Manager
Treier
Raymond
Adresse
Königshofweg 11
4500 Solothurn
Telefon
032 622 92 36
079 671 61 16
E-Mail
Blusti-Portrait
  • Trainingszeiten: Mittwoch ca 19.30

 

Mannschaftsfoto

Hinten von links: Remo Treier, Alex Rudin, Ueli Buchmüller, Dieter Wiggli, Chrigu Weibel

Vorne von links: Alfred Maienfisch, Paul Bachmann, Hugo Uebelhart, Hebu Stritt

 

Spielerkader 2009

Hugo Uebelhart
Raymond Treier
Alfred Maienfisch
Alexander Rudin

Dieter Wiggli
Christoph Weibel
Ueli Buchmüller
Paul Bachmann

Herbert Stritt
Toni Weber
Martin Haudenschild
Heinz Kupferschmied

 

 

 

Walter Lang
Gerardus Middelweerd
Markus Spring
Reto Marthy

 

Heimspielplan 2010 Herbst
Tag
Datum
Zeit
Spiel
Resultat
Montag
16.08.2010
19.15
SC Blustavia - FC Burgdorf
Montag
30.08.2010
19.15
SC Blustavia - FC Moutier

 

Ausflug Super-Veteranen Blustavia nach Manchester 5.-7.03.2010

 

Am Freitag Mittag traf sich die 14 köpfige Reisegruppe bestehend aus 13 aktiven Veteranen und dem Präsi am Bahnhof in Solothurn. Einige waren schon gut warmgelaufen, andere machten sich noch mit dem Inhalt ihres Koffers vertraut. Von Basel aus flogen wir direkt nach Manchester. Die lockere Stimmung überdeckte die Anspannung der Spieler, da es doch für alle ihr erstes Spiel auf der Insel war.

Nach einem ruhigen Flug wurde das Hotel im Zentrum rasch gefunden. Zimmer beziehen, frisch machen, Tasche packen und schon fuhren wir im Minibus aus der Stadt hinaus nach Atherton. Die 25 km Fahrt dauerte etwas länger als geplant, so dass wir erst kurz vor dem Anpfiff um 19.30 Uhr im Stadion eintrafen. Das war natürlich keine optimale Matchvorbereitung, was sich dann leider auch später gezeigt hat. Mark und sein Team erwartete uns schon. Atherton liegt mitten in einem ehemaligen Kohleabbaugebiet. Vor ca. 25 Jahren wurden die Minen stillgelegt und seit da fehlt das Geld in der Region. Der Club Atherton Collieries AFC http://www.collsfc.com/ spielt wie Blustavia in der höchsten regionalen Liga.

Unser Coach Ueli gab die Aufstellung bekannt und wir begaben uns in die frostige Bise zum warmlaufen. (Platz und Temperatur vergleichbar mit Lommiswil). Hugo im Tor, der Rest sollte die Räume eng machen und vorne sich allfällig bietende Chancen nutzen. Vom Anpfiff an machte das durchschnittlich deutlich jüngere Team der Engländer mächtig Dampf. Auf der linken Seite versuchte Alex den Ball zu klären, was ihm auch beinahe geglückt wäre. Leider war das Resultat eine Oberschenkelzerrung in der ersten Minute. Das Englische Team wurde von den Zuschauern lautstark angefeuert. Das beflügelte sie so, dass sie schnell zwei sehenswerte Tore erzielten. Blustavia hingegen fand nicht ins Spiel und die wenigen Möglichkeiten wurden nicht genutzt. Zudem bekundeten wir mit der bekannten Englischen Härt so einige Mühe. Der Oberkörper wird konsequent eingesetzt, das Spiel unterbrochen erst wenn der Schiedsrichter gepfiffen hat und Penaltys werden generell nicht gegeben. So rückte Hugo immer mehr ins Zentrum und mit einigen tollen Paraden konnte er den Schaden mit 5:0 in Grenzen halten. Leider verletzte sich kurz vor der Pause noch Thomas, so dass keine Auswechselspieler mehr zur Verfügung standen.

In der zweiten Halbzeit fanden wir „downhill“ besser ins Spiel. Hugo beherrschte die eigene Platzhälfte und vorne konnten mit einigen guten Spielzügen Chancen heraus gearbeitet werden. Leider reichte es nicht zu mehr als den Ehrentreffer durch Martin, weil auch in England die Tore nicht höher sind als bei uns. Dank einer kämpferisch tadellosen Leistung konnte die 2. Halbzeit ausgeglichen gestaltet werden und der Schlusstand lautete 6:1. Im Station Pub wurden bei einem guten Bier die Player of the Match vom Schiri gekürt. Nicht unerwartet konnte Hugo den Champagner in Empfang nehmen.

