Zum Erstenmal konnte der SC Blustavia ein Aktiv-Frauenteam in der Meisterschaft stellen. Die Frauen, die zum Grossteil aus der eigenen Junioren- und Juniorinnenbewegung stammen, spielten eine starke Saison und sie eroberten zum Schluss den hervorragenden 3. Rang. Das Team ist sehr jung und somit kann man sich in den nächsten Saisons sicherlich noch steigern.

 

Trainer: Thomas Wälti

 

Teamfoto

Hinten von Links: Ladina Schaller, Tom Wälti (Trainer), Bianca Biberstein, Celine Ruchat, Livia Spring, Martina Müller, Vanessa Marti, Jetmira Avdili, Flo Reber

Vorne von Links: Nicole Sommer, Anita Arnold, Nadin Rust, Fabienne Galli, Sina Uebelhart, Laura Wanzenried, Jasmin Lörtscher, Lea Leiser, Ursina Heeb

 

Spielerinnenkader 2010/2011

Sina Uebelhart
Livia Spring
Nicole Sommer
Celine Ruchat
Anita Arnold
Sophia Infanger
Fabienne Galli
Elcin Demirci
Bianca Biberstein
Ursina Heeb
Lea Leiser
Jasmin Lörtscher
Ladina Schaller
Nadin Rust
Laura Wanzenried
Elena Gerster
Simona Arnold
Vanessa Marti
Manon Kaiser
Martina Müller
Jetmira Avdili
Nadine Heri
Marijana Martic
Alexandra Wälti
     
Flora Reber
     

 

Spielplan Vorrunde 2010/2011
Tag
Datum
Zeit
Spiel
Resultat
Sonntag
15.08.10
12.00
FC Schönenwerd - SC Blustavia
1:1
Sonntag
22.08.10
14.00
SC Fulenbach - SC Blustavia
1:5
Sonntag
29.08.10
16.00
SC Blustavia - FC Bettlach
8:1
Samstag
04.09.10
20.00
FC Däniken-Gretzenbach - SC Blustavia
0:7
Sonntag
12.09.10
16.00
SC Blustavia - FC Welschenrohr
3:1
Samstag
25.09.10
17.30
FC Hägendorf - SC Blustavia
0:9
Sonntag
03.10.10
17.00
SC Blustavia - FC Klus-Balsthal
7:0
Samstag
09.10.10
19.00
FC Attiswil - SC Blustavia
2:0
Samstag
30.10.10
19.45
SC Blustavia - FC Gerlafingen
1:1

 

Rangliste 3. Liga nach der Vorrunde

Bei Punktegleichheit werden die Strafpunkte als Kriterium herangezogen. Die Strafpunkte (gelbe und rote Karten, sowie sonstige Verfehlungen) werden in der Tabelle in Klammer angezeigt.

 

1.
FC Gerlafingen
9
7
2
0
(0)
34:12
23
2.
FC Attiswil
9
7
1
1
(9)
64:15
22
3.
SC Blustavia
9
6
2
1
(1)
41:7
20
4.
FC Schönenwerd
9
6
1
2
(1)
19:8
19
5.
FC Bettlach
9
4
1
4
(0)
24:29
13
6.
FC Welschenrohr
9
3
1
5
(1)
28:24
10
7.
SC Fulenbach
9
3
0
6
(0)
15:31
9
8.
FC Däniken-Gretzenbach
9
2
1
6
(0)
17:42
7
9.
FC Klus-Balsthal
9
2
1
6
(9)
11:24
7
10.
FC Hägendorf
9
0
0
9
(2)
6:67
0

 

Spielplan Rückrunde 2010/2011
Tag
Datum
Zeit
Spiel
Resultat
Sonntag
27.03.11
17.00
SC Blustavia - FC Schönenwerd
0:1
Sonntag
03.04.11
17.00
SC Blustavia - SC Fulenbach
2:1
Mittwoch
06.04.11
19.30
FC Bettlach - SC Blustavia
0:8
Sonntag
17.04.11
17.00
SC Blustavia - FC Däniken-Gretzenbach
3:0
Mittwoch
27.04.11
20.00
FC Welschenrohr - SC Blustavia
0:3 forfait
Sonntag
01.05.11
17.00
SC Blustavia - FC Hägendorf
7:1
Sonntag
08.05.11
14.00
FC Klus-Balsthal - SC Blustavia
0:5
Sonntag
15.05.11
17.00
SC Blustavia - FC Attiswil
1:3
Sonntag
05.06.11
10.00
FC Gerlafingen - SC Blustavia
0:4

 

Schlussrangliste 3. Liga

Bei Punktegleichheit werden die Strafpunkte als Kriterium herangezogen. Die Strafpunkte (gelbe und rote Karten, sowie sonstige Verfehlungen) werden in der Tabelle in Klammer angezeigt.

 

1.
FC Schönenwerd
18
15
1
2
(1)
50:13
46
2.
FC Attiswil
18
15
1
2
(11)
120:25
46
3.
SC Blustavia
18
13
2
3
(1)
74:13
41
4.
FC Gerlafingen
18
12
2
4
(0)
50:31
38
5.
FC Bettlach
18
8
1
9
(0)
36:55
25
6.
FC Däniken-Gretzenbach
18
6
2
10
(0)
42:75
20
7.
FC Welschenrohr
18
6
2
10
(2)
41:45
20
8.
SC Fulenbach
18
4
2
12
(1)
25:51
14
9.
FC Klus-Balsthal
18
3
1
14
(9)
18.59
10
10.
FC Hägendorf
18
0
2
16
(3)
15:104
2

 

Matchberichte Meisterschaft

 

Sonntag
15.08.10
12.00
FC Schönenwerd - SC Blustavia
1:1

 

Zum Verzweifeln und spannend

Die Blusti-Girls hatten im ersten Spiel gleich beim letztjährigen Tabellendritten anzutreten. Zu Beginn war das Spiel ausgeglichen. Nach und nach kamen aber die sehr körperbetont spielenden Schönwenwerderinnen das Spiel in den Griff und Blustavia hatte Mühe die Zweikämpfe zu gewinnen. So gingen die Einheimischen auch mit der ersten richtigen Chance im Spiel auch gleich in Führung. Nach einem Abwehrfehler profitierte Stirnimann und schloss flach zur Führung ab (16.). Blustavia tat sich weiterhin schwer und viele Fehler und Fehlzuspiele waren zu sehen. Schönenwerd blieb leicht feldüberlegen, ohne aber zu weiteren Torchancen zu kommen. Nach einer halben Stunde wurden auch die Gäste aktiver und bei 2, 3 Aktionen lief man fast alleine gegen den Torwart, doch die Abschlüsse fielen alle viel zu harmlos aus. So blieb es bei der Führung der Einheimischen.

Die 2. Halbzeit gehörte eigentlich nur noch Blustavia. Schönenwerd konnte sich fast nicht mehr befreien. Blustavia spielte nun besser zusammen und sie wurden gefährlich. Anita Arnold und Gerster vergaben 3, 4 ganz klare Möglichkeiten, doch das erlösende Tor wollte einfach nicht fallen. Schönenwerd wehrte sich gegen den Ansturm der Gäste und in den Zweikämpfen waren sie nach wie vor stark. Mitte der 2. Halbzeit warfen die Blusti-Girls alles in den Angriff. Lörtscher vergab nach einem tollen Sololauf nochmals und bei 2 Kontern der Einheimischen hätte man auch das 2:0 kassieren können. Aufgrund der vergebenen Chancen von Blustavia glaubte man schon, dass heute kein Ball mehr ins Tor gehen würde. Doch 9 Minuten vor Schluss fasste sich Jasmin Lörtscher ein Herz und ihr schöner Weitschuss aus 16 Metern ging zum vielbejubelten Ausgleich unter die Latte. Mit einer besseren Chancenauswertung hätte man das Spiel eigentlich gewinnen müssen, zum Schluss war man jedoch froh, einen Punkt zu holen. Schönenwerd spielte mit seinen meistens langen Bällen einen sehr rustikalen Fussball und die Blusti-Girls wollten zwar spielen, doch in den Zweikämpfen fehlte noch die Durchschlagskraft, so dass der spielerische Gehalt der Partie doch eher dürftig war. Dafür war es umso spannender.

Tore: 16. Stirnemann 1:0, 81. Lörtscher 1:1

Schönenwerd: Graber, Spielmann, La Placa, Terribilini, Ruegg, Wenger, Stirnemann, Schenker, Mitroudi, Wernli, Baumgartner - Eingewechselt: Atakul, Brosi

Blustavia: Biberstein, Rust (30. Sommer), Ruchat (46. Demirci, 85. Kaiser), Avdili, Infanger (35. Lörtscher), Heeb (25. Gerster), Wanzenried (25. Kaiser, 70. Wanzenried), Schaller, Leiser, Anita Arnold, Galli (46. Simona Arnold, 70.Galli)

 

Blusti-Girl of the Match

Jasmin Lörtscher, Mittelfeld: Nach einer Verletzung vor 10 Tagen wurde sie nach 30 Minuten eingewechselt und sie brachte Schwung in das Angriffsspiel. Nach einigen guten Aktionen war es ihr vergönnt, kurz vor Schluss mit einem schönen Weitschuss noch den verdienten Ausgleich zu erzielen.

Fotos: Celine Ruchat

 

Sonntag
22.08.10
14.00
SC Fulenbach - SC Blustavia
1:5

 

Hitzeschlacht dank der besseren Kondition verdient gewonnen.

Wie im letzten Spiel kamen die Blusti-Girls nur schwer in Schwung. Die ersten 10 Minuten gehörten Fulenbach, ohne dass sie gefährlich wurden. Blustavia kam danach besser ins Spiel und die ersten Angriffe kamen in Rollen, doch im Strafraum war man zu wenig präsent. 20 Minuten waren gespielt, als sich Jasmin Lörtscher ein Herz fasste und aus 16 Metern wunderschön zur Führung traf. Doch nur 2 Minuten später liefen die Solothurnerinnen in einen Konter und Häni hatte keine Mühe, alleine vor dem Tor den Ausgleich zu erzielen. Doch der Schock sass nicht tief. Sophia Infanger wurde in der 28. Minute lanciert und 14 Meter alleine vor dem Tor gefoult. Ladina Schaller verwertete den fälligen Elfmeter flach zur erneuten Führung. Bis zur Pause zollten beide Teams der grossen Hitze danach Tribut und sehenswerte Angriffe blieben auf beiden Seiten selten.

Ab der 2. Halbzeit dominierten die läuferisch stärkeren Solothurnerinnen klar. Fulenbach kam nur noch zu seltenen Kontern. Blustavia konnte die Einheimischen immer wieder in ihrer eigenen Hälfte unter Druck setzten und so lagen sie meistens im Angriff. Doch im Sechzehner fehlte meistens die nötige Präzision oder die Kraft um erfolgreich abzuschliessen. Fulenbach war bei 2, 3 Kontern gefährlich und so konnte man nie sicher sein, dass nicht noch der Ausgleich fiel. Jasmin Lörtscher war es vergönnt, die Entscheidung herbei zu führen. Nach einem schönen Doppelpass mit Ladina Schaller traf sie kaltblütig zum 1:3 (80.). Damit war der Wiederstand der Einheimischen gebrochen. Nur 2 Minuten später traf wiederum Jasmin Lörtscher per Weitschuss (82.) und Ladina Schaller erhöhte das Score ebenfalls mit einem schönen Schuss (88.). Zum Schluss gabe es sogar nochmals einen Penalty, den jedoch Elcin Demirci verschoss. Der Sieg der Blusti-Girls war absolut verdient, waren sie doch läuferisch klar besser als der Gegner.

Tore: 20. Jasmin Lörtscher 0:1, 22. Häni 1:1, 29. Ladina Schaller (E) 1:2, 80. Jasmin Lörtscher 1:3, 82. Jasmin Lörtscher 1:4, 88. Ladina Schaller 1:5

Fulenbach: S. Jäggi, Büttler, M. Jäggi, Borer, Koch, Reinmann, Rötheli, von Arx, Häni, Furrer, Dräyer - Eingewechselt: Meier, Ackermann, Hafner, Tschech

Blustavia: Uebelhart (46. Biberstein), Sommer, Spring, Ruchat, Leiser, Galli, Schaller, Lörtscher, Karablyik (SC Derendingen), Biberstein, Kopp (SC Derendingen) - Eingewechselt: Rust, Infanger, Demirci, Heeb

Bemerkungen: Aufgrund der starken Hitze gab es ganz viele Ein- und Auswechslungen, so dass diese nicht detailiert angegeben werden. Die Gruppierung mit Derendingen wurde erstmals eingesetzt. Jetmira Avdili spielte am Samstag bei Derendingen, während wir 2 Spielerinnen von Derendingen Spielpraxis geben konnten. Herzlichen Dank an die beiden Spielerinnen, die sich mit Herz für das Team einsetzten.

Blusti-Girl of the Match

Ladina Schaller, Mittelfeld: Spielte die gesamten 90 Minuten bei Bruthitze durch und lief und lief und lief ....... Verwertete den wichtigen Penalty zur erneuten Führung und war in der Schlussphase am entscheidenden dritten Tor beteiligt. Krönte ihre Topleistung zum Schluss mit einem wunderschönen Weitschuss.

 

Sonntag
29.08.10
16.00
SC Blustavia - FC Bettlach
8:1

 

Verdienter Kantersieg

Blustavia startete wie die Feuerwehr. Bereits in den Startminuten vergab Lörtscher zwei gute Chancen zum Führungstreffer. Als Bettlach erstmals über die Mittellinie kam, liefen sie gleich in einen Konter, den Anita Arnold zur Führung abschloss (7.). Leider verletzte sich bei der Aktion die Torhüterin von Bettlach und sie mussten wechseln. Danach glich sich das Spiel aus, Bettlach war bei zwei Aktion gefährlich, doch Torhüterin Infanger reagierte stark. Die Blusti-Girls blieben aber hartnäckig, vergaben 2-3 Torchancen ehe Schaller mit einem wunderschönen Tor das Score erhöhte (36.). Die Solothurnerinnen setzten noch vor der Pause nach. Anita Arnold zum 3:0 (38.) und nochmals Schaller mit einem Foulpenalty, nach einem Foul an Anita Arnold, mit dem Pausenpfiff trafen noch zur klaren und verdienten 4:0 Pausenführung.

Nach der Pause wurde der Druck der Solothurnerinnen noch stärker und sie dominierten das Spielgeschehen klar. Wiederum Anita Arnold baute das Score aus und kurz darauf traf noch Leiser zum 6:0 (56.). Bettlach gab aber nie auf und sie kämpften in der Abwehr, so dass Blustavia weiter gefordert war. Bettlach kam nun auch zu Kontern und Fluri konnte den verdienten Ehrentreffer in der 74. Minute erzielen. Danach waren die läuferisch stärkeren Blusti-Girls wieder geweckt. Anita Arnold erhöte und kurz vor Schluss traf Avdili mit dem Tor des Tages (Weitschuss ins hintere Lattenkreuz) zum 8:1 Endstand. Bettlach kämpfte und liess sich nicht hängen, doch der Sieg ging auch in dieser Höhe vollkommen in Ordnung.

Tore: 07. Anita Arnold 1:0, 36. Schaller 2:0, 38. Anita Arnold 3:0, 45. Schaller (FE) 4:0, 50. Anita Arnold 5:0, 56. Leiser 6:0, 74. Fluri 6:1, 82. Anita Arnold 7:1, 87. Avdili 8:1

Blustavia: Infanger, Sommer, Spring, Ruchat, Leiser, Heeb (46. Marti), Wanzenried (24. Avdili), Schaller, Lörtscher (46. Demirci), Biberstein (88. Heeb), A. Arnold

Bettlach: Bieri (10. Bläsi), Stäheli, Krügel, Moser, Gaugler, Schwab, Nyffenegger, Rothen, Bläsi, Leibundgut, Rudolf - Eingewechselt: Droz, Christ, Grob, Fluri

Blusti-Girl of the Match

Anita Arnold, Stürmerin: Erzielte den wichtigen Führungstreffer, schoss 3 weitere Tore und holte den Elfmeter heraus. Mit ihrem generösen Einsatz immer ein Gefahrenherd im gegnerischen Strafraum

Fotos: David Baumgartner

 

Samstag
04.09.10
20.00
FC Däniken-Gretzenbach - SC Blustavia
0:7

 

Erneuter Kantersieg

Im Bewusstsein, dass man den selben Gegner vor 10 Tagen im Cup klar geschlagen hatte, ging man nach Däniken. Die Blusti-Girls wirkten in keiner Phase überheblich und sie dominierten das Spiel mit dem Anpfiff. So traf Anita Arnold, nach Flanke von Heeb, bereits nach 4. Minuten zur Führung. So ging es weiter und Anita Arnold doppelte in der 14. Minute alleine vor dem Tor souverän nach. Die Einheimischen wollten sich jedoch nicht so einfach schlagen lassen und sie kämpften nun stark. So verlief das Spiel bis zur Pause ausgeglichen, doch Chancen hatten nur die Gäste. So standen die Solothurnerinnen noch 4 Mal alleine vor dem Tor, ohne zu treffen. Mit dem Pausenpfiff konnte wiederum Anita Arnold das 3:0 erzielen und sie erzielte somit einen klassischen Hattrick.

Nach der Pause war es wie in den letzten Spielen. Däniken zollte dem Aufwand Tribut, während die Gäste frisch wirkten und nun das Spiel klar dominierten. Innerhalb von 20 Minuten fielen 4 weitere Tore. Zuerst traf Wanzenried mit einem schönen Heber aus der Distanz. Danach schob Karabiyik alleine vor dem Tor ein. Blustavia wirbelte und Schaller gelang wunderschön das 0:6, bevor erneut Anita Arnold mit einem herrlichen Weitschuss traf. Danach wurde mit den Wechseln etwas Schwung aus dem Spiel genommen. Trotzdem hätten die Solothurnerinnen das Score noch erhöhen können. Pech (Lattenschuss Heeb) und etwas Abschlussschäche verhinderten bis zum Schlusspfiff ein höheres Resultat. Erwähnenswert ist die gute Leistung der Defensive, die dem Gegner keine klare Torchance zugestand und in der zweiten Halbzeit erst kurz vor Schluss noch einen Abschluss des Gegners zuliess.

Tore: 04. Anita Arnold 0:1, 14. Anita Arnold 0:2, 45. Anita Arnold 0:3, 52. Wanzenried 0:4, 58. Karabiyik 0:5, 64. Schaller 0:6, 69. Anita Arnold 0:7

Blustavia: Uebelhart, Leiser (60. Infanger), Spring (46. Sommer), Demirci (70. Spring), Avdilli, Heeb (46. Galli), Schaller (70. Heeb), Wanzenried (76. Schaller), Infanger (28. Karabiyik), Anita Arnold (70. Biberstein), Biberstein (46. Marti)

Blusti-Girls of the Match

Das Team: Nach dem klaren Cupsieg gegen den gleichen Gegner, war nichts von Ueberheblichkeit zu spüren und die Frauen gingen konzentriert zur Sache. So stand es bereits nach einer Viertelstunde 0:2. Die Abwehr liess während der gesamten Spielzeit dem Gegner praktisch keine Torchance und im Angriff wurden Torchancen erspielt.

 

Sonntag
12.09.10
16.00
SC Blustavia - FC Welschenrohr
3:1

 

Welschenrohr defensiv stark

Blustavia dominierte das Geschehen während den gesamten 90 Minuten klar, doch Welschenrohr wehrte sich defensiv ganz stark. Blustavia übernahm sofort das Spieldiktat in den ersten 10 Minuten hätten sie mit guten Chancen die Führung übernehmen müssen. Welschenrohr kam kaum über die Mittellinie und nach 25 Minuten mussten sie dem Druck nachgeben. Leiser spielte zur Mitte, wo Biberstein den Ball auf Arnold laufen liess und diese traf wunderbar in die lange Ecke. Kurz darauf doppelte wiederum Arnold nach und nach einer halben Stunde entsprach das 2:0 dem Spielverlauf. Danach verflachte das Spiel und bis zur Pause verpassten es die Solothurnerinnen den dritten Treffer zu erzielen. Welschenrohr hatte während der gesamten ersten Halbzeit keinen Torschuss zu verzeichnen.

Nach der Pause kamen die Blusti-Girls nicht gut ins Spiel und hatten im Spielaufbau etwas Mühe. So kam es auch zu zwei, drei stehenden Bälle der Gäste. In der 52. Minute war ein Foulspiel in der Mitte der eigenen Hälfte Ausgangspunkt zum Anschlusstreffer. Derungs schoss aus dieser Distanz direkt aufs Tor und der harmlose Ball drang zum 2:1 ein. Aus dem Nichts war Welschenrohr wieder im Spiel. Doch Blustavia wurde nicht nervös und sie schnürten die Gäste in der eigen Hälfte ein, doch das entscheidende dritte Tor wollte trotz guter Chancen nicht fallen. Welschenrohr kämpfte vorbildlich und alle Spielerinnen halfen hinten mit. Erst ein schöner Angriff über rechts brachte nach 77 Minuten die Entscheidung. Infanger wurde steil angespielt und ihre Flanke verwertete Biberstein per Kopf. Welschenrohr kam auch nach dem glücklichen Anschlusstreffer kaum mehr über die Mittellinie und der Sieg der Einheimischen war aufgrund der Dominanz über die gesamten 90 Minuten hochverdient, aber etwas zu knapp.

Tore: 25. Anita Arnold 1:0, 29. Anita Arnold 2:0, 52. Derungs 2:1, 77. Biberstein 2:1

Blustavia: Uebelhart, Rust, Spring (46. Demirci), Avdili, Infanger (30. Reber), Galli (46. Marti, 69. Infanger), Schaller, Lörtscher (80. Galli), Leiser, A. Arnold, Biberstein (30. Heeb, 71. Biberstein)

Welschenrohr: Mägli, Hädener, Schaller, Probst, Rupp, N. Eggenschwiller, A. Eggenschwiller, Brechbühler, Bielmeier, Derungs, Engel - Eingewechselt: Bläsi, Ammeter, Hilbertshauser

Bemerkungen: Auch an diesem Wochenende klappte die Gruppierung mit Derendingen vorbildlich. Lea Leiser und Jasmin Lörtscher konnten mit guten Leistungen am Samstag bei Derendingen 2. Liga Luft schnuppern, während bei Blusti am Sonntag mit Flo Reber eine Derendingerspielerin nach 5-monatiger Pause zum erstenmal wieder Spielpraxis erlangen konnte.

Blusti-Girl of the Match

Stellvertretend für die ganz starke Defensive Nadin Rust, rechte Aussenverteidigerin: Gewann praktisch jeden Zweikampf und jedes Laufduell. Sie half dementsprechend mit, dass der Gegner im gesamten Spiel (ausser dem Freistosstor) keinen Torschuss abgeben konnte und sich eigentlich keine Torchance erspielte.

 

Samstag
25.09.10
17.30
FC Hägendorf - SC Blustavia
0:9

 

Klare Sache

Wiederum ein Spiel, dass die Blusti-Girls klar dominierten. Bereits in den ersten 10 Minuten konnte man 3 hochkarätige Chancen bewundern, doch wurden sie leider vergeben. Erst Jasmin Lörtscher gelang in der 12. Minute mit einem herrlichen Schuss die Führung. Im Gegensatz zu den vorherigen Gegnern spielten die Hägendorfer mit und ihnen gelangen auch einige Spielzüge, so dass auch die Abwehr gefordert war. Die meisten Situationen wurden jedoch gut bereinigt. Die Hägendörfer Frauen waren dadurch in der Abwehr nicht so kompakt und Blustavia konnte sich immer wieder Torchancen erspielten. So trafen wiederum Lörtscher und Anita Arnold noch vor Ablauf der ersten halben Stunde zur beruhigenden 0:3 Führung. In der Viertelstunde vor der Pause wurden die Einheimischen zudem etwas Müde und Lörtscher und zweimal Anita Arnold bewerkstelligten noch vor der Pause eine 0:6 Führung.

Nach dem Wechsel kamen bei Blustavia gleich alle Auswechselspielerinnen zum Einsatz und einige gaben ihr Debüt bei den Aktiven. So glich sich das Spiel aus und in den ersten 20 Minuten musste auch Torfrau Uebelhart eingreifen und sie vereitelte 2x den Ehrentreffer. Gleichzeitig wurde die Abwehr gefordert. Doch die Spielanteile blieben bei den Gästen, die einige klare Torchancen versiebten. In der letzten Viertelstunde dominierte Blustavia wieder nach Belieben und 3 weitere Tore durch Schaller, Biberstein und Lörtscher waren die Belohnung für das gute Zusammenspiel. Blustavia gewann gegen die tapfer kämpfenden Hägendorfer ohne Probleme und sie konnten sich, punktgleich mit Gerlafingen, die Leaderposition erobern.

Tore: 12. Lörtscher 0:1, 22. Lörtscher 0:2, 28. Anita Arnold 0:3, 37. Lörtscher 0:4, 40. Anita Arnold 0:5, 43. Anita Arnold 0:6, 73. Schaller 0:7, 77. Biberstein 0:8, 80. Lörtscher 0:9

Blustavia: Demirci (46. Uebelhart), Sommer (69. Infanger), Spring (46. Demirci), Ruchat (69. Spring), Infanger (46. Martic), Heeb (46. Heri), Schaller, Lörtscher (46. Galli, 69. Lörtscher), Leiser, Anita Arnold (69. Biberstein), Biberstein (46. Müller)

Blusti-Girl of the Match

Jasmin Lörtscher, Zentral im Mittelfeld - Kam erst kurz vor Spielbeginn in Hägendorf an, doch sie wirbelte in der 1. Halbzeit und mit ihren Toren in der ersten Halbzeit hatte sie den Hauptanteil, dass das Spiel frühzeitig entschieden wurde.

 

Sonntag
03.10.10
17.00
SC Blustavia - FC Klus-Balsthal
7:0

 

7 verschiedene Torschützinnen

Balsthal musste mit dem letzten Aufgebot antreten und dementsprechend igelten sie sich vor dem eigenen Strafraum ein. Blustavia fand in den ersten 30 Minuten kaum ein Durchkommen in Tornähe vor und sie mussten gar froh sein, dass bei 2 Konterchancen die Abwehr noch im letzten Moment bereinigen konnte. Durch das defensive Spiel der Gäste kam kaum Spielfluss auf und die Partie wurde immer wieder unterbrochen. Erst in der 33. Minute konnte Reber mit einem tollen Freistoss in den Winkel den Bann brechen und die Einheimischen in Führung bringen. Kurz vor der Pause konnte noch Lörtscher den beruhigenden zweiten Treffer erzielen und dies war aufgrund der klaren Dominanz auch verdient.

In der zweiten Halbzeit fand Blustavia mehr Platz vor. Die Gäste hatten nur eine Wechselspielerin und so mussten sie der tollen Abwehrarbeit der 1. Halbzeit Tribut zollen. Blustavia fand nun mehr Platz vor und die eingewechselten Spielerinnen machten mächtig Dampf. Kurz nach der Pause konnte sich Kohler im Fünfmeterraum durchsetzen und sie verwertete die Chance zum 3:0 (53.). Nun konnten sich die Einheimischen immer wieder durchspielen und die Spielzüge waren sehenswert und weitere Tore fielen in regelmässigen Abständen. Zuerst traf Galli, nach einem schönen Durchspiel, satt in die Maschen (62.) und danach war es Avdili die das 5:0 schoss (74). Gleich darauf spielten sich die Solothurnerinnen über rechts durch und Infanger konnte auf dem hinteren Pfosten einschieben. Zum Schluss war es noch Schaller vergönnt trocken das 7:0 zu erzielen. Vergessen darf man auch die Abwehrarbeit der Blusti-Girls nicht, blieben sie doch konzentriert und obwohl sie wenig zu tun hatten, immer diszipliniert auf den Positionen, so dass ein weiters zu "Null" entstand.

Tore: 33. Reber 1:0, 41. Lörtscher 2:0, 53. Kohler 3:0, 62. Galli 4:0, 74. Avdili 5:0, 79. Infanger 6:0, 86. Schaller 7:0

Blustavia: Infanger (46. Uebelhart), Dreier (46. Demirci), S. Senn (65. Dreier), Avdili (77. S. Senn), Leiser (83. Schaller), Wanzenried (46. Ruchat), Schaller (77. Reber), Reber (65. Wanzenried), Heeb (46. Galli), Kohler (70. Lörtscher), Lörtscher (55. Infanger)

Bemerkungen: Dank der Gruppierung mit Derendingen konnten die Ferienabsenzen der Blusti-Girls aufgefangen werden. 4 Spielerinnen von Derendingen konnten Spielpraxis erlangen und sie führten sich mit tollen Engagement in das Team ein. Ein grosses Dankeschön an die Spielerinnen

Blusti-Girl of the Match

Lea Leiser, linke Aussenverteidigerin: Blieb im Spiel trotz grosser Ueberlegenheit immer diszipliniert und vereitelte in der 1. Halbzeit bei zwei gefährlichen Kontern einen Rückstand. Stark im Spielaufbau, unterstützt immer wieder den Angriff. Läuferisch enorm stark.

 

Samstag
09.10.10
19.00
FC Attiswil - SC Blustavia
2:0

 

Im Abschluss zu wenig Effizienz

Gegen Attiswil stand die erste richtige Bewährungsprobe bevor. Aufgrund der Ferienabsenzen mussten die Blusti-Girls auf die Gruppierung mit Derendingen zurückgreifen um mit genügend Spielerinnen antreten zu können. Gegen die routinierten Einheimischen wusste man, dass es schwer wird. Die ersten 20 Minuten gehörten trotzdem den Solothurnerinnen, doch konnte man aus den herausgespielten Chancen keine Tore erzielen. Nach und nach kamen auch die Attiswilerinnen besser ins Spiel und sie konnten, vor allem durch Meister, Konter setzten und ab Mitte der 1. Halbzeit glich sich das Spiel aus. Blustavia verlor etwas den Faden, Attiswil nützte dies aus und nach 35 Minuten verzeichneten die Einheimischen einen Pfostenschuss. Dies gab Attiswil noch mehr Schub und in der 45. Minute konnte sich Meister gegen die Blusti-Abwehr durchsetzen und sie traf herrlich und sehenswert zur 1:0 Führung. Die Gäste mussten sich selber an der Nase nehmen, hätten sie doch in der Startphase vorlegen müssen.

Das Team war mit dem Anpfiff zur 2. Halbzeit bemüht, den Ausgleichstreffer zu erzielen, doch wurde wiederum eine grosse Chance vergeben. Zudem lief man gleich in einen Konter. Wiederum Meister setzte sich energisch durch und wurde im Strafraum gefoult. Souverän verwertete Hofer den fälligen Elfmeter (52.). Nun waren die Gäste noch mehr gefordert und der Druck nahm zu. Blustavia erspielte sich einige Chancen zum Anschlusstreffer, der jedoch einfach nicht fallen wollte. Eine unverständliche Zeitstrafe des Schiedsrichters brachte zudem noch Unterzahl und gleichzeitig musste man auch immer auf die Konter achten, da Blustavia die agile Meister nie ganz in den Griff kriegte. Das Team kämpfte, ackerte, Attiswil hielt ebenfalls aufopfernd dagegen, so dass Kampf pur angeseagt war. Trotz drückender Ueberlegenheit gelang den Gästen auch in der Schlussphase kein Tor, so dass die Attiswilerinnen den Sieg nicht unverdient über die Zeit brachten. So mussten die Blusti-Girls zum erstenmal in dieser Saison als Verlierer vom Platz, doch das Team zeigte eine gute Moral, kämpfte man doch bis zum Schluss vorbildlich.

