blustavia war nun mehrheitlich in Ballbesitz ohne aber zu Chancen zu kommen dies vor allem weil Riedholz sehr solide in der Verteidigung stand. Erst ein Individueller Fehler des Riedholzers Torwartes in der 16. min. eröffnete Branger eine Riesenchance zum Führungstreffer. Der von einem Riedholzer Verteidiger zurückgespielte Ball versuchte der Riedholzer Torwart direkt weit zu spielen, aber das misslang ihm gründlich so das der Ball direkt zu Branger kam, der aber aus 25m das leere Tor nicht traf. Ab diesem Zeitpunkt passierte bis zur 34.min. nichts erwähnenswertes mehr. Blustavia war zwar weiterhin meist in Ballbesitz doch Riedholz stand defensiv sehr gut und verhinderte, dass Blustavia zu Chancen kommen konnte. Aber auch Riedholz konnte sich in dieser Phase keine Chancen erarbeiten. In der 34.min.verlor Blustavia im Mittelfeld den Ball und  ein Riedholzer Spieler schickte mit einem Steilpass von der Mittellinie seinen Stürmer Kollegen auf die Reise der alleine auf den Blusti Torwart Duriaux zulief, der Ihm mit geschickten Herauslaufen den Schusswinkel verkürzte und den darauf abgegeben Schuss reaktionsschnell abwehren konnte. Diese Szene sollte der Startschuss für eine turbulente und vielleicht matchentscheindede Schlussphase in der 1.Halbzeit sein. Nur zwei Minuten später in der 34.min.hatte Oetterli eine Riesenchance als er nach einen von der rechten Grundlinie hoch gespielten Ball, am hinteren linken Pfosten, anstatt mit den Kopf versuchte mit dem Bein den Ball ins Tor zu bringen. In der 41.min. hatte Riedholz eine gute Chance als ein weiterer Steilpass Richtung eines Stürmers gespielt wurde aber der Pass kam zu weit links so das der Winkel für den folgenden Torschuss zu ungünstig wurde und er nur das Außennetz traf. Praktisch im Gegenzug in der 42.min. das 1-0 für Blustavia. Einen hohe Rückgabe eines Riedholzer Verteidigers versuchte der Torwart Volley weiterzuspielen doch das ging völlig daneben so das der Ball direkt zu Branger kam der sich diesmal nicht zweimal bitten ließ und ins Tor  traf. Nur zwei Minuten später wohl die Vorentscheindende Szene dieses Spieles als sich Oetterli und der Riedholzer Krummenacher einen harten Zweikampf lieferten. Der Schiedsrichter pfiff Foul für Blustavia und zum Entsetzten der Riedholzer Bank zog er die Rote Karte für den Riedholzer Spieler. Wohl eine zu harte Entscheidung.des Schiedsrichters.

Nach der Pause übernahm Blustavia sofort das Zepter und setzte die nun in Unterzahl spielenden Riedhölzer unter Druck. So konnte Mathys aus der eigenen Spielfeld-Hälfte einen langen Pass Richtung Branger spielen, den zu allem Überdruss für Riedholz, ein Verteidiger nicht Unterbinden konnte und so Branger die Chance eröffnete links in den Strafraum einzudringen wo er quer zum mitgelaufenen Oetterli passte der sich diese Chance nicht entgehen ließ und zum viel umjubelten 2-0 traf. Wer nun glaubte Blustavia würde im Spaziergang zu einem leichten Sieg kommen sah sich leider getäuscht, den anstatt weiter nach Vorne zu spielen ließen Sie sich weit nach hinten fallen und überließen nun den Riedhölzern das Spiel. Die Bälle wurden nur noch nach vorne hoch und weit gespielt so das der Ball gleich wieder im gegnerischen Besitz war. So hatte Riedholz in der 58.min. mit einem Weitschuss aus 25m, der Blusti Torwart Duriaux zu einer sehr guten Parade zwang, ihre größte Chance zum Anschlusstreffer. Sie versuchten zwar weiter Blustavia unter Druck zu setzen aber die Hintermannschaft war wie meist gut oirganisiert und ließ keine weitern Chancen zu. Ab der 70.min. besann sich die Mannschaft dann wieder die Bälle zu spielen und kam sogleich wieder zu Chancen. So hatte Oetterli nach einem Steilpass in der 71.min. die Chance auf das  3-0  doch sein Schuss ging knapp am Tor vorbei. In der 80.min konnte der kurz zuvor eingewechselte Kalousek alleine Richtung Tor ziehen und der Riedhölzer Büschl konnte ihn nur noch mit einem Notbremse Foul stoppen. Der Schiedsrichter zeigte ihm zwar nur Gelb, da er aber bereits verwarnt war musste er trotzdem vom Platz mit Gelb-Rot. Der anschließende Freistoss von Lüthi konnte der Riedholzer Torwart nur mit Mühe über die Latte lenken. Die letzte Chance hatte Lüthi in der 89. min. als der Torwart von Riedholz wieder einen Ball nicht richtig wegschlagen konnte und der Ball direkt zu Lüthi kam, der versuchte mit einem Lobball aus 35m das Tor zu treffen was ihm aber misslang. Diese unterhaltsame Partie gewann, trotz Unterzahl des Gegners, Blustavia sicher verdient weil sie einfach mehr für die Offensive bereit waren zu tun, als der Gegner. In einer Woche werden diese beiden Teams in der Meisterschaft in Riedholz bereits wieder aufeinander freffen.