Zu später Stunde suchte sich die schwer angeschlagene Truppe in Chinatown etwas zu essen. Beim Tafeln wurde die Niederlage schnell vergessen und die Lachmuskeln wurden ebenfalls noch stark beansprucht. Nach einem langen, ereignisreichen Tag versuchten wir in den schmalen Hotelbetten zu schlafen.

Am Samstag führte uns Mark (danke für deine Unterstützung beim Organisieren der Reise) ins Old Trafford. Bei der eindrücklichen Stadiontour wurden wir in die Geschichte und Geheimnisse von ManU und des Stadions eingeführt. Bis zum Schluss war sich die Gruppe uneinig, ob das was uns gezeigt worden war, wirklich die Umkleideräume des legendären Teams waren. Während sich am Nachmittag einige beim Shoppen in der Innenstadt vergassen, besuchten die andern zusammen mit den Manqunians (so nennt man die Einwohner von Manschester) die Sportbar „Downunder“ um gemeinsam das Spiel Wolves – ManU anzusehen. Beim 1:0 durch Scholes bebte die Bar und einige von uns fielen überhaupt nicht mehr auf. Ebenfalls ein tolles Erlebnis.

Bei strahlendem Sonnenschein genossen wir am Sonntag Morgen das reichhaltige Englische Frühstück und einen letzten Spaziergang durch die Fussgängerzone. Der Flug zurück nach Zürich bei klarer Sicht war der Schlusspunkt einer tollen und erlebnisreichen Reise ins Mutterland des Fussballs.

Ueli Leiser

Alle Fotos sind in Originalgrösse zu finden im Fotoalbum

 

Matchberichte

 

Mittwoch
13.05.09
19.45
SC B Super Veteranen - SC B Juniorinnen B
7:2

 

Der untenstehende Bericht entspricht leider nicht den Tatsachen, doch lassen wir ihn doch so stehen. Die Super Veteranen kannten kein Erbarmen und liessen den Girls nicht den Hauch einer Chance und gewannen klar mit 7:2. Zur Ehre der Girls sei jedoch gesagt, dass die Super Veteranen mit einem Grossaufgebot aufliefen. Gegen 20 Spieler wurden aufgeboten, so dass sie in der Pause fast das gesamte Team wechseln konnten. Das Spiel ist zu sehen im Blusti-TV

Väter gegen Töchter endet tragisch

Bereits 1 1/2 Stunden vor Spielbeginn trafen die Teams ein. Dies jedoch aus unterschiedlichen Gründen. Die Super Veteranen hatten viel Arbeit vor sich (einreiben des guten alten Dulix, Stützstrümpfe anziehen, ein wenig warmmachen in der Kabine, man wollte ja das Knacken der Gelenke den Mädchen nicht zumuten). Ganz anders die Mädchen. Eingetroffen mit 2 Taschen (eine mit den Sportutensilien, etwas kleiner, die andere für die Schönheit, etwas grösser).

So kamen die Teams von den Trainern Treier und Gence bestens eingstellt aus der Kabine. Beim Einlaufen konnten unsere Super Veteranen nur so staunen, wie die Girls sich einliefen. Die Beobachtung des Gegners gehört da immer dazu, da sich das Einwärmen auf Dehnen beschränkt und immer mit dem Hintergedanken, "Trainer willst Du von mir ein gutes Aufwährmen sehen oder ein gutes Spiel".

Das Spiel begann gleich mit einem Pauckenschlag. Kaum angestossen (2.), spielten die Girls einen schnellen Angriff über links, Liva Spring verlängerte zu Lea Leiser. Diese überlief ihren Vater Ueli, spielte von der Grundlinie klug in den Rücken der Abwehr und Sina Uebelhart hämmerte ihren Vater Hugo im Tor den Ball unhaltbar in die Maschen. Hugo rieb sich verwundert die Augen, hatte er doch in den Meisterschaftsspielen beim Coaching von der Linie so etwas noch nie gesehen. Ueli Leiser war es ein bischen schwindlig und Livia gab ihrem Vater Markus einen schelmischen Klapps.