Tore: 45. Meister 1:0, 52. Hofer 2:0 (Penalty)

Attiswil: M. Meister, Hinzer, Hofer, Freudiger, Flury, Kohler, Marti, Schwab, A. Meister, Kurth, Reinmann - Eingewechselt: Flück

Blustavia: Wangeler, Dreier (46. S. Senn), Demirci (78. Karabiyik), Avdili, Leiser, Galli (46. Barria), Schaller, Karabiyik (63. Dreier), Infanger (46. A. Sulejmani), Lörtscher, Kohler

Bemerkungen: Dank der Gruppierung mit Derendingen konnten die Ferienabsenzen der Blusti-Girls aufgefangen werden. 7 Spielerinnen konnten das Team ergänzen. Herzlichen Dank an die Spielerinnen für ihren Einsatz.

Blusti-Girl of the Match

Das Team: Auf dem Feld zeichnete sich eine Niederlage ab, doch es wurde weiter geackert und gekämpft. Obwohl es nicht so gut lief, glaubte man daran, das Spiel zu drehen, doch der bisher beste Gegner liess dies nicht mehr zu.

 

Samstag
30.10.10
19.45
SC Blustavia - FC Gerlafingen
1:1

 

Eigentlich gerecht

Der Spitzenkampf fand vor einer ansehnlichen Zuschauerkulisse statt. Beide Teams starteten forsch und mit viel Laufbereitschaft ins Spiel, so dass die Intensität in der 1. Halbzeit sehr hoch war. Blustavia hatte mit seinem Pressing mehr Spielanteile und die drippelstarke Lörtscher beschäftigte die Abwehr der Gäste. So konnte sie sich in der ersten halben Stunde 3 erstklassige Chancen erspielen, doch waren die Abschlüsse zu wenig präzis, zudem reagierte die Torhüterin Stankovic immer gut. Blustavia hätte eigentlich die Führung verdient gehabt, doch auch Gerlafingen war durch die agile Egli gefährlich, ohne jedoch zwingend zu wirken. Das Auslassen der Chancen rächte sich in der 35. Minute als sich Egli über links im Laufduell durchsetzte. Ihre flache Hereingabe fand Kaufmann, die den Ball über die Linie drückte. Blustavia drückte danach nochmals aufs Tempo, Ein Schuss von Lörtscher ging klar daneben und, nach einem Eckball, konnten die Gerlafingerinnen A. Arnolds Kopfball auf der Linie abwehren, so das Gerlafingen den etwas glücklichen Vorsprung in die Pause nahm.

Nach der Pause kam Blustavia nicht ganz in die Gänge. Das Spiel war ausgeglichen und beide Teams zollten dem Aufwand der ersten Halbzeit etwas Tribut. Bei Blustavia schlichen sich viele Fehler ein, doch Gerlafingen konnte die Situationen nicht ausnützen und der letzte Pass zur Chance fehlte. Gerlafingen stand zudem gut und kompakt, so dass die Blusti-Girls kaum in den Strafraum kamen. Ab Mitte der 2. Halbzeit nahm der Druck der Einheimischen wieder zu, Gerlafingen konnte sich fast nicht mehr befreien, aber die Abwehr von Gerlafingen liess praktisch nichts anbrennen. Erst ein Eckball in der 78. Minute brachte den verdienten Ausgleichstreffer. Der Ball strich durch die Abwehr der Gäste und Rust stand im Fünfmeterraum goldrichtig. Sie drückte den Ball zum vielbejubelten aber etwas glücklichen Ausgleich über die Linie. Gerlafingen wollte jedoch auch gewinnen und sofort standen sie wieder etwas höher. Dies wäre beinahe in den Schlussminuten ins Auge gegangen. Galli wurde lanciert, lief alleine aufs Tor, doch legte sie sich den Ball zu weit vor. Aufgrund des Spielverlaufes und des etwas glücklichen Ausgleichstreffers kann man trotz Feldüberlegenheit und besseren Chancen der Einheimischen durchaus von einem gerechten Remis sprechen.

Tore: 35. Kaufmann 0:1, 78. Rust 1:1

Blustavia: Biberstein, Rust, Spring, Avdili, Leiser, Heeb, Schaller, Wanzenried, Infanger, A. Arnold, Lörtscher - Eingewechselt: Galli, Demirci, Sommer, V. Marti

Gerlafingen: Stankovic, Murer, Spycher, Melcher, Adam, Niggeler, Zellweger, Gallo, Saurer, Kaufmann, Egli - Eingewechselt: Holliger, Kummer, Kindler

Blusti-Girl of the Match

Nadin Rust, Aussenverteidigerin, Mittelfeldspielerin: War in der Defensive eine Bank, spielte fast fehlerlos und kurzbelte das Aufbauspiel an. Unglaublich Laufstark. In der letzten halben Stunde im Mittelfeld konnte sie mit ihrer Schnelligkeit Druck entwickeln und stand zudem beim Ausgleichstreffer am richtigen Ort.

 

Sonntag
27.03.11
17.00
SC Blustavia - FC Schönenwerd
0:1

 

Mehr Kampf als Spiel

Die erste Halbzeit war geprägt durch viele Fehlzuspiele und viel Kampf.Durch diese Konstellation konnten sich beide Teams im Angriff wenig durchsetzten und Torchancen waren sehr selten. Die Schönenwerderinnen waren aber das etwas aktivere Team und sie hatten die etwas besseren Möglichkeiten, wobei sie bei den Chancen jeweils von Fehlern der Einheimischen profitieren konnten. Die ganz grosse und einzige Möglichkeit für die Blusti-Girls hatte nach einer halben Stunde Arnold, doch scheiterte sie alleine gegen die Torfrau von Schönenwerd. Als die meisten mit einem torlosen Pausenremis rechneten, setzte sich im Angriff Rimar im Laufduell durch, überspielte die Torhüterin und schob eiskalt zur eigentlich verdienten Führung der Gäste ein.

Nach der Pause wurde das Spiel der Solothurnerinnen nicht besser und Schönenwerd gewann nach wie vor die meisten Zweikämpfe. Eine halbe Stunde vor Schluss riskierte Blustavia mehr, und die Umstellungen im Team zweigten Wirkung. Man wurde nun überlegen. Einige Angriffe sahen vielversprechend aus, doch Schönenwerd konnte bereits 30 Meter vor dem Tor die Situationen meistens klären, so dass Blustavia nach wie vor kaum in Tornähe kam. Die Gäste konnten aber ebenfalls kaum mehr Angriffsaktionen setzten und das Spiel wirkte äusserst zerfahren. Auch in der Schlussphase kam Schönenwerd kaum mehr in Gefahr und so endete ein spielerisch äusserst schwaches Spiel mit einen knappen aber nicht unverdienten Sieg der Gäste.

Tore: 40. Rimar 0:1

Blustavia: Infanger, Sommer (32. Galli), Spring (32. Ruchat), Avdili, Leiser, Rust (46. Sommer, 62. Heeb), Schaller, Demirci (46. Biberstein), Wanzenried, Heeb (46. Marti, 62. Demirci), Arnold

Schönenwerd: Graber, La Placa, Terribilini, Rüegg, Wenger, S. Stirnemann, Wernli, Brosi, Schenker, Thambypillai, Rimar - Eingewechselt: Terzi, Baumgartner, T. Stirnemann, Connsoni, Gloor

Blusti-Girl of the Match

Laura Wanzenried, zentral im Mittelfeld: Lief sehr viel, obwohl auch bei ihr nicht alle Pässe ankamen, war sie doch bemüht den Ball laufen zu lassen, kämpfte bis zum Schluss

 

Sonntag
03.04.11
17.00
SC Blustavia - SC Fulenbach
2:1

 

Absolut verdient und doch glücklich

Die Blusti-Girls dominierten die 1. Halbzeit klar. Spielerisch konnten sie immer wieder schöne Angriffe aufbauen, doch im Abschluss fehlte die nötige Konsequenz im Strafraum. Die Feldüberlegenheit konnten die Solothurnerinnen erst in der 44. Minute durch Avdili nützen, die mit einem Schlenzer in die linke tiefe Ecke der Torhüterin von Fulenbach keine Chance liess. Zuvor waren Arnold, Leiser und, mit der klarsten Chance, Biberstein gescheitert. Der Vorsprung war somit zur Pause völlig verdient, hatten doch die Gäste nicht einen gefährlichen Abschluss zu verzeichnen.

Mit Anpfiff der 2. Halbzeit verflachte die Partie von Seiten der Einheimischen zusehends. Zusammenhängende Aktionen hatten Seltenheitswert, doch die Gäste aus Fulenbach konnten nicht davon profitieren. Im Spielerischen Bereich waren sie doch zu limitiert um in den Gefahrenbereich einzudringen. Als sich eine Viertelstunde vor Schluss Avdili kurz pflegen lassen musste ging die Ordnung in der Abwehr verloren. Häni profitierte und sie konnte die Verwirrung zum 1:1 Ausgleich nützen. Dies war eigentlich der einzige Abschluss der Gäste auf das Tor der Einheimischen. Blustavia musste reagieren und die Umstellung auf totalen Angriff ging kurz vor Schluss auf. Infanger setzte sich über die rechte Seite durch und wurde gefoult. Avdili trat den Freistoss und sie traf satt unter die Latte zum glücklichen aber völlig verdienten Sieg der Einheimischen.

Tore: 44. Avdili 1:0, 74. Häni 1:1, 86. Avdili 2:1

Blustavia: Uebelhart (46. Biberstein), Spring, Ruchat, Avdili, Infanger, Heeb, Schaller, Wanzenried, Leiser, Arnold, Biberstein - Eingewechselt: Galli, Martic, Heri, Wälti

 

Blusti-Girl of the Match

Jetmira Avdili, Innenverteidigerin: Defensiv mit einer starken Leistung, organisierte sehr gut. War kurz vor der Pause mit einer Energieleistung für die wichtige Führung verantwortlich. Kurz vor Schluss gelang ihr der Siegtreffer per Freistoss und sie krönte somit ihre starke Leistung.

 

Mittwoch
06.04.11
19.30
FC Bettlach - SC Blustavia
0:8

 

Nach 20 Minuten entschieden

Beide Teams hatten Mühe bis zum Anpfiff genügend Spielerinnen auf dem Platz zu haben, so dass das Spiel mit etwas Verspätung anfing. Blustavia hatte im Gegensatz zu Bettlach das Glück, dass danach noch 2 Ersatzspielerinnen zur Verfügung standen, während Bettlach das gesamte Spiel hindurch nicht wechseln konnte. Blustavia dominierte mit dem Anpfiff klar und deutlich, doch Bettlach hatte nach 4 Minuten die erste Chance des Spiels, als eine Spielerin alleine gegen die Torfrau den Ball nicht richtig traf. Dies war der Startschuss für die Blusti-Offensive. Innerhalb von 7 Minuten trafen, nach gut angelegten Spielzügen, Arnold, Leiser und wiederum Arnold zum 0:3, und über den Ausgang der Partie gab es keine Diskussionen mehr. Blustavia blieb drückend überlegen, schnürte den Gasgeber ein und Biberstein gelang in der 35. Minute per Weitschuss das 0:4 zum Pausenstand. Nach den zwei ersten harten Meisterschaftsspielen hatten die Solothurnerinnen für einmal wieder mehr Spielraum, so dass sie ihre spielerischen Fähigkeiten umsetzen konnten.

Am Einbahnfussball änderte sich auch in der 2. Halbzeit nichts und Bettlach kam kaum mehr über die Mittellinie. Zudem hatten sie Pech mit einer verletzten Spielerin und so mussten sie fast eine halbe Stunde mit 9 Feldspielerinnen spielen. Blustavia gelangen nochmals 4 Tore. Zuerst traf Schaller wunderschön unter die Latte, ehe unsere Gastspielerinn aus Derendingen, Michèl Kohler, sich zweimal als Torschützin feiern lassen konnte. Den Schlusspunkt setzte nochmals Arnold per Spitzkick mit ihrem dritten persönlichen Treffer. Blustavia war in jeder Beziehung, vor allem aber läuferisch und technisch klar überlegen, und das Resultat hätte bei einer besseren Chancenverwertung noch weit höher ausfallen können.

Leider wurde das Resultat vom Schiedsrichter falsch gemeldet, so dass ein 0:7 eingetragen ist.

Tore: 13. Arnold 0:1, 18. Leiser 0:2, 20. Arnold 0:3, 35. Biberstein 0:4, 60. Schaller 0:5, 65. Kohler 0:6, 69. Kohler 0:7, 70. Arnold 0:8

Blustavia: Uebelhart, Biberstein (68. Wanzenried), Reber (83. Heeb), Avdili, Wälti (46. Sommer), Heeb (76. Biberstein), Schaller, Wanzenried (61. Arnold), Leiser, Kohler, Arnold (46. Galli)

Blusti-Girls of the Match

Das Team: Nach einer nicht gerade optimalen Matchvorbereitung und einigen Absenzen, zeigte das Team mit dem Anpfiff eine geschlossene Leistung und sie verdienten sich den Kantersieg.

 

Sonntag
17.04.11
17.00
SC Blustavia - FC Däniken-Gretzenbach
3:0

 

Einseitiger, als es das Resultat vermuten lässt

Blustavia dominierte das Spiel während den ersten 70 Minuten klar und die Gäste hatten während dieser Zeit keine einzige Aktion im Strafraum der Solothurnerinnen. Die Blusti-Girls wahren drückend überlegen, doch ein Tor wollte ihnen einfach nicht gelingen. Zuerst vergab Arnold ganz alleine mit einem zu schwachen Abschluss (10.). Dies war die klare Chance zur eigentlich wichtigen frühen Führung, denn die Gäste igelten sich quasi in ihrer Hälfte ein. Weitere klare Möglichkeiten wurden vergeben oder man scheiterte mit dem letzten Pass. Nach einem herrlichen Durchspiel vergab Leiser nach 36 Minuten mit einem Schuss über das Tor nochmals eine hochkarätige Chance und man rechnete schon mit einem Pausenremis. Doch kurz vor dem Pausenpfiff machte es Leiser diesmal besser und sie traf zur wirklich hochverdienten Führung.

Am Einbahnfussball änderte sich auch in der 2. Halbzeit nichts. Nach einer wunderschönen Kombination über Schaller und Arnold konnte Avdili den Ball 3 Minuten nach dem Tee nur noch über die Linie drücken und somit war die Partie eigentlich entschieden. Blustavia dominierte, vergass jedoch dabei Tore zu erzielen. Nach 70 Minuten kam etwas Müdigkeit dazu und die Wechsel im Team brachen etwas den Rhythmus. So wäre den aufopfernd kämpfenden Gästen in der 70. Minute beinahe der Anschlusstreffer gelungen, doch die Latte rettete für die Einheimischen, nach einem Freistoss aus 22 Metern. In der 82. Minute wurde die Partie endgültig entschieden, als Schaller einen Foulpenalty sicher zum 3:0 Endstand verwertete. Ein völlig verdienter Sieg der Einheimischen, doch das Resultat hätte klar höher ausfallen müssen.

Tore: 45. Leiser 1:0, 48. Avdili 2:0, 82. Schaller 3:0

Blustavia: Uebelhart (46. Biberstein), Spring (68. Uebelhart), Reber, Avdili, Infanger, Heeb (46. Galli), Schaller, Wanzenried (75. Heri), Leiser, Arnold (60. Marti), Biberstein (46. Sommer)

 

Blusti-Girl of the Match

Lea Leiser, links im Mittelfeld: Zeigte in der ersten Halbzeit über links eine starke Partie und sie brachte viel Zug in den Angriff. Vergab zuerst eine Grosschance, doch kurz vor der Pause gelang ihr der enorm wichtige Führungstreffer. Musste zum Schluss in die Abwehr, und die Umstellung gelang ihr ohne Probleme. Läuferisch trotz einer anstrengenden Woche sehr, sehr stark.

 

Mittwoch
27.04.11
20.00
FC Welschenrohr - SC Blustavia
0:3 forfait

 

Welschenrohr mit zuwenig Spielerinnen

 

Sonntag
01.05.11
17.00
SC Blustavia - FC Hägendorf
7:1

 

Chancenauswertung katastrophal

In der ersten halben Stunde war das Spiel auf dem kleinen Platz ausgeglichen, jedoch mit klaren Chancen für die Einheimischen. So vergaben Leiser, Arnold, Reber und mit einem Pfostenschuss Infanger vor dem gegnerischen Tor. Wie es so ist, wer sie vergibt bekommt sie. Nach knapp 20 Minuten gingen die Gäste mit einem tollen Weitschuss von Dullaj in Führung. Nach den Umstellungen im Team, ging dann auch bei Blusti die Post ab. Chancen um Chancen wurden herausgespielt und Avdili konnte in der 28. Minute unter gütiger Mithilfe der Torwartin ausgleichen. Bis zur Pause gab es wirklich Chancen fast im Minutentakt, doch nur Anita Arnold konnte in der 31. und 45. Minute zwei davon nutzen. So ging es mit einer verdienten 3:1 Führung in die Pause, gegen ein frech mitspielendes Hägendorf.

Nach dem Wechsel spielten nur noch die Einheimischen, doch vor dem Tor waren die Aktionen etwas umständlich. Nach wie vor wurden auch beste Chancen nicht verwertet, so dass es lange beim Pausenstand blieb. Nach knapp 70 Minuten erlöste Biberstein die Einheimischen mit einem herrlichen Weitschuss zum 4:1. Hägendorf zollte nun dem generösen Aufwand Tribut und sie konnten nun nicht mehr mithalten. Reber nützte dies in der Folge konsequent aus und sie traf innert 5 Minuten gleich 3x. Einmal per Penalty, einmal mit einem wunderschönen Freistoss und zudem noch mit einem Flachschuss. Nach den Startschwierigkeiten war es zum Schluss ein absolut verdienter Sieg, trafen die Einheimischen doch sicher noch 6x die Torumrandung und mit den anderen Torchancen hätte das Score doppelt so hoch ausfallen müssen.

Tore: 21. Dullaj 0:1, 28. Avdili 1:1, 31. Arnold 2:1, 45. Arnold 3:1, 72. Biberstein 4:1, 73. Reber 5:1, 77. Reber 6:1, 78. Reber 7:1

Blustavia: Biberstein (46. Avdili), Sommer (65. Marti), Spring (80. Wälti), Avdili (46. Biberstein), Wälti (46. Infanger), Infanger (25. Heeb), Reber, Wanzenried, Leiser, Marti (25. Rust), Arnold

Blusti-Girl of the Match

Nadin Rust, Innenverteidigerin: Nach ihrer Einwechslung in die Innenverteidigung machte sie ihren Job hervorragend. Zum erstenmal in dieser Position eingesetzt war sie dank ihre Schnelligkeit und ihres starken Positionsspiel die Entdeckung des Spiels.

 

Sonntag
08.05.11
14.00
FC Klus-Balsthal - SC Blustavia
0:5

 

Klar überlegen

Die Blusti-Girls reisten mit einer knappen Personaldecke an, doch der Gegner hatte dieselben Probleme. Zudem war es sehr heiss. Blustavia nahm das Heft sofort in die Hand und sie dominierten das Spiel, doch Balsthal war mit schnellen Vorstössen nicht ungefährlich. Trotzdem schien es eine Frage der Zeit, bis die Gäste zum Torerfolg kommen würden. Einmal mehr wurden besten Chancen vergeben, ehe Anita Arnold in der 34. Minute ganz alleine gegen die Torfrau reüsieren konnte. Nun war der Bann gebrochen und nur drei Minuten später doppelte Avdili nach. Es kam gar noch besser und wiederum Avdili traf noch mit dem Pausenpfiff zum verdienten 0:3.

Nach dem Wechsel zollten die Einheimischen dem Wetter Tribut und sie kamen praktisch nicht mehr vor das Tor der Solothurnerinnen. Die drückende Ueberlegenheit konnten sie jedoch nicht in Tore ummüntzen, sondern nur in Stangenschüsse. So traf man mindestens 4-5x die Torumrandung. Trotz viel Pech im Abschluss traf man noch zweimal. Zuerst profitierte Schaller von einem Pfostenabpraller und sie drückte den Ball über die Linie (66.) und danach war es nochmals Arnold, die einen wunderschönen Pass von Schaller nur noch einschieben konnte. Ueberschattet wurde die 2. Halbzeit durch einen Hitzschlag bei Jetmira Avdili, die kurz bewusstlos war und ins Spital eingeliefert wurde. Gottseidank konnte sie jedoch bereits am Abend das Spital wieder verlassen und wir wünschen ihr auf diesem Wege gute Besserung.

Tore: 34. Arnold 0:1, 37. Avdili 0:2, 45. Avdili 0:3, 66. Schaller 0:4, 83. Arnold 0:5

Blustavia: Infanger (46. Avdili, 68. Biberstein), Sommer (60. Arnold), Spring, Rust, Biberstein (68. Maric), Maric (30. Reber), Schaller, Wanzenried (70. Heeb), Leiser, Arnold (46. Marti), Avdili (46. Infanger)

Blusti-Girls of the Match

Das Team: Trotz kurzfristigen Ausfällen liessen sie sich nicht aus der Ruhe bringen, spielten von Beginn weg auf Angriff und man gewann verdient. Auch der Schock mit Jeti wurde weggesteckt und so verdienten sich die Blusti-Girls nun noch 2 Spitzenkämpfe gegen Attiswil und Gerlafingen für den Kampf um das Podest der Meisterschaft.

 

Sonntag
15.05.11
17.00
SC Blustavia - FC Attiswil
1:3

 

Bis zum Schluss offen

Der Spitzenkampf fing sehr animiert an. Beide Teams spielten auf Angriff, doch nur die Gäste konnten daraus Profit erzielen. Bereits nach 7 Minuten konnte sich A. Meister auf der Grundlinie durchsetzen und ihr Rückpass verwertete Schwab wunderschön in die lange Ecke. Das Spiel blieb ausgeglichen, doch Blustavia hatte nun die besseren Torchancen. So vergaben Avdili, Arnold, Leiser und Schaller sehr gute Möglichkeiten zum Ausgleich. So blieb es zur Pause bei der knappen und etwas schmeichelhaften Führung der Attiswilerinnen.

Mit dem Anpfiff zur 2. Hälfte wurden die Blusti-Girls langsam aber sicher dominant und sie konnten die Gäste in ihre Hälfte zurückdrängen. Zur eigentlichen Schlüsselszene des Spiels kam es danach in der 54. MInute. Arnold profitierte von einem Ballverlust und zog alleine auf das Tor von Attiswil. Sie hätte eigentlich der mitgelaufenen Avdili auflegen müssen, doch versuchte sie es selbst und ihr Schuss ging nur ins Seitennetz. Danach gings es schnell. Der direkte Gegenstoss brachte das 0:2, als sich wiederum A. Meister im Strafraum durchsetzte, für Karabiyik auflegte und diese erwischte mit ihrem Flachschuss Torhüterin Biberstein auf dem falschen Fuss. Statt 1:1 hiess es 0:2. Trotzdem liess das Blusti-Team die Köpfe nicht hängen und sie glaubten weiterhin an ihre Chance, welche auch kam. Nach einer Freistossflanke traf Avdili per Kopf zum vielbejubelten Anschlusstreffer. Blustavia warf nun alles in den Angriff und dominierte das Spiel, doch die routinierten Gäste standen hinten gut und sie hielten dicht. In der 85. Minute fiel dann die Entscheidung, als sich A. Meister bei einem Konter durchsetzte und von der rechten Strfraumecke unter die Latte traf. So gewann nicht das bessere, sondern das effizientere Team das Spiel. Die Blusti-Girls haben vorbildlich gekämpft, doch die im Schnitt 10 Jahre älteren Spielerinnen von Attiswil konnten mit Routine und Zweikampfstärke dagegenhalten.

Tore: 07. Schwab 0:1, 55. Karabiyik 0:2, 67. Avdili 1:2, 85. A. Meister 1:3

Blustavia: Biberstein, Sommer, Reber, Rust, Infanger, Heeb (62. Wälti), Wanzenried (62. Galli), Schaller, Leiser, Avdili, Arnold

Attiswil: M. Meister, Freudiger, Kohler, Fluri, Burkhard, Felber, Schwab, A. Meister, Karabiyik, Reinmann, Marti - Eingewechselt: M. Kallen, F. Kallen, Tschumi, Hofer

Blusti-Girls of the Match

Das Team: Nach wie vor in der ersten Aktivsaison hatte sich das junge Team den Spitzenkampf verdient und mit einem Sieg hätte sogar temporär der 1. Rang herausgeschaut. Im Spiel war man eigentlich schon das bessere Team, doch fehlt es noch an der Abgeklärtheit um diese Spiele auch zu gewinnen. Die Leistungen und der Einsatz sind immer wieder vorbildlich und machen Lust auf mehr.

 

Sonntag
05.06.11
10.00
FC Gerlafingen - SC Blustavia
0:4

 

Spiel um Rang 3

Das Spiel um Rang 3 war für die Einheimischen nicht sehr einfach, fehlten doch mehrere Spielerinnen infolge Verletzungen. Blustavia trat demensprechend gleich dominant auf und dominierte nach Belieben. Gerster wurde nach 7 Minuten im Strafraum herrlich freigespielt und sie traf souverän mit einem Flachschuss. Nur 5 Minuten später traf gleich noch Heeb mit einem Knaller aus zwanzig Metern zur beruhigenden Führung. Die Solothurnerinnen blieben weiterhin spielbestimmend, doch Gerlafingen konnte sich etwas besser lösen und sie kamen vereinzelt zu Konterchancen, doch fehlte die Ueberzeugung im Abschluss. Die Blusti-Girls konnten sich weitere Chancen erspielen, im Abschluss hatte man jedoch Pech mit einem Pfostenschuss von Gerster oder man vergab zwei, dreimal ganz alleine im Strafraum. So war Gerlafingen mit den 2 Gegentoren noch gut bedient.

Nach der Pause machten die Gäste in der ersten Viertelstunde den Sack zu. Anita Arnold traf nach 54 Minuten mit einem satten Schuss und in der 59. Minute drückte sie einen Eckball über die LInie. Somit war das Spiel entschieden. Blustavia blieb nun weiterhin mehrheitlich in Ballbesitz und sie kamen in regelmässigen Abständen zu Chancen. Wiederum hatte man Pech, als ein Schuss von Infanger an die Lattenunterkante ging oder man scheiterte an der ganz starken Torhüterin von Gerlafingen. Die Einheimischen gaben aber nie auf und kämpften vorbildlich um ein gutes Resultat und beinahe hätten sie bei 1, 2 Kontern noch den Ehrentreffer erzielt. Die Blusti-Girls haben somit in ihrer ersten Aktivsaison den unglaublichen 3. Platz herausgespielt und die Art und Weise wie gespielt wird, macht doch Freude und vor allem Lust auf mehr!!!!!

Tore: 07. Gerster 0:1, 12. Heeb 0:2, 54. Arnold 0:3, 59. Arnold 0:4

Blustavia: Biberstein, Infanger (82. Gerster), Spring (46. Marti), Rust (82. Arnold), Avdili, Heeb (22. Sommer), Schaller, Wanzenried (46. Uebelhart), Leiser, Arnold (70. Wanzenried), Gerster (70. Spring)

Blusti-Girls of the Match

Das Team: Rang 3 in der ersten Aktivsaison und somit ein Platz auf dem Podest :-). Im Gegensatz zu vielen Teams spielt man Fussball und das spielerische Niveau hat sich während der Saison sehr gut entwickelt. Ein Lob an die Spielerinnen die sich, aufgrund eines fehlenden Torwarts, immer wieder ins Tor stellten. Mit einem Durschnittsalter von knapp 18 Jahren eines der jüngsten Teams und weitere Leistungssteigerungen sind möglich. Wie gesagt "macht eifach nume Lust uf meh".

 

Torschützenliste
 
Foto
Name
Tore
Foto
Name
Tore
Anita Arnold
22
Ladina Schaller
10
Jasmin Lörtscher
9
Jetmira Avdili
9
Bianca Biberstein
4
Flora Reber
4
Lea Leiser
3
Michéle Kohler (SCD)
3
Laura Wanzenried
1
Sophia Infanger
1
Nadin Rust
1
Fabienne Galli
1
Ursina Heeb
1
Elena Gerster
1
Gamze Karabiyik (SCD)
1
Forfait Sieg
3

 

Matchberichte Cup

 

Mittwoch
25.08.2010
20.00
SC Blustavia - FC Däniken-Gretzenbach
15:0

Ohne Abtasten wurde das Spiel lanciert. Bereits nach 10 Minuten führten die Blusti-Girls mit 2:0, nachdem A. Arnold und Gerster ihre Chancen nutzten. Bis zur 30. Minute hatte auch Däniken-Gretzenbach 2-3 Chancen und das Spiel war noch ausgeglichen. Danach bauten die Gäste körperlich stark ab und Blustavia dominierte das Geschehen klar. Schaller, Lörtscher und A. Arnold trafen zur klaren 5:0 Pausenführung.

Die 2. Halbzeit war eine eindrückliche Demonstration der Spielstärke der Solothurnerinnen. Sie liessen Ball und Gegner laufen und sie kamen praktisch jede zweite Minute zu einer Torchance. Däniken konnte nichts mehr dagegen halten. Die Chancen wurden mit 10 Toren auch ausgenützt und man qualifizierte sich eindrücklich für den Viertelfinal.

Tore: 07. A. Arnold 1:0, 09. Gerster 2:0, 32. Schaller 3:0, 38. Lörtscher 4:0, 44. A. Arnold 5:0, 47. Gerster 6:0, 53. A. Arnold 7:0, 58. A. Arnold 8:0, 59. Gerster 9:0, 66. Lörtscher 10:0, 67. Lörtscher 11:0, 70. Biberstein 12:0, 76. Heeb 13:0, 84. Lörtscher 14:0, 89. Lörtscher 15:0

Blustavia: Uebelhart, Rust, Spring (46. Infanger), Ruchat, Leiser (46. Heeb), Wanzenried (46. Kaiser), Schaller, Gerster, Biberstein. A. Arnold, Lörtscher

Blusti-Girls of the Match

Das Team: Im ersten Cupspiel konnte das Team überzeugen, Die Defensive stand und die Offensive wirbelte. Jede Spielerin stellte sich in den Dienst des Teams und sie blieben bis zum Schluss läuferisch und taktisch stark.

 

Dienstag
14.09.2010
20.00
SC Blustavia - FC Klus-Balsthal
4:1

Blustavia legte los und mit dem Anpfiff und bis zum Schluss der Partie wurde Pressing gespielt. Die Kluser konnten dem Druck zu Beginn der Partie jedoch wiederstehen und waren rund um den Strafraum stark in der Defensive. Trotzdem gelang es den Solothurnerinnen gute Möglichkeiten zu erspielen, die jedoch allsamt knapp nicht genützt werden konnten. Der Dauerdruck blieb unbelohnt, doch die Gäste wurden durch das schöne Kombinationsspiel bewegt, so dass es eine Frage der Zeit war, bis zum ersten Tor. Lörtscher konnte sich in der 26. Minute, nach einem starken Pass von Leiser, durchsetzen und traf zur verdienten Führung. Kurz danach wurde es für die Blusti-Girls gefährlich. Demirci vertändelte in der eigenen Platzhälfte einen Ball und dies führte zu einem Foulspiel der Einheimischen ca. 22 Meter vor dem Tor. Den fälligen Freistoss verwandelte Glanzmann unter die Latte (32.). Dies war gleichzeitig der erste Abschluss der Gäste. Bei diesem blieb es auch. Blustavia zeigte sofort eine tolle Reaktion und Lörtscher traf nur 3 Minuten später mit einem herrlichen Schuss zur erneuten Führung. Weiterhin war Dauerdruck der Solothurnerinnen angesagt, doch blieb es bis zur Pause bei der viel zu knappen Führung.