Blustavia: Duriaux, Panzeri, Brand, Burkhard, Mathys, Berberoglu, A. Walter, Morandi (85. Allemann), Torre (79. Kalousek), Branger (75. Lüthi), Oetterli

Riedholz: Flury, S. Krummenacher, C. Krummenacher (46. Guarino), Büschi, R. Emmenegger, Ruch, Stampfli, P. Emmenegger (60. Wicki), Schmid, Vogt (68. Giandinoto), Hohl

Blustavia ohne: Arnold (ET nicht eingesetzt), Schmid, Flury, Marti, L. Kümin (A-Junioren), Veronica, Schnider, Zaugg (verletzt), Huber (abwesend), Brunner (Arbeit)

Tore: 42. Branger 1:0, 48. Oetterli 2:0

Blusti-Man of the Match

Damian Duriaux: Spielte einen fehlerlosen Match und mit seiner Parade in der 1.Halbzeit lenkte er das Spiel für Blustavia in die richtige Bahn. Zeigte auch sonst sichere Interventionen und war als Dirigent der Abwehr immer auf der Höhe des Geschehens.

 

Dienstag
02.10.2007
20.00
SC Blustavia - FC Subingen (Cup)
1:3

Subingen suchte gleich mit dem Anstoss den Angriff und sie legten los wie die Feuerwehr. Doch Blustavia hielt dagegen nutzte gleich den Raum um Konter zu starten. So waren es Brunner mit einem Schuss (4.) und Torre der knapp verpasst (6.), mit den ersten gefährlichen Aktionen. Subingen war gewarnt und sie antworteten mit einer Direktabnahme nach einem Eckball (7.) Ab der 10. Minute brannte es lichterloh im Strafraum von Blustavia. Mehrere Eckballe, Freistösse und Abschlussversuche der Subinger fruchteten nicht. Die Abwehr stand gut, Torwart Haller wirkte sehr sicher. Nach diesem Startfeuerwerk, war es auf Seiten der Einheimischen Branger, der einen guten Spielzug über Brunner und Oetterli nicht abschliessen konnte. Danach verflachte die Partie ein wenig. Subingen dominierte spielerisch und liess die Einheimischen laufen. In der 29. Minute konnte sich Blustavia wiedermal lösen, als Kalousek über rechts durchlief und nur mit einem Foul, kurz vor der Grundlinie, gestoppt wurde. Den Freistoss trat Morandi flach und scharf vor das Tor und irgendwie landete dieser in der hinteren Torecke zur Führung. Subingen steckte dies problemlos weg, drückte weiter und vor der Pause hatten sie noch eine Schusschance, doch Haller war auf dem Posten (34.). Kurz darauf viel noch ein Kopfball der Gäste zu harmlos aus (35.).