Die Super Veteranen wirkten geschockt, unsere Girls motiviert. Jasmin Lörtscher schickte Sina auf die Reise und sie traf zwischen den Beinen von Vater Hugo zum 0:2 (5.). Nicht genug vom Angriffswirbel der Mädchen. Flanke von Simona Arnold über rechts. Sina stieg in den Himmel und traf per Kopf zum 0:3 (8.) und zum klassichen Hattrick. Entnervt fuchtelte Torwart Hugo umher, zog über seine Mitspieler her und allgemein war eine gewisse Unruhe in die Reihen der Oldies gekommen. Gottseidank behielt unser Alfred Maifenfisch die Nerven, beruhigte wie immer die Gemüter der Vetis und seine schlichtende Art zeigte Wirkung. Die Super Veteranen kamen nun besser ins Spiel, doch die gut stehende Abwehr um Lea Zellweger, Valeria Giancimino und Sophia Infanger hatte das Geschehen im Griff. Die Girls konnten es sich sogar leisten, ihre Spielmacherin Jasmin Lörtscher früh zu schonen. So ging es mit einer verdienten Führung in die Pause.

Nach der Pausenpredigt von Spielertrainer Treier wollten die Vetis so schnell wie möglich zurück ins Spiel finden. Torwart Hugo kam bei jedem Angriff mit, Playmaker Buchmüller verteilte die Bälle, doch sie scheiterten immer wieder an der Torfrau Ismaili. Das Feuerwerk dauerte 10 Minuten, danach waren die Oldis platt. Livia überlief ihren Vater ständig. Papa Leiser sah gegen Tochter Lea keinen Ball und Torwart Uebelhart war am Rande des Nervenzusammenbruchs. Zudem spielte jetzt bei den Mädchen noch Jetmira Avdili in der Verteidigung. Mit ihrem Mundwerk zog sie den Stürmern der Vetis den letzten Zahn und wen doch noch jemand durchbrach, mussten sie gegen den Terrier mit blutigen Schienbeinen rechnen. Mit klugem Spiel, schönen Spielzügen und der xmal besseren Laufarbeit zwangen unsere Mädchen somit unsere Super Vetis in die Knie.

Als der Schlusspfiff ertönte, Hugo war schon lange am Duschen, war natürlich der Schiri schuld an der Niederlage. Der umsichtig und fehlerfrei pfeiffende Wälti wurde noch hart angegangen, doch standen ihm die beiden Bodyguards bei, so dass auch er ohne Blessuren in die Kabine kam. Schlichter Alfred Maienfisch akzeptierte die Niederlage ohne wenn und aber, lud danach alle und auch den Schiri in der Beiz ein, so dass der Abend freundschaftlich ausklang.

Trotzdem hatte das Spiel noch Folgen: Lea Leiser hat seither Ausgangsverbot, Livia Spring darf nicht mehr Fussball spielen und Sina Uebelhart ist im Straflager Turbensaal.

Tore: 2. Sina Uebelhart 0:1, 5. Sina Uebelhart 0:2, 8. Sina Uebelhart 0:3

 

Montag
02.09.08
19.45
SC Blustavia - FC Moutier
12:2

 

Cüpli und Lachsbrötli statt Pausentee

Nachdem wir im letzjährigen Auswärtsmatch beim FC Moutier ausgesprochen herzlich empfangen und kulinarisch erstklassig verwöhnt wurden, wollten wir uns als Gastgeber dieses Jahr natürlich gerne revanchieren. Die mit der Bahn angereisten Gäste wurden deshalb schon am Westbahnhof empfangen, wo sie über den roten Teppich den Mannschaftsbus bestiegen und ansschliessend sicher ins Brühl gefahren wurden.

Kaum in der Kabine wurde über die Spielstärke des FC Moutier spekuliert. Dieser war mit einigen ehemaligen Nationalliga-Spielern angereist. Neben dem grossen Kader erweckte auch der Umstand, dass der FC Moutier über einen tadellos gekleideten Coach verfügte, einen professionellen Eindruck. Nun denn: Unser Trainer Raymond Treier wird’s schon richten und die verunsicherte Mannschaft optimal auf den Gegner einstellen - dachte man jedenfalls. Nachdem Co-Trainer Ueli Buchmüller die Mannschaft in zwei Spielen nach der Sommerpause zu ungefährdeten Siegen führte, stand Raymond - erstmals wieder für die Mannschaft verantwortlich - allerdings unter Druck. Seine Nervosität konnte er denn auch nur schlecht verbergen und so war es nicht verwunderlich, dass es ihm nicht gelang, der Mannschaft sein taktisches Spielkonzept verständlich zu machen. Konsterniert und irritiert betrat der SCB das Spielfeld.