Nach der Pause zollten die Gäste dem Aufwand er ersten Halbzeit gleich Tribut. Schaller baute in der 47. Minute die Führung aus und Avdili traf in der 50. Minute gleich noch zum 4:1. Damit war das einseitige Spiel bereits entschieden. Blustavia nahm sich nun etwas zurück, trotzdem gelang es den Gästen nicht gross gefährlich zu werden. Ein Schuss strich zwar knapp am Tor verbei und einmal bereinigt Torfrau Uebelhart eine heikle Situation, doch das war bereits alles, was es von den Gästen im Angriff zu berichten gibt. Blustavia war nach dem 4:1 zwar nicht mehr so druckvoll, trotzdem hatte man noch Chancen zu weiteren Toren. Reber traf die Latte, einige Abschlüsse gingen knapp am Tor vorbei oder die starke Torfrau von Klus hielt. Zum Schluss wurde noch ein Treffer von Biberstein wegen Abseits aberkannt. Die Blusti-Girls waren in diesem Spiel mit ihrem ständigen Pressing dem Gegner in jeder Beziehung überlegen und spielten auch ganz schöne Kombinationen, so dass der Sieg völlig verdient, aber wiederum zu knapp ausfiel. Nun kann sich das Team auf den Halbfinal im April freuen und nach den 2 starken Cupspielen haben sich die Frauen dies auch völlig verdient.

Tore: 26. Lörtscher 1:0, 32. Glanzmann 1:1, 35. Lörtscher 2:1, 47. Schaller 3:1, 50. Avdili 4:1

Blustavia: Uebelhart, Spring (46. Heeb), Demirci (70. Ruchat), Avdili, Leiser, Galli (58. Biberstein), Schaller, Reber, Lörtscher, A. Arnold

Blusti-Girls of the Match

Das Team: Im Cup braucht es immer das Team. Da man nur 3x wechseln kann, können nicht alle eingesetzt werden. Den Ersatzspielerinnen gehört Dank, dass sie trotzdem mitfiebern. Auch im Spiel geht es nur über eine geschlossene Teamleistung und in diesem Spiel wurde sehr guter Fussball gespielt. Der Ball lief, die Chancen wurden herausgespielt und es war fussballerisch das beste Spiel der Saison.

 

Mittwoch
20.04.2011
20.00
SC Blustavia - SC Derendingen
0:5

 

Starke Leistung im Cuphalbfinale

Das Spiel fing äusserst animiert an und die Blusti-Girls konnten mit viel Einsatz, Kampfgeist und Laufarbeit während einer halben Stunde das Spiel ausgeglichen gestalten. Derendingen war zwar etwas mehr am Ball, doch die Einheimischen konterten blitzschnell. Gerster und Heeb hatten sogar sehr gute Chancen zur Führung. In der 10. Minute gelang den Derendingerinnen das frühe Tor, dass man als Favorit in einem Cupspiel braucht. D. Marti traf nach einen Eckball per Kopf. Blustavia liess den Kopf nicht hängen und beschäftigte die Gäste mehr als ihnen lieb war. Trotz guten Ansätzen konnten sie jedoch den Ausgleich nicht erzielen. Derendingen wurde nach einer halben Stunde optisch dominant und sie kamen immer wieder zu guten Chancen. Die Einheimischen mussten dem Gegner zu viele stehende Bälle zugestehen, die allsamt brandgefährlich waren. Doch irgendwie hielt man das knappe Resultat. Die Einheimischen rechneten schon mit dem knappen Pausenresultat, was einem Teilerfolg entsprochen hätte, als Derendingen nochmals 2x zuschlug. Zuerst konnte sich Marra am Strafraumrand mit einem Drippling lösen und ihr Schuss drang zum 0:2 in die Maschen (43.) und danach war Sager mit dem Pausenpfiff per Freistoss unter die Latte erfolgreich. Somit waren die Einheimischen ganz schlecht belohnt, für eine wirklich tolle und engagierte Leistung.

Nach dem Wechsel stellten die Solothurnerinnen auf 2 Stürmerinnen um, doch die Gäste liessen, mit der beruhigenden Führung im Rücken, nichts mehr anbrennen. Zudem wirkte Blustavia nicht mehr so spritzig wie vor der Pause. Derendingen kontrollierte das Spiel nach Belieben und sie hatten sehr viel Ballbesitz. Einzig die Chancenauswertung war bei ihnen nicht optimal. Erst Buchmüller in der 56. Minute traf nach einer schönen Kombination zum 0:4 (56.). Die Blusti-Girls wehrten sich weiter und kämpften bis zum Schluss toll für ein gutes und anständiges Resultat, was ihnen auch gelang. In der 73. Minute gelang Weber noch der fünfte Treffer für die Gäste und in den Schlussminuten hätten sich Blusti-Girls eigentlich noch den Ehrentreffer verdient, doch scheiterte man mit 2 guten Chancen im Abschluss. So blieb es beim ehrenvollen 0:5. Das junge Blusti-Team konnte die körperlich klar stärkeren Derendingerinnen während einer halben Stunde ärgern, danach setzte sich aber der Favorit klar und verdient durch.

Tore: 10. D. Marti 0:1, 43. Marra 0:2, 45. + 1 Sager 0:3, 56. Buchmüller 0:4, 73. Weber 0:5

Blustavia: Infanger, Rust (71. Sommer), Spring, Avdili, Leiser, Heeb (62. Wälti), Schaller, Wanzenried (79. Uebelhart), Kaiser, Gerster, Arnold

Derendingen: R. Senn, Villiger, Neuenschwander, S. Marti, Barria, Buchmüller, D. Marti, Sager, Angehrn, Marra, Kohler - Eingewechselt: Wangeler, Weber, Bernasconi

Blusti-Girls of the Match

Das Team: Absolute Topleistung gegen einen übermächtigen Gegner. Die erste halbe Stunde war unglaublich stark und danach Kampfgeist pur. Die junge Blusti-Truppe macht in ihrem ersten Aktivjahr ganz viel Freude.

 

Matchberichte Vorbereitung

 

Mittwoch
03.08.2010
19.30
SC Blustavia - FC Gerlafingen
5:1

Das Spiel fing ausgeglichen an, doch man sah schon in der Startphase, dass die Blusti-Girls im Angriff gefährlicher waren. So vergab man bereits in den Startminuten eine grosse Chance. Doch es dauerte nur 12 Minuten als Heeb mit einem Flachschuss das Blusti-Team in Führung brachte. Kurz danach doppelte Lörtscher nach, als sie sich im Strafraum durchsetzte (16.). Nun war Blustavia das spielbestimmende Team und sie hätten bis zur Pause noch ein, zwei Tore nachlegen müssen. Von Gerlafingen war in der Offensive wenig zu sehen, so dass der Vorsprung für die Solothurnerinnen zur Pause verdient war.

Nach dem Wechsel konnte Falk, nach einem schönen Freistossball von Rust gleich zum 3:0 einschieben (48.). Nun dominierte Blustavia zusehends das Spiel. Die Gäste konnten sich kaum mehr aus der eigenen Hälfte lösen. Arnold erhöhte das Score nach einem Eckball auf 4:0 (62.). Gerlafingen kam sporadisch zu Kontern, die jedoch meistens von der gut stehenden Abwehr der Einheimischen abgewehrt wurden. Trotzdem gelang den Gerlafingerinnen, ebenfalls nach einem Eckball, in der 69. Minute der Ehrentreffer. In der Schlussphase liessen beide Teams körperlich nach. Lörtscher traf nach 76. Minuten zum 5:1 und Gerlafingen hatte noch einen Pfostenschuss zu beklagen (85.). Der erste Auftritt der Blusti-Girls auf dem grossen Feld war stark, konnte man doch gegen den letztjährigen Tabellenvierten super mithalten, ja man dominierte das Spiel sogar klar.

Tore: 12. Heeb 1:0, 16. Lörtscher 2:0, 48. Falk 3:0, 62. Arnold 4:0, 69. 4:1, 76. Lörtscher 5:1

Blusti-Girls: Demirci (46. Infanger), Rust, Ruchat, Avdili, Infanger (46. Demirci), Heeb (24. Uebelhart, 35. Heeb), Lörtscher, Falk, Leiser, Biberstein, Arnold

 

Samstag
07.08.2010
16.00
SC Blustavia - SC Derendingen
2:7

Die Derendinger Frauen zeigten gleich ab dem Anpfiff, dass sie ein 2. Liga Spitzenteam sind und das junge Blusti 3. Liga Team hatte in den ersten 30 Minuten keine Chance. So stand es bereits 0:5 bis das Heimteam sich an den hohen Rhytmus der Gäste gewöhnt hatte. Doch die Girls kämpften weiter, kamen auch etwas besser ins Spiel und A. Arnold hatte sogar einen Pfostenschuss zu verzeichnen. Derendingen nahm bei grosser Hitze nun das Tempo etwas aus dem Spiel, so dass nur noch das 0:6 bis zur Pause fiel.

Bereits nach 4 Minuten in der 2. Halbzeit trafen die Gäste zum 0:7 und nun schien eine Zweistellige Niederlage in der Luft zu liegen. Doch dank dem unglaublich grossen Kampfgeist der Solothurnerinnen, konnte der Schaden abgewendet werden. Derendingen vergab zwar noch einige Chancen, doch so einfach wie in der 1. Halbzeit wurde es ihnen nicht mehr gemacht. Trotz der Feldüberlegenheit der Derendingerinnen konnte sich auch Blustavia zwischendurch lösen. Der Lohn für den Kampfgeist durften sie mit 2 Toren von Leiser und Gerster ernten. Zum ersten Mal auf dem grossen Hauptplatz spielend, waren unsere Girls nach den lehrreichen 90 Minuten einfach nur platt, aber zufrieden mit der starken kämpferischen Leistung, gegen einen übermächtigen Gegner.

Tore: 06. D. Marti 0:1, 14. Kopp 0:2, 18. Marra 0:3, 21. Karabiyik 0:4, 27. Marra 0:5, 38. Bernasconi 0:6, 49. Marra 0:7, 65. Leiser 1:7, 71. Gerster 2:7

Blusti-Girls: Uebelhart, Rust (46. Sommer), Sommer (25. Andrea Wälti), Falk (61. Leiser), Heeb (25. Demirci), Gerster, Schaller, Leiser (46. Heeb), Arnold, Kaiser

 

Donnerstag
12.08.2010
20.00
SC Blustavia - FC Attiswil
2:1

Das Spiel begann ausgeglichen und beide Teams hatten die gleichen Spielanteile, jedoch keine Torchancen. Nach einer Viertelstunde übernahm mehr und mehr Blustavia das Spieldiktat und 2, 3 Chancen wurden erspielt jedoch knapp ausgelassen. In der 31. Minute kam aus knapp 16 Metern Biberstein an den Ball und sie erwischte die etwas weit vor dem Tor stehende Attiswiler Torhüterin mit einem schönen Bogenball zur Führung für die Blusti-Girls. Dies war zugleich auch die verdiente Pausenführung für das Heimteam.

Nach dem Wechsel begann das Spiel animiert und Attiswil glich nach einem Missverständnis in der Verteidigung der Heimteams in der 51. Minute durch Felber mit einem Flachschuss aus. Die Solothurnerinnen reagierten sofort und nach einem gelungenen Spielzug spielte Wanzenried von rechts den Ball zur Mitte, wo Anita Arnold nur noch zur erneuten Führung einschieben konnte. Danach verflachte das Spiel etwas und gute Spielzüge waren selten. Blustavia wirkte weiterhin gefährlicher, so dass zum Schluss der Sieg zwar knapp aber verdient war.

Tore: 31. Biberstein 1:0, 51. Felber 1:1, 55. Anita Arnold 2:1

Blusti-Girls: Uebelhart, Sommer (46. Demirci), Spring, Ruchat (75. Heeb), Infanger (75. Wanzenried), Heeb (60. Sommer), Schaller, Wanzenried (60. V. Marti), Galli (75. Anita Arnold), Biberstein (45. Simona Arnold), Anita Arnold (60. Biberstein)

 

Sonntag
06. Februar 2011
ab 09.30
Hallenturnierurnier in Langenthal
3. Rang

Unsere Frauen zeigten am Hallenturnier des AS Italica Langenthal wiederum eine tolle Leistung. In den Gruppenspielen konnte man zuerst den FC Huttwil mit 1:0 (Torschützin Jasmin Lörtscher) und danach den FC Safnern mit 2:1 (Bianca Biberstein und Jasmin Lörtscher) schlagen. Im entscheidenden Gruppenspiel gegen den FC Menzo Reinach reichte danach ein 0:0 zum Gruppensieg.

Von den sechzehn Teams schied jedoch keines aus und im Achtelfinal konnte man gegen einen Gruppenvierten, nämlich den FC Kirchberg spielen. Nach der frühen Führung durch Fabienne Galli, baute man in diesem Spiel stark ab und man musste den Ausgleich zum 1:1 hinnehmen. So endete das schwächste Spiel der Solothurnerinnen remis. Im Penaltykrimi liess man jedoch nichts anbrennen und alle Spielerinnen konnten ihren Penalty verwerten (Flora Reber, Ladina Schaller, Jasmin Lörtscher und Bianca Biberstein), so dass man klar mit 4:1 gewann. Jetmira Avdili konnte dabei im Tor 2 Strafstösse souverän halten.

Durch einen Fehler im Spielplan, standen ab dem Viertelfinale alle Gruppensieger im gleichen Tableau. Unsere Girls spielten jedoch im Viertelfinale gegen den FC Zofingen souverän auf und verteidigten die frühe Führung durch Jasmin Lörtscher über die gesamten 10 Minuten und man war dabei auch klar das bessere Team.

Das Halbfinale gegen den letzjährigen Turniersieger, den FC Aarau, stand unter einem schlechten Stern. Zuerst hätte man in Führung gehen müssen, danach bekam man 2 dumme Tore und trotzdem hätte man das Spiel eigentlich mit den grossen, vergebenen Chancen noch drehen müssen. Die 0:2 Niederlagen gegen den späteren Turniersieger konnte man als ein wenig unglücklich bezeichnen.

Das Spiel um den 3. Platz gegen den FC Wohlen war danach nochmals eine super Willensleistung. Man dominierte klar und Sina Uebelhart war es vergönnt, 2 Minuten vor Schluss mit dem 1:0 den Platz auf dem Podest zu sichern. Super Leisung Girls!!

Weitere Fotos sind im Fotoalbum zu finden

 

Samstag
26.02.2011
18.00
SC Blustavia - FC Windisch
5:0

Blustavia ging das Spiel gegen die eine Liga höher spielenden Windischer frech an und bereits in der 7. Minute setzte sich Lörtscher gegen die Abwehr der Gäste durch und sie traf zur frühen Führung. Danach übernahm Windisch das Spieldiktat und sie wurden stärker, doch die Abwehr der Einheimischen stand gut. Blustavia konnte kontern und Lörtscher entwischte der Abwehr in der 22. Minute und sie traf wiederum souverän zum 2:0. Nun reagierte Windisch, Sie erhöhten den Rhythmus und Blustavia musste nun bös untendurch. Doch sämtliche Chancen der Gäste wurden entweder vergeben oder Infanger hielt mit super Reflexen das Tor sauber. In dieser Phase hätte Windisch das Spiel drehen können ja sogar müssen, doch wer sie nicht macht bekommt sie. Wiederum Lörtscher konnte in der 37. Minute einen Konter, zum zu diesem Zeitpunkt brutalen 3:0, abschliessen. Die Gäste waren nun von der Rolle und resignierten etwas. Die im Angriff überragende Lörtscher nützte diese noch vor der Pause 2x aus.

Nach der Pause war das Spiel nicht mehr so intensiv. Die Windischer waren zwar mehr im Ballbesitz doch sie agierten wenig zwingend. Blustavia konnte im Angriff ebenfalls fast keine Akzente mehr setzen. In der Defensive standen sie jedoch kompakt und alle kämpften, um die Null zu halten. Zum Schluss schaute somit ein schöner 5:0 Sieg heraus und das Team zeigte zum Auftakt der Rückrunde eine ganz starke Leistung.

Tore: 7. Lörtscher 1:0, 22. Lörtscher 2:0, 37. Lörtscher 3:0, 45. Lörtscher 4:0, 45. + 2 Lörtscher 5:0

Blustavia: Infanger, Sommer, Schaller, Leiser, Galli, Heeb, Wanzenried, Lörtscher, Martic, Biberstein, Marti - Eingewechselt: Avdili, Heri, Falk, Sulejmani - (Besten Dank an die beiden Juniorinnen M. Falk und A. Sulejmani für das kurzfristige Einspringen)

 

Samstag
13. März 2011
17.30
SC Blustavia - SC Derendingen
1:10

Die Derendingerinnen gingen das Spiel forsch an und bereits in der 1. Minute konnte Marra das 0:1 erzielen. Blustavia antwortete nur 2 Minuten später mit dem Ausgleich, als Arnold im Strafraum mit einem Foul gestoppt wurde. Den Elfmeter verwertete sie mit etwas Glück gleich selbst. Danach zeigten die Gäste ihre spielerische Klasse und sie dominierten klar, während die Blusti-Girls kämpften. Zum Teil wunderschöne Tore von Marra, Kohler und D. Marti konnten sie jedoch nicht verhindern, so dass es zur Pause 1:4 stand.

Nach dem Wechsel das selbe Bild, Derendingen liess bei den Einheimische kein Spielfluss zu, Sie störten schnell, so dass sie den Ball immer wieder früh erobern konnten. So fielen in regelmässigen Abständen noch 6 weitere Tore für die Gäste, die einmal mehr zeigten, dass eine Liga höher ein anderer Wind weht und mit der 5-fachen Torschützin Marra hatten sie auch eine überragende Spielerin in ihren Reihen.

Tore: 1. Marra 0:1, 3. Arnold 1:1, 7. Marra 1:2, 28. Kohler 1:3, 33. D. Marti 1:4, 50. Kohler 1:5, 57. Marra 1:6, 64. Kohler 1:7, 65. Reber 1:8, 72. Marra 1:9, 90. Marra 1:10

Blustavia: Biberstein, Sommer, Spring, Ruchat, Leiser, Heeb, Demirci, Wanzenried, Falk, Infanger, Arnold - Eingewechselt: Avdili, Martic, Marti

 

Montag
14. März 2011
20.30
SC Blustavia - FC Gerlafingen
10:1

Nach der 1:10 Klatsche gegen Derendingen stand das Testspiel gegen den Leader aus der Meisterschaft an. Blustavia zeigte sich sehr gut erholt vom Samstag und übernahm sofort das Spieldiktat. Bereits nach 9. Minuten führte ein schöner Spielzug zur 1:0 Führung. Leiser traf wunderbar in die lange Ecke. Gerlafingen reagierte und kurz darauf kamen sie zu einer grossen Ausgleichschance, die knapp vergeben wurde. Blustavia strafte dies gleich im Gegenstoss und Biberstein traf zum 2:0. Ab diesem Zeitpunkt hatten die Blusti-Girls das Spiel im Griff und in regelmässigen Abständen trafen sie bis zum Ablauf der ersten halben Stunde mit Toren von Lörtscher, Schaller und wiederum Lörtscher zum 5:0. Danach bekam Gerlafingen das Spiel wieder etwas besser in den Griff, doch Arnold konnte noch kurz vor der Pause einen Konter zum 6:0 abschliessen.

Nach der Pause nahm der Gehalt des Spieles ab. Beide Trainer krempelten die Aufstellung um. Mitte der 2. Halbzeit gelang Egli der verdiente Ehrentreffer für Gerlafingen, hatten sie doch in der 2. Halbzeit noch 2 Lattentreffer zu verzeichnen. Dies rüttelte die Einheimischen nochmals auf. Lörtscher traf gleich danach zum 7:1, ehe in der Schlussphase Schaller, Marti (mit ihrem ersten Tor) und Lörtscher das Resultat auf 10:1 schraubten.

Tore: 09. Leiser 1:0, 13. Biberstein 2:0, 21. Lörtscher 3:0, 25. Schaller 4:0, 30. Lörtscher 5:0, 44. Arnold 6:0, 66. Egli 6:1, 67. Lörtscher 7:1, 83. Schaller 8:1, 89. Marti 9:1, 90. Lörtscher 10:1

Blustavia: Infanger (46. Biberstein), Sommer, Demirci, Avdili, A. Wälti, Biberstein, Schaller, Wanzenried, Lörtscher, Leiser, Arnold - Eingewechselt: Marti, Heeb, Galli, Infanger

 

Samstag
19. März 2011
16:00
SC Blustavia - Oberemmenthal 05
1:4

Bereits in der 4. Minute führte ein Eckball zur schnellen Führung der Gäste. Danach entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, doch schon bald hatten die Gäste im Angriff etwas mehr Druck und Blustavia konnte sich nur schlecht aus der Verteidigung lösen. Trotzdem gelang den Blusti-Girls mit einem tollen Weitschuss von Reber in der 23. Minute der Ausgleich.Doch die Emmenthalerinnen schlugen in der 34. Minute zurück und Ruffener gelang die erneute Führung. Bis zur Pause hatte die Einheimischen noch 2 gute Ausgleichschancen, doch blieb es bei der verdienten knappen Führung der Gäste.

In der 2. Halbzeit kontrollierten die Gäste das Spiel und bereits in der 47. Minute konnten sie die Führung durch Leienberger ausbauen. Die Blusti-Girls konnten sich im Angriff praktisch nicht mehr entfalten. Sie kämpften auf dem tiefen Boden aber vorbildlich, so dass das Resultat knapp blieb. Erst 10 Minuten vor Schluss konnte wiederum Leuenberger den vierten Treffer für die Gäste erzielen.

Tore: 04. Gfeller 0:1, 22. Reber 1:1, 34. Ruffener 1:2, 47. Leuenberger 1:3, 81. Leuenberger 1:4

Blustavia: Uebelhart (30. Galli), Sommer, Spring (46. Martic), Ruchat (46. Heri), Falk (80. Heeb), Heeb (70. Rust), Reber, Wanzenried, Leiser, Galli (30. Baranyai), Rust (46. Marti)

 

Dienstag
22. März 2011
19.30
FFC Zuchwil U18 - SC Blustavia
5:0

In den ersten 30 Minuten konnten die Blusti-Girls das Spiel einigermassen ausgeglichen gestalten. Klar hatten die spielerisch stärkeren Zuchwierinnen die besseren Chancen, doch waren sie noch wenig zwingend. Nach 30 Minuten kamen auch die läuferischen Stärken der Zuchwilerinnen zum tragen und sie wurden nun überlegen. Klare Chancen wurden erspielt, doch das Glück war auf der Seite der Solothurnerinnen, so dass mit tollem Kampf das 0:0 zur Pause gehalten wurde.

Nach dem Wechsel spielten praktisch nur noch die Zuchwilerinnen, während Blustavia mit viel Kampfgeist dagegen hielt. Ein Doppelschlag nach 50 gespielten Minuten brachte auch die Tore für die Einheimischen. Nun sah man auch die Klasse der Brasilianerin Rafa aus dem NLA Team, die sich immer wieder durchsetzen konnte. Im Angriff lief für die Gäste praktisch nichts mehr, doch in der Defensive wurde gekämpft und geackert, Biberstein im Tor hielt sehr gut und so konnte das Resultat bis zum Schluss im Rahmen gehalten werden.

Tore: 50. Bellabarba 1:o, 53. Rafa 2:0, 65. Crausaz 3:0, 71. Rafa 4:0, 90. Bogdanovic 5:0

Blustavia: Biberstein, Sommer, Ruchat, Avdili, Arnold, Heeb, Schaller, Wanzenried, Martic, Galli, Heri - Eingewechselt: Uebelhart, Marti

 

Südtürkei 2011 - Das Trainingslager

Chronologischer Bericht von den Girls und Tom

und jetzt noch zusätzlich: Grosses Kino von Urs

Südtürkei: Der Film (bitte anklicken)

 

Tag 1, Samstag, 09. April 2011 - Anreisetag

Etwas vor 14.30 Uhr besammelten wir uns beim Blusti-Clubhaus. Punkt 14.30 fuhren wir ab. Nächster Treffpunkt: Zürich, Flughafen. Als alle da waren, bekamen wir von Tom die Tickets und gingen direkt zum Check-In.

Als Sina an die Reihe kam, stellte sich heraus, dass sie zu viel Gepäck (über 20 kg) dabei hatte. Als sie auspackte, merkten wir, dass sie noch Aromat, 4 Päckli Nussstängel und etwa 1 kg Traubenzucker dabei hat. Dies musste sie nun Jetmira abgeben. Da Tom sehr viel Zeit eingeplant hatte, mussten wir lange auf unser Flugzeug warten.

Als wir endlich im Flugzeug sassen, waren die ersten schon nervös vor ihrem ersten Flug. Der Flug war wegen schlechter Witterung sehr unruhig, deswegen gab es welche, die anfingen zu schreien. Um etwa 22.45 Uhr landeten wir in Antalya. Danach mussten wir ziemlich lange auf unser Gepäck warten. Zum Glück ging nichts verloren, leider auch nicht das Fussballmaterial . Danach ging es mit dem Bus weiter. Nach einer einstündigen Fahrt mit türkischer Musik kamen wir in unserem Hotel Majesty Mirage Park an. Nach dem Empfang gab es noch ein kleines Mitternachtsbuffet. Anschliessend bekamen wir von Tom die ersten Anweisungen und von Urs unsere Zimmerkarten.

Alle gingen auf ihr Zimmer und richteten sich ein. Zum Teil hiess es "Gute Nacht", zum Teil "Party"!!! Fabe + Nice

Wie es wirklich war:

Ursina = die, die mit dem Gepäck tanzt

Sina = Ueberleben um jeden Preis

Dem Bericht oben gibt es nicht viel anzuhängen. Die Reise verlief perfekt. Einige kleine Details aus meiner Sicht zu diesem Tag. Als wir in Zürich ankamen und ich den Ballsack (das schwerste Gepäck der Reise) unserer Ursina vor die Füsse knallte, war ihre Laune sogleich im Keller, da sie mit ihrem Koffer (Baujahr 1910) es nicht leicht hatte noch weiteres Gepäck zu tragen. Doch ihre Kolleginnen halfen mit und ihre Laune besserte sich, wie immer, zusehends wieder. Somit war ich zum erstenmal angeblafft worden, doch dies bin ich ja bereits gewohnt. Leider konnte Mari die Reise in die Südtürkei nicht antreten. Somit habe ich am Freitag noch rotiert, dass die Mutter von Sermin ein Ticket erhält und somit Sermin doch noch mitfliegen konnte, da sie noch keinen eigenen Pass hat und noch bei ihrer Mutter eingetragen ist. (Gemerkt am Montag vor der Reise!!!!!). Am Schalter ging die Umschreibung des Tickets ohne Probleme vor sich und die Mutter von Sermin flog mit und ging zu Verwandten in der Region in die Ferien. Sinas Koffer wurde bereits oben erwähnt und einige unserer Gruppe waren übrigens noch sehr froh, dass wir Aromat dabei hatten.

Wie oben erwähnt war der Flug ein wenig turbulent. Angekommen in Antalya wurden wir von den Oeger Tours nach Göynük transferiert. Urs und Isabelle wollten im Bus nicht so weit laufen und setzten sich im vorderen Teil hin, was sie bitter büssen mussten. Der Geruch des Reiseleiters der Oeger Tours war nach ihren Aussagen etwas streng. Im Hotel angekommen wurden wir verpflegt. Danach gab ich das Programm für den nächsten Tag durch und die Zimmer wurden bezogen. Einige hörten wir danach noch, wie sie die Anlage erforschten, doch so Morgens um 3 waren etwa alle im Bett. Tom

 

Tag 2, Sonntag, 10. April 2011

Unser erster ganzer Tag startete um 9.00 Uhr beim Morgenbuffet. Toms Tag startete früher mit dem Auskunden des Areals . Da er sich nun auskannte führte er uns zum Strand und zeigte uns die grosse Anlage.

Nach dem Rundgang hatten wir frei und konnten selbstständig etwas unternehmen. Nach dem Genuss dieser Freiheit trafen wir uns um 12.30 zum Mittagessen. Am Buffet fanden alle etwas zu essen. Dann gings los mit dem 1. Training. Tom schonte uns zum Glück noch und wir übten mehrheitlich Ballannahme.

Nach dem 2-stündigen Training kam der Dehnungs-Part, was Tom uns schön und sehr elegant vorzeigte (die Rückenschmerzen am nächsten Tag waren sicherlich nicht von den Uebungen . Danach hatten wir den Abend frei und waren uns selbst überlassen. Die einen rockten die Kinderdisco, die anderen gingen schlafen und noch andere waren verschollen. Alles in allem war es ein guter türkischer Tag, nur das Wetter hätte besser sein können. Cele und Alex

Wie es wirklich war:

Tom = Regenwahrscheinlichkeit 0 %

Lea = versenkt und als Katzenebenbild wieder auferstanden

Anita = Kinderdisco (Ab Grösse 1.60 - Eintritt verboten)

Urs = Bünzli

Sina = ET - kein Kontakt mit zu Hause, Natel abgestellt - wie komme ich an meinen Pincode?

Bereits um 07.00 ging ich in aller Ruhe Frühstücken und danach erkundigte ich das gesamte Hotelareal.

An der Rezeption hatte ich so meine ersten türkischen Erfahrungen mit dem Personal, Alle waren wichtig, aber keiner zuständig. So konnte ich noch keine Pumpe für die Bälle auftreiben. Unsere Truppe konnte ausschlafen. Die erste Katastrophe bahnte sich nach dem Aufstehen an. Jetmira hatte aus Versehen das Natel von Sina abgestellt und ihr somit den Draht zu Hugo gekappt. Der Pincode wollte und wollte ihr einfach nicht einfallen und ich sollte doch jetzt eine Telefonkabine suchen. Der Tip, einfach mit dem Natel von Jeti ein SMS zu schreiben, kam gut an und somit kam auch der Code von Sinas Natel in der Südtürkei an. Nach dem Frühstück ging es an den Strand und wir legten den Weg am Strand bis zum Fussballplatz zurück.

Anschliessend hatten die Girls frei, was die meisten zu einem Poolabstecher und "sünnele" nutzten.

Die jüngeren unseres Teams erkannte man sofort am Gekreische auf der Rutschbahn. Danach war Abrechnung angesagt. Wie im Training in der Schweiz angedroht, wurde Lea mal gleich von mir im Pool versenkt.

Unser Organisator Urs war inzwischen am Abklären für einen Ausflug nach Kemer oder Antalya. Die Oeger Tours waren jeden Tag von 10.00 bis 11.00 anwesend. Dort konnte er auch die Ballpumpe organisieren und die Oeger Tours pumpten sogar die Bälle auf, so dass unsere Ballpumper Ursina und Lea nicht zum Einsatz kamen. Die Offerte der Oeger Tours für einen Ausflug nach Antalya lehnte ich ab, weil mir die Carfahrt für 380.-- Euro etwas teuer schien. Wir entschieden uns mit den Taxis am Dienstagnachmittag nach Kemer zum Shopen zu fahren.

Gemeinsam nahmen wir das Mittagessen ein und das Buffet bot wirklich und jeden Tag viel. Nach dem Essen war um 14.45 das erste Training angesagt. Die Aktiven trainierten bei mir und die Juniorinnen bei Ändu und Bäumli.

Alle Girls trainierten prima mit und anschliessend an das Fussballtraining war Dehnen und Gymnastik angesagt. Beim Vorzeigen verweise ich auf das im Bericht vorkommende Wort "elegant". Vor dem Abendessen erkundeten einige schon die Umgebung ausserhalb des Hotels, und da gab es doch einige Shops zum "lädele". Nach dem gemeinsamen Abendessen um 19.00 Uhr konnten die Girls machen was sie wollten, jedoch war es klar, dass jede Spielerin am nächsten Morgen um 07.30 pünktlich beim Morgenessen ist.