Halbzeit 2 wurde in der 49. Minute lanciert, als Oetterli geschickt wurde und alleine gegen den Torwart zog. Seine Gegenspieler war aber sehr geschickt, zupfte ungeandet kurz am Trikot und konnte dadurch seinen Gegenspieler einholen und klären. Kurz darauf verzog noch Torre eine Schusschance und danach war Subingen am Drücker. In der 57. Minute holten Torwart Haller einen Freistoss mirakulös heraus und weitere gefährliche Situationen im Strafraum wurden mit gutem Stellungsspiel geklärt. Das Blusti-Team liess jedoch trotz den Einwechslungen körperlich merklich nach und die Subinger setzten dank den Einwechslungen von Balmer und Cucuzza zu. In der 72. Minute war es dann so weit. Torwart Haller liess einen eigentlich harmlosen Ball nach Vorne abprallen, T. Bischof erbte und schob zum verdienten Ausgleich ein. Die letzte Viertelstunde war nochmals ein einziger Sturmlauf der Subinger. Einzig Oetterli nach einem Konter und einem Schuss aus 23 Metern, der knapp vorbeistrich, hatte noch so etwas wie eine Chance für die Einheimischen (74.). Die Chancen der Subinger kamen aber im Minutentakt. Glück und Torwart Haller verhinderten jedoch den Führungstreffer bis kurz vor Schluss. Balmer setzte sich in der 88. Minute im Strafraum gegen mehrere Gegenspieler elegant durch, passte zu Cucuzza, der dem Torwart mit einem Flachschuss keine Chance liess (88.). Jetzt warfen die Einheimischen nochmals alles in der Angriff, ohne aber gefährlich zu werden. Im Gegenteil. Subingen konterte eiskalt und sie erzielten in der 93. Minute, wiederum durch Cucuzza, das 1:3. Blustavia hielt sich gegen den Oberklassigen während 70 Minuten glänzend und sie kämpften bis zum Schluss. Subingen war aufgrund des dominanten Spiels ein klar verdienter Sieger, sie mussten aber bis zum Schluss alles geben um den Sieg zu feiern.

Blustavia: Haller, Kalousek, Huber, Brand, Panzeri, Branger, Morandi (70. Berberoglu), Walter (62. Mathys), Torre, Oetterli, Brunner (79. Burkhard)

Subingen: Noll; Jakob (73. Balmer), Misteli D., Bischof M., Schwaller (62. Cucuzza); Tschumi, Gjidoda, Xhema, Misteli M.; Christen, Bischof T.

Blustavia ohne: Lüthi, Flury, Allemann (nicht eingesetzt), Duriaux (Ferien), Zaugg, Veronica, Schnider (verletzt), Schmid, Arnold (Militär), Marti, L. Kümin (nicht im Aufgebot)

Tore: 29. Morandi 1:0, 72. T. Bischof 1:1, 88. Cucuzza 1:2, 93. Cucuzza 1:3

Blusti-Man of the Match

Das gesamte Team, dass bis zum Schluss gekämpft hat und uns einen tollen Cup-Fight zeigte. Torwart Haller speziell, weil er mit seinen absolut sicheren Interventationen das Team im Spiel halten konnte. Trotz des Fehlers zum Ausgleich eine super Partie von ihm.

 

Post Cup 2007

 

Freitag
27.07.2007
18.45
SC Blustavia - FC Rüttenen
8:1

Das Spiel begann ausgeglichen. Beide Mannschaften versuchten den Ball in den eigenen Reihen zu halten. Die Solothurner standen gewohnt sicher in der Defensive, doch wollte zu Beginn in der Angriffsauslösung nicht viel gelingen. Erst ein Eckball in der 11. Minute brachte Gefahr vor das Rüttener Tor. Brand vergab aber die gute Kopfballchance. Rüttenen wusste während des gesamten Spiels kämpferisch zu gefallen und sie machten die Räume eng. Trotzdem kam Blustavia, nach einem gelungenen Spielzug, durch Oetterli zu einer Grosschance. Er vergab aber alleine vor dem Tor mit einem schwachen Abschluss auf den Torwart (18.). Nur kurze Zeit später kam Brunner nach einer guten Flanke per Kopfball zum Abschluss, doch fiel auch dieser zu harmlos aus. Beide Mannschaften hatten danach Mühe konstruktive Angriffe zu zeigen, so dass das Spiel mehrheitlich im Mittelfeld stattfand. Als alle mit einem torlosen Unentschieden zur Pause rechneten, spielte plötzlich Brunner einen wunderschönen langen Ball hinter die Abwehr, Oetterli entwischte und liess dem Torwart mit einem Lob keine Chance.