Bei 23 Grad und besten äusseren Bedingungen wurde das Spiel pünktlich angepfiffen. Der FC Moutier erwies sich rasch als die erwartet spielstarke Mannschaft. Trotz klar höherem Durchschnittsalter - der älteste Spieler des FC Moutier ist 78 Jahre alt - gelang dem FC Moutier durch aufsässiges Forechecking Fehler im Spielaufbau des in dieser Phase verunsichert wirkenden SCB zu provozieren. Von einem Ballverlust im Mittelfeld profitierend spielte der FC Moutier rasch in die Spitze, wo sich einer ihrer Stürmer mit einer Körpertäuschung gekonnt freie Schussbahn verschaffte und unhaltbar in die rechte Ecke traf. 0:1! Nun sollte sich zeigen, ob der SCB Charakter hat. Und tatsächlich: Statt zu hadern, nahm der SCB das Heft nun resolut in die Hand. Mit (nun) kompakter Defensive, diszipliniertem Spielaufbau und variablem (Laufarbeit), präzisem Spiel nach vorne, gelang es, den FC Moutier unter Druck zu setzen. Eine erste Chance wurde von Alfred "Ali" Maienfisch versiebt, als er den Ball alleinstehend nach einem idealen Querpass knapp am linken Pfosten vorbeischob. Die Chancen häuften sich nun und schliesslich kam die Tormaschinerie des SCB in Gang. Bis zur Pause wurde in regelmässigen Abständen ein beruhigender Vorsprung von 6:2 herausspielt, wobei die Tore nach teilweise sehenswerten Ballstafetten über mehrere Stationen fielen. Als der souveräne Schiedsrichter Martin Fischer zur Pause pfiff, gab es für einmal nicht Tee. Cüpli und Lachsbrötli zur Pause schmecken nicht nur in der VIP-Launge, sondern - gereicht von charmanten Damen - durchaus auch auf dem Spielfeld.

In der zweiten Halbzeit fand der SCB sofort wieder ins Spiel. Der FC Moutier gab sich zwar nie auf und versuchte bis zum Schluss mit Kontern zum Abschluss zu kommen; er blieb aber immer wieder in der Abwehr des SCB hängen oder scheiterte mit Weitschüssen an Torhüter Hugo "die Wand" Übelhart. Mit zunehmender Spieldauer schwanden zudem die Kräfte beim FC Moutier und damit bald auch der Glaube an eine Wende im Spiel. So konnte der SCB das Score in regelmässigen Abständen bis zum 12:2 erhöhen. Die wohl schönsten Tore sparte sich der SCB dabei zum Schluss auf. Zunächst traf Ueli Buchmüller zum 11:2 nach einem schnell vorgetragenen Spielzug auf der rechten Seite auf Flanke von Raymond Treier halbhoch volley satt in die rechte Ecke. Anschliessend erhöhte Heinz Kupferschmid zum 12:2. Auf der linken Seite freigespielt, traf er mit einem strammen Linksschuss diagonal ins rechte Lattenkreuz. Die im Durchschnitt klar jüngere Equipe des SCB setzte sich in diesem fairen Spiel - wenngleich etwas zu hoch - mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung gegen einen technisch beschlagenen und spielstarken Gegner klar und verdient durch.

Abgerundet wurde der Abend im Clubbeizli mit einem 3-Gang-Menu aus Hugo's Küche. Bei angenehm spätsommerlichen Temperaturen wurden beidseits diverse Spielszenen nochmals ausgiebig analysiert und kommentiert. Schliesslich wurden unsere Gäste aus Moutier zum Bahnhof chauffiert, wo sie nach einem schönen Fussballabend die Heimreise via Gänsbrunnen antraten.

Blustavia mit: Übelhart, Stritt, Martinez, Weber, Lang, Haudenschild, Treier, Maienfisch, Kupferschmid

Blustavia ohne: Wiggli, Bachmann (Ferien), Weibel (Beruf), Rudin (verletzt)

Tore: 0:1 FC Moutier, 1:1 Lang, 2:1 Treier, 3:1 Haudenschild, 4:1 Weber, 5:1 Haudenschild, 5:2 FC Moutier, 6:2 Lang, 7:2 Maienfisch, 8:2 Haudenschild, 9:2 Haudenschild, 10:2 Lang, 11:2 Buchmüller, 12:2 Kupferschmid

 

 

Montag
05.05.08
19.45
FC Post Solothurn - SC Blustavia
0:3

 

Sportplatz Mittlerer Brühl:

Zuschauerzahl: 5 1/3 (Tuna, Dames, Dogan, Käthi, ab 40. Minute auch noch Sina und als einziger Post-Vertreter Iten) + Blusti-TV und Webmaster