Beim gemütlichen Zusammensein am Abend wurde ich noch von Isabel informiert, dass Urs ein richtiger "Bünzli" ist, was ich mit einem Schmunzeln sehr gerne zur Kenntnis nahm und sofort abspeicherte. Auf der Hotelanlage hatte es ganz viele Katzen. Auf dem Weg zu unserem Hotel lief uns dann noch ein Ebenbild von Lea über den Weg, ebenfalls mit einer tollen voluminösen Frisur. In der Nacht wurde es noch einige Male laut (habe ich so gehört, kann es aber dank meiner Schlafstärke nicht bestätigen). Anmerkung: Die Hotelanlage hat 2 Hotels und wir waren im zweiten untergebracht, gleich neben dem Fussballplatz. Wir waren die einzigen Gäste in diesem ca 180 Zimmer-Bau. So konnten wir auch niemanden stören.

Uebrigens, sieht jemand auf den Fotos schlechtes Wetter???? Trotz einigen ganz wenigen Tropfen wurde mir natürlich wieder einmal der Strick umgelegt, weil ich es gewagt habe, die Regenwahrscheinlichkeit schon in der Schweiz bei 0 % anzusiedeln. Wäge dene paar Tropfe z'reklamiere isch jo so bünzlig und do meini nid nume dr urs, gäu alex

Ah, fast habe ich noch die Kinder in der Kinderdisco vergessen, hier die Bilder. Tom


 

Tag 3, Montag, 11. April 2011

Nach einer langen Nacht standen auch wir einmal auf. Um 9.00 Uhr begann das Training. Das Wetter war schön, und der Rasen trocken. Nach dem Fussballtraining hatten wir noch Gymnastiktraining.

Später gingen wir ins Hotelzimmer zurück und warteten auf das Mittagessen. Um 14.45 Uhr begann das zweite Training. Am Nachmittag bis in den Abend war es bewölkt und es wurde am Abend kälter. Das Abendessen begann um 19.00 Uhr. Den ganzen Abend hatten wir dann für uns. Das Hotel ist sehr gross, da hatten wir Zeit uns umzusehen. Später um 23.00 Uhr gingen wir in die Hoteldisco. Es war eine gute Stimmung und die Musik war toll.

Um 01.00 Uhr war für uns der Abend vorbei. Jeti und Sina

Wie es wirklich war:

Jeti, Sina, Sermin, Chantal, Nadine Heri, Michelle = Eselsdienste oder Fussballgepäcktrager

Tom = Regenwahrscheinlichkeit bei 0 %

Oeger Tours = Über Nacht eine Inflation

Jeti - Special

Der Bericht oben verrät wenig. Trotz einem unspektakulären Tag möchte ich doch noch etwas mehr berichten. Um 07.00 konnte ich ganz alleine und ohne Frauengekreisch frühstücken. Wou, war das schön. Die meisten trudelten wie abgemacht um 07.30 ein und anhand ihrer Gesprächigkeit sah es nach kurzem Schlaf aus. Um nicht angeschnauzt zu werden, hielt ich mich kommunikativ auch zurück. Ich gehörte am Abend zuvor zu den Verschollenen, hatte aber dank der langen Schlafzeit wieder Power. Um 07.45 fehlten immer noch einige Girls beim z'Morgen, so dass, wie immer in einem Lager, die Jobs vergeben werden konnten. Ab sofort waren unsere Langschläfer, Sina, Jeti, Sermin, Chantal, Nadine Heri und Michelle die Fussballgepäckträger. Sie mussten ab sofort jeden Tag alles Fussballgepäck auf den Platz schleppen. Die Spielerinnen, die bisher das Gepäck hatten, stellten, zurück im Hotel, das Gepäck mit Wonne!!!! vor die Türen der Siebenschläfer. Auf dem Platz um 09.00 Uhr waren dann (fast) alle pünktlich. Zuerst las ich ihnen aus den Commitments des Lagers vor, dass wir zum Fussballspielen hier sind und nicht um ein Ferienlager zu betreiben.

Oben 3 der 6 Schlafmützen in strenger Diskussion mit mir.

Die Diskussion wurde intensiver und wie die Frauen halt so sind, war ich zum Schluss schuld, dass sie nicht aufgestanden sind . Uebrigens war es das erste und letzte Mal, dass jemand nicht pünktlich zu einem Termin erschien!!!!!! Super gemacht, Girls!!!!

Leider passierte mir aber ein Malheur. Jasmin und Tamara waren zwar pünktlich am Morgentisch, jedoch verschliefen sie den Trainingsstart. Ich bekam das vor lauter diskutieren nicht ganz mit und vergass es, auch diese zwei für die Eselsdienste zu verpflichten. Gottseidank haben die Girls auch nicht so daran gedacht oder mich daran gross erinnert. Als sie mich trotzdem noch irgendwann darauf hinwiesen, habe ich mich mit einem "kann ja mal passieren" gut herausgeredet .

Das Training war wiederum sehr gut, aber es war das letzte Mal, dass wir komplett trainieren konnten. Die Blessuren wurden stärker und man merkte, dass tägliches Training auf hartem Boden kein Schleck ist.

Unsere charmanten Begleiterinnen Isabel und Ursi hatten sich am Morgen Richtung türkisches Bad verabschiedet zum Haman. Stundenlag sah und hörte man von ihnen nichts mehr und als sie wieder da waren, ging das Schwärmen auch schon los, wie gut die Massage getan habe. Als wir später die jungen, muskelbepackten türkischen Masseure sahen, war für uns alles klar. Uebrigens, liebe Fotografen, wieso gibt es eigentlich keine Bilder!!!!!

Nach dem Training wurde das schöne Wetter deutlich schlechter und es wurde kälter. Es waren wärmere Kleider angesagt.

Am Vorbend hatte ich Urs gesagt, dass wir für den Ausflug vielleicht doch noch Antalya in Betracht ziehen könnten. Entrüstet hat er geantwortet, dass wir gleich hätten buchen müssen, da ansonsten kein Car mehr frei sein. Urs informierte mich heute gegen Mittag, dass die Oeger Tours ihm am Morgen noch ein Angebot gemacht haben und der Car nun nur noch Euro 280.-- kosten würde . So verhält es sich mit der Inflation in der Türkei. Wir blieben aber beim morgigen Ausflug nach Kemer mit den Taxis.

Ueber Mittag schien auch die Regenwahrscheinlichkeit zu steigen, Wie das untenstehende Bild aber beweist, waren es zwar mehr als ein paar Tropfen, also ein paar Lachen da und ein paar Lachen dort. Aber natürlich wurde ich wiederum als Wettergott gehänselt .

Zwei, drei Spielerinnen mussten am Nachmittag aussetzen, man sah aber auch bereits jetzt nach dem dritten doch intesiven Trainings etwas Müdigkeit im Team. Das Wetter wurde wieder besser, es blieb jedoch kühl.

Nach dem Training hatten alle frei und konnten über die Freizeit und die Essenszeit selber entscheiden. Viele nützten dies, um noch einen Abstecher in die nahegelegenen Geschäfte zu machen. Gleich neben unserer Anlage gab es das Schiff Queen Elisabeth als Hotelanlage, was eigentlich noch recht Eindruck machte.

Trotz der freien Essenszeit waren alle ca. um 19.00 Uhr beim Abendbuffet. Der Abend war relativ unspektakulär und man merkte den meisten die Müdigkeit an, Einige stand zwar noch Kopf

doch aufgrund des Lärms im Hotel waren wohl die meisten etwas früher im Bett, als auch schon. Weil es nicht mehr viel zu erzählen gibt, habe ich nun ein Jetmira Foto Special eingefügt - Jetmira und ihre vielen Gesichter

Wenn es um Fotos geht ist sie immer dabei, sie hat auch die nötigen Utensilien mitgenommen, um für jedes Foto gut auszusehen Man beachte das Bauchtanzoutfit, doch dazu am zweitletzten Tag mehr.

Tom

 

Tag 4, Dienstag, 12. April 2011

Am 3. Tag hat sich Thomas Regenwahrscheinlichkeit von 0 % endlich als richtig erwiesen.

Nachdem auch die Letzten heraus gefunden hatten, wie man einen Wecker bedient, erschienen alle pünktlich zum Frühstück. Am Morgen hatten wir normal Training mit anschliessendem Dehnungsblock. Als alle geduscht und gesättigt waren, holten uns 4 Taxis vor unserem Hotel ab und brachten uns nach Kemer. Die Fahrt auf türkischen Strassen war alles andere als angenehm und wir waren froh, als wir am Markt ankamen .

Auf dem Markt wurde "fliessig gemärdet" und verhandelt. Angelockt wurden wir mit Sprüchen wie "original copy" oder "i'm single".

Nach rund 4 Stunden machten wir uns vollgepackt auf den Rückweg. Auf der Fahrt erzählten alle, was sie gekauft haben. Thomas berichtete voller Stolz, dass er für die nächsten 5 Jahre Jeans eingekauft hat. Zum Abendessen erschienen alle plötzlich in Adidas-Jäggli. Mysteriös . Anschliessend hatten wir verschiedene Programme. Die Juniorinnen machten sich schick für in die Disco, während die Aktiven eher passiv waren und einfach gemütlich in der Lobby eins trinken gingen . Lea und Anita

 

Wie es wirklich war:

Tom = Regenwahrscheinlichkeit bei 0 % = 100 % richtig

Sämtliche Girls = Auch auf dem türkischen Bazar nicht vermittelbar

Strahlendes Wetter, alle Girls pünktlich beim Frühstück, Trainingsfrei, Ausflug nach Kemer, Shoppen mit Urs, es schien ein guter Tag, ohne viel Frauenkontakt zu werden . Das Training übernahmen Simon und Aendu und ich konnte dabei zusehen. Doch da war ja noch Nadin Rust dabei, die kein Fettnäpfchen auslässt um sich irgendeine Verletzung zu holen und so war ich auch wieder beschäftigt.

Trotzdem gelang es mir einen Blick auf das Training zu werfen und ich sah ganz viele gute und tolle Aktionen, doch es gibt auch noch ganz klares Verbesserungspotential

Auch die Verletzten machten es sich so richtig gemütlich.

Nach dem Mittagessen war Besammlung für Kemer. Urs und ich hatten schon lange abgemacht, dass wir zusammen und ohne jeglichen Frauenanhang shoppen gehen. Nach der Taxifahrt nach Kemer stiegen wir aus, kurze Besammlung. "Am 18.00 Uhr treffen wir uns wieder hier", und weg waren Urs und ich. Wou, es wurde so ein wirklicher "männlicher" Shopping-Tag. Wir wussten was wir wollten!!!, gingen mit einem Höllentempo durch den Basar und fanden ein Geschäft zum Einkaufen. Jeans waren angesagt. Nach Tee, anprobieren, händele, wieder Tee, waren wir nach 2 Stunden fix und fertig, hatten aber alles und der gemütlichere Teil mit "eis go zieh" fing an.

Beim Rückweg schlenderten wir über den Bazar und so nach und nach trafen wir auch unsere Girls wieder. Nach dem letztjährigen Lager in Sumiswald, wollten wir ja die Girls mit Bauern verheiraten, was uns infolge fehlender Schönheit kläglich misslang. In der Schweiz hatten wir bereits alles vororganisiert und Simon hatte schon im Vorfeld den Frauenvermittlungsshop eröffnet.

Simi und Aendu waren beauftragt, auf dem türkischen Basar jegliche Angebote zu prüfen und bei Anfrage im Simon-Shop bei Tee zu verhandeln, doch auch hier floppten unsere Girls klar. Man sollte doch wissen, dass man alles bedeckt, aber sicher nicht die Augen . Zu unserem Leid brachten wir wieder niemanden an den Mann, und somit war klar, dass uns natürlich auch Lea wieder blieb .

Urs und ich haben somit die Spezialausbildung zum Kameltreiber auch vergebens gemacht und wir müssen den SCB-Kassier enttäuschen. Es gibt keine Sondereinnahmen.

Beim Abendessen ging es hoch her, wurden doch all die Geschichten vom "Händele" erzählt und irgendwie hatten auch alle etwas Neues an. Wir liessen den Abend in der Lobby ausklingen. Urs und ich hatten noch in der Disco mit den Girls abgemacht, doch liessen sie uns schmählich hängen. Tom

 

Tag 5, Mittwoch, 13. April 2011

Heute war ein sehr schöner Tag. Schon als wir wie jeden Morgen um 7.30 Uhr ins Restaurant gingen war der Himmel strahlend blau und es war keine Wolke zu sehen. Als wir dann fertig gegessen hatten, gingen wir auf unser Zimmer um uns für das Training bereit zu machen. Wir trainierten an diesem Morgen aber nur etwa 1 1/2 Stunden, da das Wetter so schön war. Nach dem Training gingen wir alle ans Pool und lagen auf den Liegestühlen.

Am Mittag konnte man essen wo und wann man wollte, jedoch assen die Meisten im Restaurant direkt am Pool. Am Nachmittag wurde das Training wegen dem Wetter ganz abgesagt. So konnten wir den ganzen Nachmittag in der Sonne liegen, baden und Cocktails trinken. An diesem Tag haben alle ziemlich Farbe angenommen, jedoch gab es den Unterschied zwischen Braun und Rot.

Am späten Nachmittag gab es noch Kuchen und Kekse. Danach gingen viele von uns ins Zimmer oder in einige nahgelegene Läden. Ab 19.00 Uhr konnte man Abendessen gehen. Später waren wir in den Zimmern. Um 23.00 Uhr gingen viele in die Disco. Einige bleiben jedoch im Zimmer, da sie zu müde waren. Nadin Rust und Jenni

Wie es wirklich war:

Tom = Regenwahrscheinlichkeit bei 0 % = 100 % richtig

Livia = Red Socks

Cele, Fabe und andere mehr = Das 11te Gebot: Nimm dich in Acht wenn bei Sonnenschein der Wind weht oder das 12te: Ziehe zwischendurch ein T-Shirt an

Strahlendes Wetter, warm, das Programm wurde heute geändert. Es stand nur das Morgentraining an. Erstens weil die Mädchen dringend eine Pause brauchten, da doch einige platt waren und zweitens es war Zeit für den Pool. So wurde ab 11.00 Uhr "gsünnelet". Doch es blies ein kräftiger Meerwind, der die Sonneneinstrahlung bei einigen vergessen liess. So hatten wir gegen Abend doch einige Spielerinnen mit starken Sonnenbränden und man merkte, dass Mutti für einmal nicht zum eincremen da war . Am schlimmsten erwischte es Livia, die sich beide Füsse verbrannte. Unten zeigt Sina, wie man es richtig macht.

Ansonsten wurde am Pool herumgeblödelt. Die richtig harten gingen natürlich auch bei tiefen Wassertemperaturen schwimmen. Ansonsten gönnte man sich natürlich das Angebot rund um den Pool.

Auch gab es noch einige Missverständnisse zu klären, hatte man doch Ursula und Isabel gesagt, dass der türkische Winter angebrochen ist

Unten übrigens noch für alle Anfänger: Das Bild wie man es wirklich richtig macht wenn die Sonne scheint.

So waren wir am Abend wieder einmal in Hochform beim behandeln von Sonnenbränden und verteilen von Medikamenten. Die Meisten zollten der Wärme Tribut und es wurde ein lauer und ruhiger Abend. Tom

 

Tag 6, Donnerstag, 14. April 2011

Wir gratulierten unserer Juniorinnen-Spielerin Tamara ganz herzlich zu ihrem 13. Geburtstag.

Da die Trainer am Donnerstagmorgen zu faul waren ein Training vorzubereiten, was Tom ja bekanntlicherweise spontan kann, liessen wir das Training sausen und konnten unseren Rausch noch länger ausschlafen . Als es dann beim Mittagessen trotz einer Regenwahrscheinlichkeit von 0,000 % in Strömen regnete, wurde Wetterfrosch Tom gefeuert und die Motivation fürs Nachmittagstraining hielt sich in Grenzen. Doch leider war das Training am Nachmittag nicht wirklich gut besetzt, da viele angeschlagen waren, oder am Vortag einen so starken Sonnenbrand eingefangen haben, dass die Füsse unmöglich in die Fussballschuhe hineingequetscht werden konnten, geschweige denn ein Pass gespielt werden konnte. Nach einer aufwärmenden Dusche wurde zusammen das Abendbuffet gestürmt und die meisten liessen dann den Abend ruhig in ihrem Zimmer bei einer Folge Germany's Next Topmodel ausklingen. Livia und Ursina

Wie es wirklich war:

Tom = Regenwahrscheinlichkeit bei 0 % war eingeplant, mussten jedoch wegen der Brände auf Regen umstellen

Team = Unser interner Wettbewerb hiess nicht mehr Top Model sondern "Red Model" mit diversen Siegerinnen in den Kategorien: Kopf, Bauch, Rücken, Arme, Beine und Füsse. Wie immer war Blusti-TV höchst flexibel und was niemand mehr für möglich hielt: Eine weitere Folge von Winnetou wird in den nächsten Tagen die Kinoleinwände erobern.

Nachdem wir den Morgen frei gegeben hatten, zwecks Regeneration, fehlten am Nachmitttag trotzdem viele Spielerinnen. Der Grund war klar: Sonnenbrände. Infolge der Verbrennungen hatte ich mich noch am Mittwoch mit der Wetterfee unterhalten und wir kamen zum Schluss, dass in dieser Situation Regen die beste Lösung sei um die Brände zu löschen. Somit liessen wir es regnen. Man sah im Training bei strömenden Regen viele neu entwickelte Laufstile (Cele und Fabe), und man hörte auch verschiedentlich schmerzhafte Laute. Leider gibt es keine Fotos, da bei solchen Verhältnissen unser Fotograf das Zimmer nicht verlässt und die Fotografin andere Sorgen hatte (sie konnte einfach ihre roten Socken nicht abziehen). Einzig Blusti-TV war wetterfest und mehr zu diesem Tag im Film, der gleich nach den Berichten erscheint.

Unsere Juniorin Tamara feierte noch ihren 13. Geburtstag.

Urs organisierte bei der Rezeption, dass ihr Zimmer dekoriert wurde und am Abend gab es nach dem Essen noch die Geburtstagstorte dazu.

Der Abend verlief normal und die meisten waren langsam aber sicher geschafft, so dass sie sich auch Schlaf gönnten. Tom

 

Tag 7, Freitag, 15. April 2011

Wie gewohnt assen wir um halb acht Frühstück. Zu allem Wunder waren alle anwesend und niemand hatte verschlafen. Um 8.45 Uhr hatten wir Training. Tom machte wieder einmal das Training alleine mit uns. Aendu und Bäumli hatten sich frei genommen, dass sie sich von der langen Nacht erholen konnten .Wie nun schon ein paar Mal, war das Wetter beim trainieren wunderschön und sobald wir wieder in unseren Hotelzimmern waren, verdeckten die Wolken die Sonne wieder, da sie nichts mehr zum anstrahlen hatte.

Nach ein bisschen schlafen, TV schauen etc gab es Mittagessen, was wirklich sehr abwechslungsreich war. Jeder Tag etwas anderes (nicht), besser gesagt viele hatten genug von dem Essen hier und freuten sich auf das Schweizer Essen. (Schoggi), besonders die zwei Bünzlis . (Nicht Urs, nein Sina und Nadine Heri sind gemeint, Anmerkung Tom). Am Nachmittag war dann wieder trainieren angesagt, das letzte Mal. Alle gaben noch einmal ih bestes und für Tom gab es noch eine schöne unerwartete Dusche. Danach gingen wir an den Bazar in Göynük und gaben unser restliches Geld für ein paar Original Fakes aus. Vor dem Abendessen im italienischen Restaurant. Ausnahmsweise war das Essen "geniessbar", bis auf den Salat. Aber bei einem 5-Gänge-Menu hat jeder etwas gerne gehabt. Jeti hatte nach dem Essen ihren "grossen Auftritt" in der Lobby. Sie tanzte gegen 3 andere Frauen. Sie gewann zusammen mit einer Deutschen was ziemlich unverständlich war. Zum Schluss gingen wir noch einmal richtig Party machen, schliesslich ist es unser letzter Abend/Nacht hier. Let's get the Party started! Nadine Heri + Michelle

Wie es wirklich war:

Tom = Regenwahrscheinlichkeit bei 0 % - Am Nachmittag erhöhte sich die Regenwahrscheinlichkeit über seinem Kopf auf gute 100 %

Sina = I wot hei go ässe, Hugo was chochsch?

Urs = wusste vom Hinterhalt auf mich und ist jetzt ganz oben auf der schwarzen Liste

Nach dem Frühstück wurde das Fussballgepäck, nach einem kurzen Wutanfall von Sina auf den Ballsack vor ihrem Zimmer, wieder auf alle verteilt. Da es keinen Sinn mehr machte in 2 Gruppen zu trainieren, machte ich das Morgentraining und Aendu und Bäumli das Training am Nachmittag. Das Training verlief absolut ok und auch der Dehnungsblock wurde nochmals mit viel Begeisterung hingelegt . Stellvertretend das Bild unten.

Es gab aber auch andere die mit vollem Eifer bei der Sache waren. (Hinten links, nicht ganz so elegant, Name der Redaktion bekannt)

Vor dem Essen rächten sich die Trainer noch kurz an Chanti, die am Morgen eine etwas grosse Lippe riskierte und schon flog sie samt Kleider in den Pool. Nach dem Essen trainierten wir etwas früher, wollten wir doch noch auf den Basar von Göynük. Ich hatte frei und konnte das Training vom Stuhl aus geniessen. Doch die Girls machten mir einen Strich durch die Rechnung, als sie sich in der Trinkpause feige und hinterhältig anschlichen und mir eine Wasserdusche verpassten.

Das Ganze war natürlich eine abgekartete Sache, die Fotografen und Urs mit der Kamera waren natürlich bereit, dies alles für die Ewigkeit zu archivieren. Nachdem ich mich pudelnass etwas erholt hatte und das Training wieder aufgenommen wurde, habe ich mich mal kurz ein wenig umgesehen und erspähte von den Heimtückischen Traineroberteile. Sie gehörten Lea und Ursina. So stellte ich mich an den Spielfeldrand, schwenkte die Trainer und irgendwie fanden die Spielerinnen: "Jetz isch er duregheit. Plötzlich machte es klick bei Ursina und Lea und eine wilde Verfolgungsjagt ans Meer ging los. Wild ist übertrieben, da Ursina nach 10 m platt ist und Leas Motor ab 2,6 km/h Höchstgeschwindigkeit plombiert ist. So erreichte ich das Meer mit riesen Vorsprung, legte die Trainer in den Sand und wartete auf die nächsten Wellen. Mit letztem Einsatz kamen auch die zwei Spielerinnen an, wollten ihre Trainer retten, doch jetzt nützte ich dies gleich mal aus und versenkte die beiden in ihren Fussballausrüstungen im Meer - der Rächer hat zurückgeschlagen .

Die anderen Attentäter sind von mir natürlich auf einer schwarzen Liste festgehalten. Hier die Namen und überall wo Wasser ist, denkt daran, es könnte euch treffen. Hier die Liste: Urs , hat von der Verschwörung gewusst und mich nicht eingeweiht. Tamara, Nadine Heri, Jeti, Chanti, ihr werdet noch von mir hören.

Danach ging es noch auf den Bazar von Göynük, wo die letzten Euros investiert wurden und danach hatten wir im Spezialitäten Restaurant abgemacht, um Italienisch zu Essen. Unten das Gruppenfoto

Das Essen war "türkisch italienisch", wobei bis auf die Lasagne eigentlich nichts italienisch war. Urs hatte beim Essen noch einen kleinen Unfall, als er ein Glas zerstörte. Als er den Mikro-Ritzer im Finger sah, wurde es aber zu einem grösseren Unfall. Er war kurz vor dem Verbluten, doch Isabel rettete ihn gekonnt mit einem Druckverband, so dass der Blutverlust in Grenzen gehalten werden konnte. Nach ca. 10 Minuten konnten auch wir am Tisch das Gespräch wieder aufnehmen und der Lärm von seinem Gejammer war endlich vorbei. Man beachte im Bild unten das schmerzverzehrte Lachen

Danach hatte Jeti ihren grossen Auftritt in der Hotel Lobby. Mit ihrem neuen Bauchtanzkleid fegte sie alles fort und sie gewann den Wettbewerb, die zweite Siegerin war klar schlechter, doch hatte sie mehr Lobby in der Lobby.

Anschliessend gingen wir alle in die Disco, hatte doch unsere Alex um 00.00 Uhr noch Geburtstag und sie durfte ihren 18ten feiern. So liessen es sich die Girls nicht nehmen, alle tanzend auf der Bühne, ihr ein Happy Böörsday zu singen. Ich war natürlich auch froh, habe ich doch jetzt eine erwachsende Spielerin mehr (ich gehe immer davon aus, dass mit der Volljährigkeit das Gekreische und Gelächter im Hochtonbereich dann endgültig vorbei ist).

Vom Rest des Abends weiss ich nur vom Hörensagen, da mein gesunder Schlaf nur ein kurzes Lachen von Ursina zuliess. Aufgrund der Aussagen liess es sich Anita nicht nehmen, im Hotelgang noch ein Fussballspiel zu beginnen. Es krachte und und hämmerte gegen einige Türen, so dass es sogar Urs aus den Federn trieb. Ohne Brille an der Türe konnte er jedoch nicht genau erkennen um wenn es sich handelte. Sein "jetz isch aber gnue" geht aber in die Geschichte ein. Ok, für das Fussballspielen waren natürlich Ursina, Anita, Livia und Lea zuständig gewesen. Tom

 

Tag 8, Samstag, 16. April 2011 - Heimreise

Beim Morgenessen gab es nur ein Thema: "DIE KOFFER!!!" Nach den Aussagen von ca. 70% der Anwesenden sind ihre Koffer entweder zu klein oder zu schwer. So ging es nach dem Essen fleissig ans packen und dem Problem mit dem Platz in den Koffern wurde fleissig entgegengewirkt. Viele liessen Gegenstände welche nicht wichtig sind, wie z.B. Shampoo, Dusch oder Sonnencréme dezent verschwinden. Jedoch war auch so zu viel Gepäck vorhanden. Also wurden die Fussballschuhe und Schienbeinschoner (und natürlich noch Schuhe jeglicher Art) im Fussballgepäck verstaut. Als endlich alles irgendwo seinen Platz gefunden hat, gab es immer noch das Problem mit den Koffern die angeblich zu schwer waren.

Nachdem der Coach die hysterische Menge wieder einigermassen beruhigt hatte ging es auf zum Flughafen. In dem Bus, mit welchem wir zum Flughafen fuhren fühlte man sich wie ein "Wackeldackel". Denn irgendwie hatte der Chauffeur die Bremse nicht so im Griff. Angekommen am Flughafen, ging es ans Einchecken. Grösstenteils wieder einigermassen angespannt... und was stellte sich am Ende heraus? Es hatte niemand Übergepäck. Der Flug war ziemlich ruhig und man freute sich zurück in die Schweiz zu fliegen. Am Flughafen angekommen wurden die Koffer geschnappt und schon waren die ersten verschwunden. Bianca

Wie es wirklich war:

Wetterwärme an den folgenden Tagen bei 30 Grad ohne jegliche Wolke

Sina = ab 06.00 in der Lobby bereit zur Heimreise

Ursina = die, die mit dem Gepäck tanzt, Teil 2 - in weiteren Rollen Livia, Anita, Lea - Film mit Eseln statt Pferden

Urs = Bünzli ohne Ticket!!!!

Nach dem Aufstehen, gings ans Packen. Zuerst rächten sich Aendu und Bäumli für die nächtlichen Belästigungen und donnerten ebenfalls an die Türen der vermeintlichen Störenfriede. Nachdem man alle irgendwie gesehen hatte, wurden Anita und Co darüber informiert, dass sie aufgrund der nächtlichen Eskapaden das Fussballgepäck tragen müssen und zwar so, dass jede etwas zu schleppen hatte. Antworten kriegte man keine, aber ihre Gesichter drückten kaum Freude aus.

Das Fussballgepäck wurde um ca. 30 kg schwerer, da die meisten Spielerinnen noch etwas ins Fussballgepäck abschoben. Im Gesamten hatte man 100 kg zur Verfügung, die danach fast aufgebraucht waren. Nach dem Packen wurden die Säcke und Taschen vor die Zimmer der 4 Frauen gestellt. Nachdem sie jeweils ihr Gepäckstück aufgehoben hatten, verfinsterten sich ihre Minen, da es doch einiges schwerer war, als bei der Anreise. Höhepunkt war einmal mehr Ursina die sich mit einem: "Chöit dr mer nid no öpis gäh, weni scho aues mues schleppe, chunts au nüm drufa." im Gang meldete. Die, die Ursina kennen, können sich schon mal den Ton vorstellen .

So konnte ich sie wieder einmal auf den Arm nehmen. Ich wusste schon vorher, dass das Gepäck so nicht mehr transportabel ist. Wir verteilten danach das Gepäck ausgewogener und immer 2 Spielerinnen waren für ein Gepäckstück zuständig. Wo war eigentlich Sina? Aufgrund ihres Hungers war sie sicher schon seit 06.00 Uhr beim Abreisepunkt vor dem Hotel und wartete auf die Abfahrt um 12.15 Uhr.

So danach ging es zum Frühstück. Urs erzählte von dem nächtlichen Lärm im Hotel und er sagte, dass dies schon eine grosse Zumutung war. Jetzt kam doch tatsächlich noch der Bünzli aus ihm heraus. Danach erinnerte ich ihn an das Trainingslager mit der 1. Mannschaft vor einem Jahr in Spanien, als er und die gesamte Crew Morgens um 05.00 Uhr das gesamte Hotel aufgeweckt hatten und sie alle bei mir im Zimmer landeten , aber dies war natürlich nicht das Gleiche. Aber jetzt weiss auch er, dass es einen Unterschied gibt, wenn man geweckt wird, oder wenn man weckt und das Verhalten danach ist dann auch der Unterschied zwischen einem lockeren Typen oder einem Bünzli .

Es war wirklich nicht der Tag von Urs. Beim Checken seines Tickets, merkte er, dass er kein Rückflugticket mehr hatte. D. h. er hatte 2 Tickets auf den Namen Isabel Haller und zwar eins von Zürich nach Antalya und umgekehrt. Da war wohl in Zürich etwas schiefgelaufen. Isabel fand das gleich lustig wie ich, doch Urs Mine verfinsterte sich zusehends. Nach ein paar Sprüchen meinerseits und ich ihm noch einen guten weiteren Aufenthalt in der Türkei wünschte ging es langsam aber sicher Richtung Flughafen.

Das Urs auch ein lustiger Typ ist, sah man sofort nach dem Erhalt eines Rückflugtickets auf dem Flughafen Antalya an einem speziellen Schalter. Jetzt konnte er wieder strahlen. Doch die gute Laune dauerte nicht lange an. Kurz nachdem wir auf den Plätzen im Flugzeug sassen, musste er Isabel ein Armband etwas kürzer machen. Immer noch ziemlich schwer verletzt an seiner Hand vom Vorabend, konnte er Feinarbeiten noch nicht ausführen. So lag das Armband blitzschnell unter den Flugzeugsitzen und es war ja verdammt eng da. Ueber die anschliessende kurze Ehediskussion schweigt der Schreibende .

Vergessen möchte ich auch nicht unser Geburtstagskind Alexandra, die natürlich immer noch den ganzen Tag lang 18 Jahre alt wurde.

Zurück in Zürich ging es blitzschnell. Unsere Fahrer waren pünktlich, holten uns ab und alle waren wieder gesund zu Hause.

Ich möchte allen, die irgendetwas zum Gelingen des Trainingslager beigesteuert haben herzlichst danken und vor allem dem Staff vor Ort für die Unterstützung. Der grösste Dank gilt jedoch unseren Spielerinnen, die das Trainingslager erst zu dem machten, was es war: Ein tolles Camp mit viel Teambildung und unauslöschlichen Momenten. Merci Tom

Die Fotos in diesem Bericht stammen nicht von diesem Tag, ansonsten sind sie immer am jeweiligen Tag aufgenommen worden

 

 

 

history20102011

 

Zum Erstenmal konnte der SC Blustavia ein Aktiv-Frauenteam in der Meisterschaft stellen. Die Frauen, die zum Grossteil aus der eigenen Junioren- und Juniorinnenbewegung stammen, spielten eine starke Saison und sie eroberten zum Schluss den hervorragenden 3. Rang. Das Team ist sehr jung und somit kann man sich in den nächsten Saisons sicherlich noch steigern.