Blustavia kam motiviert aus der Pause und in der zweiten Halbzeit dominierten sie klar. Angriff auf Angriff lief auf das Rüttener Tor. Die Gäste konnten ausser Kampf wenig entgegensetzen und waren immer wieder einen Schritt zu spät. Es dauerte aber bis zur 60. Minute ehe Flury, wiederum nach einem schönen Pass von Brunner, dem Torwart keine Chance liess. Das Spiel schien gelaufen, doch nach einem schnellen Konter der Rüttener und einem missglückten Befreiungsschlag von Brand konnte ein Rüttener den Abpraller übernemen und so den Anschlusstreffer erzielen. Blustavia reagierte sofort und als die Rüttener die Abseitsfalle aufbauten entwischte Oetterli. Diesmal behielt er die Nerven und schob gekonnt ein. Die Rüttener waren nun stehend ko. Blustavia drehte nochmals auf und die spielerische Ueberlegenheit wurde konsequent ausgenützt. So vielen in den letzten 10 Minuten noch 5 Tore. Zuerst verwandelte Brunner einen Handspenalty, danach traf Kalousekt ins lange Eck. Lüthi mit einem Sololauf, Brunner alleine vor dem Tor und nochmals Kalousek mit einem Schlenzer trafen zum für die Rüttener brutalen 8:1.

Blustavia: Duriaux, Allemann, Huber, Brand, Mathys (75. Berberoglu), Berberoglu (70. Kalousek), Lüthi, Walter (45. Zaugg), Kalousek (52. Flury), Oetterli, Brunner

Tore: 45. Oetterli 1:0, 60. Flury 2:0, 69. 2:1, 71. Oetterli 3:1, 83. Brunner 4:1, 86. Kalousek 5:1, 88. Lüthi 6:1, 89. Brunner 7:1, 92. Kalousek 8:1

Blustavia ohne: Arnold, Schmid (Militär), Branger, L. Kümin, Torre, Panzeri, Veronica (alle Ferien), Morandi, Schnider (verletzt), Burkhard, Marti (abwesend)

 

Dienstag
31.07.2007
20.30
SC Blustavia - FC Zuchwil
6:4

Blustavia begann stark, dominierte die Zuchwiler und bereits in der 4. Minute traf Brand mit einem sehenswerten Schuss aus 22 Metern ins Lattenkreuz. Zuchwil erholte sich aber und die Partie wurde ausgeglichener. Die beseren Chancen besassen aber weiterhin die Solothurner. Brunner und Flury vergaben nach schönen Spielzügen gute Möglichkeiten. In der 20. Minute brachte Torwart Veronica die Zuchwiler richtig ins Spiel, als er nach einem Rückpass drippelte und ein Zuchwiler Stürmer ihm den Ball abluchste und den Ball ins leere Tor schob. Beide Mannschaft versuchten weiter Offensiv zu agieren. Blustavia war vor allem über die rechte Seite gefährlich, denn der agile Kalousek brachte immer wieder Zug in die Angriffe. Ein solcher führte zur neuerlichen Führung als Lüthi mit einem klugen Pass in die Tiefe Kalousek lancierte, der keine Mühe hatte den Torwart zu umspielen und einschob. Zuchwil reagiert promt und nur 3 Minuten später glichen sie nach einem stehenden Ball mit einer schönen Direktabnahme aus 7 Metern wieder aus. Wiederum 3 Minuten später traf Burkhard mit einem Freistoss zur neuerlichen Solothurner Führung. Clever versenkte er den Ball, als der Zuchwiler Torwart noch die Mauer richtete.

Die 2. Halbzeit begann furios. Nach den Auswechslungen hatte Blustavia Mühe den Spielfluss wieder zu finden. Die erste Viertelstunde gehörte ganz den Zuchwilern. Zuerst konnen sie mit einem Flachschuss ausgleichen (48.) und nur kurze Zeit später gingen sie mit einem herrlichen Hocheckschuss sogar in Führung (53.). Die Einheimischen liessen sich aber nicht aus der Ruhe bringen und legten noch einen Zacken zu. Ab der 60. Minute dominierten sie klar und kombinierten sich gekonnt gegen die körperlich nachlassenden Zuchwiler durch. Ein schöner Spielzug führte durch Oetterli zum Ausgleich und 8 Minuten später traf wiederum Oetterli zur erneuten Führung. Jetzt liessen die Blusti-Jungs nichts mehr anbrennen, wirkten läuferisch stärker, standen hinten sicher, waren mehrheitlich in Ballbesitz und der wirblige Oetterli machte 6 Minuten vor Schluss den Sack zu. Der 3. Finaleinzug in Serie war somit sichergestellt. Ein turbulentes und offensiv geführtes Spiel fand mit den spielerisch besseren Einheimischen einen verdienten Sieger.