1. Halbzeit etwas Westwind, sonnig, 2. Halbzeit windstill, kühl

Schiedsrichter: Namen verpasst, sehr ruhige und souveräne Leistung

Schon an der Zuschauerzahl merkte man, dass es für Blustavia eher ein Heimspiel als ein Auswärtsspiel war. Beide Mannschaften gingen das Spiel ruhig und kontrolliert an und das Geschehen spielte sich im Mittelfeld ab. Das Spiel war ausgeglichen und man bemühte sich um einen gepflegten Spielaufbau. Torwart Uebelhart dirigierte unsere Mannschaft von hinten lautstark, was jedoch keinen Spieler gross interessierte. "Mehr laufen, Alfred, kommt Jungs, Hebu so nicht" - verhallte ungehört. So nach und nach wurden auch Chancen erspielt. Die ersten Abschlussversuche waren jedoch noch zu unpräzis oder die Spieler wirkten zu verspielt. Küenzli im Sturm von Post (übrigens der Schwager von Blusti-Torwart Uebelhart) war gut abgeschirmt. Mitte der ersten Halbzeit (das ist bei den Super-Veteranen die 15. Minute), wurde Post plötzlich sehr gefährlich, doch der Panter Uebelhart hielt seinen Kasten mit eleganten Paraden rein. Als er von seinem Schwager Küenzli trotzdem bezwungen wurde, rettete der Pfosten für ihn. Kurz vor der Pause hatte Paul Bachmann genug von der Post-Dominanz. Er schnappte sich den Ball, legte in einmal zurecht und knallte ihn aus 12 Metern unhaltbar in die Post-Maschen (27.). Gottseidank hat diesen Hammer niemand berührt, da keine Ambulanz zur Verfügung stand. Die stehenden Ovationen des Blusti-Anhangs hallten noch durch die Sportanlage, als der Schiedsrichter zur Pause pfiff.

Die Seiten wurden getauscht und das bisher ausgeglichene Spiel wurde zu einem Sturmlauf der Pösteler. Man wähnte sich an einem Eishockeyspiel, denn Post spielte Powerplay und unsere Oldies zogen einen Riegel (oder Mauer) auf. Eine Taktik, die man so noch nie sah. Alle Schüsse wurden geblockt oder abgefälscht und wenn etwas auf das Tor kam war Hugo zur Stelle. Sein Schwager Kuenzli wirkte langsam nervös, brachte er den Ball doch einfach nicht ins Tor. In der 38. Minute war es beinahe soweit, Kuenzli erwischte Uebelhart mit einem perfiden Absatztrick zwischen den Beinen hindurch, doch Uebelhart reagiert blitzschnell, drehte sich und kratzte den Ball noch von der Linie. Es war zum Haare ausreissen für die Pösteler (dies könnte auch eine Erklärung für den schütteren Haarwuchs der Super-Veteranen Spieler sein). Es kam für die Pösteler jedoch noch schlimmer. Einer der wenigen Konter, schön liess man den Ball laufen, führte zum 0:2 für unsere Mannschaft. Alfred Maienfisch wurde mit einem Querpass bedient und dieser schob den Ball souverän über die Linie (43.). Kuenzli liess sich danach entnervt auswechseln, war es doch wie immer gegen seinen Schwager, den er kaum einmal bezwingen kann. Post drückte weiter, entblössten dabei die Abwehr und wurden mit einem Konter nochmals bestraft. Wiederum Maienfisch krönte den schönen Spielzug mit seinem zweiten Tor. Diesmal schob er jedoch nicht, sondern hob den Ball in den Netzhimmel. Dies war natürlich die endgültige Entscheidung und die Zuschauer dankten es mit einer Welle. Post spielte bis zum Ende seine Dominanz aus, die Blusti-Abwehr war aber immer auf der Höhe seiner Aufgabe.

Post: Flückiger, Sieber, Küenzli, Krankl, Zwahlen, Müller, Wagmann, Piazoli, Spichiger

Blustavia: Uebelhart, Wiggli, Rudin, Weibel, Stritt, Maifenfisch, Buchmüller, Treier, Bachmann

Tore: 27. Bachmann 0:1, 43. Maienfisch 0:2, 51. Maienfisch 0:3

Blusti-Oldie of the Match
Hugo Uebelhart, Torwart: Hielt was er am Stammtisch immer sagt: "1 Punkt haben wir, ihr müsst nur noch ein Tor schiessen um drei Punkte zu holen". Sein Paraden brachten der Mannschaft den Sieg. Brachte seinen Schwager zur Verzweiflung, was noch wichtiger war.
Alfred Maienfisch, Stürmer: In Anwesenheit der Blusti-Redaktion erstaunlich ruhig. Liess sich auch durch Zurufe nach mehr Laufarbeit nicht aus der Ruhe bringen und traf dafür 2x souverän ins Schwarze.