 

Trainer: Thomas Wälti

 

Teamfoto

Hinten von Links: Ladina Schaller, Tom Wälti (Trainer), Bianca Biberstein, Celine Ruchat, Livia Spring, Martina Müller, Vanessa Marti, Jetmira Avdili, Flo Reber

Vorne von Links: Nicole Sommer, Anita Arnold, Nadin Rust, Fabienne Galli, Sina Uebelhart, Laura Wanzenried, Jasmin Lörtscher, Lea Leiser, Ursina Heeb

 

Spielerinnenkader 2010/2011

Sina Uebelhart
Livia Spring
Nicole Sommer
Celine Ruchat
Anita Arnold
Sophia Infanger
Fabienne Galli
Elcin Demirci
Bianca Biberstein
Ursina Heeb
Lea Leiser
Jasmin Lörtscher
Ladina Schaller
Nadin Rust
Laura Wanzenried
Elena Gerster
Simona Arnold
Vanessa Marti
Manon Kaiser
Martina Müller
Jetmira Avdili
Nadine Heri
Marijana Martic
Alexandra Wälti
     
Flora Reber
     

 

Spielplan Vorrunde 2010/2011
Tag
Datum
Zeit
Spiel
Resultat
Sonntag
15.08.10
12.00
FC Schönenwerd - SC Blustavia
1:1
Sonntag
22.08.10
14.00
SC Fulenbach - SC Blustavia
1:5
Sonntag
29.08.10
16.00
SC Blustavia - FC Bettlach
8:1
Samstag
04.09.10
20.00
FC Däniken-Gretzenbach - SC Blustavia
0:7
Sonntag
12.09.10
16.00
SC Blustavia - FC Welschenrohr
3:1
Samstag
25.09.10
17.30
FC Hägendorf - SC Blustavia
0:9
Sonntag
03.10.10
17.00
SC Blustavia - FC Klus-Balsthal
7:0
Samstag
09.10.10
19.00
FC Attiswil - SC Blustavia
2:0
Samstag
30.10.10
19.45
SC Blustavia - FC Gerlafingen
1:1

 

Rangliste 3. Liga nach der Vorrunde

Bei Punktegleichheit werden die Strafpunkte als Kriterium herangezogen. Die Strafpunkte (gelbe und rote Karten, sowie sonstige Verfehlungen) werden in der Tabelle in Klammer angezeigt.

 

1.
FC Gerlafingen
9
7
2
0
(0)
34:12
23
2.
FC Attiswil
9
7
1
1
(9)
64:15
22
3.
SC Blustavia
9
6
2
1
(1)
41:7
20
4.
FC Schönenwerd
9
6
1
2
(1)
19:8
19
5.
FC Bettlach
9
4
1
4
(0)
24:29
13
6.
FC Welschenrohr
9
3
1
5
(1)
28:24
10
7.
SC Fulenbach
9
3
0
6
(0)
15:31
9
8.
FC Däniken-Gretzenbach
9
2
1
6
(0)
17:42
7
9.
FC Klus-Balsthal
9
2
1
6
(9)
11:24
7
10.
FC Hägendorf
9
0
0
9
(2)
6:67
0

 

Spielplan Rückrunde 2010/2011
Tag
Datum
Zeit
Spiel
Resultat
Sonntag
27.03.11
17.00
SC Blustavia - FC Schönenwerd
0:1
Sonntag
03.04.11
17.00
SC Blustavia - SC Fulenbach
2:1
Mittwoch
06.04.11
19.30
FC Bettlach - SC Blustavia
0:8
Sonntag
17.04.11
17.00
SC Blustavia - FC Däniken-Gretzenbach
3:0
Mittwoch
27.04.11
20.00
FC Welschenrohr - SC Blustavia
0:3 forfait
Sonntag
01.05.11
17.00
SC Blustavia - FC Hägendorf
7:1
Sonntag
08.05.11
14.00
FC Klus-Balsthal - SC Blustavia
0:5
Sonntag
15.05.11
17.00
SC Blustavia - FC Attiswil
1:3
Sonntag
05.06.11
10.00
FC Gerlafingen - SC Blustavia
0:4

 

Schlussrangliste 3. Liga

Bei Punktegleichheit werden die Strafpunkte als Kriterium herangezogen. Die Strafpunkte (gelbe und rote Karten, sowie sonstige Verfehlungen) werden in der Tabelle in Klammer angezeigt.

 

1.
FC Schönenwerd
18
15
1
2
(1)
50:13
46
2.
FC Attiswil
18
15
1
2
(11)
120:25
46
3.
SC Blustavia
18
13
2
3
(1)
74:13
41
4.
FC Gerlafingen
18
12
2
4
(0)
50:31
38
5.
FC Bettlach
18
8
1
9
(0)
36:55
25
6.
FC Däniken-Gretzenbach
18
6
2
10
(0)
42:75
20
7.
FC Welschenrohr
18
6
2
10
(2)
41:45
20
8.
SC Fulenbach
18
4
2
12
(1)
25:51
14
9.
FC Klus-Balsthal
18
3
1
14
(9)
18.59
10
10.
FC Hägendorf
18
0
2
16
(3)
15:104
2

 

Matchberichte Meisterschaft

 

Sonntag
15.08.10
12.00
FC Schönenwerd - SC Blustavia
1:1

 

Zum Verzweifeln und spannend

Die Blusti-Girls hatten im ersten Spiel gleich beim letztjährigen Tabellendritten anzutreten. Zu Beginn war das Spiel ausgeglichen. Nach und nach kamen aber die sehr körperbetont spielenden Schönwenwerderinnen das Spiel in den Griff und Blustavia hatte Mühe die Zweikämpfe zu gewinnen. So gingen die Einheimischen auch mit der ersten richtigen Chance im Spiel auch gleich in Führung. Nach einem Abwehrfehler profitierte Stirnimann und schloss flach zur Führung ab (16.). Blustavia tat sich weiterhin schwer und viele Fehler und Fehlzuspiele waren zu sehen. Schönenwerd blieb leicht feldüberlegen, ohne aber zu weiteren Torchancen zu kommen. Nach einer halben Stunde wurden auch die Gäste aktiver und bei 2, 3 Aktionen lief man fast alleine gegen den Torwart, doch die Abschlüsse fielen alle viel zu harmlos aus. So blieb es bei der Führung der Einheimischen.

Die 2. Halbzeit gehörte eigentlich nur noch Blustavia. Schönenwerd konnte sich fast nicht mehr befreien. Blustavia spielte nun besser zusammen und sie wurden gefährlich. Anita Arnold und Gerster vergaben 3, 4 ganz klare Möglichkeiten, doch das erlösende Tor wollte einfach nicht fallen. Schönenwerd wehrte sich gegen den Ansturm der Gäste und in den Zweikämpfen waren sie nach wie vor stark. Mitte der 2. Halbzeit warfen die Blusti-Girls alles in den Angriff. Lörtscher vergab nach einem tollen Sololauf nochmals und bei 2 Kontern der Einheimischen hätte man auch das 2:0 kassieren können. Aufgrund der vergebenen Chancen von Blustavia glaubte man schon, dass heute kein Ball mehr ins Tor gehen würde. Doch 9 Minuten vor Schluss fasste sich Jasmin Lörtscher ein Herz und ihr schöner Weitschuss aus 16 Metern ging zum vielbejubelten Ausgleich unter die Latte. Mit einer besseren Chancenauswertung hätte man das Spiel eigentlich gewinnen müssen, zum Schluss war man jedoch froh, einen Punkt zu holen. Schönenwerd spielte mit seinen meistens langen Bällen einen sehr rustikalen Fussball und die Blusti-Girls wollten zwar spielen, doch in den Zweikämpfen fehlte noch die Durchschlagskraft, so dass der spielerische Gehalt der Partie doch eher dürftig war. Dafür war es umso spannender.

Tore: 16. Stirnemann 1:0, 81. Lörtscher 1:1

Schönenwerd: Graber, Spielmann, La Placa, Terribilini, Ruegg, Wenger, Stirnemann, Schenker, Mitroudi, Wernli, Baumgartner - Eingewechselt: Atakul, Brosi

Blustavia: Biberstein, Rust (30. Sommer), Ruchat (46. Demirci, 85. Kaiser), Avdili, Infanger (35. Lörtscher), Heeb (25. Gerster), Wanzenried (25. Kaiser, 70. Wanzenried), Schaller, Leiser, Anita Arnold, Galli (46. Simona Arnold, 70.Galli)

 

Blusti-Girl of the Match

Jasmin Lörtscher, Mittelfeld: Nach einer Verletzung vor 10 Tagen wurde sie nach 30 Minuten eingewechselt und sie brachte Schwung in das Angriffsspiel. Nach einigen guten Aktionen war es ihr vergönnt, kurz vor Schluss mit einem schönen Weitschuss noch den verdienten Ausgleich zu erzielen.

Fotos: Celine Ruchat

 

Sonntag
22.08.10
14.00
SC Fulenbach - SC Blustavia
1:5

 

Hitzeschlacht dank der besseren Kondition verdient gewonnen.

Wie im letzten Spiel kamen die Blusti-Girls nur schwer in Schwung. Die ersten 10 Minuten gehörten Fulenbach, ohne dass sie gefährlich wurden. Blustavia kam danach besser ins Spiel und die ersten Angriffe kamen in Rollen, doch im Strafraum war man zu wenig präsent. 20 Minuten waren gespielt, als sich Jasmin Lörtscher ein Herz fasste und aus 16 Metern wunderschön zur Führung traf. Doch nur 2 Minuten später liefen die Solothurnerinnen in einen Konter und Häni hatte keine Mühe, alleine vor dem Tor den Ausgleich zu erzielen. Doch der Schock sass nicht tief. Sophia Infanger wurde in der 28. Minute lanciert und 14 Meter alleine vor dem Tor gefoult. Ladina Schaller verwertete den fälligen Elfmeter flach zur erneuten Führung. Bis zur Pause zollten beide Teams der grossen Hitze danach Tribut und sehenswerte Angriffe blieben auf beiden Seiten selten.

Ab der 2. Halbzeit dominierten die läuferisch stärkeren Solothurnerinnen klar. Fulenbach kam nur noch zu seltenen Kontern. Blustavia konnte die Einheimischen immer wieder in ihrer eigenen Hälfte unter Druck setzten und so lagen sie meistens im Angriff. Doch im Sechzehner fehlte meistens die nötige Präzision oder die Kraft um erfolgreich abzuschliessen. Fulenbach war bei 2, 3 Kontern gefährlich und so konnte man nie sicher sein, dass nicht noch der Ausgleich fiel. Jasmin Lörtscher war es vergönnt, die Entscheidung herbei zu führen. Nach einem schönen Doppelpass mit Ladina Schaller traf sie kaltblütig zum 1:3 (80.). Damit war der Wiederstand der Einheimischen gebrochen. Nur 2 Minuten später traf wiederum Jasmin Lörtscher per Weitschuss (82.) und Ladina Schaller erhöhte das Score ebenfalls mit einem schönen Schuss (88.). Zum Schluss gabe es sogar nochmals einen Penalty, den jedoch Elcin Demirci verschoss. Der Sieg der Blusti-Girls war absolut verdient, waren sie doch läuferisch klar besser als der Gegner.

Tore: 20. Jasmin Lörtscher 0:1, 22. Häni 1:1, 29. Ladina Schaller (E) 1:2, 80. Jasmin Lörtscher 1:3, 82. Jasmin Lörtscher 1:4, 88. Ladina Schaller 1:5

Fulenbach: S. Jäggi, Büttler, M. Jäggi, Borer, Koch, Reinmann, Rötheli, von Arx, Häni, Furrer, Dräyer - Eingewechselt: Meier, Ackermann, Hafner, Tschech

Blustavia: Uebelhart (46. Biberstein), Sommer, Spring, Ruchat, Leiser, Galli, Schaller, Lörtscher, Karablyik (SC Derendingen), Biberstein, Kopp (SC Derendingen) - Eingewechselt: Rust, Infanger, Demirci, Heeb

Bemerkungen: Aufgrund der starken Hitze gab es ganz viele Ein- und Auswechslungen, so dass diese nicht detailiert angegeben werden. Die Gruppierung mit Derendingen wurde erstmals eingesetzt. Jetmira Avdili spielte am Samstag bei Derendingen, während wir 2 Spielerinnen von Derendingen Spielpraxis geben konnten. Herzlichen Dank an die beiden Spielerinnen, die sich mit Herz für das Team einsetzten.

Blusti-Girl of the Match

Ladina Schaller, Mittelfeld: Spielte die gesamten 90 Minuten bei Bruthitze durch und lief und lief und lief ....... Verwertete den wichtigen Penalty zur erneuten Führung und war in der Schlussphase am entscheidenden dritten Tor beteiligt. Krönte ihre Topleistung zum Schluss mit einem wunderschönen Weitschuss.

 

Sonntag
29.08.10
16.00
SC Blustavia - FC Bettlach
8:1

 

Verdienter Kantersieg

Blustavia startete wie die Feuerwehr. Bereits in den Startminuten vergab Lörtscher zwei gute Chancen zum Führungstreffer. Als Bettlach erstmals über die Mittellinie kam, liefen sie gleich in einen Konter, den Anita Arnold zur Führung abschloss (7.). Leider verletzte sich bei der Aktion die Torhüterin von Bettlach und sie mussten wechseln. Danach glich sich das Spiel aus, Bettlach war bei zwei Aktion gefährlich, doch Torhüterin Infanger reagierte stark. Die Blusti-Girls blieben aber hartnäckig, vergaben 2-3 Torchancen ehe Schaller mit einem wunderschönen Tor das Score erhöhte (36.). Die Solothurnerinnen setzten noch vor der Pause nach. Anita Arnold zum 3:0 (38.) und nochmals Schaller mit einem Foulpenalty, nach einem Foul an Anita Arnold, mit dem Pausenpfiff trafen noch zur klaren und verdienten 4:0 Pausenführung.

Nach der Pause wurde der Druck der Solothurnerinnen noch stärker und sie dominierten das Spielgeschehen klar. Wiederum Anita Arnold baute das Score aus und kurz darauf traf noch Leiser zum 6:0 (56.). Bettlach gab aber nie auf und sie kämpften in der Abwehr, so dass Blustavia weiter gefordert war. Bettlach kam nun auch zu Kontern und Fluri konnte den verdienten Ehrentreffer in der 74. Minute erzielen. Danach waren die läuferisch stärkeren Blusti-Girls wieder geweckt. Anita Arnold erhöte und kurz vor Schluss traf Avdili mit dem Tor des Tages (Weitschuss ins hintere Lattenkreuz) zum 8:1 Endstand. Bettlach kämpfte und liess sich nicht hängen, doch der Sieg ging auch in dieser Höhe vollkommen in Ordnung.

Tore: 07. Anita Arnold 1:0, 36. Schaller 2:0, 38. Anita Arnold 3:0, 45. Schaller (FE) 4:0, 50. Anita Arnold 5:0, 56. Leiser 6:0, 74. Fluri 6:1, 82. Anita Arnold 7:1, 87. Avdili 8:1

Blustavia: Infanger, Sommer, Spring, Ruchat, Leiser, Heeb (46. Marti), Wanzenried (24. Avdili), Schaller, Lörtscher (46. Demirci), Biberstein (88. Heeb), A. Arnold

Bettlach: Bieri (10. Bläsi), Stäheli, Krügel, Moser, Gaugler, Schwab, Nyffenegger, Rothen, Bläsi, Leibundgut, Rudolf - Eingewechselt: Droz, Christ, Grob, Fluri

Blusti-Girl of the Match

Anita Arnold, Stürmerin: Erzielte den wichtigen Führungstreffer, schoss 3 weitere Tore und holte den Elfmeter heraus. Mit ihrem generösen Einsatz immer ein Gefahrenherd im gegnerischen Strafraum

Fotos: David Baumgartner

 

Samstag
04.09.10
20.00
FC Däniken-Gretzenbach - SC Blustavia
0:7

 

Erneuter Kantersieg

Im Bewusstsein, dass man den selben Gegner vor 10 Tagen im Cup klar geschlagen hatte, ging man nach Däniken. Die Blusti-Girls wirkten in keiner Phase überheblich und sie dominierten das Spiel mit dem Anpfiff. So traf Anita Arnold, nach Flanke von Heeb, bereits nach 4. Minuten zur Führung. So ging es weiter und Anita Arnold doppelte in der 14. Minute alleine vor dem Tor souverän nach. Die Einheimischen wollten sich jedoch nicht so einfach schlagen lassen und sie kämpften nun stark. So verlief das Spiel bis zur Pause ausgeglichen, doch Chancen hatten nur die Gäste. So standen die Solothurnerinnen noch 4 Mal alleine vor dem Tor, ohne zu treffen. Mit dem Pausenpfiff konnte wiederum Anita Arnold das 3:0 erzielen und sie erzielte somit einen klassischen Hattrick.

Nach der Pause war es wie in den letzten Spielen. Däniken zollte dem Aufwand Tribut, während die Gäste frisch wirkten und nun das Spiel klar dominierten. Innerhalb von 20 Minuten fielen 4 weitere Tore. Zuerst traf Wanzenried mit einem schönen Heber aus der Distanz. Danach schob Karabiyik alleine vor dem Tor ein. Blustavia wirbelte und Schaller gelang wunderschön das 0:6, bevor erneut Anita Arnold mit einem herrlichen Weitschuss traf. Danach wurde mit den Wechseln etwas Schwung aus dem Spiel genommen. Trotzdem hätten die Solothurnerinnen das Score noch erhöhen können. Pech (Lattenschuss Heeb) und etwas Abschlussschäche verhinderten bis zum Schlusspfiff ein höheres Resultat. Erwähnenswert ist die gute Leistung der Defensive, die dem Gegner keine klare Torchance zugestand und in der zweiten Halbzeit erst kurz vor Schluss noch einen Abschluss des Gegners zuliess.

Tore: 04. Anita Arnold 0:1, 14. Anita Arnold 0:2, 45. Anita Arnold 0:3, 52. Wanzenried 0:4, 58. Karabiyik 0:5, 64. Schaller 0:6, 69. Anita Arnold 0:7

Blustavia: Uebelhart, Leiser (60. Infanger), Spring (46. Sommer), Demirci (70. Spring), Avdilli, Heeb (46. Galli), Schaller (70. Heeb), Wanzenried (76. Schaller), Infanger (28. Karabiyik), Anita Arnold (70. Biberstein), Biberstein (46. Marti)

Blusti-Girls of the Match

Das Team: Nach dem klaren Cupsieg gegen den gleichen Gegner, war nichts von Ueberheblichkeit zu spüren und die Frauen gingen konzentriert zur Sache. So stand es bereits nach einer Viertelstunde 0:2. Die Abwehr liess während der gesamten Spielzeit dem Gegner praktisch keine Torchance und im Angriff wurden Torchancen erspielt.

 

Sonntag
12.09.10
16.00
SC Blustavia - FC Welschenrohr
3:1

 

Welschenrohr defensiv stark

Blustavia dominierte das Geschehen während den gesamten 90 Minuten klar, doch Welschenrohr wehrte sich defensiv ganz stark. Blustavia übernahm sofort das Spieldiktat in den ersten 10 Minuten hätten sie mit guten Chancen die Führung übernehmen müssen. Welschenrohr kam kaum über die Mittellinie und nach 25 Minuten mussten sie dem Druck nachgeben. Leiser spielte zur Mitte, wo Biberstein den Ball auf Arnold laufen liess und diese traf wunderbar in die lange Ecke. Kurz darauf doppelte wiederum Arnold nach und nach einer halben Stunde entsprach das 2:0 dem Spielverlauf. Danach verflachte das Spiel und bis zur Pause verpassten es die Solothurnerinnen den dritten Treffer zu erzielen. Welschenrohr hatte während der gesamten ersten Halbzeit keinen Torschuss zu verzeichnen.

Nach der Pause kamen die Blusti-Girls nicht gut ins Spiel und hatten im Spielaufbau etwas Mühe. So kam es auch zu zwei, drei stehenden Bälle der Gäste. In der 52. Minute war ein Foulspiel in der Mitte der eigenen Hälfte Ausgangspunkt zum Anschlusstreffer. Derungs schoss aus dieser Distanz direkt aufs Tor und der harmlose Ball drang zum 2:1 ein. Aus dem Nichts war Welschenrohr wieder im Spiel. Doch Blustavia wurde nicht nervös und sie schnürten die Gäste in der eigen Hälfte ein, doch das entscheidende dritte Tor wollte trotz guter Chancen nicht fallen. Welschenrohr kämpfte vorbildlich und alle Spielerinnen halfen hinten mit. Erst ein schöner Angriff über rechts brachte nach 77 Minuten die Entscheidung. Infanger wurde steil angespielt und ihre Flanke verwertete Biberstein per Kopf. Welschenrohr kam auch nach dem glücklichen Anschlusstreffer kaum mehr über die Mittellinie und der Sieg der Einheimischen war aufgrund der Dominanz über die gesamten 90 Minuten hochverdient, aber etwas zu knapp.

Tore: 25. Anita Arnold 1:0, 29. Anita Arnold 2:0, 52. Derungs 2:1, 77. Biberstein 2:1

Blustavia: Uebelhart, Rust, Spring (46. Demirci), Avdili, Infanger (30. Reber), Galli (46. Marti, 69. Infanger), Schaller, Lörtscher (80. Galli), Leiser, A. Arnold, Biberstein (30. Heeb, 71. Biberstein)

Welschenrohr: Mägli, Hädener, Schaller, Probst, Rupp, N. Eggenschwiller, A. Eggenschwiller, Brechbühler, Bielmeier, Derungs, Engel - Eingewechselt: Bläsi, Ammeter, Hilbertshauser

Bemerkungen: Auch an diesem Wochenende klappte die Gruppierung mit Derendingen vorbildlich. Lea Leiser und Jasmin Lörtscher konnten mit guten Leistungen am Samstag bei Derendingen 2. Liga Luft schnuppern, während bei Blusti am Sonntag mit Flo Reber eine Derendingerspielerin nach 5-monatiger Pause zum erstenmal wieder Spielpraxis erlangen konnte.

Blusti-Girl of the Match

Stellvertretend für die ganz starke Defensive Nadin Rust, rechte Aussenverteidigerin: Gewann praktisch jeden Zweikampf und jedes Laufduell. Sie half dementsprechend mit, dass der Gegner im gesamten Spiel (ausser dem Freistosstor) keinen Torschuss abgeben konnte und sich eigentlich keine Torchance erspielte.

 

Samstag
25.09.10
17.30
FC Hägendorf - SC Blustavia
0:9

 

Klare Sache

Wiederum ein Spiel, dass die Blusti-Girls klar dominierten. Bereits in den ersten 10 Minuten konnte man 3 hochkarätige Chancen bewundern, doch wurden sie leider vergeben. Erst Jasmin Lörtscher gelang in der 12. Minute mit einem herrlichen Schuss die Führung. Im Gegensatz zu den vorherigen Gegnern spielten die Hägendorfer mit und ihnen gelangen auch einige Spielzüge, so dass auch die Abwehr gefordert war. Die meisten Situationen wurden jedoch gut bereinigt. Die Hägendörfer Frauen waren dadurch in der Abwehr nicht so kompakt und Blustavia konnte sich immer wieder Torchancen erspielten. So trafen wiederum Lörtscher und Anita Arnold noch vor Ablauf der ersten halben Stunde zur beruhigenden 0:3 Führung. In der Viertelstunde vor der Pause wurden die Einheimischen zudem etwas Müde und Lörtscher und zweimal Anita Arnold bewerkstelligten noch vor der Pause eine 0:6 Führung.

Nach dem Wechsel kamen bei Blustavia gleich alle Auswechselspielerinnen zum Einsatz und einige gaben ihr Debüt bei den Aktiven. So glich sich das Spiel aus und in den ersten 20 Minuten musste auch Torfrau Uebelhart eingreifen und sie vereitelte 2x den Ehrentreffer. Gleichzeitig wurde die Abwehr gefordert. Doch die Spielanteile blieben bei den Gästen, die einige klare Torchancen versiebten. In der letzten Viertelstunde dominierte Blustavia wieder nach Belieben und 3 weitere Tore durch Schaller, Biberstein und Lörtscher waren die Belohnung für das gute Zusammenspiel. Blustavia gewann gegen die tapfer kämpfenden Hägendorfer ohne Probleme und sie konnten sich, punktgleich mit Gerlafingen, die Leaderposition erobern.

Tore: 12. Lörtscher 0:1, 22. Lörtscher 0:2, 28. Anita Arnold 0:3, 37. Lörtscher 0:4, 40. Anita Arnold 0:5, 43. Anita Arnold 0:6, 73. Schaller 0:7, 77. Biberstein 0:8, 80. Lörtscher 0:9

Blustavia: Demirci (46. Uebelhart), Sommer (69. Infanger), Spring (46. Demirci), Ruchat (69. Spring), Infanger (46. Martic), Heeb (46. Heri), Schaller, Lörtscher (46. Galli, 69. Lörtscher), Leiser, Anita Arnold (69. Biberstein), Biberstein (46. Müller)

Blusti-Girl of the Match

Jasmin Lörtscher, Zentral im Mittelfeld - Kam erst kurz vor Spielbeginn in Hägendorf an, doch sie wirbelte in der 1. Halbzeit und mit ihren Toren in der ersten Halbzeit hatte sie den Hauptanteil, dass das Spiel frühzeitig entschieden wurde.

 

Sonntag
03.10.10
17.00
SC Blustavia - FC Klus-Balsthal
7:0

 

7 verschiedene Torschützinnen

Balsthal musste mit dem letzten Aufgebot antreten und dementsprechend igelten sie sich vor dem eigenen Strafraum ein. Blustavia fand in den ersten 30 Minuten kaum ein Durchkommen in Tornähe vor und sie mussten gar froh sein, dass bei 2 Konterchancen die Abwehr noch im letzten Moment bereinigen konnte. Durch das defensive Spiel der Gäste kam kaum Spielfluss auf und die Partie wurde immer wieder unterbrochen. Erst in der 33. Minute konnte Reber mit einem tollen Freistoss in den Winkel den Bann brechen und die Einheimischen in Führung bringen. Kurz vor der Pause konnte noch Lörtscher den beruhigenden zweiten Treffer erzielen und dies war aufgrund der klaren Dominanz auch verdient.

In der zweiten Halbzeit fand Blustavia mehr Platz vor. Die Gäste hatten nur eine Wechselspielerin und so mussten sie der tollen Abwehrarbeit der 1. Halbzeit Tribut zollen. Blustavia fand nun mehr Platz vor und die eingewechselten Spielerinnen machten mächtig Dampf. Kurz nach der Pause konnte sich Kohler im Fünfmeterraum durchsetzen und sie verwertete die Chance zum 3:0 (53.). Nun konnten sich die Einheimischen immer wieder durchspielen und die Spielzüge waren sehenswert und weitere Tore fielen in regelmässigen Abständen. Zuerst traf Galli, nach einem schönen Durchspiel, satt in die Maschen (62.) und danach war es Avdili die das 5:0 schoss (74). Gleich darauf spielten sich die Solothurnerinnen über rechts durch und Infanger konnte auf dem hinteren Pfosten einschieben. Zum Schluss war es noch Schaller vergönnt trocken das 7:0 zu erzielen. Vergessen darf man auch die Abwehrarbeit der Blusti-Girls nicht, blieben sie doch konzentriert und obwohl sie wenig zu tun hatten, immer diszipliniert auf den Positionen, so dass ein weiters zu "Null" entstand.

Tore: 33. Reber 1:0, 41. Lörtscher 2:0, 53. Kohler 3:0, 62. Galli 4:0, 74. Avdili 5:0, 79. Infanger 6:0, 86. Schaller 7:0

Blustavia: Infanger (46. Uebelhart), Dreier (46. Demirci), S. Senn (65. Dreier), Avdili (77. S. Senn), Leiser (83. Schaller), Wanzenried (46. Ruchat), Schaller (77. Reber), Reber (65. Wanzenried), Heeb (46. Galli), Kohler (70. Lörtscher), Lörtscher (55. Infanger)

Bemerkungen: Dank der Gruppierung mit Derendingen konnten die Ferienabsenzen der Blusti-Girls aufgefangen werden. 4 Spielerinnen von Derendingen konnten Spielpraxis erlangen und sie führten sich mit tollen Engagement in das Team ein. Ein grosses Dankeschön an die Spielerinnen

Blusti-Girl of the Match

Lea Leiser, linke Aussenverteidigerin: Blieb im Spiel trotz grosser Ueberlegenheit immer diszipliniert und vereitelte in der 1. Halbzeit bei zwei gefährlichen Kontern einen Rückstand. Stark im Spielaufbau, unterstützt immer wieder den Angriff. Läuferisch enorm stark.

 

Samstag
09.10.10
19.00
FC Attiswil - SC Blustavia
2:0

 

Im Abschluss zu wenig Effizienz

Gegen Attiswil stand die erste richtige Bewährungsprobe bevor. Aufgrund der Ferienabsenzen mussten die Blusti-Girls auf die Gruppierung mit Derendingen zurückgreifen um mit genügend Spielerinnen antreten zu können. Gegen die routinierten Einheimischen wusste man, dass es schwer wird. Die ersten 20 Minuten gehörten trotzdem den Solothurnerinnen, doch konnte man aus den herausgespielten Chancen keine Tore erzielen. Nach und nach kamen auch die Attiswilerinnen besser ins Spiel und sie konnten, vor allem durch Meister, Konter setzten und ab Mitte der 1. Halbzeit glich sich das Spiel aus. Blustavia verlor etwas den Faden, Attiswil nützte dies aus und nach 35 Minuten verzeichneten die Einheimischen einen Pfostenschuss. Dies gab Attiswil noch mehr Schub und in der 45. Minute konnte sich Meister gegen die Blusti-Abwehr durchsetzen und sie traf herrlich und sehenswert zur 1:0 Führung. Die Gäste mussten sich selber an der Nase nehmen, hätten sie doch in der Startphase vorlegen müssen.

Das Team war mit dem Anpfiff zur 2. Halbzeit bemüht, den Ausgleichstreffer zu erzielen, doch wurde wiederum eine grosse Chance vergeben. Zudem lief man gleich in einen Konter. Wiederum Meister setzte sich energisch durch und wurde im Strafraum gefoult. Souverän verwertete Hofer den fälligen Elfmeter (52.). Nun waren die Gäste noch mehr gefordert und der Druck nahm zu. Blustavia erspielte sich einige Chancen zum Anschlusstreffer, der jedoch einfach nicht fallen wollte. Eine unverständliche Zeitstrafe des Schiedsrichters brachte zudem noch Unterzahl und gleichzeitig musste man auch immer auf die Konter achten, da Blustavia die agile Meister nie ganz in den Griff kriegte. Das Team kämpfte, ackerte, Attiswil hielt ebenfalls aufopfernd dagegen, so dass Kampf pur angeseagt war. Trotz drückender Ueberlegenheit gelang den Gästen auch in der Schlussphase kein Tor, so dass die Attiswilerinnen den Sieg nicht unverdient über die Zeit brachten. So mussten die Blusti-Girls zum erstenmal in dieser Saison als Verlierer vom Platz, doch das Team zeigte eine gute Moral, kämpfte man doch bis zum Schluss vorbildlich.