Blustavia: Veronica, Allemann, Zaugg (46. Schmid), Burkhard, Berberoglu (46. L. Kümin), Kalousek, Lüthi (70. Brand), Brand (46. Torre), Oetterli, Brunner, Flury (70. Berberoglu)

Tore: 4. Brand 1:0, 20. 1:1, 35. Kalousek 2:1, 38. 2:2, 41. Burkhard 3:2, 48. 3:3, 53. 3:4, 68. Oetterli 4:4, 76. Oetterli 5:4, 84. Oetterli 6:4

Blustavia ohne: Duriaux (nicht eingesetzt), Arnold (Militär), Morandi, Mathys, Schnider (verletzt), Huber, Panzeri (abwesend), Branger, Walter, Marti (Ferien)

 

Donnerstag
02.08.2007
20.30
SC Blustavia - FC Post Solothurn
0:2

Blustavia hatte zu Beginn Mühe mit dem aufsässigen Spiel der Pösteler. Geschickt machten diese die Räume eng und sie liessen den Blusti-Jungs keinen Spielraum. Post dominierte die erste Viertelstunde auch spielerisch, sie konnten sich aber keine klaren Chancen herausspielen. Blustavia war ebenfalls nicht gefährlich, so entwickelte sich das Spiel im Mittelfeld. In der 17. Minute wurde das Spiel lanciert, als Torwart Duriaux einen harmlosen Flankenball ins eigene Tor fallen liess. Dieses unglückliche Gegentor rüttelte aber Blustavia auf und ab der 20. Minute rollten die Angriffe an. Nach einem Freistoss hatte Kalousek die erste klare Torchance, als er völlig freistehend aus 7 Metern mit einem Kopfball den Ausgleich hätte erzielen müssen (25.) Kurz danach traf Brand aus guter Position den Ball nicht richtig. Kalousek und Oetterli brachten nun mächtig Zug in die Angriffe und als Oetterli alleine gegen den Torwart ziehen konnte, pfiff der Schiedrichter unglücklich ab und gab ein Foulspiel für Blustavia. Trotzdem wären nun genügend Chancen zum Ausgleich vorhanden gewesen. Die besten vergaben Kalousek und Panzeri. Kalousek setzte sich nach einm langen Ball im Strafraum gegen einen Verteidiger und den Torwart schön durch verzog aber seinen Schuss knapp (34.). Ebenso Panzeri nach einem Sololauf. Er scheiterte am gut reagierenden Post-Torwart. Post konnte in dieser Phase zwischendurch für Entlastung sorgen, ohne torgefährlich zu wirken und sie gingen mit einer glücklichen Führung in die Pause.

In der gesamten 2. Halbzeit spielte nur noch Blustavia. Post konnte nur noch kämpferisch dagegenhalten und für sie entwickelte sich eine Abwehrschlacht. Blustavia diktierte das Spiel, läuferisch und spielerisch klar überlegen konnten sie den enormen Aufwand nicht in Tore ummünzen. Bereits 1 Minute nach der Pause hätte Flury mit einem Kopfball ausgleichen müssen und nur 1 Minute später war es Brand der aus 14 Metern verzog. Angriff auf Angriff rollte auf das Post-Tor. Mit totalem Kampf stellten sie sich dieser Aufgabe. Trotzdem schien der Ausgleich eine Frage der Zeit. Die Blust-Jungs liessen Ball und Gegner laufen, konnten nach Ballverlusten sofort wieder pressen und Post kam kaum mehr über die Mittellinie. Die klarste Möglichkeit vergab in dieser Phase Oetterli, als er in einen Rückpass lief, den Torwart umspielte aber beim Abschluss ins Straucheln geriet und den Ball nicht mehr richtig traf (61.). Immer wieder konnte Blustavia die Seiten der Post-Abwehr öffnen und mehrmals fehlte ein wenig Glück im Abschluss. Gegen Schluss der Partie riskierte Blustavia mehr und öffnete die Abwehr. Der Druck wurde noch grösser und Morandi traf mit einem Weitschuss nur den Pfosten. Der erste richtige und vielversprechende Konter konnten die Pösteler gleich zum 0:2 verwerten, als nach einem Schrägschuss der Ball vors Tor kullerte und ein Stürmer keine Mühe hatte zu verwerten. Blustavia gab trotzdem nicht auf und kurz darauf hätte der Schiri noch einen Foulpenalty pfeifen können und in der Nachspielzeit vergab Brunner die letzte Torchance des Spiels. Spielerisch machte Blustavia gegen die unbändig kämpfenden Pösteler einen ausgezeichneten Eindruck und ein Sieg wäre durchaus verdient gewesen, doch liess die schlechte und ungenügende Chancenauswertung dies nicht zu.