Tore: 45. Meister 1:0, 52. Hofer 2:0 (Penalty)

Attiswil: M. Meister, Hinzer, Hofer, Freudiger, Flury, Kohler, Marti, Schwab, A. Meister, Kurth, Reinmann - Eingewechselt: Flück

Blustavia: Wangeler, Dreier (46. S. Senn), Demirci (78. Karabiyik), Avdili, Leiser, Galli (46. Barria), Schaller, Karabiyik (63. Dreier), Infanger (46. A. Sulejmani), Lörtscher, Kohler

Bemerkungen: Dank der Gruppierung mit Derendingen konnten die Ferienabsenzen der Blusti-Girls aufgefangen werden. 7 Spielerinnen konnten das Team ergänzen. Herzlichen Dank an die Spielerinnen für ihren Einsatz.

Blusti-Girl of the Match

Das Team: Auf dem Feld zeichnete sich eine Niederlage ab, doch es wurde weiter geackert und gekämpft. Obwohl es nicht so gut lief, glaubte man daran, das Spiel zu drehen, doch der bisher beste Gegner liess dies nicht mehr zu.

 

Samstag
30.10.10
19.45
SC Blustavia - FC Gerlafingen
1:1

 

Eigentlich gerecht

Der Spitzenkampf fand vor einer ansehnlichen Zuschauerkulisse statt. Beide Teams starteten forsch und mit viel Laufbereitschaft ins Spiel, so dass die Intensität in der 1. Halbzeit sehr hoch war. Blustavia hatte mit seinem Pressing mehr Spielanteile und die drippelstarke Lörtscher beschäftigte die Abwehr der Gäste. So konnte sie sich in der ersten halben Stunde 3 erstklassige Chancen erspielen, doch waren die Abschlüsse zu wenig präzis, zudem reagierte die Torhüterin Stankovic immer gut. Blustavia hätte eigentlich die Führung verdient gehabt, doch auch Gerlafingen war durch die agile Egli gefährlich, ohne jedoch zwingend zu wirken. Das Auslassen der Chancen rächte sich in der 35. Minute als sich Egli über links im Laufduell durchsetzte. Ihre flache Hereingabe fand Kaufmann, die den Ball über die Linie drückte. Blustavia drückte danach nochmals aufs Tempo, Ein Schuss von Lörtscher ging klar daneben und, nach einem Eckball, konnten die Gerlafingerinnen A. Arnolds Kopfball auf der Linie abwehren, so das Gerlafingen den etwas glücklichen Vorsprung in die Pause nahm.

Nach der Pause kam Blustavia nicht ganz in die Gänge. Das Spiel war ausgeglichen und beide Teams zollten dem Aufwand der ersten Halbzeit etwas Tribut. Bei Blustavia schlichen sich viele Fehler ein, doch Gerlafingen konnte die Situationen nicht ausnützen und der letzte Pass zur Chance fehlte. Gerlafingen stand zudem gut und kompakt, so dass die Blusti-Girls kaum in den Strafraum kamen. Ab Mitte der 2. Halbzeit nahm der Druck der Einheimischen wieder zu, Gerlafingen konnte sich fast nicht mehr befreien, aber die Abwehr von Gerlafingen liess praktisch nichts anbrennen. Erst ein Eckball in der 78. Minute brachte den verdienten Ausgleichstreffer. Der Ball strich durch die Abwehr der Gäste und Rust stand im Fünfmeterraum goldrichtig. Sie drückte den Ball zum vielbejubelten aber etwas glücklichen Ausgleich über die Linie. Gerlafingen wollte jedoch auch gewinnen und sofort standen sie wieder etwas höher. Dies wäre beinahe in den Schlussminuten ins Auge gegangen. Galli wurde lanciert, lief alleine aufs Tor, doch legte sie sich den Ball zu weit vor. Aufgrund des Spielverlaufes und des etwas glücklichen Ausgleichstreffers kann man trotz Feldüberlegenheit und besseren Chancen der Einheimischen durchaus von einem gerechten Remis sprechen.

Tore: 35. Kaufmann 0:1, 78. Rust 1:1

Blustavia: Biberstein, Rust, Spring, Avdili, Leiser, Heeb, Schaller, Wanzenried, Infanger, A. Arnold, Lörtscher - Eingewechselt: Galli, Demirci, Sommer, V. Marti

Gerlafingen: Stankovic, Murer, Spycher, Melcher, Adam, Niggeler, Zellweger, Gallo, Saurer, Kaufmann, Egli - Eingewechselt: Holliger, Kummer, Kindler

Blusti-Girl of the Match

Nadin Rust, Aussenverteidigerin, Mittelfeldspielerin: War in der Defensive eine Bank, spielte fast fehlerlos und kurzbelte das Aufbauspiel an. Unglaublich Laufstark. In der letzten halben Stunde im Mittelfeld konnte sie mit ihrer Schnelligkeit Druck entwickeln und stand zudem beim Ausgleichstreffer am richtigen Ort.

 

Sonntag
27.03.11
17.00
SC Blustavia - FC Schönenwerd
0:1

 

Mehr Kampf als Spiel

Die erste Halbzeit war geprägt durch viele Fehlzuspiele und viel Kampf.Durch diese Konstellation konnten sich beide Teams im Angriff wenig durchsetzten und Torchancen waren sehr selten. Die Schönenwerderinnen waren aber das etwas aktivere Team und sie hatten die etwas besseren Möglichkeiten, wobei sie bei den Chancen jeweils von Fehlern der Einheimischen profitieren konnten. Die ganz grosse und einzige Möglichkeit für die Blusti-Girls hatte nach einer halben Stunde Arnold, doch scheiterte sie alleine gegen die Torfrau von Schönenwerd. Als die meisten mit einem torlosen Pausenremis rechneten, setzte sich im Angriff Rimar im Laufduell durch, überspielte die Torhüterin und schob eiskalt zur eigentlich verdienten Führung der Gäste ein.

Nach der Pause wurde das Spiel der Solothurnerinnen nicht besser und Schönenwerd gewann nach wie vor die meisten Zweikämpfe. Eine halbe Stunde vor Schluss riskierte Blustavia mehr, und die Umstellungen im Team zweigten Wirkung. Man wurde nun überlegen. Einige Angriffe sahen vielversprechend aus, doch Schönenwerd konnte bereits 30 Meter vor dem Tor die Situationen meistens klären, so dass Blustavia nach wie vor kaum in Tornähe kam. Die Gäste konnten aber ebenfalls kaum mehr Angriffsaktionen setzten und das Spiel wirkte äusserst zerfahren. Auch in der Schlussphase kam Schönenwerd kaum mehr in Gefahr und so endete ein spielerisch äusserst schwaches Spiel mit einen knappen aber nicht unverdienten Sieg der Gäste.

Tore: 40. Rimar 0:1

Blustavia: Infanger, Sommer (32. Galli), Spring (32. Ruchat), Avdili, Leiser, Rust (46. Sommer, 62. Heeb), Schaller, Demirci (46. Biberstein), Wanzenried, Heeb (46. Marti, 62. Demirci), Arnold

Schönenwerd: Graber, La Placa, Terribilini, Rüegg, Wenger, S. Stirnemann, Wernli, Brosi, Schenker, Thambypillai, Rimar - Eingewechselt: Terzi, Baumgartner, T. Stirnemann, Connsoni, Gloor

Blusti-Girl of the Match

Laura Wanzenried, zentral im Mittelfeld: Lief sehr viel, obwohl auch bei ihr nicht alle Pässe ankamen, war sie doch bemüht den Ball laufen zu lassen, kämpfte bis zum Schluss

 

Sonntag
03.04.11
17.00
SC Blustavia - SC Fulenbach
2:1

 

Absolut verdient und doch glücklich

Die Blusti-Girls dominierten die 1. Halbzeit klar. Spielerisch konnten sie immer wieder schöne Angriffe aufbauen, doch im Abschluss fehlte die nötige Konsequenz im Strafraum. Die Feldüberlegenheit konnten die Solothurnerinnen erst in der 44. Minute durch Avdili nützen, die mit einem Schlenzer in die linke tiefe Ecke der Torhüterin von Fulenbach keine Chance liess. Zuvor waren Arnold, Leiser und, mit der klarsten Chance, Biberstein gescheitert. Der Vorsprung war somit zur Pause völlig verdient, hatten doch die Gäste nicht einen gefährlichen Abschluss zu verzeichnen.

Mit Anpfiff der 2. Halbzeit verflachte die Partie von Seiten der Einheimischen zusehends. Zusammenhängende Aktionen hatten Seltenheitswert, doch die Gäste aus Fulenbach konnten nicht davon profitieren. Im Spielerischen Bereich waren sie doch zu limitiert um in den Gefahrenbereich einzudringen. Als sich eine Viertelstunde vor Schluss Avdili kurz pflegen lassen musste ging die Ordnung in der Abwehr verloren. Häni profitierte und sie konnte die Verwirrung zum 1:1 Ausgleich nützen. Dies war eigentlich der einzige Abschluss der Gäste auf das Tor der Einheimischen. Blustavia musste reagieren und die Umstellung auf totalen Angriff ging kurz vor Schluss auf. Infanger setzte sich über die rechte Seite durch und wurde gefoult. Avdili trat den Freistoss und sie traf satt unter die Latte zum glücklichen aber völlig verdienten Sieg der Einheimischen.

Tore: 44. Avdili 1:0, 74. Häni 1:1, 86. Avdili 2:1

Blustavia: Uebelhart (46. Biberstein), Spring, Ruchat, Avdili, Infanger, Heeb, Schaller, Wanzenried, Leiser, Arnold, Biberstein - Eingewechselt: Galli, Martic, Heri, Wälti

 

Blusti-Girl of the Match

Jetmira Avdili, Innenverteidigerin: Defensiv mit einer starken Leistung, organisierte sehr gut. War kurz vor der Pause mit einer Energieleistung für die wichtige Führung verantwortlich. Kurz vor Schluss gelang ihr der Siegtreffer per Freistoss und sie krönte somit ihre starke Leistung.

 

Mittwoch
06.04.11
19.30
FC Bettlach - SC Blustavia
0:8

 

Nach 20 Minuten entschieden

Beide Teams hatten Mühe bis zum Anpfiff genügend Spielerinnen auf dem Platz zu haben, so dass das Spiel mit etwas Verspätung anfing. Blustavia hatte im Gegensatz zu Bettlach das Glück, dass danach noch 2 Ersatzspielerinnen zur Verfügung standen, während Bettlach das gesamte Spiel hindurch nicht wechseln konnte. Blustavia dominierte mit dem Anpfiff klar und deutlich, doch Bettlach hatte nach 4 Minuten die erste Chance des Spiels, als eine Spielerin alleine gegen die Torfrau den Ball nicht richtig traf. Dies war der Startschuss für die Blusti-Offensive. Innerhalb von 7 Minuten trafen, nach gut angelegten Spielzügen, Arnold, Leiser und wiederum Arnold zum 0:3, und über den Ausgang der Partie gab es keine Diskussionen mehr. Blustavia blieb drückend überlegen, schnürte den Gasgeber ein und Biberstein gelang in der 35. Minute per Weitschuss das 0:4 zum Pausenstand. Nach den zwei ersten harten Meisterschaftsspielen hatten die Solothurnerinnen für einmal wieder mehr Spielraum, so dass sie ihre spielerischen Fähigkeiten umsetzen konnten.

Am Einbahnfussball änderte sich auch in der 2. Halbzeit nichts und Bettlach kam kaum mehr über die Mittellinie. Zudem hatten sie Pech mit einer verletzten Spielerin und so mussten sie fast eine halbe Stunde mit 9 Feldspielerinnen spielen. Blustavia gelangen nochmals 4 Tore. Zuerst traf Schaller wunderschön unter die Latte, ehe unsere Gastspielerinn aus Derendingen, Michèl Kohler, sich zweimal als Torschützin feiern lassen konnte. Den Schlusspunkt setzte nochmals Arnold per Spitzkick mit ihrem dritten persönlichen Treffer. Blustavia war in jeder Beziehung, vor allem aber läuferisch und technisch klar überlegen, und das Resultat hätte bei einer besseren Chancenverwertung noch weit höher ausfallen können.

Leider wurde das Resultat vom Schiedsrichter falsch gemeldet, so dass ein 0:7 eingetragen ist.

Tore: 13. Arnold 0:1, 18. Leiser 0:2, 20. Arnold 0:3, 35. Biberstein 0:4, 60. Schaller 0:5, 65. Kohler 0:6, 69. Kohler 0:7, 70. Arnold 0:8

Blustavia: Uebelhart, Biberstein (68. Wanzenried), Reber (83. Heeb), Avdili, Wälti (46. Sommer), Heeb (76. Biberstein), Schaller, Wanzenried (61. Arnold), Leiser, Kohler, Arnold (46. Galli)

Blusti-Girls of the Match

Das Team: Nach einer nicht gerade optimalen Matchvorbereitung und einigen Absenzen, zeigte das Team mit dem Anpfiff eine geschlossene Leistung und sie verdienten sich den Kantersieg.

 

Sonntag
17.04.11
17.00
SC Blustavia - FC Däniken-Gretzenbach
3:0

 

Einseitiger, als es das Resultat vermuten lässt

Blustavia dominierte das Spiel während den ersten 70 Minuten klar und die Gäste hatten während dieser Zeit keine einzige Aktion im Strafraum der Solothurnerinnen. Die Blusti-Girls wahren drückend überlegen, doch ein Tor wollte ihnen einfach nicht gelingen. Zuerst vergab Arnold ganz alleine mit einem zu schwachen Abschluss (10.). Dies war die klare Chance zur eigentlich wichtigen frühen Führung, denn die Gäste igelten sich quasi in ihrer Hälfte ein. Weitere klare Möglichkeiten wurden vergeben oder man scheiterte mit dem letzten Pass. Nach einem herrlichen Durchspiel vergab Leiser nach 36 Minuten mit einem Schuss über das Tor nochmals eine hochkarätige Chance und man rechnete schon mit einem Pausenremis. Doch kurz vor dem Pausenpfiff machte es Leiser diesmal besser und sie traf zur wirklich hochverdienten Führung.

Am Einbahnfussball änderte sich auch in der 2. Halbzeit nichts. Nach einer wunderschönen Kombination über Schaller und Arnold konnte Avdili den Ball 3 Minuten nach dem Tee nur noch über die Linie drücken und somit war die Partie eigentlich entschieden. Blustavia dominierte, vergass jedoch dabei Tore zu erzielen. Nach 70 Minuten kam etwas Müdigkeit dazu und die Wechsel im Team brachen etwas den Rhythmus. So wäre den aufopfernd kämpfenden Gästen in der 70. Minute beinahe der Anschlusstreffer gelungen, doch die Latte rettete für die Einheimischen, nach einem Freistoss aus 22 Metern. In der 82. Minute wurde die Partie endgültig entschieden, als Schaller einen Foulpenalty sicher zum 3:0 Endstand verwertete. Ein völlig verdienter Sieg der Einheimischen, doch das Resultat hätte klar höher ausfallen müssen.

Tore: 45. Leiser 1:0, 48. Avdili 2:0, 82. Schaller 3:0

Blustavia: Uebelhart (46. Biberstein), Spring (68. Uebelhart), Reber, Avdili, Infanger, Heeb (46. Galli), Schaller, Wanzenried (75. Heri), Leiser, Arnold (60. Marti), Biberstein (46. Sommer)

 

Blusti-Girl of the Match

Lea Leiser, links im Mittelfeld: Zeigte in der ersten Halbzeit über links eine starke Partie und sie brachte viel Zug in den Angriff. Vergab zuerst eine Grosschance, doch kurz vor der Pause gelang ihr der enorm wichtige Führungstreffer. Musste zum Schluss in die Abwehr, und die Umstellung gelang ihr ohne Probleme. Läuferisch trotz einer anstrengenden Woche sehr, sehr stark.

 

Mittwoch
27.04.11
20.00
FC Welschenrohr - SC Blustavia
0:3 forfait

 

Welschenrohr mit zuwenig Spielerinnen

 

Sonntag
01.05.11
17.00
SC Blustavia - FC Hägendorf
7:1

 

Chancenauswertung katastrophal

In der ersten halben Stunde war das Spiel auf dem kleinen Platz ausgeglichen, jedoch mit klaren Chancen für die Einheimischen. So vergaben Leiser, Arnold, Reber und mit einem Pfostenschuss Infanger vor dem gegnerischen Tor. Wie es so ist, wer sie vergibt bekommt sie. Nach knapp 20 Minuten gingen die Gäste mit einem tollen Weitschuss von Dullaj in Führung. Nach den Umstellungen im Team, ging dann auch bei Blusti die Post ab. Chancen um Chancen wurden herausgespielt und Avdili konnte in der 28. Minute unter gütiger Mithilfe der Torwartin ausgleichen. Bis zur Pause gab es wirklich Chancen fast im Minutentakt, doch nur Anita Arnold konnte in der 31. und 45. Minute zwei davon nutzen. So ging es mit einer verdienten 3:1 Führung in die Pause, gegen ein frech mitspielendes Hägendorf.

Nach dem Wechsel spielten nur noch die Einheimischen, doch vor dem Tor waren die Aktionen etwas umständlich. Nach wie vor wurden auch beste Chancen nicht verwertet, so dass es lange beim Pausenstand blieb. Nach knapp 70 Minuten erlöste Biberstein die Einheimischen mit einem herrlichen Weitschuss zum 4:1. Hägendorf zollte nun dem generösen Aufwand Tribut und sie konnten nun nicht mehr mithalten. Reber nützte dies in der Folge konsequent aus und sie traf innert 5 Minuten gleich 3x. Einmal per Penalty, einmal mit einem wunderschönen Freistoss und zudem noch mit einem Flachschuss. Nach den Startschwierigkeiten war es zum Schluss ein absolut verdienter Sieg, trafen die Einheimischen doch sicher noch 6x die Torumrandung und mit den anderen Torchancen hätte das Score doppelt so hoch ausfallen müssen.

Tore: 21. Dullaj 0:1, 28. Avdili 1:1, 31. Arnold 2:1, 45. Arnold 3:1, 72. Biberstein 4:1, 73. Reber 5:1, 77. Reber 6:1, 78. Reber 7:1

Blustavia: Biberstein (46. Avdili), Sommer (65. Marti), Spring (80. Wälti), Avdili (46. Biberstein), Wälti (46. Infanger), Infanger (25. Heeb), Reber, Wanzenried, Leiser, Marti (25. Rust), Arnold

Blusti-Girl of the Match

Nadin Rust, Innenverteidigerin: Nach ihrer Einwechslung in die Innenverteidigung machte sie ihren Job hervorragend. Zum erstenmal in dieser Position eingesetzt war sie dank ihre Schnelligkeit und ihres starken Positionsspiel die Entdeckung des Spiels.

 

Sonntag
08.05.11
14.00
FC Klus-Balsthal - SC Blustavia
0:5

 

Klar überlegen

Die Blusti-Girls reisten mit einer knappen Personaldecke an, doch der Gegner hatte dieselben Probleme. Zudem war es sehr heiss. Blustavia nahm das Heft sofort in die Hand und sie dominierten das Spiel, doch Balsthal war mit schnellen Vorstössen nicht ungefährlich. Trotzdem schien es eine Frage der Zeit, bis die Gäste zum Torerfolg kommen würden. Einmal mehr wurden besten Chancen vergeben, ehe Anita Arnold in der 34. Minute ganz alleine gegen die Torfrau reüsieren konnte. Nun war der Bann gebrochen und nur drei Minuten später doppelte Avdili nach. Es kam gar noch besser und wiederum Avdili traf noch mit dem Pausenpfiff zum verdienten 0:3.

Nach dem Wechsel zollten die Einheimischen dem Wetter Tribut und sie kamen praktisch nicht mehr vor das Tor der Solothurnerinnen. Die drückende Ueberlegenheit konnten sie jedoch nicht in Tore ummüntzen, sondern nur in Stangenschüsse. So traf man mindestens 4-5x die Torumrandung. Trotz viel Pech im Abschluss traf man noch zweimal. Zuerst profitierte Schaller von einem Pfostenabpraller und sie drückte den Ball über die Linie (66.) und danach war es nochmals Arnold, die einen wunderschönen Pass von Schaller nur noch einschieben konnte. Ueberschattet wurde die 2. Halbzeit durch einen Hitzschlag bei Jetmira Avdili, die kurz bewusstlos war und ins Spital eingeliefert wurde. Gottseidank konnte sie jedoch bereits am Abend das Spital wieder verlassen und wir wünschen ihr auf diesem Wege gute Besserung.

Tore: 34. Arnold 0:1, 37. Avdili 0:2, 45. Avdili 0:3, 66. Schaller 0:4, 83. Arnold 0:5

Blustavia: Infanger (46. Avdili, 68. Biberstein), Sommer (60. Arnold), Spring, Rust, Biberstein (68. Maric), Maric (30. Reber), Schaller, Wanzenried (70. Heeb), Leiser, Arnold (46. Marti), Avdili (46. Infanger)

Blusti-Girls of the Match

Das Team: Trotz kurzfristigen Ausfällen liessen sie sich nicht aus der Ruhe bringen, spielten von Beginn weg auf Angriff und man gewann verdient. Auch der Schock mit Jeti wurde weggesteckt und so verdienten sich die Blusti-Girls nun noch 2 Spitzenkämpfe gegen Attiswil und Gerlafingen für den Kampf um das Podest der Meisterschaft.

 

Sonntag
15.05.11
17.00
SC Blustavia - FC Attiswil
1:3

 

Bis zum Schluss offen

Der Spitzenkampf fing sehr animiert an. Beide Teams spielten auf Angriff, doch nur die Gäste konnten daraus Profit erzielen. Bereits nach 7 Minuten konnte sich A. Meister auf der Grundlinie durchsetzen und ihr Rückpass verwertete Schwab wunderschön in die lange Ecke. Das Spiel blieb ausgeglichen, doch Blustavia hatte nun die besseren Torchancen. So vergaben Avdili, Arnold, Leiser und Schaller sehr gute Möglichkeiten zum Ausgleich. So blieb es zur Pause bei der knappen und etwas schmeichelhaften Führung der Attiswilerinnen.

Mit dem Anpfiff zur 2. Hälfte wurden die Blusti-Girls langsam aber sicher dominant und sie konnten die Gäste in ihre Hälfte zurückdrängen. Zur eigentlichen Schlüsselszene des Spiels kam es danach in der 54. MInute. Arnold profitierte von einem Ballverlust und zog alleine auf das Tor von Attiswil. Sie hätte eigentlich der mitgelaufenen Avdili auflegen müssen, doch versuchte sie es selbst und ihr Schuss ging nur ins Seitennetz. Danach gings es schnell. Der direkte Gegenstoss brachte das 0:2, als sich wiederum A. Meister im Strafraum durchsetzte, für Karabiyik auflegte und diese erwischte mit ihrem Flachschuss Torhüterin Biberstein auf dem falschen Fuss. Statt 1:1 hiess es 0:2. Trotzdem liess das Blusti-Team die Köpfe nicht hängen und sie glaubten weiterhin an ihre Chance, welche auch kam. Nach einer Freistossflanke traf Avdili per Kopf zum vielbejubelten Anschlusstreffer. Blustavia warf nun alles in den Angriff und dominierte das Spiel, doch die routinierten Gäste standen hinten gut und sie hielten dicht. In der 85. Minute fiel dann die Entscheidung, als sich A. Meister bei einem Konter durchsetzte und von der rechten Strfraumecke unter die Latte traf. So gewann nicht das bessere, sondern das effizientere Team das Spiel. Die Blusti-Girls haben vorbildlich gekämpft, doch die im Schnitt 10 Jahre älteren Spielerinnen von Attiswil konnten mit Routine und Zweikampfstärke dagegenhalten.

Tore: 07. Schwab 0:1, 55. Karabiyik 0:2, 67. Avdili 1:2, 85. A. Meister 1:3

Blustavia: Biberstein, Sommer, Reber, Rust, Infanger, Heeb (62. Wälti), Wanzenried (62. Galli), Schaller, Leiser, Avdili, Arnold

Attiswil: M. Meister, Freudiger, Kohler, Fluri, Burkhard, Felber, Schwab, A. Meister, Karabiyik, Reinmann, Marti - Eingewechselt: M. Kallen, F. Kallen, Tschumi, Hofer

Blusti-Girls of the Match

Das Team: Nach wie vor in der ersten Aktivsaison hatte sich das junge Team den Spitzenkampf verdient und mit einem Sieg hätte sogar temporär der 1. Rang herausgeschaut. Im Spiel war man eigentlich schon das bessere Team, doch fehlt es noch an der Abgeklärtheit um diese Spiele auch zu gewinnen. Die Leistungen und der Einsatz sind immer wieder vorbildlich und machen Lust auf mehr.

 

Sonntag
05.06.11
10.00
FC Gerlafingen - SC Blustavia
0:4

 

Spiel um Rang 3

Das Spiel um Rang 3 war für die Einheimischen nicht sehr einfach, fehlten doch mehrere Spielerinnen infolge Verletzungen. Blustavia trat demensprechend gleich dominant auf und dominierte nach Belieben. Gerster wurde nach 7 Minuten im Strafraum herrlich freigespielt und sie traf souverän mit einem Flachschuss. Nur 5 Minuten später traf gleich noch Heeb mit einem Knaller aus zwanzig Metern zur beruhigenden Führung. Die Solothurnerinnen blieben weiterhin spielbestimmend, doch Gerlafingen konnte sich etwas besser lösen und sie kamen vereinzelt zu Konterchancen, doch fehlte die Ueberzeugung im Abschluss. Die Blusti-Girls konnten sich weitere Chancen erspielen, im Abschluss hatte man jedoch Pech mit einem Pfostenschuss von Gerster oder man vergab zwei, dreimal ganz alleine im Strafraum. So war Gerlafingen mit den 2 Gegentoren noch gut bedient.

Nach der Pause machten die Gäste in der ersten Viertelstunde den Sack zu. Anita Arnold traf nach 54 Minuten mit einem satten Schuss und in der 59. Minute drückte sie einen Eckball über die LInie. Somit war das Spiel entschieden. Blustavia blieb nun weiterhin mehrheitlich in Ballbesitz und sie kamen in regelmässigen Abständen zu Chancen. Wiederum hatte man Pech, als ein Schuss von Infanger an die Lattenunterkante ging oder man scheiterte an der ganz starken Torhüterin von Gerlafingen. Die Einheimischen gaben aber nie auf und kämpften vorbildlich um ein gutes Resultat und beinahe hätten sie bei 1, 2 Kontern noch den Ehrentreffer erzielt. Die Blusti-Girls haben somit in ihrer ersten Aktivsaison den unglaublichen 3. Platz herausgespielt und die Art und Weise wie gespielt wird, macht doch Freude und vor allem Lust auf mehr!!!!!

Tore: 07. Gerster 0:1, 12. Heeb 0:2, 54. Arnold 0:3, 59. Arnold 0:4

Blustavia: Biberstein, Infanger (82. Gerster), Spring (46. Marti), Rust (82. Arnold), Avdili, Heeb (22. Sommer), Schaller, Wanzenried (46. Uebelhart), Leiser, Arnold (70. Wanzenried), Gerster (70. Spring)

Blusti-Girls of the Match

Das Team: Rang 3 in der ersten Aktivsaison und somit ein Platz auf dem Podest :-). Im Gegensatz zu vielen Teams spielt man Fussball und das spielerische Niveau hat sich während der Saison sehr gut entwickelt. Ein Lob an die Spielerinnen die sich, aufgrund eines fehlenden Torwarts, immer wieder ins Tor stellten. Mit einem Durschnittsalter von knapp 18 Jahren eines der jüngsten Teams und weitere Leistungssteigerungen sind möglich. Wie gesagt "macht eifach nume Lust uf meh".

 

Torschützenliste
 
Foto
Name
Tore
Foto
Name
Tore
Anita Arnold
22
Ladina Schaller
10
Jasmin Lörtscher
9
Jetmira Avdili
9
Bianca Biberstein
4
Flora Reber
4
Lea Leiser
3
Michéle Kohler (SCD)
3
Laura Wanzenried
1
Sophia Infanger
1
Nadin Rust
1
Fabienne Galli
1
Ursina Heeb
1
Elena Gerster
1
Gamze Karabiyik (SCD)
1
Forfait Sieg
3

 

Matchberichte Cup

 

Mittwoch
25.08.2010
20.00
SC Blustavia - FC Däniken-Gretzenbach
15:0

Ohne Abtasten wurde das Spiel lanciert. Bereits nach 10 Minuten führten die Blusti-Girls mit 2:0, nachdem A. Arnold und Gerster ihre Chancen nutzten. Bis zur 30. Minute hatte auch Däniken-Gretzenbach 2-3 Chancen und das Spiel war noch ausgeglichen. Danach bauten die Gäste körperlich stark ab und Blustavia dominierte das Geschehen klar. Schaller, Lörtscher und A. Arnold trafen zur klaren 5:0 Pausenführung.

Die 2. Halbzeit war eine eindrückliche Demonstration der Spielstärke der Solothurnerinnen. Sie liessen Ball und Gegner laufen und sie kamen praktisch jede zweite Minute zu einer Torchance. Däniken konnte nichts mehr dagegen halten. Die Chancen wurden mit 10 Toren auch ausgenützt und man qualifizierte sich eindrücklich für den Viertelfinal.

Tore: 07. A. Arnold 1:0, 09. Gerster 2:0, 32. Schaller 3:0, 38. Lörtscher 4:0, 44. A. Arnold 5:0, 47. Gerster 6:0, 53. A. Arnold 7:0, 58. A. Arnold 8:0, 59. Gerster 9:0, 66. Lörtscher 10:0, 67. Lörtscher 11:0, 70. Biberstein 12:0, 76. Heeb 13:0, 84. Lörtscher 14:0, 89. Lörtscher 15:0

Blustavia: Uebelhart, Rust, Spring (46. Infanger), Ruchat, Leiser (46. Heeb), Wanzenried (46. Kaiser), Schaller, Gerster, Biberstein. A. Arnold, Lörtscher

Blusti-Girls of the Match

Das Team: Im ersten Cupspiel konnte das Team überzeugen, Die Defensive stand und die Offensive wirbelte. Jede Spielerin stellte sich in den Dienst des Teams und sie blieben bis zum Schluss läuferisch und taktisch stark.

 

Dienstag
14.09.2010
20.00
SC Blustavia - FC Klus-Balsthal
4:1

Blustavia legte los und mit dem Anpfiff und bis zum Schluss der Partie wurde Pressing gespielt. Die Kluser konnten dem Druck zu Beginn der Partie jedoch wiederstehen und waren rund um den Strafraum stark in der Defensive. Trotzdem gelang es den Solothurnerinnen gute Möglichkeiten zu erspielen, die jedoch allsamt knapp nicht genützt werden konnten. Der Dauerdruck blieb unbelohnt, doch die Gäste wurden durch das schöne Kombinationsspiel bewegt, so dass es eine Frage der Zeit war, bis zum ersten Tor. Lörtscher konnte sich in der 26. Minute, nach einem starken Pass von Leiser, durchsetzen und traf zur verdienten Führung. Kurz danach wurde es für die Blusti-Girls gefährlich. Demirci vertändelte in der eigenen Platzhälfte einen Ball und dies führte zu einem Foulspiel der Einheimischen ca. 22 Meter vor dem Tor. Den fälligen Freistoss verwandelte Glanzmann unter die Latte (32.). Dies war gleichzeitig der erste Abschluss der Gäste. Bei diesem blieb es auch. Blustavia zeigte sofort eine tolle Reaktion und Lörtscher traf nur 3 Minuten später mit einem herrlichen Schuss zur erneuten Führung. Weiterhin war Dauerdruck der Solothurnerinnen angesagt, doch blieb es bis zur Pause bei der viel zu knappen Führung.

Nach der Pause zollten die Gäste dem Aufwand er ersten Halbzeit gleich Tribut. Schaller baute in der 47. Minute die Führung aus und Avdili traf in der 50. Minute gleich noch zum 4:1. Damit war das einseitige Spiel bereits entschieden. Blustavia nahm sich nun etwas zurück, trotzdem gelang es den Gästen nicht gross gefährlich zu werden. Ein Schuss strich zwar knapp am Tor verbei und einmal bereinigt Torfrau Uebelhart eine heikle Situation, doch das war bereits alles, was es von den Gästen im Angriff zu berichten gibt. Blustavia war nach dem 4:1 zwar nicht mehr so druckvoll, trotzdem hatte man noch Chancen zu weiteren Toren. Reber traf die Latte, einige Abschlüsse gingen knapp am Tor vorbei oder die starke Torfrau von Klus hielt. Zum Schluss wurde noch ein Treffer von Biberstein wegen Abseits aberkannt. Die Blusti-Girls waren in diesem Spiel mit ihrem ständigen Pressing dem Gegner in jeder Beziehung überlegen und spielten auch ganz schöne Kombinationen, so dass der Sieg völlig verdient, aber wiederum zu knapp ausfiel. Nun kann sich das Team auf den Halbfinal im April freuen und nach den 2 starken Cupspielen haben sich die Frauen dies auch völlig verdient.

Tore: 26. Lörtscher 1:0, 32. Glanzmann 1:1, 35. Lörtscher 2:1, 47. Schaller 3:1, 50. Avdili 4:1

Blustavia: Uebelhart, Spring (46. Heeb), Demirci (70. Ruchat), Avdili, Leiser, Galli (58. Biberstein), Schaller, Reber, Lörtscher, A. Arnold

Blusti-Girls of the Match

Das Team: Im Cup braucht es immer das Team. Da man nur 3x wechseln kann, können nicht alle eingesetzt werden. Den Ersatzspielerinnen gehört Dank, dass sie trotzdem mitfiebern. Auch im Spiel geht es nur über eine geschlossene Teamleistung und in diesem Spiel wurde sehr guter Fussball gespielt. Der Ball lief, die Chancen wurden herausgespielt und es war fussballerisch das beste Spiel der Saison.

 

Mittwoch
20.04.2011
20.00
SC Blustavia - SC Derendingen
0:5

 

Starke Leistung im Cuphalbfinale

Das Spiel fing äusserst animiert an und die Blusti-Girls konnten mit viel Einsatz, Kampfgeist und Laufarbeit während einer halben Stunde das Spiel ausgeglichen gestalten. Derendingen war zwar etwas mehr am Ball, doch die Einheimischen konterten blitzschnell. Gerster und Heeb hatten sogar sehr gute Chancen zur Führung. In der 10. Minute gelang den Derendingerinnen das frühe Tor, dass man als Favorit in einem Cupspiel braucht. D. Marti traf nach einen Eckball per Kopf. Blustavia liess den Kopf nicht hängen und beschäftigte die Gäste mehr als ihnen lieb war. Trotz guten Ansätzen konnten sie jedoch den Ausgleich nicht erzielen. Derendingen wurde nach einer halben Stunde optisch dominant und sie kamen immer wieder zu guten Chancen. Die Einheimischen mussten dem Gegner zu viele stehende Bälle zugestehen, die allsamt brandgefährlich waren. Doch irgendwie hielt man das knappe Resultat. Die Einheimischen rechneten schon mit dem knappen Pausenresultat, was einem Teilerfolg entsprochen hätte, als Derendingen nochmals 2x zuschlug. Zuerst konnte sich Marra am Strafraumrand mit einem Drippling lösen und ihr Schuss drang zum 0:2 in die Maschen (43.) und danach war Sager mit dem Pausenpfiff per Freistoss unter die Latte erfolgreich. Somit waren die Einheimischen ganz schlecht belohnt, für eine wirklich tolle und engagierte Leistung.

Nach dem Wechsel stellten die Solothurnerinnen auf 2 Stürmerinnen um, doch die Gäste liessen, mit der beruhigenden Führung im Rücken, nichts mehr anbrennen. Zudem wirkte Blustavia nicht mehr so spritzig wie vor der Pause. Derendingen kontrollierte das Spiel nach Belieben und sie hatten sehr viel Ballbesitz. Einzig die Chancenauswertung war bei ihnen nicht optimal. Erst Buchmüller in der 56. Minute traf nach einer schönen Kombination zum 0:4 (56.). Die Blusti-Girls wehrten sich weiter und kämpften bis zum Schluss toll für ein gutes und anständiges Resultat, was ihnen auch gelang. In der 73. Minute gelang Weber noch der fünfte Treffer für die Gäste und in den Schlussminuten hätten sich Blusti-Girls eigentlich noch den Ehrentreffer verdient, doch scheiterte man mit 2 guten Chancen im Abschluss. So blieb es beim ehrenvollen 0:5. Das junge Blusti-Team konnte die körperlich klar stärkeren Derendingerinnen während einer halben Stunde ärgern, danach setzte sich aber der Favorit klar und verdient durch.

Tore: 10. D. Marti 0:1, 43. Marra 0:2, 45. + 1 Sager 0:3, 56. Buchmüller 0:4, 73. Weber 0:5

Blustavia: Infanger, Rust (71. Sommer), Spring, Avdili, Leiser, Heeb (62. Wälti), Schaller, Wanzenried (79. Uebelhart), Kaiser, Gerster, Arnold

Derendingen: R. Senn, Villiger, Neuenschwander, S. Marti, Barria, Buchmüller, D. Marti, Sager, Angehrn, Marra, Kohler - Eingewechselt: Wangeler, Weber, Bernasconi

Blusti-Girls of the Match

Das Team: Absolute Topleistung gegen einen übermächtigen Gegner. Die erste halbe Stunde war unglaublich stark und danach Kampfgeist pur. Die junge Blusti-Truppe macht in ihrem ersten Aktivjahr ganz viel Freude.

 

Matchberichte Vorbereitung

 

Mittwoch
03.08.2010
19.30
SC Blustavia - FC Gerlafingen
5:1

Das Spiel fing ausgeglichen an, doch man sah schon in der Startphase, dass die Blusti-Girls im Angriff gefährlicher waren. So vergab man bereits in den Startminuten eine grosse Chance. Doch es dauerte nur 12 Minuten als Heeb mit einem Flachschuss das Blusti-Team in Führung brachte. Kurz danach doppelte Lörtscher nach, als sie sich im Strafraum durchsetzte (16.). Nun war Blustavia das spielbestimmende Team und sie hätten bis zur Pause noch ein, zwei Tore nachlegen müssen. Von Gerlafingen war in der Offensive wenig zu sehen, so dass der Vorsprung für die Solothurnerinnen zur Pause verdient war.

Nach dem Wechsel konnte Falk, nach einem schönen Freistossball von Rust gleich zum 3:0 einschieben (48.). Nun dominierte Blustavia zusehends das Spiel. Die Gäste konnten sich kaum mehr aus der eigenen Hälfte lösen. Arnold erhöhte das Score nach einem Eckball auf 4:0 (62.). Gerlafingen kam sporadisch zu Kontern, die jedoch meistens von der gut stehenden Abwehr der Einheimischen abgewehrt wurden. Trotzdem gelang den Gerlafingerinnen, ebenfalls nach einem Eckball, in der 69. Minute der Ehrentreffer. In der Schlussphase liessen beide Teams körperlich nach. Lörtscher traf nach 76. Minuten zum 5:1 und Gerlafingen hatte noch einen Pfostenschuss zu beklagen (85.). Der erste Auftritt der Blusti-Girls auf dem grossen Feld war stark, konnte man doch gegen den letztjährigen Tabellenvierten super mithalten, ja man dominierte das Spiel sogar klar.

Tore: 12. Heeb 1:0, 16. Lörtscher 2:0, 48. Falk 3:0, 62. Arnold 4:0, 69. 4:1, 76. Lörtscher 5:1

Blusti-Girls: Demirci (46. Infanger), Rust, Ruchat, Avdili, Infanger (46. Demirci), Heeb (24. Uebelhart, 35. Heeb), Lörtscher, Falk, Leiser, Biberstein, Arnold

 

Samstag
07.08.2010
16.00
SC Blustavia - SC Derendingen
2:7

Die Derendinger Frauen zeigten gleich ab dem Anpfiff, dass sie ein 2. Liga Spitzenteam sind und das junge Blusti 3. Liga Team hatte in den ersten 30 Minuten keine Chance. So stand es bereits 0:5 bis das Heimteam sich an den hohen Rhytmus der Gäste gewöhnt hatte. Doch die Girls kämpften weiter, kamen auch etwas besser ins Spiel und A. Arnold hatte sogar einen Pfostenschuss zu verzeichnen. Derendingen nahm bei grosser Hitze nun das Tempo etwas aus dem Spiel, so dass nur noch das 0:6 bis zur Pause fiel.

Bereits nach 4 Minuten in der 2. Halbzeit trafen die Gäste zum 0:7 und nun schien eine Zweistellige Niederlage in der Luft zu liegen. Doch dank dem unglaublich grossen Kampfgeist der Solothurnerinnen, konnte der Schaden abgewendet werden. Derendingen vergab zwar noch einige Chancen, doch so einfach wie in der 1. Halbzeit wurde es ihnen nicht mehr gemacht. Trotz der Feldüberlegenheit der Derendingerinnen konnte sich auch Blustavia zwischendurch lösen. Der Lohn für den Kampfgeist durften sie mit 2 Toren von Leiser und Gerster ernten. Zum ersten Mal auf dem grossen Hauptplatz spielend, waren unsere Girls nach den lehrreichen 90 Minuten einfach nur platt, aber zufrieden mit der starken kämpferischen Leistung, gegen einen übermächtigen Gegner.

Tore: 06. D. Marti 0:1, 14. Kopp 0:2, 18. Marra 0:3, 21. Karabiyik 0:4, 27. Marra 0:5, 38. Bernasconi 0:6, 49. Marra 0:7, 65. Leiser 1:7, 71. Gerster 2:7

Blusti-Girls: Uebelhart, Rust (46. Sommer), Sommer (25. Andrea Wälti), Falk (61. Leiser), Heeb (25. Demirci), Gerster, Schaller, Leiser (46. Heeb), Arnold, Kaiser

 

Donnerstag
12.08.2010
20.00
SC Blustavia - FC Attiswil
2:1

Das Spiel begann ausgeglichen und beide Teams hatten die gleichen Spielanteile, jedoch keine Torchancen. Nach einer Viertelstunde übernahm mehr und mehr Blustavia das Spieldiktat und 2, 3 Chancen wurden erspielt jedoch knapp ausgelassen. In der 31. Minute kam aus knapp 16 Metern Biberstein an den Ball und sie erwischte die etwas weit vor dem Tor stehende Attiswiler Torhüterin mit einem schönen Bogenball zur Führung für die Blusti-Girls. Dies war zugleich auch die verdiente Pausenführung für das Heimteam.

Nach dem Wechsel begann das Spiel animiert und Attiswil glich nach einem Missverständnis in der Verteidigung der Heimteams in der 51. Minute durch Felber mit einem Flachschuss aus. Die Solothurnerinnen reagierten sofort und nach einem gelungenen Spielzug spielte Wanzenried von rechts den Ball zur Mitte, wo Anita Arnold nur noch zur erneuten Führung einschieben konnte. Danach verflachte das Spiel etwas und gute Spielzüge waren selten. Blustavia wirkte weiterhin gefährlicher, so dass zum Schluss der Sieg zwar knapp aber verdient war.

Tore: 31. Biberstein 1:0, 51. Felber 1:1, 55. Anita Arnold 2:1

Blusti-Girls: Uebelhart, Sommer (46. Demirci), Spring, Ruchat (75. Heeb), Infanger (75. Wanzenried), Heeb (60. Sommer), Schaller, Wanzenried (60. V. Marti), Galli (75. Anita Arnold), Biberstein (45. Simona Arnold), Anita Arnold (60. Biberstein)

 

Sonntag
06. Februar 2011
ab 09.30
Hallenturnierurnier in Langenthal
3. Rang

Unsere Frauen zeigten am Hallenturnier des AS Italica Langenthal wiederum eine tolle Leistung. In den Gruppenspielen konnte man zuerst den FC Huttwil mit 1:0 (Torschützin Jasmin Lörtscher) und danach den FC Safnern mit 2:1 (Bianca Biberstein und Jasmin Lörtscher) schlagen. Im entscheidenden Gruppenspiel gegen den FC Menzo Reinach reichte danach ein 0:0 zum Gruppensieg.

Von den sechzehn Teams schied jedoch keines aus und im Achtelfinal konnte man gegen einen Gruppenvierten, nämlich den FC Kirchberg spielen. Nach der frühen Führung durch Fabienne Galli, baute man in diesem Spiel stark ab und man musste den Ausgleich zum 1:1 hinnehmen. So endete das schwächste Spiel der Solothurnerinnen remis. Im Penaltykrimi liess man jedoch nichts anbrennen und alle Spielerinnen konnten ihren Penalty verwerten (Flora Reber, Ladina Schaller, Jasmin Lörtscher und Bianca Biberstein), so dass man klar mit 4:1 gewann. Jetmira Avdili konnte dabei im Tor 2 Strafstösse souverän halten.

Durch einen Fehler im Spielplan, standen ab dem Viertelfinale alle Gruppensieger im gleichen Tableau. Unsere Girls spielten jedoch im Viertelfinale gegen den FC Zofingen souverän auf und verteidigten die frühe Führung durch Jasmin Lörtscher über die gesamten 10 Minuten und man war dabei auch klar das bessere Team.

Das Halbfinale gegen den letzjährigen Turniersieger, den FC Aarau, stand unter einem schlechten Stern. Zuerst hätte man in Führung gehen müssen, danach bekam man 2 dumme Tore und trotzdem hätte man das Spiel eigentlich mit den grossen, vergebenen Chancen noch drehen müssen. Die 0:2 Niederlagen gegen den späteren Turniersieger konnte man als ein wenig unglücklich bezeichnen.

Das Spiel um den 3. Platz gegen den FC Wohlen war danach nochmals eine super Willensleistung. Man dominierte klar und Sina Uebelhart war es vergönnt, 2 Minuten vor Schluss mit dem 1:0 den Platz auf dem Podest zu sichern. Super Leisung Girls!!

Weitere Fotos sind im Fotoalbum zu finden

 

Samstag
26.02.2011
18.00
SC Blustavia - FC Windisch
5:0

Blustavia ging das Spiel gegen die eine Liga höher spielenden Windischer frech an und bereits in der 7. Minute setzte sich Lörtscher gegen die Abwehr der Gäste durch und sie traf zur frühen Führung. Danach übernahm Windisch das Spieldiktat und sie wurden stärker, doch die Abwehr der Einheimischen stand gut. Blustavia konnte kontern und Lörtscher entwischte der Abwehr in der 22. Minute und sie traf wiederum souverän zum 2:0. Nun reagierte Windisch, Sie erhöhten den Rhythmus und Blustavia musste nun bös untendurch. Doch sämtliche Chancen der Gäste wurden entweder vergeben oder Infanger hielt mit super Reflexen das Tor sauber. In dieser Phase hätte Windisch das Spiel drehen können ja sogar müssen, doch wer sie nicht macht bekommt sie. Wiederum Lörtscher konnte in der 37. Minute einen Konter, zum zu diesem Zeitpunkt brutalen 3:0, abschliessen. Die Gäste waren nun von der Rolle und resignierten etwas. Die im Angriff überragende Lörtscher nützte diese noch vor der Pause 2x aus.

Nach der Pause war das Spiel nicht mehr so intensiv. Die Windischer waren zwar mehr im Ballbesitz doch sie agierten wenig zwingend. Blustavia konnte im Angriff ebenfalls fast keine Akzente mehr setzen. In der Defensive standen sie jedoch kompakt und alle kämpften, um die Null zu halten. Zum Schluss schaute somit ein schöner 5:0 Sieg heraus und das Team zeigte zum Auftakt der Rückrunde eine ganz starke Leistung.

Tore: 7. Lörtscher 1:0, 22. Lörtscher 2:0, 37. Lörtscher 3:0, 45. Lörtscher 4:0, 45. + 2 Lörtscher 5:0

Blustavia: Infanger, Sommer, Schaller, Leiser, Galli, Heeb, Wanzenried, Lörtscher, Martic, Biberstein, Marti - Eingewechselt: Avdili, Heri, Falk, Sulejmani - (Besten Dank an die beiden Juniorinnen M. Falk und A. Sulejmani für das kurzfristige Einspringen)

 

Samstag
13. März 2011
17.30
SC Blustavia - SC Derendingen
1:10

Die Derendingerinnen gingen das Spiel forsch an und bereits in der 1. Minute konnte Marra das 0:1 erzielen. Blustavia antwortete nur 2 Minuten später mit dem Ausgleich, als Arnold im Strafraum mit einem Foul gestoppt wurde. Den Elfmeter verwertete sie mit etwas Glück gleich selbst. Danach zeigten die Gäste ihre spielerische Klasse und sie dominierten klar, während die Blusti-Girls kämpften. Zum Teil wunderschöne Tore von Marra, Kohler und D. Marti konnten sie jedoch nicht verhindern, so dass es zur Pause 1:4 stand.

Nach dem Wechsel das selbe Bild, Derendingen liess bei den Einheimische kein Spielfluss zu, Sie störten schnell, so dass sie den Ball immer wieder früh erobern konnten. So fielen in regelmässigen Abständen noch 6 weitere Tore für die Gäste, die einmal mehr zeigten, dass eine Liga höher ein anderer Wind weht und mit der 5-fachen Torschützin Marra hatten sie auch eine überragende Spielerin in ihren Reihen.

Tore: 1. Marra 0:1, 3. Arnold 1:1, 7. Marra 1:2, 28. Kohler 1:3, 33. D. Marti 1:4, 50. Kohler 1:5, 57. Marra 1:6, 64. Kohler 1:7, 65. Reber 1:8, 72. Marra 1:9, 90. Marra 1:10

Blustavia: Biberstein, Sommer, Spring, Ruchat, Leiser, Heeb, Demirci, Wanzenried, Falk, Infanger, Arnold - Eingewechselt: Avdili, Martic, Marti

 

Montag
14. März 2011
20.30
SC Blustavia - FC Gerlafingen
10:1

Nach der 1:10 Klatsche gegen Derendingen stand das Testspiel gegen den Leader aus der Meisterschaft an. Blustavia zeigte sich sehr gut erholt vom Samstag und übernahm sofort das Spieldiktat. Bereits nach 9. Minuten führte ein schöner Spielzug zur 1:0 Führung. Leiser traf wunderbar in die lange Ecke. Gerlafingen reagierte und kurz darauf kamen sie zu einer grossen Ausgleichschance, die knapp vergeben wurde. Blustavia strafte dies gleich im Gegenstoss und Biberstein traf zum 2:0. Ab diesem Zeitpunkt hatten die Blusti-Girls das Spiel im Griff und in regelmässigen Abständen trafen sie bis zum Ablauf der ersten halben Stunde mit Toren von Lörtscher, Schaller und wiederum Lörtscher zum 5:0. Danach bekam Gerlafingen das Spiel wieder etwas besser in den Griff, doch Arnold konnte noch kurz vor der Pause einen Konter zum 6:0 abschliessen.

Nach der Pause nahm der Gehalt des Spieles ab. Beide Trainer krempelten die Aufstellung um. Mitte der 2. Halbzeit gelang Egli der verdiente Ehrentreffer für Gerlafingen, hatten sie doch in der 2. Halbzeit noch 2 Lattentreffer zu verzeichnen. Dies rüttelte die Einheimischen nochmals auf. Lörtscher traf gleich danach zum 7:1, ehe in der Schlussphase Schaller, Marti (mit ihrem ersten Tor) und Lörtscher das Resultat auf 10:1 schraubten.

Tore: 09. Leiser 1:0, 13. Biberstein 2:0, 21. Lörtscher 3:0, 25. Schaller 4:0, 30. Lörtscher 5:0, 44. Arnold 6:0, 66. Egli 6:1, 67. Lörtscher 7:1, 83. Schaller 8:1, 89. Marti 9:1, 90. Lörtscher 10:1

Blustavia: Infanger (46. Biberstein), Sommer, Demirci, Avdili, A. Wälti, Biberstein, Schaller, Wanzenried, Lörtscher, Leiser, Arnold - Eingewechselt: Marti, Heeb, Galli, Infanger

 

Samstag
19. März 2011
16:00
SC Blustavia - Oberemmenthal 05
1:4

Bereits in der 4. Minute führte ein Eckball zur schnellen Führung der Gäste. Danach entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, doch schon bald hatten die Gäste im Angriff etwas mehr Druck und Blustavia konnte sich nur schlecht aus der Verteidigung lösen. Trotzdem gelang den Blusti-Girls mit einem tollen Weitschuss von Reber in der 23. Minute der Ausgleich.Doch die Emmenthalerinnen schlugen in der 34. Minute zurück und Ruffener gelang die erneute Führung. Bis zur Pause hatte die Einheimischen noch 2 gute Ausgleichschancen, doch blieb es bei der verdienten knappen Führung der Gäste.

In der 2. Halbzeit kontrollierten die Gäste das Spiel und bereits in der 47. Minute konnten sie die Führung durch Leienberger ausbauen. Die Blusti-Girls konnten sich im Angriff praktisch nicht mehr entfalten. Sie kämpften auf dem tiefen Boden aber vorbildlich, so dass das Resultat knapp blieb. Erst 10 Minuten vor Schluss konnte wiederum Leuenberger den vierten Treffer für die Gäste erzielen.

Tore: 04. Gfeller 0:1, 22. Reber 1:1, 34. Ruffener 1:2, 47. Leuenberger 1:3, 81. Leuenberger 1:4

Blustavia: Uebelhart (30. Galli), Sommer, Spring (46. Martic), Ruchat (46. Heri), Falk (80. Heeb), Heeb (70. Rust), Reber, Wanzenried, Leiser, Galli (30. Baranyai), Rust (46. Marti)

 

Dienstag
22. März 2011
19.30
FFC Zuchwil U18 - SC Blustavia
5:0

In den ersten 30 Minuten konnten die Blusti-Girls das Spiel einigermassen ausgeglichen gestalten. Klar hatten die spielerisch stärkeren Zuchwierinnen die besseren Chancen, doch waren sie noch wenig zwingend. Nach 30 Minuten kamen auch die läuferischen Stärken der Zuchwilerinnen zum tragen und sie wurden nun überlegen. Klare Chancen wurden erspielt, doch das Glück war auf der Seite der Solothurnerinnen, so dass mit tollem Kampf das 0:0 zur Pause gehalten wurde.

Nach dem Wechsel spielten praktisch nur noch die Zuchwilerinnen, während Blustavia mit viel Kampfgeist dagegen hielt. Ein Doppelschlag nach 50 gespielten Minuten brachte auch die Tore für die Einheimischen. Nun sah man auch die Klasse der Brasilianerin Rafa aus dem NLA Team, die sich immer wieder durchsetzen konnte. Im Angriff lief für die Gäste praktisch nichts mehr, doch in der Defensive wurde gekämpft und geackert, Biberstein im Tor hielt sehr gut und so konnte das Resultat bis zum Schluss im Rahmen gehalten werden.

Tore: 50. Bellabarba 1:o, 53. Rafa 2:0, 65. Crausaz 3:0, 71. Rafa 4:0, 90. Bogdanovic 5:0

Blustavia: Biberstein, Sommer, Ruchat, Avdili, Arnold, Heeb, Schaller, Wanzenried, Martic, Galli, Heri - Eingewechselt: Uebelhart, Marti

 

Südtürkei 2011 - Das Trainingslager

Chronologischer Bericht von den Girls und Tom

und jetzt noch zusätzlich: Grosses Kino von Urs

Südtürkei: Der Film (bitte anklicken)

 

Tag 1, Samstag, 09. April 2011 - Anreisetag

Etwas vor 14.30 Uhr besammelten wir uns beim Blusti-Clubhaus. Punkt 14.30 fuhren wir ab. Nächster Treffpunkt: Zürich, Flughafen. Als alle da waren, bekamen wir von Tom die Tickets und gingen direkt zum Check-In.

Als Sina an die Reihe kam, stellte sich heraus, dass sie zu viel Gepäck (über 20 kg) dabei hatte. Als sie auspackte, merkten wir, dass sie noch Aromat, 4 Päckli Nussstängel und etwa 1 kg Traubenzucker dabei hat. Dies musste sie nun Jetmira abgeben. Da Tom sehr viel Zeit eingeplant hatte, mussten wir lange auf unser Flugzeug warten.

Als wir endlich im Flugzeug sassen, waren die ersten schon nervös vor ihrem ersten Flug. Der Flug war wegen schlechter Witterung sehr unruhig, deswegen gab es welche, die anfingen zu schreien. Um etwa 22.45 Uhr landeten wir in Antalya. Danach mussten wir ziemlich lange auf unser Gepäck warten. Zum Glück ging nichts verloren, leider auch nicht das Fussballmaterial . Danach ging es mit dem Bus weiter. Nach einer einstündigen Fahrt mit türkischer Musik kamen wir in unserem Hotel Majesty Mirage Park an. Nach dem Empfang gab es noch ein kleines Mitternachtsbuffet. Anschliessend bekamen wir von Tom die ersten Anweisungen und von Urs unsere Zimmerkarten.

Alle gingen auf ihr Zimmer und richteten sich ein. Zum Teil hiess es "Gute Nacht", zum Teil "Party"!!! Fabe + Nice

Wie es wirklich war:

Ursina = die, die mit dem Gepäck tanzt

Sina = Ueberleben um jeden Preis

Dem Bericht oben gibt es nicht viel anzuhängen. Die Reise verlief perfekt. Einige kleine Details aus meiner Sicht zu diesem Tag. Als wir in Zürich ankamen und ich den Ballsack (das schwerste Gepäck der Reise) unserer Ursina vor die Füsse knallte, war ihre Laune sogleich im Keller, da sie mit ihrem Koffer (Baujahr 1910) es nicht leicht hatte noch weiteres Gepäck zu tragen. Doch ihre Kolleginnen halfen mit und ihre Laune besserte sich, wie immer, zusehends wieder. Somit war ich zum erstenmal angeblafft worden, doch dies bin ich ja bereits gewohnt. Leider konnte Mari die Reise in die Südtürkei nicht antreten. Somit habe ich am Freitag noch rotiert, dass die Mutter von Sermin ein Ticket erhält und somit Sermin doch noch mitfliegen konnte, da sie noch keinen eigenen Pass hat und noch bei ihrer Mutter eingetragen ist. (Gemerkt am Montag vor der Reise!!!!!). Am Schalter ging die Umschreibung des Tickets ohne Probleme vor sich und die Mutter von Sermin flog mit und ging zu Verwandten in der Region in die Ferien. Sinas Koffer wurde bereits oben erwähnt und einige unserer Gruppe waren übrigens noch sehr froh, dass wir Aromat dabei hatten.

Wie oben erwähnt war der Flug ein wenig turbulent. Angekommen in Antalya wurden wir von den Oeger Tours nach Göynük transferiert. Urs und Isabelle wollten im Bus nicht so weit laufen und setzten sich im vorderen Teil hin, was sie bitter büssen mussten. Der Geruch des Reiseleiters der Oeger Tours war nach ihren Aussagen etwas streng. Im Hotel angekommen wurden wir verpflegt. Danach gab ich das Programm für den nächsten Tag durch und die Zimmer wurden bezogen. Einige hörten wir danach noch, wie sie die Anlage erforschten, doch so Morgens um 3 waren etwa alle im Bett. Tom

 

Tag 2, Sonntag, 10. April 2011

Unser erster ganzer Tag startete um 9.00 Uhr beim Morgenbuffet. Toms Tag startete früher mit dem Auskunden des Areals . Da er sich nun auskannte führte er uns zum Strand und zeigte uns die grosse Anlage.

Nach dem Rundgang hatten wir frei und konnten selbstständig etwas unternehmen. Nach dem Genuss dieser Freiheit trafen wir uns um 12.30 zum Mittagessen. Am Buffet fanden alle etwas zu essen. Dann gings los mit dem 1. Training. Tom schonte uns zum Glück noch und wir übten mehrheitlich Ballannahme.

Nach dem 2-stündigen Training kam der Dehnungs-Part, was Tom uns schön und sehr elegant vorzeigte (die Rückenschmerzen am nächsten Tag waren sicherlich nicht von den Uebungen . Danach hatten wir den Abend frei und waren uns selbst überlassen. Die einen rockten die Kinderdisco, die anderen gingen schlafen und noch andere waren verschollen. Alles in allem war es ein guter türkischer Tag, nur das Wetter hätte besser sein können. Cele und Alex

Wie es wirklich war:

Tom = Regenwahrscheinlichkeit 0 %

Lea = versenkt und als Katzenebenbild wieder auferstanden

Anita = Kinderdisco (Ab Grösse 1.60 - Eintritt verboten)

Urs = Bünzli

Sina = ET - kein Kontakt mit zu Hause, Natel abgestellt - wie komme ich an meinen Pincode?

Bereits um 07.00 ging ich in aller Ruhe Frühstücken und danach erkundigte ich das gesamte Hotelareal.

An der Rezeption hatte ich so meine ersten türkischen Erfahrungen mit dem Personal, Alle waren wichtig, aber keiner zuständig. So konnte ich noch keine Pumpe für die Bälle auftreiben. Unsere Truppe konnte ausschlafen. Die erste Katastrophe bahnte sich nach dem Aufstehen an. Jetmira hatte aus Versehen das Natel von Sina abgestellt und ihr somit den Draht zu Hugo gekappt. Der Pincode wollte und wollte ihr einfach nicht einfallen und ich sollte doch jetzt eine Telefonkabine suchen. Der Tip, einfach mit dem Natel von Jeti ein SMS zu schreiben, kam gut an und somit kam auch der Code von Sinas Natel in der Südtürkei an. Nach dem Frühstück ging es an den Strand und wir legten den Weg am Strand bis zum Fussballplatz zurück.

Anschliessend hatten die Girls frei, was die meisten zu einem Poolabstecher und "sünnele" nutzten.

Die jüngeren unseres Teams erkannte man sofort am Gekreische auf der Rutschbahn. Danach war Abrechnung angesagt. Wie im Training in der Schweiz angedroht, wurde Lea mal gleich von mir im Pool versenkt.

Unser Organisator Urs war inzwischen am Abklären für einen Ausflug nach Kemer oder Antalya. Die Oeger Tours waren jeden Tag von 10.00 bis 11.00 anwesend. Dort konnte er auch die Ballpumpe organisieren und die Oeger Tours pumpten sogar die Bälle auf, so dass unsere Ballpumper Ursina und Lea nicht zum Einsatz kamen. Die Offerte der Oeger Tours für einen Ausflug nach Antalya lehnte ich ab, weil mir die Carfahrt für 380.-- Euro etwas teuer schien. Wir entschieden uns mit den Taxis am Dienstagnachmittag nach Kemer zum Shopen zu fahren.

Gemeinsam nahmen wir das Mittagessen ein und das Buffet bot wirklich und jeden Tag viel. Nach dem Essen war um 14.45 das erste Training angesagt. Die Aktiven trainierten bei mir und die Juniorinnen bei Ändu und Bäumli.

Alle Girls trainierten prima mit und anschliessend an das Fussballtraining war Dehnen und Gymnastik angesagt. Beim Vorzeigen verweise ich auf das im Bericht vorkommende Wort "elegant". Vor dem Abendessen erkundeten einige schon die Umgebung ausserhalb des Hotels, und da gab es doch einige Shops zum "lädele". Nach dem gemeinsamen Abendessen um 19.00 Uhr konnten die Girls machen was sie wollten, jedoch war es klar, dass jede Spielerin am nächsten Morgen um 07.30 pünktlich beim Morgenessen ist.