Blustavia: Duriaux, Allemann (46. Zaugg), Huber, Burkhard, Panzeri (70. Allemann), Kalousek (46. Torre), Brand (60. Morandi), Lüthi (70. Brand), Berberoglu (70. Kalousek), Oetterli (46. Flury), Brunner (70. Oetterli, 89. Brunner)

Tore: 17. 0:1, 82. 0:2

Blustavia ohne: Veronica (nicht eingesetzt), Arnold, Schmid (Militär), Mathys, Schnider (verletzt), L. Kümin (abwesend), Branger, Walter, Marti (Ferien),

 

Günes Cup 2008

 

Samstag
15.06.2008
1. Mannschaft gewinnt den Günes-Cup

Am Sonntag stand unsere 1. Mannschaft beim vom Türk SC Solothurn organisierten Günes-Cup im Einsatz. Unter der Regie von unserem Experten- und Coaching-Duo Reto Huber und Daniel Allemann holten sie mit 5 Siegen in 5 Spielen verdient den 1. Rang. In den Gruppenspielen schlugen sie zuerst den FC Türkgücü Winterthur mit 2:1 (Torschützen: Kalousek, Alain Walter), danach FC Türkgücü Basel mit 4:1 (Kalousek 2, Alain Walter 2) und im letzten Gruppenspiel noch den Türk FC Olten mit 3:0 (Kalousek, Oetterli, Alain Walter). Im Halbfinale trafen sie dann auf den Gastgeber Türk SC Solothurn, der knapp aber verdient mit 2:1 bezwungen wurde (Lüthi, Brunner). Das Finale gegen den Stadtrivalen Post Solothurn war zum Schluss eine einseitige Angelegenheit. Gleich mit 6:1 (Lüthi, Kalousek, Brunner 3, Oetterli) holten sich unsere Jungs den Pokal.

 

Vorbereitungsspiele 2007/2008

 

Samstag
21.07.2007
17.00
FC Mümliswil - SC Blustavia
0:2

In einem Vorbereitungsspiel auf gutem 3. Liga-Niveau zeigten die Jungs, dass sie zwei Wochen vor dem ersten Ernstkampf bereits in einer guten Form sind. Auf beiden Seiten wurde mit raumgreifenden Spielzügen das gegnerische Tor anvisiert, wobei Blustavia die etwas feinere Klinge führte. Der schnelle Kalousek auf linksaussen und der engagiert spielende Oetterli, meist aus dem Zentrum heraus, setzten die ersten Akzente. Je länger das Spiel dauerte, kam aber die rechte Seite mit Berberoglu und mit Aussenverteidiger Schnider immer besser ins Spiel. Letzterer hatte kurz vor der Pause eine Grosschance, die der Mümliswiler Goali in Extremis zum Eckball retten konnte.

Die zweite Halbzeit begann mit einem Paukenschlag, indem Brunner aus 7 Metern die erste sich bietende Chance zur kängst fälligen Führung nutzte. Brunner konnte in dieser Phase kaum gehalten werden. Nach ca. 70 Minuten begann Blustavia sich vermehrt daurauf zu konzentrieren, zu Null zu spielen. Mümliswil kam optisch wieder besser ins Spiel, ohne sich allerdings Torchancen zu erarbeiten. Es war im Gegenteil Blustavia, dass aus einer soliden Abwehr heraus Konter um Konter lancierte. In der Nachspielzeit war es Schnider, der auf der rechten Seite freigespielt wurde. Seine Hereingabe verwandelte Flury sicher und gekonnt zum 0:2 Schlussresultat.

Blustavia: Haller, Schnider (46. Allemann), Huber, Burkhard, Mathys (70. Kalousek), Berberoglu (65. Schnider), Walter, Lüthi, Kalousek (46. Marti), Oetterli (46. Flury), Brunnder (70. Oetterli)

Tore: 47. Brunner 0:1, 91. Flury 0:2

Blustavia ohne: Arnold, Schmid (Militär), Brand, Branger, L. Kümin, Torre, Panzeri, Duriaux, Veronica (alle Ferien), Morandi (verletzt), Zaugg (2. Mannschaft)

 

Freitag
08.02.2008
19.45
FC Kestenholz - SC Blustavia
0:6

Blustavia: Duriaux (46. Veronica), Marti (46. Walter), Huber, Allemann, Mathys, Flury (46. Torre), Brand, Lüthi (65. Oetterli), Oetterli (46. Kalousek), Rustemi (37. Branger, 70. Marti), Brunner (72. Flury)

Tore: 6. Flury 0:1, 9. Flury 0:2, 47. Brunner 0:3, 55. Branger 0:4, 68. Brunner 0:5, 70. Eigentor 0:6

 

Samstag
16.02.2008
15.00
SC Blustavia - FC Mümliswil
3:1

Blustavia: Duriaux, Allemann (46. Panzeri), Schmid (65. Brand), Burkhard, Arnold (65. Allemann), Flury (75. Brunner), Lüthi, Brand (46. Morandi), Torre, Brunner (70. Oetterli), Oetterli (46. Kalousek)

Tore: 45. Brunner 1:0, 58. Torre 2:0, 64. 2:1, 72. Oetterli 3:1

 

Sonntag
17.02.2008
15.00
SC Blustavia - FC Riedholz
1:0

Blustavia: Veronica, Marti (46. Zaugg), Huber, Burkhard (46. Brand), Mathys, Kalousek (70. Marti), Lüthi (46. Morandi), Walter (70. Burkhard), Oetterli (46. Arnold), Branger (46. Flury), Brunner (70. Oetterli)

Tore: 49. Brunner

 

Samstag
23.02.08
15.00
SC Blustavia - FC Buchs
4:4

Blustavia: Duriaux, Allemann (46. Zaugg), Huber, Burkhard (46. Panzeri), Mathys (46. Marti), Flury (46. Rustemi), Lüthy (70. Mathys), Brand, Kalousek (70. Torre), Oetterli (82. Burkhard), Torre (46. Brunner)

Auf dem kleinen Rasenplatz entwickelte sich ein intensives Spiel und die Gäste dominierten die erste halbe Stunde und sie gingen verdient in Führung. Die Blusti-Jungs liessen jedoch nicht nach, glaubten an sich und sie kämpften sich zurück ins Spiel. Ein Kopfballtreffer von Brand sowie ein wunderschöner Knaller von Kalousek aus 16 Metern brachten den verdienten Ausgleich. Danach entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Beide Mannschaften trafen noch je 2x, so dass es zum Schluss beim gerechten Remis blieb.

Tore: 14. 0:1, 32. 0:2, 40. Brand 1:2, 69. Kalousek 2:2, 75. 2:3, 77. Brunner 3:3, 81. Oetterli 4:3, 87. 4:4

 

Sonntag
09.03.08
13.00
SC Blustavia - FC Rüttenen
3:0

Blustavia: Veronica, Allemann (46. Zaugg), Brand, Burkhard (65. Allemann), Mathys, Flury (46. Rustemi), Lüthi (70. Torre), A. Walter, Torre (46. M. Marti), Oetterli (80. Burkhard), Branger (70. Flury)

Tore: 10. Mathys 1:0, 25. Branger 2:0, 41. Branger 3:0

 

Samstag
15.03.08
14.00
FC Buchs - SC Blustavia
2:0

Blustavia: Duriaux (46. Veronica), Marti (46. Zaugg), Huber, Brand (46. Burkhard), Mathys, Kalousek (73. Marti, 85. Kalousek), Lüthi (75. Brand), Walter, Torre (46. Flury), Oetterli, Branger (68. Torre)

Tore: 44. 1:0, 49. 2:0