Beim gemütlichen Zusammensein am Abend wurde ich noch von Isabel informiert, dass Urs ein richtiger "Bünzli" ist, was ich mit einem Schmunzeln sehr gerne zur Kenntnis nahm und sofort abspeicherte. Auf der Hotelanlage hatte es ganz viele Katzen. Auf dem Weg zu unserem Hotel lief uns dann noch ein Ebenbild von Lea über den Weg, ebenfalls mit einer tollen voluminösen Frisur. In der Nacht wurde es noch einige Male laut (habe ich so gehört, kann es aber dank meiner Schlafstärke nicht bestätigen). Anmerkung: Die Hotelanlage hat 2 Hotels und wir waren im zweiten untergebracht, gleich neben dem Fussballplatz. Wir waren die einzigen Gäste in diesem ca 180 Zimmer-Bau. So konnten wir auch niemanden stören.

Uebrigens, sieht jemand auf den Fotos schlechtes Wetter???? Trotz einigen ganz wenigen Tropfen wurde mir natürlich wieder einmal der Strick umgelegt, weil ich es gewagt habe, die Regenwahrscheinlichkeit schon in der Schweiz bei 0 % anzusiedeln. Wäge dene paar Tropfe z'reklamiere isch jo so bünzlig und do meini nid nume dr urs, gäu alex

Ah, fast habe ich noch die Kinder in der Kinderdisco vergessen, hier die Bilder. Tom


 

Tag 3, Montag, 11. April 2011

Nach einer langen Nacht standen auch wir einmal auf. Um 9.00 Uhr begann das Training. Das Wetter war schön, und der Rasen trocken. Nach dem Fussballtraining hatten wir noch Gymnastiktraining.

Später gingen wir ins Hotelzimmer zurück und warteten auf das Mittagessen. Um 14.45 Uhr begann das zweite Training. Am Nachmittag bis in den Abend war es bewölkt und es wurde am Abend kälter. Das Abendessen begann um 19.00 Uhr. Den ganzen Abend hatten wir dann für uns. Das Hotel ist sehr gross, da hatten wir Zeit uns umzusehen. Später um 23.00 Uhr gingen wir in die Hoteldisco. Es war eine gute Stimmung und die Musik war toll.

Um 01.00 Uhr war für uns der Abend vorbei. Jeti und Sina

Wie es wirklich war:

Jeti, Sina, Sermin, Chantal, Nadine Heri, Michelle = Eselsdienste oder Fussballgepäcktrager

Tom = Regenwahrscheinlichkeit bei 0 %

Oeger Tours = Über Nacht eine Inflation

Jeti - Special

Der Bericht oben verrät wenig. Trotz einem unspektakulären Tag möchte ich doch noch etwas mehr berichten. Um 07.00 konnte ich ganz alleine und ohne Frauengekreisch frühstücken. Wou, war das schön. Die meisten trudelten wie abgemacht um 07.30 ein und anhand ihrer Gesprächigkeit sah es nach kurzem Schlaf aus. Um nicht angeschnauzt zu werden, hielt ich mich kommunikativ auch zurück. Ich gehörte am Abend zuvor zu den Verschollenen, hatte aber dank der langen Schlafzeit wieder Power. Um 07.45 fehlten immer noch einige Girls beim z'Morgen, so dass, wie immer in einem Lager, die Jobs vergeben werden konnten. Ab sofort waren unsere Langschläfer, Sina, Jeti, Sermin, Chantal, Nadine Heri und Michelle die Fussballgepäckträger. Sie mussten ab sofort jeden Tag alles Fussballgepäck auf den Platz schleppen. Die Spielerinnen, die bisher das Gepäck hatten, stellten, zurück im Hotel, das Gepäck mit Wonne!!!! vor die Türen der Siebenschläfer. Auf dem Platz um 09.00 Uhr waren dann (fast) alle pünktlich. Zuerst las ich ihnen aus den Commitments des Lagers vor, dass wir zum Fussballspielen hier sind und nicht um ein Ferienlager zu betreiben.

Oben 3 der 6 Schlafmützen in strenger Diskussion mit mir.

Die Diskussion wurde intensiver und wie die Frauen halt so sind, war ich zum Schluss schuld, dass sie nicht aufgestanden sind . Uebrigens war es das erste und letzte Mal, dass jemand nicht pünktlich zu einem Termin erschien!!!!!! Super gemacht, Girls!!!!

Leider passierte mir aber ein Malheur. Jasmin und Tamara waren zwar pünktlich am Morgentisch, jedoch verschliefen sie den Trainingsstart. Ich bekam das vor lauter diskutieren nicht ganz mit und vergass es, auch diese zwei für die Eselsdienste zu verpflichten. Gottseidank haben die Girls auch nicht so daran gedacht oder mich daran gross erinnert. Als sie mich trotzdem noch irgendwann darauf hinwiesen, habe ich mich mit einem "kann ja mal passieren" gut herausgeredet .

Das Training war wiederum sehr gut, aber es war das letzte Mal, dass wir komplett trainieren konnten. Die Blessuren wurden stärker und man merkte, dass tägliches Training auf hartem Boden kein Schleck ist.

Unsere charmanten Begleiterinnen Isabel und Ursi hatten sich am Morgen Richtung türkisches Bad verabschiedet zum Haman. Stundenlag sah und hörte man von ihnen nichts mehr und als sie wieder da waren, ging das Schwärmen auch schon los, wie gut die Massage getan habe. Als wir später die jungen, muskelbepackten türkischen Masseure sahen, war für uns alles klar. Uebrigens, liebe Fotografen, wieso gibt es eigentlich keine Bilder!!!!!

Nach dem Training wurde das schöne Wetter deutlich schlechter und es wurde kälter. Es waren wärmere Kleider angesagt.

Am Vorbend hatte ich Urs gesagt, dass wir für den Ausflug vielleicht doch noch Antalya in Betracht ziehen könnten. Entrüstet hat er geantwortet, dass wir gleich hätten buchen müssen, da ansonsten kein Car mehr frei sein. Urs informierte mich heute gegen Mittag, dass die Oeger Tours ihm am Morgen noch ein Angebot gemacht haben und der Car nun nur noch Euro 280.-- kosten würde . So verhält es sich mit der Inflation in der Türkei. Wir blieben aber beim morgigen Ausflug nach Kemer mit den Taxis.

Ueber Mittag schien auch die Regenwahrscheinlichkeit zu steigen, Wie das untenstehende Bild aber beweist, waren es zwar mehr als ein paar Tropfen, also ein paar Lachen da und ein paar Lachen dort. Aber natürlich wurde ich wiederum als Wettergott gehänselt .

Zwei, drei Spielerinnen mussten am Nachmittag aussetzen, man sah aber auch bereits jetzt nach dem dritten doch intesiven Trainings etwas Müdigkeit im Team. Das Wetter wurde wieder besser, es blieb jedoch kühl.

Nach dem Training hatten alle frei und konnten über die Freizeit und die Essenszeit selber entscheiden. Viele nützten dies, um noch einen Abstecher in die nahegelegenen Geschäfte zu machen. Gleich neben unserer Anlage gab es das Schiff Queen Elisabeth als Hotelanlage, was eigentlich noch recht Eindruck machte.

Trotz der freien Essenszeit waren alle ca. um 19.00 Uhr beim Abendbuffet. Der Abend war relativ unspektakulär und man merkte den meisten die Müdigkeit an, Einige stand zwar noch Kopf

doch aufgrund des Lärms im Hotel waren wohl die meisten etwas früher im Bett, als auch schon. Weil es nicht mehr viel zu erzählen gibt, habe ich nun ein Jetmira Foto Special eingefügt - Jetmira und ihre vielen Gesichter

Wenn es um Fotos geht ist sie immer dabei, sie hat auch die nötigen Utensilien mitgenommen, um für jedes Foto gut auszusehen Man beachte das Bauchtanzoutfit, doch dazu am zweitletzten Tag mehr.

Tom

 

Tag 4, Dienstag, 12. April 2011

Am 3. Tag hat sich Thomas Regenwahrscheinlichkeit von 0 % endlich als richtig erwiesen.

Nachdem auch die Letzten heraus gefunden hatten, wie man einen Wecker bedient, erschienen alle pünktlich zum Frühstück. Am Morgen hatten wir normal Training mit anschliessendem Dehnungsblock. Als alle geduscht und gesättigt waren, holten uns 4 Taxis vor unserem Hotel ab und brachten uns nach Kemer. Die Fahrt auf türkischen Strassen war alles andere als angenehm und wir waren froh, als wir am Markt ankamen .

Auf dem Markt wurde "fliessig gemärdet" und verhandelt. Angelockt wurden wir mit Sprüchen wie "original copy" oder "i'm single".

Nach rund 4 Stunden machten wir uns vollgepackt auf den Rückweg. Auf der Fahrt erzählten alle, was sie gekauft haben. Thomas berichtete voller Stolz, dass er für die nächsten 5 Jahre Jeans eingekauft hat. Zum Abendessen erschienen alle plötzlich in Adidas-Jäggli. Mysteriös . Anschliessend hatten wir verschiedene Programme. Die Juniorinnen machten sich schick für in die Disco, während die Aktiven eher passiv waren und einfach gemütlich in der Lobby eins trinken gingen . Lea und Anita

 

Wie es wirklich war:

Tom = Regenwahrscheinlichkeit bei 0 % = 100 % richtig

Sämtliche Girls = Auch auf dem türkischen Bazar nicht vermittelbar

Strahlendes Wetter, alle Girls pünktlich beim Frühstück, Trainingsfrei, Ausflug nach Kemer, Shoppen mit Urs, es schien ein guter Tag, ohne viel Frauenkontakt zu werden . Das Training übernahmen Simon und Aendu und ich konnte dabei zusehen. Doch da war ja noch Nadin Rust dabei, die kein Fettnäpfchen auslässt um sich irgendeine Verletzung zu holen und so war ich auch wieder beschäftigt.

Trotzdem gelang es mir einen Blick auf das Training zu werfen und ich sah ganz viele gute und tolle Aktionen, doch es gibt auch noch ganz klares Verbesserungspotential

Auch die Verletzten machten es sich so richtig gemütlich.

Nach dem Mittagessen war Besammlung für Kemer. Urs und ich hatten schon lange abgemacht, dass wir zusammen und ohne jeglichen Frauenanhang shoppen gehen. Nach der Taxifahrt nach Kemer stiegen wir aus, kurze Besammlung. "Am 18.00 Uhr treffen wir uns wieder hier", und weg waren Urs und ich. Wou, es wurde so ein wirklicher "männlicher" Shopping-Tag. Wir wussten was wir wollten!!!, gingen mit einem Höllentempo durch den Basar und fanden ein Geschäft zum Einkaufen. Jeans waren angesagt. Nach Tee, anprobieren, händele, wieder Tee, waren wir nach 2 Stunden fix und fertig, hatten aber alles und der gemütlichere Teil mit "eis go zieh" fing an.

Beim Rückweg schlenderten wir über den Bazar und so nach und nach trafen wir auch unsere Girls wieder. Nach dem letztjährigen Lager in Sumiswald, wollten wir ja die Girls mit Bauern verheiraten, was uns infolge fehlender Schönheit kläglich misslang. In der Schweiz hatten wir bereits alles vororganisiert und Simon hatte schon im Vorfeld den Frauenvermittlungsshop eröffnet.

Simi und Aendu waren beauftragt, auf dem türkischen Basar jegliche Angebote zu prüfen und bei Anfrage im Simon-Shop bei Tee zu verhandeln, doch auch hier floppten unsere Girls klar. Man sollte doch wissen, dass man alles bedeckt, aber sicher nicht die Augen . Zu unserem Leid brachten wir wieder niemanden an den Mann, und somit war klar, dass uns natürlich auch Lea wieder blieb .

Urs und ich haben somit die Spezialausbildung zum Kameltreiber auch vergebens gemacht und wir müssen den SCB-Kassier enttäuschen. Es gibt keine Sondereinnahmen.

Beim Abendessen ging es hoch her, wurden doch all die Geschichten vom "Händele" erzählt und irgendwie hatten auch alle etwas Neues an. Wir liessen den Abend in der Lobby ausklingen. Urs und ich hatten noch in der Disco mit den Girls abgemacht, doch liessen sie uns schmählich hängen. Tom

 

Tag 5, Mittwoch, 13. April 2011

Heute war ein sehr schöner Tag. Schon als wir wie jeden Morgen um 7.30 Uhr ins Restaurant gingen war der Himmel strahlend blau und es war keine Wolke zu sehen. Als wir dann fertig gegessen hatten, gingen wir auf unser Zimmer um uns für das Training bereit zu machen. Wir trainierten an diesem Morgen aber nur etwa 1 1/2 Stunden, da das Wetter so schön war. Nach dem Training gingen wir alle ans Pool und lagen auf den Liegestühlen.

Am Mittag konnte man essen wo und wann man wollte, jedoch assen die Meisten im Restaurant direkt am Pool. Am Nachmittag wurde das Training wegen dem Wetter ganz abgesagt. So konnten wir den ganzen Nachmittag in der Sonne liegen, baden und Cocktails trinken. An diesem Tag haben alle ziemlich Farbe angenommen, jedoch gab es den Unterschied zwischen Braun und Rot.

Am späten Nachmittag gab es noch Kuchen und Kekse. Danach gingen viele von uns ins Zimmer oder in einige nahgelegene Läden. Ab 19.00 Uhr konnte man Abendessen gehen. Später waren wir in den Zimmern. Um 23.00 Uhr gingen viele in die Disco. Einige bleiben jedoch im Zimmer, da sie zu müde waren. Nadin Rust und Jenni

Wie es wirklich war:

Tom = Regenwahrscheinlichkeit bei 0 % = 100 % richtig

Livia = Red Socks

Cele, Fabe und andere mehr = Das 11te Gebot: Nimm dich in Acht wenn bei Sonnenschein der Wind weht oder das 12te: Ziehe zwischendurch ein T-Shirt an

Strahlendes Wetter, warm, das Programm wurde heute geändert. Es stand nur das Morgentraining an. Erstens weil die Mädchen dringend eine Pause brauchten, da doch einige platt waren und zweitens es war Zeit für den Pool. So wurde ab 11.00 Uhr "gsünnelet". Doch es blies ein kräftiger Meerwind, der die Sonneneinstrahlung bei einigen vergessen liess. So hatten wir gegen Abend doch einige Spielerinnen mit starken Sonnenbränden und man merkte, dass Mutti für einmal nicht zum eincremen da war . Am schlimmsten erwischte es Livia, die sich beide Füsse verbrannte. Unten zeigt Sina, wie man es richtig macht.

Ansonsten wurde am Pool herumgeblödelt. Die richtig harten gingen natürlich auch bei tiefen Wassertemperaturen schwimmen. Ansonsten gönnte man sich natürlich das Angebot rund um den Pool.

Auch gab es noch einige Missverständnisse zu klären, hatte man doch Ursula und Isabel gesagt, dass der türkische Winter angebrochen ist

Unten übrigens noch für alle Anfänger: Das Bild wie man es wirklich richtig macht wenn die Sonne scheint.

So waren wir am Abend wieder einmal in Hochform beim behandeln von Sonnenbränden und verteilen von Medikamenten. Die Meisten zollten der Wärme Tribut und es wurde ein lauer und ruhiger Abend. Tom

 

Tag 6, Donnerstag, 14. April 2011

Wir gratulierten unserer Juniorinnen-Spielerin Tamara ganz herzlich zu ihrem 13. Geburtstag.

Da die Trainer am Donnerstagmorgen zu faul waren ein Training vorzubereiten, was Tom ja bekanntlicherweise spontan kann, liessen wir das Training sausen und konnten unseren Rausch noch länger ausschlafen . Als es dann beim Mittagessen trotz einer Regenwahrscheinlichkeit von 0,000 % in Strömen regnete, wurde Wetterfrosch Tom gefeuert und die Motivation fürs Nachmittagstraining hielt sich in Grenzen. Doch leider war das Training am Nachmittag nicht wirklich gut besetzt, da viele angeschlagen waren, oder am Vortag einen so starken Sonnenbrand eingefangen haben, dass die Füsse unmöglich in die Fussballschuhe hineingequetscht werden konnten, geschweige denn ein Pass gespielt werden konnte. Nach einer aufwärmenden Dusche wurde zusammen das Abendbuffet gestürmt und die meisten liessen dann den Abend ruhig in ihrem Zimmer bei einer Folge Germany's Next Topmodel ausklingen. Livia und Ursina

Wie es wirklich war:

Tom = Regenwahrscheinlichkeit bei 0 % war eingeplant, mussten jedoch wegen der Brände auf Regen umstellen

Team = Unser interner Wettbewerb hiess nicht mehr Top Model sondern "Red Model" mit diversen Siegerinnen in den Kategorien: Kopf, Bauch, Rücken, Arme, Beine und Füsse. Wie immer war Blusti-TV höchst flexibel und was niemand mehr für möglich hielt: Eine weitere Folge von Winnetou wird in den nächsten Tagen die Kinoleinwände erobern.

Nachdem wir den Morgen frei gegeben hatten, zwecks Regeneration, fehlten am Nachmitttag trotzdem viele Spielerinnen. Der Grund war klar: Sonnenbrände. Infolge der Verbrennungen hatte ich mich noch am Mittwoch mit der Wetterfee unterhalten und wir kamen zum Schluss, dass in dieser Situation Regen die beste Lösung sei um die Brände zu löschen. Somit liessen wir es regnen. Man sah im Training bei strömenden Regen viele neu entwickelte Laufstile (Cele und Fabe), und man hörte auch verschiedentlich schmerzhafte Laute. Leider gibt es keine Fotos, da bei solchen Verhältnissen unser Fotograf das Zimmer nicht verlässt und die Fotografin andere Sorgen hatte (sie konnte einfach ihre roten Socken nicht abziehen). Einzig Blusti-TV war wetterfest und mehr zu diesem Tag im Film, der gleich nach den Berichten erscheint.

Unsere Juniorin Tamara feierte noch ihren 13. Geburtstag.

Urs organisierte bei der Rezeption, dass ihr Zimmer dekoriert wurde und am Abend gab es nach dem Essen noch die Geburtstagstorte dazu.

Der Abend verlief normal und die meisten waren langsam aber sicher geschafft, so dass sie sich auch Schlaf gönnten. Tom

 

Tag 7, Freitag, 15. April 2011

Wie gewohnt assen wir um halb acht Frühstück. Zu allem Wunder waren alle anwesend und niemand hatte verschlafen. Um 8.45 Uhr hatten wir Training. Tom machte wieder einmal das Training alleine mit uns. Aendu und Bäumli hatten sich frei genommen, dass sie sich von der langen Nacht erholen konnten .Wie nun schon ein paar Mal, war das Wetter beim trainieren wunderschön und sobald wir wieder in unseren Hotelzimmern waren, verdeckten die Wolken die Sonne wieder, da sie nichts mehr zum anstrahlen hatte.

Nach ein bisschen schlafen, TV schauen etc gab es Mittagessen, was wirklich sehr abwechslungsreich war. Jeder Tag etwas anderes (nicht), besser gesagt viele hatten genug von dem Essen hier und freuten sich auf das Schweizer Essen. (Schoggi), besonders die zwei Bünzlis . (Nicht Urs, nein Sina und Nadine Heri sind gemeint, Anmerkung Tom). Am Nachmittag war dann wieder trainieren angesagt, das letzte Mal. Alle gaben noch einmal ih bestes und für Tom gab es noch eine schöne unerwartete Dusche. Danach gingen wir an den Bazar in Göynük und gaben unser restliches Geld für ein paar Original Fakes aus. Vor dem Abendessen im italienischen Restaurant. Ausnahmsweise war das Essen "geniessbar", bis auf den Salat. Aber bei einem 5-Gänge-Menu hat jeder etwas gerne gehabt. Jeti hatte nach dem Essen ihren "grossen Auftritt" in der Lobby. Sie tanzte gegen 3 andere Frauen. Sie gewann zusammen mit einer Deutschen was ziemlich unverständlich war. Zum Schluss gingen wir noch einmal richtig Party machen, schliesslich ist es unser letzter Abend/Nacht hier. Let's get the Party started! Nadine Heri + Michelle

Wie es wirklich war:

Tom = Regenwahrscheinlichkeit bei 0 % - Am Nachmittag erhöhte sich die Regenwahrscheinlichkeit über seinem Kopf auf gute 100 %

Sina = I wot hei go ässe, Hugo was chochsch?

Urs = wusste vom Hinterhalt auf mich und ist jetzt ganz oben auf der schwarzen Liste

Nach dem Frühstück wurde das Fussballgepäck, nach einem kurzen Wutanfall von Sina auf den Ballsack vor ihrem Zimmer, wieder auf alle verteilt. Da es keinen Sinn mehr machte in 2 Gruppen zu trainieren, machte ich das Morgentraining und Aendu und Bäumli das Training am Nachmittag. Das Training verlief absolut ok und auch der Dehnungsblock wurde nochmals mit viel Begeisterung hingelegt . Stellvertretend das Bild unten.

Es gab aber auch andere die mit vollem Eifer bei der Sache waren. (Hinten links, nicht ganz so elegant, Name der Redaktion bekannt)

Vor dem Essen rächten sich die Trainer noch kurz an Chanti, die am Morgen eine etwas grosse Lippe riskierte und schon flog sie samt Kleider in den Pool. Nach dem Essen trainierten wir etwas früher, wollten wir doch noch auf den Basar von Göynük. Ich hatte frei und konnte das Training vom Stuhl aus geniessen. Doch die Girls machten mir einen Strich durch die Rechnung, als sie sich in der Trinkpause feige und hinterhältig anschlichen und mir eine Wasserdusche verpassten.

Das Ganze war natürlich eine abgekartete Sache, die Fotografen und Urs mit der Kamera waren natürlich bereit, dies alles für die Ewigkeit zu archivieren. Nachdem ich mich pudelnass etwas erholt hatte und das Training wieder aufgenommen wurde, habe ich mich mal kurz ein wenig umgesehen und erspähte von den Heimtückischen Traineroberteile. Sie gehörten Lea und Ursina. So stellte ich mich an den Spielfeldrand, schwenkte die Trainer und irgendwie fanden die Spielerinnen: "Jetz isch er duregheit. Plötzlich machte es klick bei Ursina und Lea und eine wilde Verfolgungsjagt ans Meer ging los. Wild ist übertrieben, da Ursina nach 10 m platt ist und Leas Motor ab 2,6 km/h Höchstgeschwindigkeit plombiert ist. So erreichte ich das Meer mit riesen Vorsprung, legte die Trainer in den Sand und wartete auf die nächsten Wellen. Mit letztem Einsatz kamen auch die zwei Spielerinnen an, wollten ihre Trainer retten, doch jetzt nützte ich dies gleich mal aus und versenkte die beiden in ihren Fussballausrüstungen im Meer - der Rächer hat zurückgeschlagen .

Die anderen Attentäter sind von mir natürlich auf einer schwarzen Liste festgehalten. Hier die Namen und überall wo Wasser ist, denkt daran, es könnte euch treffen. Hier die Liste: Urs , hat von der Verschwörung gewusst und mich nicht eingeweiht. Tamara, Nadine Heri, Jeti, Chanti, ihr werdet noch von mir hören.

Danach ging es noch auf den Bazar von Göynük, wo die letzten Euros investiert wurden und danach hatten wir im Spezialitäten Restaurant abgemacht, um Italienisch zu Essen. Unten das Gruppenfoto

Das Essen war "türkisch italienisch", wobei bis auf die Lasagne eigentlich nichts italienisch war. Urs hatte beim Essen noch einen kleinen Unfall, als er ein Glas zerstörte. Als er den Mikro-Ritzer im Finger sah, wurde es aber zu einem grösseren Unfall. Er war kurz vor dem Verbluten, doch Isabel rettete ihn gekonnt mit einem Druckverband, so dass der Blutverlust in Grenzen gehalten werden konnte. Nach ca. 10 Minuten konnten auch wir am Tisch das Gespräch wieder aufnehmen und der Lärm von seinem Gejammer war endlich vorbei. Man beachte im Bild unten das schmerzverzehrte Lachen

Danach hatte Jeti ihren grossen Auftritt in der Hotel Lobby. Mit ihrem neuen Bauchtanzkleid fegte sie alles fort und sie gewann den Wettbewerb, die zweite Siegerin war klar schlechter, doch hatte sie mehr Lobby in der Lobby.

Anschliessend gingen wir alle in die Disco, hatte doch unsere Alex um 00.00 Uhr noch Geburtstag und sie durfte ihren 18ten feiern. So liessen es sich die Girls nicht nehmen, alle tanzend auf der Bühne, ihr ein Happy Böörsday zu singen. Ich war natürlich auch froh, habe ich doch jetzt eine erwachsende Spielerin mehr (ich gehe immer davon aus, dass mit der Volljährigkeit das Gekreische und Gelächter im Hochtonbereich dann endgültig vorbei ist).

Vom Rest des Abends weiss ich nur vom Hörensagen, da mein gesunder Schlaf nur ein kurzes Lachen von Ursina zuliess. Aufgrund der Aussagen liess es sich Anita nicht nehmen, im Hotelgang noch ein Fussballspiel zu beginnen. Es krachte und und hämmerte gegen einige Türen, so dass es sogar Urs aus den Federn trieb. Ohne Brille an der Türe konnte er jedoch nicht genau erkennen um wenn es sich handelte. Sein "jetz isch aber gnue" geht aber in die Geschichte ein. Ok, für das Fussballspielen waren natürlich Ursina, Anita, Livia und Lea zuständig gewesen. Tom

 

Tag 8, Samstag, 16. April 2011 - Heimreise

Beim Morgenessen gab es nur ein Thema: "DIE KOFFER!!!" Nach den Aussagen von ca. 70% der Anwesenden sind ihre Koffer entweder zu klein oder zu schwer. So ging es nach dem Essen fleissig ans packen und dem Problem mit dem Platz in den Koffern wurde fleissig entgegengewirkt. Viele liessen Gegenstände welche nicht wichtig sind, wie z.B. Shampoo, Dusch oder Sonnencréme dezent verschwinden. Jedoch war auch so zu viel Gepäck vorhanden. Also wurden die Fussballschuhe und Schienbeinschoner (und natürlich noch Schuhe jeglicher Art) im Fussballgepäck verstaut. Als endlich alles irgendwo seinen Platz gefunden hat, gab es immer noch das Problem mit den Koffern die angeblich zu schwer waren.

Nachdem der Coach die hysterische Menge wieder einigermassen beruhigt hatte ging es auf zum Flughafen. In dem Bus, mit welchem wir zum Flughafen fuhren fühlte man sich wie ein "Wackeldackel". Denn irgendwie hatte der Chauffeur die Bremse nicht so im Griff. Angekommen am Flughafen, ging es ans Einchecken. Grösstenteils wieder einigermassen angespannt... und was stellte sich am Ende heraus? Es hatte niemand Übergepäck. Der Flug war ziemlich ruhig und man freute sich zurück in die Schweiz zu fliegen. Am Flughafen angekommen wurden die Koffer geschnappt und schon waren die ersten verschwunden. Bianca

Wie es wirklich war:

Wetterwärme an den folgenden Tagen bei 30 Grad ohne jegliche Wolke

Sina = ab 06.00 in der Lobby bereit zur Heimreise

Ursina = die, die mit dem Gepäck tanzt, Teil 2 - in weiteren Rollen Livia, Anita, Lea - Film mit Eseln statt Pferden

Urs = Bünzli ohne Ticket!!!!

Nach dem Aufstehen, gings ans Packen. Zuerst rächten sich Aendu und Bäumli für die nächtlichen Belästigungen und donnerten ebenfalls an die Türen der vermeintlichen Störenfriede. Nachdem man alle irgendwie gesehen hatte, wurden Anita und Co darüber informiert, dass sie aufgrund der nächtlichen Eskapaden das Fussballgepäck tragen müssen und zwar so, dass jede etwas zu schleppen hatte. Antworten kriegte man keine, aber ihre Gesichter drückten kaum Freude aus.

Das Fussballgepäck wurde um ca. 30 kg schwerer, da die meisten Spielerinnen noch etwas ins Fussballgepäck abschoben. Im Gesamten hatte man 100 kg zur Verfügung, die danach fast aufgebraucht waren. Nach dem Packen wurden die Säcke und Taschen vor die Zimmer der 4 Frauen gestellt. Nachdem sie jeweils ihr Gepäckstück aufgehoben hatten, verfinsterten sich ihre Minen, da es doch einiges schwerer war, als bei der Anreise. Höhepunkt war einmal mehr Ursina die sich mit einem: "Chöit dr mer nid no öpis gäh, weni scho aues mues schleppe, chunts au nüm drufa." im Gang meldete. Die, die Ursina kennen, können sich schon mal den Ton vorstellen .

So konnte ich sie wieder einmal auf den Arm nehmen. Ich wusste schon vorher, dass das Gepäck so nicht mehr transportabel ist. Wir verteilten danach das Gepäck ausgewogener und immer 2 Spielerinnen waren für ein Gepäckstück zuständig. Wo war eigentlich Sina? Aufgrund ihres Hungers war sie sicher schon seit 06.00 Uhr beim Abreisepunkt vor dem Hotel und wartete auf die Abfahrt um 12.15 Uhr.

So danach ging es zum Frühstück. Urs erzählte von dem nächtlichen Lärm im Hotel und er sagte, dass dies schon eine grosse Zumutung war. Jetzt kam doch tatsächlich noch der Bünzli aus ihm heraus. Danach erinnerte ich ihn an das Trainingslager mit der 1. Mannschaft vor einem Jahr in Spanien, als er und die gesamte Crew Morgens um 05.00 Uhr das gesamte Hotel aufgeweckt hatten und sie alle bei mir im Zimmer landeten , aber dies war natürlich nicht das Gleiche. Aber jetzt weiss auch er, dass es einen Unterschied gibt, wenn man geweckt wird, oder wenn man weckt und das Verhalten danach ist dann auch der Unterschied zwischen einem lockeren Typen oder einem Bünzli .

Es war wirklich nicht der Tag von Urs. Beim Checken seines Tickets, merkte er, dass er kein Rückflugticket mehr hatte. D. h. er hatte 2 Tickets auf den Namen Isabel Haller und zwar eins von Zürich nach Antalya und umgekehrt. Da war wohl in Zürich etwas schiefgelaufen. Isabel fand das gleich lustig wie ich, doch Urs Mine verfinsterte sich zusehends. Nach ein paar Sprüchen meinerseits und ich ihm noch einen guten weiteren Aufenthalt in der Türkei wünschte ging es langsam aber sicher Richtung Flughafen.

Das Urs auch ein lustiger Typ ist, sah man sofort nach dem Erhalt eines Rückflugtickets auf dem Flughafen Antalya an einem speziellen Schalter. Jetzt konnte er wieder strahlen. Doch die gute Laune dauerte nicht lange an. Kurz nachdem wir auf den Plätzen im Flugzeug sassen, musste er Isabel ein Armband etwas kürzer machen. Immer noch ziemlich schwer verletzt an seiner Hand vom Vorabend, konnte er Feinarbeiten noch nicht ausführen. So lag das Armband blitzschnell unter den Flugzeugsitzen und es war ja verdammt eng da. Ueber die anschliessende kurze Ehediskussion schweigt der Schreibende .

Vergessen möchte ich auch nicht unser Geburtstagskind Alexandra, die natürlich immer noch den ganzen Tag lang 18 Jahre alt wurde.

Zurück in Zürich ging es blitzschnell. Unsere Fahrer waren pünktlich, holten uns ab und alle waren wieder gesund zu Hause.

Ich möchte allen, die irgendetwas zum Gelingen des Trainingslager beigesteuert haben herzlichst danken und vor allem dem Staff vor Ort für die Unterstützung. Der grösste Dank gilt jedoch unseren Spielerinnen, die das Trainingslager erst zu dem machten, was es war: Ein tolles Camp mit viel Teambildung und unauslöschlichen Momenten. Merci Tom

Die Fotos in diesem Bericht stammen nicht von diesem Tag, ansonsten sind sie immer am jeweiligen Tag aufgenommen worden